40 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
40 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
40 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich lese hier viele Bewertungen. Auch ich hatte die Gelegenheit, in diesem Unternehmen ein Vorstellungsgespräch zu haben. Die negativen Bewertungen spiegeln genau das Verhalten bzw. die Erfahrung wider, die ich auch gemacht habe. Bei meinem Online-Vorstellungsgespräch (TEAMS) waren zwei Personen anwesend: Personalleitung und Abteilungsleitung. Sehr viele Fragen eben aus dem Bereich "aufs Eis führen" oder "Was würden Sie tun, wenn Sie eine Erdbeere wären?". Nach 25 Minuten solcher Ohrkauerei, die ich auch beantwortet habe, kam von der Abteilungsleitung: „Wissen Sie, ich bin irgendwie nicht überzeugt von Ihnen. Ich brauche Argumente, die mich überzeugen.“
In dem Moment ist es mir klar geworden, dass ich mit so einer arroganten Person nicht arbeiten möchte, und habe bei TEAMS ohne Wort den Button "Verlassen" gedrückt. Es war klar, dass es eine Absage gibt. Diese habe ich auch in Kauf genommen, da ich mich nicht erniedrigen lassen will.
Sollte ich jemals wieder den Arbeitgeber wechseln wollen oder müssen, werde ich die Firma KAESER nicht mehr unter Betracht ziehen, da ich mich dort insgesamt auf 128 verschiedene Stellen beworben habe und alle 128 wurden mir abgesagt.
Laut einem Mitarbeiter der HR habe ich NUR Erfahrung im Bereich XY und das ist für die Firma KAESER nicht relevant.
Diese Aussage ist äußerst diskriminierend. Mir wurde dort nie die Gelegenheit gegeben, mein Können unter Beweis zu stellen. Ich wurde auf eine Station in meinem Lebenslauf reduziert. Das ist nicht nur diskriminierend, sondern auch fernab jeglicher Fakten und klingt wie eine minderwertige Ausrede.
Auf der anderen Seite werden in dem Unternehmen Personen eingestellt, die von ihren Qualifikationen her rein gar nichts mit den Produkten zu tun haben.
Ich kenne selbst einige Ihrer Mitarbeiter, die beispielsweise als Schreiner*in, Gärtner*in oder Metzger*in ausgebildet wurden und seit Jahren zufriedene Mitarbeiter in dem Unternehmen sind. Da scheint die Erfahrung und Qualifikationen keine Rolle zu spielen. Auch das ist ein Zeichen von Diskriminierung und fehlender Logik.
In jeden Unternehmen fungiert die Personalabteilung als Verbindung zwischen Bewerber und Firma. Werden die Bewerber*innen bereits im Verlauf der Bewerbungsauswahl stigmatisiert, so ist es legitim, dass diese den Prozess als Ganzes anzweifeln. Insbesondere wenn man von Führungskräften bestimmter Abteilungen einen dringenden Wunsch nach Zusammenarbeit erfährt, scheitert es immer in der Personalabteilung und dem pauschalen Aussortieren. Ich habe in all den Jahren viele Personen kennengelernt, die dasselbe Problem haben, es scheint also eine gängige Praxis zu sein, was man auch bei solchen Internetportalen wie z. B. kununu sehr gut lesen kann. Vor allem die negativen Bewertungen bei Bewerber:innen fielen nicht aus heiterem Himmel.
Der vermeintliche Fachkräftemangel ist nicht nur auf den demografischen Wandel und die aktuelle wirtschaftliche Lage zurückzuführen, sondern wird durch das o. g. Vorgehen zusätzlich verstärkt.
Ich hoffe, die Familie Kaeser zieht daraus entsprechende Konsequenzen. Es geht ja schließlich um den guten Ruf Ihres Unternehmens, welches Ihren Nachnamen trägt.
In einem Bewerbungsgespräch sollte es um den Bewerber und dessen Person gehen. Das war hier nicht so. Personalmitarbeiter/in sowie Mitarbeiter/in aus der Fachabteilung waren sehr arrogant und haben nur versucht den Bewerber irgendwie aufs "Glatteis" zu führen. Fachlich wurden oberflächliche Fragen gestellt, welche in keiner Weise die Qualifikation des Bewerbers prüfen können. In persönlichen Fragen zur Person ging es nur darum, wie oben schon erwähnt, den Bewerber irgendwie in Widersprüche zu verwickeln. Das war das schlechteste Bewerbungsgespräch, welches ich je hatte. Es war menschlich äußerst enttäuschend und absolut unprofessionell.
