36 von 163 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
36 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
36 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Gute Atmosphäre
Schlecht
Leider nicht vorhanden
Keine Möglichkeit für mich
Durchschnitt
Geht so
Nette Kollegen
Gut
Man kennt sich
Naja
Gute Kommunikation
Ja
Jeder Tag neue Herausforderungen
Alles
Soll so bleiben wie es ist. So wie es bisher ist ist es toll
Bin eh die ganze Zeit vor Ort, aber ist auch toll
Perfekt, kann man nichts anderes dazu sagen
Wenn man ein Problem hat, findet direkt jemanden der dir helfen kann
Gibt viele Probleme die echt lästig sind, aber auch viele die sehr spannend sind
Hervorragende Belegschaft im Werk. Das Miteinander könnte besser kaum sein.
Das Vertrauen der Geschäftsführung in das Werk ist jedoch nicht gegeben und dämpft die Arbeitsatmosphäre.
Hat sich leider verschlechtert. Die Geschäftsführung und die Belegschaft sprechen nicht die gleiche Sprache. In den Werken wird über die vergangenen Unternehmensentscheidungen hergezogen.
Sehr gute Arbeitszeitenregelung und Flexibilität. Home Office ist nicht gern gesehen obwohl Bestandteil der Betriebsvereinbarung.
Aufstiegsmöglichkeiten sind vorhanden. Leider werden die individuellen Entwicklungspläne nur sehr lose verfolgt.
Tarifgebundenes Unternehmen, meist branchenübliches Gehalt oder darunter
Umweltbewusstsein spielt leider eine sehr untergeordnete Rolle. Sozialbewusstsein ok.
Nichts hinzuzufügen, tolles Team
In der letzten Zeit leider verschlechtert. Einigen älteren Kollegen wurde beabsichtigt der Arbeitsplatz madig gemacht…
Durchschnittlich. Zusätzliche Leistungen wurden zu einem anderen Zeitpunkt schon einmal besser wertgeschätzt. Kommunikation hat sich leider auch hier verschlechtert.
Hat sich in den letzten Jahren und mit dem Wechsel der Geschäftsführung deutlich verschlechtert. Wichtige Informationen werden oft deutlich zu spät bekanntgegeben, z. B. Wechsel bei Führungspositionen
Vielfältige Aufgaben und ein gutes Maß an Eigenverantwortung
- Die "neue" Kantine mit neuem Caterer bietet leckeres Frühstück, Mittagessen und Snacks an.
- Die Personalabteilung setzt sich derzeit dafür ein, das beste aus der aktuellen Situation und der schlechten Kommunikation der Geschäftsführung herauszuholen, um die Mitarbeiter zu unterstützen.
- Das Gehalt kommt immer pünktlich und die Abrechnungen sind transparent.
- schlechte Kommunikation: Unklare Themen wie beispielsweise "Mitarbeiterbeiträge" werden angesprochen, ohne den Kollegen zu erklären, was dahintersteckt.
Es wird gemunkelt, dass man Sonderzahlungen und die Tariferhöhung im April einfrieren will, was ich mehr oder minder nachvollziehen kann. Dies wird die Situation in der Belegschaft allerdings nicht gerade verbessern.
- negatives Arbeitsklima: Durch die hohe Arbeitsbelastung und ständige Veränderung sind alle gestresst und verunsichert, was sich sehr negativ auf das Arbeitsklima auswirkt.
- Karriere: Es gibt kaum Weiterbildungsmöglichkeiten, die meist nur dann durchgeführt werden, wenn sie unbedingt erforderlich sind.
- Mitarbeiterbindung: Es fehlt konkret an Maßnahmen, um die verbleibenden guten Mitarbeiter langfristig zu halten.
- Abrechnungsunterlagen: Die Abrechnungspapiere der letzten Monate als auch jetzt die Lohnsteuerbescheinigung kam aufgrund von "technischen Problemen" teilweise sehr verspätet. In vielen Unternehmen bekommt man seit Jahren seine Abrechnung digital über ein Tool oder per Mail zugestellt. Wieso bekommt die KAMAX sowas nicht hin?
Die Kommunikation sollte deutlich verbessert werden, insbesondere, indem man sich von der Weitergabe unreifer und unklarer Themen in die Belegschaft fern hält.
