Wenn man gerne ausgebeutet wird ist man hier richtig
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Kundenkontakt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Oben ausführlich genannt.
Verbesserungsvorschläge
Endlich nicht mehr nur ans Expandieren denken sondern an die Verkäufer die den Spaß ausbaden müssen und ihre schlechte Laune im Schlimmsten Fall am Kunden auslassen, die dann unzufrieden sind und nicht wieder kommen werden.
Arbeitsatmosphäre
Meine Filiale war sehr schön und gepflegt, da die Filialleitung da auch großen Wert drauf gelegt hat. Das hat den Druck und Stress allerdings nicht verhindert.
Image
Kunden sind sehr zufrieden mit den Produkten und der Qualität, Mitarbeiter mit dem Unternehmen wohl eher nicht.
Work-Life-Balance
Ungefragt nur nich für Spätschichten eingeteilt worden. Teilweise 9 Tage ohne Pause durcharbeiten wenn man Glück hat 1 Tag frei bekommen. Aber Samstag fast nie. Ich habe 2 Monate jeden Samstag gearbeitet. Wenn man Termine hat soll man bescheid sagen. Wird aber selten berücksichtigt so dass man nie planen kann. Schichtplan kam Teilweise am Sonntag für die nächste Woche erst und selbst dann wurde regelmäßig noch was geschoben. Mitarbeiter werden auch noch um 20 Uhr kontaktiert ob sie an ihrem Freien Tag in einer Filiale 1 Stunde Autofahrt weg einspringen könnten.
Karriere/Weiterbildung
Nach Einarbeitung kam nix mehr.
Gehalt/Benefits
Kaum Benefits, und die machen die schlechten Arbeitsbedingungen eh nicht wett. Überstunden werden nie bezahlt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Unglaublich viel essen wird Abend entsorgt, das ist auch so gewollt vom Unternehmen damit alles immer voll aussieht und die Kunden Auswahl haben.
Kollegenzusammenhalt
Das Team war super, konnte mit fast allen gut zusammenarbeiten. Alle waren über die gleichen Dinge genervt, das Schweißt zusammen leider.
Umgang mit älteren Kollegen
Auch die werden genau so getrieben wie die jungen.
Vorgesetztenverhalten
Als Person sind alle sehr nett, von ihren Führungsqualitäten ist nicht immer viel zu spüren. Von Person zu Person andere ansagen. Viel Druck und alles was negativ ist bekommt man zu hören. Eigentlich kann man es nur Falsch machen. Positives Feedback ist nicht in Sicht (auch nachdem es angesprochen hat), auch kein Verständnis für Persönliche Situationen und kein Bitte und Danke in der Zusammenarbeit.
Arbeitsbedingungen
Zu den Oben beschriebenen Situationen kommen Überstunden die nicht bezahlt werden. Ein vom Unternehmen gefordertes Arbeitspensum zum Schlussdienst das zu zweit nicht in 45 Minuten umsetzbar ist, und die Zeit die man länger braucht wird eh nicht bezahlt. Sonntags soll man dann das selbe Arbeitspensum im 30 Minuten ALLEIN!! schaffen. Die Stunde die man länger braucht wird auch nicht bezahlt.
Kommunikation
Kommunikation mit der Filialleitung war ok, allerdings gab es alle paar Wochen neue Ansagen über WhatsApp so das irgendwann keiner mehr weiß was gewünscht ist. Auch das Büro oder Regionalleitung zu erreichen ist eher schwer. Von der Filialleitung gab es fast nur Kommentare was alles falsch läuft, anstatt seine Mitarbeiter positiv zu stärken. Dadurch entstand eine "egal" Haltung und Mitarbeiter waren demotiviert.
Gleichberechtigung
Männer; Frauen und Azubis werden alle gleich doll ausgenutzt. Besonders der Umgang mit den Vietnamesischen Azubis ist schlimm. Ständig Doppelschichten, kein Urlaub und sie dürfen schauen wie sie zu ihrer Zugeteilten Filiale kommen. Vorallem auf dem Land am Wochenende schwer. Wenn Sie dann zu spät kommen weil sich keiner für Sie verantwortlich fühlen gibt es Ärger. Habe die Mädels schon einige Male vom Bahnhof abgeholt, hingebracht oder Heim gefahren da sie mir leid Taten.
Interessante Aufgaben
Jeden Tag eigentlich das selbe, ab und an darf man nochmal extra Putzarbeiten machen. Oder Aufgaben der Filialleitung übernehmen von den man keine Ahnung hat.