Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.9.2026
Das Gesamtbild der Bewertungen zur KaDeWe GmbH fällt negativ aus. Besonders die Kommunikation steht im Fokus der Kritik: Rezensionen beschreiben sie als unehrlich, intransparent und während der Insolvenz 2024 geradezu katastrophal. Auch das Vorgesetztenverhalten polarisiert — einzelne Führungskräfte erhalten Lob für Zugänglichkeit, doch viele Bewertungen bemängeln fehlendes Respektgefühl und mangelnde Umsetzung der vermittelten Werte. Die Arbeitsatmosphäre spiegelt ähnliche Spannungen wider: Während manche Mitarbeiter:innen ein angenehmes Miteinander erleben, berichten andere von Rivalitäten zwischen Teams und einer von Ellenbogen geprägten Kultur.
Beim Gehalt sehen die Bewertungen das Niveau als branchenüblich, kritisieren jedoch die drohende Abkehr vom Tarifvertrag zugunsten von Kosteneinsparungen. Karrierechance...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei KaDeWe GmbH wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während einige die Stimmung als angenehm und kollegial empfanden – besonders positiv fiel dabei die Filiale Oberpollinger auf –, überwiegen in den schriftlichen Bewertungen kritische Stimmen. Einige Mitarbeiter:innen beschreiben das Miteinander als belastend: Rivalitäten zwischen Teams, ein ausgeprägtes Ellenbogendenken sowie ein rauer Umgangston in Meetings werden bemängelt. Dazu kommen Berichte über gegenseitiges Misstrauen und fehlendes Zusammengehörigkeitsgefühl. Auch steigende Anforderungen werden als Belastung wahrgenommen. Insgesamt zeichnen die schriftlichen Bewertungen ein eher negatives Bild der Arbeitsatmosphäre, wenngleich die Gesamtbewertung – unter Einbeziehung der reinen Sternbewertungen – auf einem ausgeglicheneren Niveau liegt.
Die Kommunikation bei KaDeWe GmbH wird von den Nutzer:innen als stark verbesserungswürdig bewertet. Besonders kritisieren viele eine fehlende Transparenz: Informationen gelten als unehrlich und irreführend, und die Interessen der Vorgesetzten stehen scheinbar im Vordergrund. Einige Nutzer:innen bemängeln zudem, dass Kommunikation kurzfristig oder fehlerhaft erfolgt, anstatt gemeinsam an Verbesserungen zu arbeiten. Besonders schwerwiegend empfanden Mitarbeiter:innen die Kommunikation während der Insolvenz 2024, die sie als katastrophal beschreiben und in der falsche Informationen verbreitet worden seien.
Auch die Verfügbarkeit und Häufigkeit der Kommunikation schneidet schlecht ab. Nutzer:innen berichten, dass relevante Informationen kaum oder nur häppchenweise weitergegeben werden – mitunter fehlt jeglicher Austausch. Die Bewertungen zeichnen damit ein konsistentes Bild einer Unternehmenskommunikation, die sowohl in ihrer Qualität als auch in ihrer Regelmäßigkeit deutlich hinter den Erwartungen der Mitarbeiter:innen zurückbleibt.
Die Bewertungen zur Vergütung bei KaDeWe GmbH fallen negativ aus. Einige Nutzer:innen empfinden das Gehalt als branchenüblich oder im Einzelhandelsvergleich akzeptabel, bemängeln jedoch, dass Boni kaum der Rede wert sind und das Gehalt teils unter dem Branchendurchschnitt liegt. Ein weiterer Kritikpunkt betrifft den Tarifvertrag: Er führt laut einigen Bewertungen zu deutlichen Gehaltsunterschieden zwischen langjährigen und neueren Mitarbeiter:innen. Zudem äußern Nutzer:innen die Sorge, dass der neue Eigentümer den Tarifvertrag aufkündigen möchte, um Kosten zu sparen. Positiv erwähnen wenige Nutzer:innen, dass Urlaubs- und Weihnachtsgeld gezahlt wird und das Gehalt pünktlich eintrifft – beides wird als selten in der Branche eingestuft. Diese positiven Punkte ändern jedoch nichts am insgesamt kritischen Bild, das die Bewertungen in dieser Kategorie zeichnen.
Die Bewertungen zu den interessanten Aufgaben bei der KaDeWe GmbH fallen gemischt aus. Während einige Nutzer:innen die Abwechslung positiv hervorheben und betonen, dass die Erfahrungen stark vom jeweiligen Bereich abhängen, überwiegen in den schriftlichen Bewertungen kritische Stimmen.
Viele Nutzer:innen beschreiben die Tätigkeiten als repetitiv und typisch für den Einzelhandel, etwa das wiederholte Einräumen und Leeren von Regalen. Zudem mussten Mitarbeiter:innen aufgrund äußerer Umstände häufig branchenfremde Aufgaben übernehmen. Besonders kritisch äußern sich einige ehemalige Auszubildende, die angeben, kaum strukturiert ausgebildet worden zu sein und hauptsächlich im Verkauf eingesetzt worden zu sein, ohne relevante Lerninhalte zu vermitteln.
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