Ein Beispiel ist das ständige Erwähnen von "Mitarbeiterbeiträgen bei den Kosteneinsparungen", ohne dass Klarheit geschafft wird, was genau dahintersteckt. Da dieses Ei jetzt bereits gelegt ist, sollte hier allerdings deutlich transparenter kommuniziert werden.
Es wäre auch wichtig, sich stärker darauf zu konzentrieren, die letzten guten verbleibenden Mitarbeiter zu halten, bevor auch diese das Unternehmen verlassen. Denn das würde dem Unternehmen mittelfristig noch größere Probleme bereiten
Derzeit fehlt mir allerdings jegliche Idee, wie man das aufgrund der angespannten Lage und der generellen Unsicherheit sicherstellen soll.
Die derzeitige Arbeitsatmosphäre im Unternehmen ist stark angespannt. Viele Mitarbeiter, vor allem im Verwaltungsbereich müssen das Unternehmen verlassen, was zu Unsicherheit und Unruhe in den Teams führt.
Diese Situation belastet nicht nur die verbleibenden Kollegen, sondern beeinträchtigt auch die Zusammenarbeit und die Motivation.
Laut Geschäftsführung haben wir bei den Kunden ein sehr gutes Image.
Bei den Mitarbeitern und in der Umgebung sieht es allerdings vollkommen anders aus.
Aufgrund der aktuellen Situation und vieler unglücklicher Entscheidungen und Ereignisse in den letzten Jahren, wie beispielsweise der Werkschließung in Alsfeld und der problematischen Abfindungsauszahlung sowie der schlechten Außenkommunikation bei der Schließung der Tools & Equipment hat das Unternehmen stark an Ansehen verloren.
Was die Work-Life-Balance betrifft, kann ich mich persönlich absolut nicht beschweren. Nach Rücksprache mit meinem Vorgesetzten habe ich die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten und auch während der Rahmenzeit private Termine wahrzunehmen.
Allerdings kann ich mir schwer vorstellen, dass diese Flexibilität in allen Bereichen in gleichem Maße möglich ist.
Durch die vielen Wechsel und Veränderungen im Unternehmen gibt es momentan gute Chancen in der Karriere voranzukommen.
Allerdings werden Weiterbildungen nur selten angeboten und meist nur dann, wenn sie unbedingt notwendig sind.
Das Gehalt ist für den Vogelsberger Raum sehr gut und es wird nach dem Tarifvertrag der IG Metall abgerechnet.
Auf dem Dach der Produktionshallen in Homberg wird derzeit eine Solaranlage installiert. Diese ist ein erster positiver Schritt in Richtung Nachhaltigkeit.
Abseits davon wirkt es allerdings eher so, als würde nur das umgesetzt werden, was nötig ist, um die Audits zu bestehen, anstatt wirklich aktiv nachhaltige und soziale Initiativen voranzutreiben.
Trotz der angespannten Situation zeigen die verbleibenden Mitarbeiter Einsatz und versuchen, das Beste aus der Lage zu machen.
Besonders hervorzuheben sind die Teams aus dem Einkauf und Sales, die alles daran setzen, die Herausforderungen zu meistern. Sie versuchen, den Spagat zu schaffen, keine Kunden zu verlieren und gleichzeitig möglichst gute Konditionen zu vereinbaren. Das ist sicherlich eine der größten Herausforderung in der aktuellen Lage.
Die meisten älteren Kollegen werden für Ihre Erfahrung, Fachwissen und die geleistete Arbeit in den letzten Jahren & Jahrzehnten sehr geschätzt.
Die hohe Arbeitsbelastung und der spürbare Druck im Team machen sich auch bei den Vorgesetzten bemerkbar. Oft wirken sie gestresst, was sich ebenfalls auf das Arbeitsklima auswirkt. In stressigen Phasen fehlt es auch hier an klarer Kommunikation und Unterstützung.
Dennoch bemühen sie sich ihre Teams soweit es geht zusammenzuhalten.
Die Gebäude, mit samt Küche, Bäder und Büros sind schon etwas in die Jahre gekommen. Oftmals wurde schon über ein neues Verwaltungsgebäude bzw. eine Umgestaltung der Büroräume gesprochen. Dies wurde dann allerdings immer wieder verschoben, obwohl Kollegen mehrfach Vorschläge und Pläne ausgearbeitet hatten. Aufgrund der aktuellen Situation kann ich es allerdings verstehen, dass dies erst einmal nicht weiter verfolgt wird.
