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Katzentempel
Bewertung

Wer sich gern unmenschlich fühlt, ist hier genau richtig. Katzentempel - Lügen, Manipulation, Micromanaging,...

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Katzentempel Regensburg in Regensburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

nichts.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kritikunfähig und nicht gemacht für Führungspositionen

Verbesserungsvorschläge

Gebt endlich zu versagt zu haben. Wie viel negative Kritik aus den eigenen Reihen wollt ihr noch (über)hören? Euer Konzept geht nicht so auf wie ihr euch das vorgestellt habt. Schließt den Laden oder am besten gleich das ganze Francise, dann sind euch die Katzen und die Mitarbeiter*innen dankbar.
Aber hört auf uns wie Abfall zu behandeln, dass war noch nie die Lösung.

Arbeitsatmosphäre

Wenn die Vorgesetzten vor Ort sind, ist es am schlimmsten. Man hat ständig das Gefühl beobachtet zu werden und sich im Anschluss rechtfertigen zu müssen und egal wie gut man seinen Job macht, es gibt immer etwas zu kritisieren.
Man wird systematisch manipuliert und angelogen. Selbst wenn man alles für den Laden gibt, wird man psychisch so lange fertig gemacht, bis man von allein kündigt oder man wird als Sündenbock dargestellt und es wird angedroht, dass man vor Gericht gezogen wird.
Man bekommt immer mehr Aufgaben für gleichbleibendes gehalt und fühlt sich einfach nur ausgebeutet.
Ich glaube in den Augen der Vorgesetzten sind wir Mitarbeiter*innen eine echten Menschen, sondern lediglich Zahlen, die es einzuberechnen gilt.

Kommunikation

Die Vorgesetzten aus der Zentrale in München möchten nicht, dass wir sie erreichen können. Wir sollen ihre Handynummern nicht haben und sie auch nicht in die Whatsapp Gruppe hinzufügen.
Es wird immer nur der gerade arbeitenden Person gesagt, was sich in Zukunft ändert oder welche neuen Aufgaben es mal wieder gibt und dann wird erwartet, dass diese eine Person sämtliche Informationen an das restliche Team weitergibt.
Wir als Team haben schon oft angesprochen, dass wir uns mehr Transparenz, mehr Kommunikation und mehr offene Ohren für Kritik wünschen würden, jedoch hat sich nie etwas geändert.

Der prinzipielle Umgangston ist kalt und abweisend und man darf eigentlich froh sein, wenn man nicht angeschrien und degradiert wird. "Bitte", "Danke" und "Entschuldigung" sind für die Vorgesetzten Fremdwörter.

Kollegenzusammenhalt

Der einzige Grund wieso ich es so lange ausgehalten habe, waren die tollen Koleg*innen vor Ort! Aber wenn das ganze Team monatelang schlecht behandelt wird und jeder täglich an seine/ihre psychischen Grenzen gelangt, dann können auch die besten Kolleg*innen der Welt nichts mehr verbessern.

Work-Life-Balance

Die Arbeit im Katzentempel ist mittlerweile so schlimm geworden, dass sie mich auch in meiner Freizeit beeinträchtigt. Nachts habe ich Albtäume von der Arbeit, vor meinen Schichten habe ich Panikattacken und es stresst mich schon Tage vorher zu wissen, dass ich bald wieder meine nächste Schicht haben werde.
Erreichbar soll man immer sein, nur die Vorgesetzten dürfen sich erlauben Diensthandys zu haben oder in ihrem Urlaub auch tatsächlichen Urlaub zu machen und nicht trotzdem noch für alle erreichbar sein zu müssen.
Auch Pausen gibt es während den Schichten nicht, sodass man eigentlich nie abschalten kann.

Vorgesetztenverhalten

Ich würde gerne 0 Sterne geben, denn so bodenlos wurde ich noch nie behandelt.
Ich wurde mehrfach angelogen und konnte auch immer nachweisen, dass ich angelogen wurde. Eine Entschuldigung bekam ich nie.
Genauso wenig gibt es ein "Dankeschön" zu hören. Wenn man sich außerhalb der Arbeit wochenlang und ohne zusätzliche Bezahlung, um kranke Katzen kümmern muss, bekommt man wortlos eine Schachtel Merci an den Tresen gelegt.
Wenn aufgrund von Personalmangel für mehrere Wochen (in den Ferien) jeden Tag die selben 3 Mitarbeiter*innen arbeiten, bekommt man keine Unterstützung von den Vorgesetzten und auch kein Danke.
Der Francisegründer ist in meinen Augen ein Stalker, der sofort mitbekommt was über den Laden gepostet wird und dann eine Erklärung seitens der Mitarbeiter fordert. Eine eigene Social Media Seite bekommt der Laden allerdings nicht, weil man zu schlecht überprüfen kann was gepostet werden würde.
Man darf damit rechnen ständig von den Vorgesetzten angeschrien, klein gemacht und kritisiert zu werden. Gibt man Kritik zurück wird das ignoriert.
Auch mit dem Arbeitsgericht wurde uns vom Vorgesetzten schon oft gedroht.