An die selbstgesetzten Zeitvorgaben halten
Das Unternehmen hat nach über vier Monaten einen Zwischenbescheid versandt, dass sie großes Interesse an der Bewerbung haben, und ein zwanzig Jahre altes Schulzeugnis angefordert. Zu dem Zeitpunkt hatte ich bereits bei einem neuen Arbeitgeber angefangen, bei dem ich mich später beworben habe.
Nicht über Fachkräftemangel meckern, sondern einfach mal eine Person mit passendem Profil einstellen und dann sehen was daraus wird.
Warum stellt man ansonsten die Job-Anzeigen nochmals und nochmals ein und sucht Ewigkeiten nach dem perfekten Deckel für den Topf. Spoiler: Den perfekten Match gibt es nicht!
Erstmal nichts.
Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich betonen, dass ein professioneller Bewerbungsprozess nicht nur durch fachliche Gespräche, sondern insbesondere durch Verlässlichkeit und Wertschätzung gegenüber dem Bewerber geprägt ist. Wenn seitens des Unternehmens eine Rückmeldung innerhalb eines klar kommunizierten Zeitraums – beispielsweise zwei Wochen – zugesagt wird, dann ist es essenziell, diese Zusage auch einzuhalten.
Ein Bewerber sollte nicht im Unklaren gelassen oder dazu gezwungen werden, der eigenen Rückmeldung aktiv „hinterherzulaufen“. Ein solches Vorgehen vermittelt keinen professionellen Eindruck und wirft ein negatives Licht auf das Unternehmen – insbesondere in Zeiten, in denen Engagement und Zeitaufwand von Bewerbern ebenso ernst genommen werden sollten wie die Erwartungen des Unternehmens selbst.
Verbindlichkeit und respektvolle Kommunikation sind grundlegende Elemente einer seriösen Arbeitgebermarke und sollten daher selbstverständlich sein.
Das Beste was passieren könnte, wäre einmal die Personalabteilung neu besetzen mit kompetenteren Mitarbeitern. Zudem sollte die Geschäftsführung etwas mehr kontrolle haben, was in der Personalabteilung los ist. Zusätzlich sollte der Betriebsrat auch stärker mit intergriert werden. Es kann nicht sein dass die Geschäftsführung in den Medien auf den Fachkräftemangel hinweist, gleichzeitig sich es erlauben kann Fachkräften mehrmals absagen, wiederum Personen einstellen, die rein gar nichts mit den Produkten der Firma zu tun haben, zb Fleischereifachverkäufer*in, Gärtner*in oder Schreiner*in.
Das Paradoxe ist, bei Fachkräften wird penibelst auf Qualifikationen und Erfahrung geachtet, zumindest sagt dass die Leitung der Personalabteilung, gleichzeitig wird aber eine Station im Lebenslauf genommen und darauf die Absage argumentiert und an dem Punkt wären wir wieder beim dem Beispiel mit den Gärtner*in oder Schreiner*in.
Nach Persönlicher rücksprache mit einigen Vertretern der Firma Kaeser, wurde mir diplomatisch mitgeteilt dass ich in Zukunft auf Bewerbungen verzichten soll.
Wir werden sehen, was die Zeit und der Fachkräftemangel mit sich bringt, Karma kommt meistens schneller als man denkt. Die Vertreter können jetzt voller Stolz zur Geschäftsführung gehen und sagen, dass sie erfolgreich einen Facharbeiter vergrault haben. Vielleicht bekommen sie eine Prämie oder eine Beförderung.
Ich weiß, dass die Stelle schon seit sehr langer Zeit ausgeschrieben ist, übrigens immer noch bis heute. Ich wunderte mich darüber und habe mich als erfahrener Ingenieur und Spezialist mit umfangreicher Erfahrung beworben. An meiner Kompetenz dürfte kein Zweifel bestehen. Absage. Ich lese hier, dass auch andere Bewerber sich wundern, warum sie abgelehnt wurden, es geht mir nicht anders. Ich kann daraus nur schließen, dass die Ausschreibungen nicht alle ernst gemeint sind und nicht wirklich der Wille besteht, diese Stellen zu besetzen.
So verdient kununu Geld.