Die Arbeitsplätze an sich sind modern gestaltet mit höhenverstellbaren Schreibtischen und neuen Bildschirmen.
Die Kommunikation im Unternehmen ist nicht erst mit der neuen Geschäftsführung sehr unzureichend. Es werden oft unreife Maßnahmen angekündigt, die zusätzliche Unsicherheit bei den Mitarbeitern hervorrufen. Zudem erfährt man oftmals eher über den Flurfunk von wichtigen Informationen, bevor diese offiziell von der Geschäftsführung kommuniziert werden. Diese Situation trägt nicht gerade zur Vertrauensbildung bei und sollte dringend verbessert werden, um ein transparenteres und unterstützendes Arbeitsumfeld zu schaffen.
Im Angestelltenbereich wird Gleichberechtigung weitgehend gelebt. Alle haben ähnliche Chancen und werden in ihren Aufgaben und Verantwortungen gleich behandelt.
Seit längerem liegt der Fokus stark auf der Bewältigung akuter Probleme - es fühlt sich oft so an, als würde man im Feuerwehrmodus arbeiten und ständig Brände löschen müssen, während neben einem zwei weitere aufflammen.
Dadurch bleibt kaum Zeit sich um dringend notwendige Optimierungen und Digitalisierungen in wichtigen Bereichen zu kümmern.
Die neue Kantine ist lecker und das Büro in Eschborn ist ein guter und moderner Arbeitsplatz geworden.
Man hat sich lange auf den Erfolgen der Vergangenheit und dem vermeintlich sicheren Platz in der Automobilindustrie ausgeruht. Aber der Wandel zur Elektromobilität wurde, wie bei vielen deutschen Unternehmen, verschlafen. Und jetzt sinken die Umsätze, da Elektroautos weniger Schrauben mit oft geringeren Anforderungen benötigen.
Die vielen Sparrunden der letzten Jahre haben das Unternehmen erstarren lassen. Jede Runde lässt immer nur die Mitarbeiter übrig, die man für das aktuelle Tagesgeschäft benötigt. Und dann wundern sich alle, warum keiner mehr da ist, mit dem Änderungen umgesetzt werden können. Dazu hat dies die Mitarbeiter zu einer extremen Abneigung gegen Neuerungen aller Art erzogen.
Die Firma ist zudem wesentlich hemdsärmeliger unterwegs, als gut für sie ist. Probleme werden grundsätzlich nur mit Klebeband “repariert” und nicht gelöst. Mal 5 Minuten nachzudenken, ob es eine bessere Lösung gibt, findet im Normalfall nicht statt. Stattdessen werden “pragmatische” Lösungen nach dem Motto “Egal wie, Hauptsache billig!” gefordert.
Die Firma muss sich entscheiden, was sie sein möchte: kuscheliges Familienunternehmen aus dem Vogelsberg oder globaler Player mit Milliardenumsatz. Für ersteres ist die byzantine Bürokratie viel zu mächtig und hindert die Mitarbeiter daran, zeitgemäß zu arbeiten. Für letzteres sind fast alle Bereiche einfach nicht professionell genug aufgestellt, sowohl was die Prozesse als auch was die Mitarbeiter angeht.
Zudem sollte man endlich mal das Feedback hier auf kununu Ernst nehmen. Die Firma geht gerade durch sehr schwere Zeiten mit voraussichtlich signifikanten Entlassungen. Und kaum droht die Bewertung hier zu fallen, schlagen lauter extrem gute Bewertungen komplett ohne Text auf. Zufall?
Seit dem Wechsel der Geschäftsführung werden ständig unausgegorene oder halbfertig Pläne über Sparmaßnahmen und Stellenabbau an die Belegschaft kommuniziert. Die entstehende Unsicherheit lähmt das Unternehmen und drückt massiv auf die Stimmung.
In der Heimatregion hat man sich durch undurchdachte Schließungen und Stellenstreichungen viele Sympathien verspielt. Bei den Kunden ist die Stimmung neutral bis schwierig.
Im Prinzip ist vieles möglich. Aber alle Weiterbildungen, welche nicht vorgeschrieben sind, müssen im Jahr vorher in einem aufwändigen Verfahren angemeldet werden.