Interessante Aufgaben

Zu den ursprünglichen Aufgaben wie Gäste bedienen, Getränke einschenken und die Katzen füttern, kamen in letzter Zeit folgende Aufgaben hinzu: Die Toiletten putzen, das gesamte Lokal saugen und wischen, sämtliche Glasfronten säubern, überlaufende Abflüsse reinigen und mit Rohrreiniger behandeln, Gäste ins Lokal locken, Verkaufsgespräche mit Gästen führen, bei denen man ihnen alle 5 Minuten ein neues Getränk oder einen weiteren Gang andrehen soll und nicht zu vergessen: kanke Katzen wochenlang bei sich zuhause aufnehmen und sie zu sämtlichen Tierärzten fahren (natürlich ohne Bezahlung).

Gleichberechtigung

Alle Mitarbeiter*innen werden gleich schlecht behandelt, wobei es als weiblich gelesene Angestellte sein kann, dass man zusätzlich noch sexistische Kommentare und Bodyshaming über sich ergehen lassen muss.

Umgang mit älteren Kollegen

Es werden keine älteren Menschen eingestellt und langdienende Mitarbeiter*innen werden ausgenutzt und psychisch fertig gemacht, anstatt gewertschätzt zu werden.

Arbeitsbedingungen

Die meisten Mitarbeiter*innen haben nichtmal einen Arbeitsvertrag.
Im Sommer wird es im Laden gern mal 35°C heiß und es gibt seit Jahren keine Klimaanlage. Die Mitarbeiter*innen dürfen Personalgetränke trinken, sollen bei Möglichkeit aber nicht von den Gästen beim Trinken gesehen werden.
Meistens arbeitet man alleine, Pausen gab es noch nie.
Der Lärmpegel ist oft so hoch, dass es weder für uns, noch für die Katzen angenehm ist. Gerade Kinder sind ein enomer Stressfaktor im Katzentempel und sollten meiner Meinung nach eigentlich gar nicht erst in den Laden dürfen.
Man baut fast jeden Monat Überstunden auf, bekommt aber keine Chance diese abzubauen oder sich auszahlen zu lassen.
Bis vor ein paar Monaten gab es nicht mal einen Verbandskasten vor Ort.
Geräte sollen lieber im kaputten Zustand verwendet werden, als Geld für einen Techniker auszugeben.
Man ist als Mitarbeiter*in täglich Schimmel und Schmutz ausgesetzt und muss einfach hoffen, dass es auf langesicht keine gesundheitlichen Auswirkungen hat.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Was die Katzen angeht ist immer die Rede davon, dass sie "gerettet" worden sind und ihnen ein "besseres Leben im Katzentempel ermöglicht wird", dass die Lebensbedingungen der Katzen im Restaurant so schlimm sind, dass man sich wünschen würde, die Katzen würden im tierheim wohnen, wird natürlich nicht erwähnt. Amon unsere Bengalkatze hat schon seit Jahren zu wenig Platz und Auslauf und ist so gestresst, dass er sich selbst verletzt. Bei Poppy wurde so spät festgestellt, dass sie eine Verletzung am Auge hat, dass nur noch eine Not-Operation möglich war und sie jetzt auf einem Auge blind ist. Und als unser chronisch-kranker Kater Yamato noch im Katzentempel gelebt hat, hieß es bei seinen Krankheiten entweder man soll ihn in den Hof legen, damit die Gäste ihn nicht sehen müssen, oder ihn wochenlang im Herrenklo isolieren.
Mir persönlich tun die Katzen einfach nur Leid.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist der gesetzliche Mindestlohn. Auch wenn einem erzählt wird man könne nach einer Weile über eine Gehaltserhöhung reden, ist das noch nie vorgekommen. Keiner meiner Kolleg*innen noch ich, haben jemals eine Gehaltserhöhung bekommen und dabei ist es völlig egal, wie lange oder oft man dort arbeitet.
Vom Trinkgeld wurde uns auch schon nachgewiesenermaßen ein Teil geklaut, den wir bis heute nicht wieder bekommen haben.
Teilweise werden nichtmal Krankheits- oder Urlaubstage ausgezahlt.
Das Gehalt wird jeden Monat an einem anderen Tag überwiesen, mal ist es der 5. Tag des Monats, öfter allerdings eher der 20. des Monats.
Wenn man hier arbeitet muss man seinem Geld immer hinterher rennen und darf sich freuen, wenn am Ende auch wirklich alles ausgezahlt wird was einem zusteht.

Image

Der Katzentempel wirbt mit Schlagwörtern wie "Nachhaltigkeit" oder "Respekt", in der Realität füllt eine wöchentliche Lieferung an Ware eine komplette Papiermülltonne, zusätzlich kommt alles in Plastik eingeschweißt und teils gefroren, pro Tag werden zwei gelbe Säcke mit Plastik-/Verpackungsmüll gefüllt. Wo das nachhaltig sein soll, weiß ich bei bestem Willen nicht.
Auch Respekt durfte ich (zumindest von Seiten der Vorgesetzten) nie erfahren. Weder die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter, noch der Umgang mit den Katzen ist für mich respektvoll.
Wenn man schon mit "Feel good food" wirbt, sollte man vielleicht auch daran arbeiten, dass sich auch die Arbeitnehmer mit den Arbeitsbedingungen "gut fühlen".

Karriere/Weiterbildung

Es gibt keine Gehaltserhöhungen und keine Aufstiegsschancen.
Einmal im Jahr gibt es ein Team-Meeting bei dem stundenlang die neusten Ideen der Zentrale vorgestellt werden und bei dem unklar ist ob es einem bezahlt wird, Verpfelgung gestellt wird oder es Pausen geben wird.

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.