Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Dezember 2024. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 12.12.2025
Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) wird von ihren Mitarbeiter:innen überwiegend positiv bewertet. Besonders hervorgehoben wird die ausgezeichnete Work-Life-Balance durch flexible Arbeitszeitmodelle, Gleitzeit und großzügige Mobile-Working-Optionen, die den Beschäftigten viel Freiraum in der Arbeitsgestaltung ermöglichen. Die Arbeitsatmosphäre wird als wertschätzend und teamorientiert beschrieben, mit einer offenen Kommunikationskultur, die den kollegialen Austausch fördert. Die Vergütung basiert auf dem TV-L-Tarifvertrag mit pünktlicher Zahlung und zusätzlichen Sozialleistungen, wobei allerdings die Aufstiegsmöglichkeiten begrenzt sind. Auch bei der Gleichberechtigung und dem Umgang mit älteren Kolleg:innen schneidet die KVBW gut ab, mit vielen Frauen in Führungspositionen und respektvollem U...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Work-Life-Balance bei der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg wird von den Mitarbeiter:innen sehr positiv bewertet. Besonders geschätzt wird das flexible Arbeitszeitmodell mit Gleitzeit, das den Beschäftigten ermöglicht, ihren Arbeitstag weitgehend selbst zu gestalten. Zahlreiche Bewertungen heben die großzügigen Regelungen zum mobilen Arbeiten und Homeoffice hervor, die eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglichen und für einige Mitarbeiter:innen sogar zu weniger Stress durch entfallende Pendelzeiten und höherer Produktivität geführt haben.
Obwohl die Gesamtbewertung sehr positiv ausfällt, weisen einige Mitarbeiter:innen darauf hin, dass die praktische Umsetzung der Flexibilität je nach Abteilung variieren kann. In manchen Bereichen, besonders mit Hotline-Diensten, ist die Flexibilität eingeschränkt, und einige wenige berichten von Führungskräften, die trotz theoretischer Möglichkeiten zum mobilen Arbeiten mehr Wert auf Präsenz legen. Insgesamt bietet die KVBW jedoch mit ihrem Konzept aus Gleitzeit, flexiblen Arbeitszeiten und Homeoffice-Optionen sehr gute Voraussetzungen für eine ausgewogene Work-Life-Balance.
Die Arbeitsatmosphäre bei der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) wird überwiegend positiv bewertet, mit besonderem Fokus auf die Teamkultur. Mitarbeiter:innen schätzen die offene, wertschätzende und vertrauensvolle Atmosphäre, in der gemeinsam statt gegeneinander gearbeitet wird. Trotz der Größe des Unternehmens wird die Stimmung als familiär beschrieben, und Vorgesetzte kommunizieren auf Augenhöhe. Besonders positiv hervorgehoben werden der Teamgeist, die gegenseitige Unterstützung und die Förderung neuer Ideen. Die modernen Räumlichkeiten mit Flex-Office-Optionen ermöglichen sowohl kollaboratives als auch konzentriertes Arbeiten.
Es gibt allerdings auch einige differenziertere Stimmen. Die Arbeitsatmosphäre variiert zwischen verschiedenen Abteilungen und Standorten, und es werden kulturelle Unterschiede wahrgenommen. Vereinzelt wird von ungleicher Arbeitsverteilung, Unzufriedenheit und mangelndem Vertrauen in die Mitarbeiter:innen berichtet. Auch gibt es Hinweise auf Spannungen zwischen Abteilungen und eine hohe Fluktuation. Diese kritischen Punkte stehen jedoch im Kontrast zur überwiegend positiven Grundstimmung, die von kollegialer Zusammenarbeit, Hilfsbereitschaft und sogar Freundschaften unter Kolleg:innen geprägt ist.
Bei der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) zeigt sich ein überwiegend positives Bild des Vorgesetztenverhaltens. Besonders hervorgehoben wird der zugängliche Führungsstil vieler Vorgesetzter, die für Mitarbeiter:innen stets ansprechbar sind, offen für Probleme und einen Umgang auf Augenhöhe pflegen. Viele Führungskräfte beziehen ihre Mitarbeiter:innen aktiv in Entscheidungsprozesse ein, fördern Ideen und kommunizieren transparent. Die KVBW investiert auch in die Weiterentwicklung von Führungskompetenzen, was zu positiven Veränderungen in der Führungskultur geführt hat, insbesondere durch jüngere, motivierte Führungskräfte.
Es gibt jedoch auch kritische Stimmen. Während direkte Vorgesetzte oft als unterstützend wahrgenommen werden, wird das höhere Management teilweise als hinderlich und entscheidungsscheu beschrieben. Einige Führungspositionen scheinen nach Meinung mancher Mitarbeiter:innen nicht optimal besetzt zu sein, was sich in mangelnder Fachkompetenz oder fehlenden sozialen Fähigkeiten äußert. Vereinzelt werden auch Ungleichbehandlungen von Mitarbeiter:innen oder ein unprofessioneller Kommunikationsstil bemängelt.
Die Kommunikation bei der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg wird überwiegend positiv bewertet. Mitarbeiter:innen schätzen besonders den regelmäßigen Informationsfluss durch verschiedene Kanäle wie E-Mails, Intranet und Konferenzen. Viele Nutzer:innen heben die offene und direkte Kommunikation mit Kolleg:innen und Vorgesetzten hervor, wobei Führungskräfte als zugänglich beschrieben werden. Besonders positiv wird die respektvolle Kommunikation auf Augenhöhe und die regelmäßigen Austauschmöglichkeiten mit der Leitung bewertet.
Allerdings gibt es auch Verbesserungspotenzial. Einige Bewertungen weisen auf hierarchische Strukturen hin, die den Zugang zu wichtigen Informationen erschweren können. Vereinzelt wird kritisiert, dass Informationen bewusst zurückgehalten werden oder dass die Kommunikation über den "Flurfunk" stattfindet. In teamübergreifenden Projekten wird die Kommunikation manchmal als unzureichend empfunden. Trotz dieser Kritikpunkte überwiegt insgesamt der Eindruck einer funktionierenden und wertschätzenden Kommunikationskultur.
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