Karriere kann klappen, da viel Rotation im Personalkarussell vorhanden ist. Aber dazu sollte man am besten unter 40 und männlich sein.
Die Einstiegsgehälter für junge Mitarbeiter sind relativ gut im Vergleich. Danach wird es aber schnell eher schwierig, da man sich auch für Mitarbeiter, die sich die Branche (Finanzen, IT, …) aussuchen können, ausschließlich an den direkten Wettbewerbern orientiert. Dass nicht jeder im Vogelsberg mit seinen niedrigeren Lebenshaltungskosten wohnen kann oder möchte, scheint noch nicht angekommen.
Beförderungen werden auch gerne “zur Probe” ausgemacht. Wenn man sich dann nach ein paar Monaten bewährt hat, ist aber gerne auch mal kein Geld da und man muss mindestens bis zur Tarifrunde warten.
Umweltbe-was? Die Firma produziert in manchen Schichten mit ihrer ausufernden Zettelwirtschaft mehr Papier als Schrauben.
Den Zusammenhalt muss man differenziert betrachten. Die meisten Teams haben innerhalb einen guten Zusammenhalt und helfen einander aus. Sowie es abteilungsübergreifend wird, wird die Sache deutlich komplizierter. Das einzige Erfolgskriterium scheint zu sein, ob die beiden Leiter miteinander können. So hat man bei Beziehungen zwischen Abteilungen alles von “Ein Herz und eine Seele” (eher selten) bis zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen (erschreckend oft). Eine professionelle Zusammenarbeit, auch wenn man nicht einer Meinung ist, ist leider sehr selten.
Der Umgang ist auch in größeren Runden nicht immer professionell. Forderungen, andere Abteilungen oder Standorte zu schließen, sind bei größeren Versammlungen an der Tagesordnung.
Ältere Kollegen in der Produktion sind geschätzt. Leider wird ihre Erfahrung zu selten weitergegeben oder konserviert. Im Zweifelsfall gewinnt der Auftrag, der nächste Woche raus muss.
Es gibt gute Vorgesetzte, die mit viel Einsatz den lustlosen Rest des Laden ausgleichen. Aber die Geschäftsführung lebt leider ihre Werte wie Vertrauen und Geschwindigkeit nicht immer vor und das überträgt sich nach unten.
Die meisten Werke sind überaltert. In Maschinen und Gebäude wird immer erst investiert, wenn diese auseinanderfallen oder der Statiker den Zugang untersagt. Für die neue Kantine in Homberg hat man wohl die Planer des Berliner Flughafens engagiert. Statt eines Neubaus oder einer Sanierung gab es mehrere Jahre einen Foodtruck draußen. Ja, auch im Winter.
Absolut unterirdisch. Seit die neue Geschäftsführung im Herbst 2023 installiert wurde, wird ein Format nach dem anderen, um die Mitarbeiter auf dem Laufenden zu halten, gestrichen. Nach den virtuellen Town Halls wurde auch die langjährige Mitarbeiterzeitschrift eingestellt und nicht mal mehr digital weitergeführt. Mittlerweile reicht es nicht mal mehr für einen monatlichen Email-Newsletter.
Gleichberechtigung ist sehr ähnlich zu einem vergleichbaren Unternehmen derselben Branche. Frauen sind sehr konzentriert in den Personal- und Finanzbereichen.
Management. "People und Culture" - Namensänderung der Personalabteilung führte zu noch schlechterer Kultur...
Zukunftsängste.
Feigenblatt.
Geht gerade noch. Im Zweifel ist sich jeder der Nächste.
Ältere und kranke Kollegen werden systematisch rausgeekelt.
Traue niemanden.
Flair der 60er.
Miserabel - Mitarbeiterzeitschrift wurde aus Kostengründen eingestellt.
Werden immer langweiliger.
die vielfältigen technischen Inhalte der Aufgaben, und die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln
Das ehemalige Management hat sich in den vergangenen Jahren zu sehr schlecht beraten lassen. Ob das neue Management es besser machen wird ist noch nicht abzusehen.
Den immensen Anstieg des Personals der vergangenen 5 Jahre zu hinterfragen. Dabei ist zu achten, welche Arbeitsstellen können zur Erhöhung der Produktion beitragen und welche nicht.
