Nicht nochmal, klassicher Industriebetrieb
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Aufgaben
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Vergütungsstruktur, kein Jährlicher Inflationsausgleich.
Vorgesetztenverhalten, Lautstarke Auseinandersetzungen und Bloßstellungen von Mitarbeitern in Besprechungen.
Verbesserungsvorschläge
Vergütungsstruktur überdenken. Umgang mit Mitarbeitern. Vorgesetztenverhalten
Arbeitsatmosphäre
Es wird teilweise mit Druck und Angst gearbeitet, was eher dazu führt, dass Mitarbeiter total gestresst wirken, statt effizient und motiviert zu arbeiten.
Image
Die Stimmung unter den Mitarbeitern ist oft von Unzufriedenheit geprägt. Aktuell gibt es eine hohe Fluktuation, viele Beschäftigte verlassen das Unternehmen bereits innerhalb des ersten Jahres.
Work-Life-Balance
Nur Mitarbeiter, die sich Homeoffice ausdrücklich im Arbeitsvertrag haben zusichern lassen, können darauf bestehen. Für alle anderen hängt die Möglichkeit vom Wohlwollen des jeweiligen Vorgesetzten ab. Oft wird dabei unterschwellig suggeriert, dass Homeoffice mit fehlender Produktivität gleichgesetzt wird. Kernarbeitszeiten von 9 bis 15.30. Wer irgendwie dazwischen etwas hat muss 7 Tage vorher einen Gleitzeit Antrag stellen.
Zu wenig Mitarbeiter für die Aufgaben, zugeteilte Aufgaben sind kaum zu bewältigen, da ständig etwas dazu kommt. Mikromanagement gehört zum Arbeitsalltag, das hier Aufgaben direkt von der GF an den Mitarbeiter gehen ohne den Vorgesetzten zu informieren.
Karriere/Weiterbildung
Schulungen gibt es, das war nicht das Problem.
Gehalt/Benefits
Kein Tarifvertrag, Inflationsausgleich wird nur alle paar Jahre mal bezahlt. Vergütungsstruktur dringend anpassen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Man hält sich an die Gesetzlichen Vorgaben.
Kollegenzusammenhalt
Ist schon OK, Standard würd ich sagen,
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt viele langjährige Mitarbeiter mit über 20 Jahren Betriebszugehörigkeit. Allerdings kommt es vor, dass ältere Kollegen, die weniger als fünf Jahre vor der Rente stehen, um ihre Teilnahme an Schulungen diskutieren müssen. Das vermittelt den Eindruck, dass ihre Weiterentwicklung nicht mehr als gleichwertig betrachtet wird
Vorgesetztenverhalten
Mikromanagement gehört zum Arbeitsalltag. In Meetings kommt es hin und wieder zu lautstarken Auseinandersetzungen und Bloßstellungen von Mitarbeitern, was ein sehr belastendes Arbeitsumfeld schafft.
Arbeitsbedingungen
Die Büros wirken teilweise abgewohnt – an Ecken und Wänden wären Renovierungen dringend notwendig. Positiv: Die technische Ausstattung ist auf aktuellem Stand, Laptops sowie auf Wunsch zwei Monitore sind vorhanden. In meiner Abteilung gibt es zudem höhenverstellbare Schreibtische. Negativ fällt jedoch der Lärmpegel auf: Schon bei wenigen Kollegen im Raum wird zusätzlich noch Radiobeschallung durchgesetzt, was die Konzentration erschwert
Kommunikation
Die interne Kommunikation ist leider sehr schlecht organisiert. Kritik wird häufig in einem unangemessenen Ton geäußert, sodass ein respektvoller Umgang oft nicht gewahrt ist.
Gleichberechtigung
Mir ist da nichts aufgefallen oder war betroffen von einem Vorfall.
Interessante Aufgaben
Es gibt durchaus spannende Aufgaben im Unternehmen – allerdings stark abhängig von der Abteilung. Während in manchen Bereichen interessante Projekte anstehen, ist die Arbeit in der Produktion eher monoton und wenig abwechslungsreich