Ich weiß nicht warum es der Firma so schlecht geht, trotz vieler Informationen. Zumal ein Unternehmensteil sehr gut funktioniert und sehr gute Gewinne macht, während fast alle anderen Unternehmensteile das gesamte Unternehmen in Existenznot bringen. Deshalb habe ich persönlich kein gutes Gefühl ob meine Arbeitsstelle erhalten bleiben kann.
zur Zeit nicht besonders gut, es war einmal sehr gut
gute Planbarkeit der Arbeitszeit und der Freizeit
das hängt von individuellen Einflüssen ab ob man eine höhere Position anstreben möchte
Das Gehalt ist gut.
das ist beides gut in meinem Bereich berücksichtigt
in meinem eigenen Umfeld stets hilfsbereit
wir gehen in unserer Gruppe respektvoll mit allen Kollegen um
ich habe einen guten Vorgesetzten
sauberer und gut ausgestatteter Arbeitsplatz
es wurde und wird nach unten und nach oben gerichtete Informationen nicht ehrlich wiedergegeben
ich fühle mich gleichberechtigt behandelt
meine täglichen Sachbearbeitungen machen mir Spaß
Nichts. Leider wirklich garnichts. (Das Essen in der Kanrine war gut)
Ich empfehle jedem, der auf der Suche nach einem professionellen Arbeitsumfeld und einer angenehmen Arbeitsatmosphäre ist, einen sehr großen Bogen um dieses Unternehmen zu machen.
Das Übel ist einfach diese negative Grundstimmung, die über dieser Firma schwebt.
Das spürt man, sobald man die Tür betritt.
Die gibt es leider nicht gratis ;)
Toxisch. Hohe Unzufriedenheit im gesamten Unternehmen sehr deutlich spürbar, negative Grundstimmung. Wertschätzung? Nicht hier.
Nun, zur Zeit bin ich bei einem namenhaften Automobilhersteller in NS tätig. Erwähnt man dort die Firma Kamax, gibt's direkt Abmahnung
Bei Kamax ist der Kollegenzusammenhalt erschreckend schlecht. Es fehlt an Teamgeist und gegenseitiger Unterstützung. Statt kollegialem Verhalten dominiert hier ein Klima der Missgunst und Konkurrenz. Hilfsbereitschaft und kooperative Zusammenarbeit sucht man vergebens. Viele Mitarbeiter sind nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht, was zu Spannungen und einem unangenehmen Arbeitsumfeld. Kamax kann ich daher niemandem empfehlen, der Wert auf ein unterstützendes und kollegiales Arbeitsumfeld legt.
Das war wirklich die absolute Krönung des Ganzen und so habe ich dies als Freiberufler auch zuvor und danach niemals erlebt. Würde ich allerdings schreiben, was der "Vorgesetzte" gemacht hat, würde der Kommentar hier gesperrt .
Nun, eben mitten in der Pampa. Alles in die Jahre gekommen. Kein Wohlfühlort sozusagen, an dem man gerne arbeitet.
In den Meetings kommt einfach überhaupt nichts rum, kein Plan, keine Struktur, schlechte Orga und dann 5 Stunden am Thema vorbei diskutiert. Das bringt es auf den Punkt.
Gestaltungsspielraum. Wir dürfen uns einbringen und mitmachen.
Bitte mehr Stabilität in der Produktion.
Ich mag meine Kollegen. Es wird viel in Zusammenarbeit und Kultur investiert. Dafür gibt es auch Coaching. Sehr wertvoll.
Ab und zu ist viel zu tun. IT hat viele Schnittstellen zu vielen Bereichen. Dafür total flexibles Arbeiten. Homeoffice ist selbstverständlich.
Meist projektbezogen und zielgerichtet. Sehr sinnvoll.
Sehr gut.
Bin sehr zufrieden.
Die Büros in Homberg bräuchten eine Renovierung. Wir machen aber das Beste draus. Mobile Arbeitsplätze und höhenverstellbare Tische. Für mich passt es sehr gut. Gehe gerne ins Büro. Homeoffice Equipment wird unterstützt.
Es gibt viele Austauschrunden, wie Open-Space oder unsere monatlichen Teamtage.
Auf jeden Fall. Viele spannende Projekte. Manchmal etwas zu viele Ideen. Jeder kann sich einbringen.
Gute Bezahlung.
Mit manchen Vorgesetzten kann man wirklich reden und sie tun ihr bestes im Rahmen ihrer Möglichkeiten.
Nicht nur von oben herab entscheiden und umstrukturieren. Das Top-Management kann gar nicht wissen, wie es an der Basis zu geht?!?
Die Organisation von der Basis aus strukturieren. Nicht nur dem Kopf einen neuen Haarschnitt verpassen.
Stellenbeschreibungen für jede Position schaffen. Hilft auch ungemein, wenn Mitarbeiter gehen.
Mal das Fußvolk und die alten Hasen mit an den Strategie- und Organisationstisch holen.
Angespannt, aufgrund der wirtschaftlichen Lage. Viele Unternehmensentscheidungen lassen sich nicht wirklich nachvollziehen. Es werden Werke geschlossen, dafür wird gefühlt jedes Jahr ein neues Consultant-Unternehmen (für sehr sehr viel Geld) engagiert und gefühlt ständig neue Abteilung aus dem Boden gestampft. Der Anteil der nicht-produzierenden Arbeitenden ist in den letzten Jahren überdurchschnittlich gestiegen. Wie ein Baum, der sich ins unendliche verästelt um möglichst weit in den Himmel zu wachsen und dabei vergisst, auf seine Wurzeln zu achten. Viele langjährige Mitarbeiter*innen haben das Unternehmen verlassen.
Bei den produzierenden Mitarbeiter*innen ist die Meinung wesentlich kritischer und negativer als in den Büros. In den letzten Jahren wurde die Strategie 3mal und die Organisation 2mal stark geändert. Jeder neue Consultant hat neue Ideen und die werden scheinbar umgesetzt ohne darauf zu achten, ob das von der Basis her "einfach so" möglich ist.
Gleitzeit ist OK
Scheinbar darf sich nicht jeder weiterbilden und verbessern. Es wird gespart und nur die, die von den Vorgesetzten als würdig erachtet werden, dürfen sich weiterbilden oder werden supportet.
Gehalt ist gut. Sozialleistungen könnten besser sein. Keine Kantine mehr, keine sonstigen Leistungen.
Umwelt: Jetzt muss man drauf schauen wg. Vorgaben. Vorher?
Sozialbewusstsein: Wenn man nichts selbst organisiert, wird nichts organisiert. Keine Mitarbeiter-Events. Das Sozialbewusstsein ist oft abhängig vom Vorgesetzten und Einzelnen.
Inoffiziell wird gerne getuschelt, doch wenn mal was offiziell gesagt werden soll, hat fast jeder Angst, etwas zu sagen.
Ganz ok.
Es gibt Vorgesetzte, auf die man sich nicht verlassen kann. Sie sagen je nach Gegenüber etwas anderes. Manche trauen sich nicht, durchzugreifen und Farbe zu bekennen. Manche "führen" durch Sarkasmus... missbrauchen ihre "Machtposition".
Gebäude seit 30 Jahren nicht renoviert, Neu- und Umbau wird seit über 10 Jahren immer wieder verschoben. Keine Modernisierung. Bezüglich Softwareunterstützung: Man möchte vorne bei Industrie 5.0 dabei sein und arbeitet im Hinterzimmer gefühlt noch mit dem Rechenschieber... Es wird nur da investiert, wo es nicht anders möglich ist (z.B. SAP -> S4/HANA). Und selbst in diesen Bereichen wird oft nur die Basis-Version geholt.
Was sind die Ziele des Unternehmens? - Oberflächliche Strategien aber keiner weiß, wie sie umgesetzt werden sollen bzw. können... Durch die mehrmalige Organisationsänderung innerhalb kurzer Zeit und dass es keine aktuellen, für jeden ersichtlichen Beschreibungen gibt, weiß kaum noch einer, wer für was zuständig ist. Stellenbeschreibungen gibt es nur für das höhere Management.
Frischgebackene Hochschulabsolventen bekommen Vorschusslorbeeren, "Altgedienten" nimmt man meistens nicht ernst. Ob Männer und Frauen in gleichen Positionen gleich bezahlt werden, kann ich nicht beurteilen.
Die Aufgaben können interessant sein, doch wird es problematisch, wenn man zu Weit, zu Groß denkt. Das wird oft unterbunden.
So verdient kununu Geld.