Früher gerne gearbeitet, heute mit Sorgen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dazu kann ich leider keine konkrete Aussage treffen, da ich nicht oft genug vor Ort war und daher nicht die Möglichkeit hatte, den Arbeitgeber beziehungsweise die Geschäftsleitung näher kennenzulernen. Aus diesem Grund kann ich diesen Punkt nicht abschließend beurteilen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Grundsätzlich kann ich hierzu nicht viel sagen, da ich den Arbeitgeber nicht ausreichend kennenlernen konnte. Allerdings habe ich den Eindruck, dass viele Mitarbeiter Angst haben, ihre Meinung offen zu äußern oder Dinge anzusprechen, die möglicherweise nicht gern gehört werden. Dadurch entsteht eine gewisse Unsicherheit, wodurch ehrliches Feedback und eine offene Kommunikation erschwert werden.
Verbesserungsvorschläge
Eine offenere und wertschätzendere Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Führungskräften schaffen.
Mitarbeitern die Möglichkeit geben, ihre Meinung und Kritik ohne Angst vor negativen Konsequenzen zu äußern.
Schichtpläne fair und transparent gestalten, sodass sich keine Mitarbeiter benachteiligt fühlen.
Alle Mitarbeiter bei Aufgaben, Fortbildungen und Entwicklungsmöglichkeiten gleich behandeln.
Zusagen, beispielsweise zu Lohnerhöhungen, zuverlässig einhalten und transparent kommunizieren.
Langjährige und ehemalige Mitarbeiter wertschätzend behandeln und ihre Leistungen anerkennen.
Die Arbeitsatmosphäre verbessern und das Vertrauen innerhalb des Teams stärken.
Mehr echte Weiterbildungsangebote schaffen, anstatt sich ausschließlich auf die Bounty-App zu beschränken.
Nachhaltigere Lösungen im Umgang mit Verpackungen und Müll in der Küche entwickeln.
Das Team stärker in Entscheidungen einbeziehen und einen offenen Austausch fördern.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre hat sich mit der neuen Leitung leider deutlich verschlechtert. Im Betrieb befinden sich zahlreiche Kameras mit Mikrofonen, wodurch man sich ständig beobachtet fühlt und Angst hat, etwas falsch zu machen.
Seit dem Wechsel der Führungskräfte wurden viele Mitarbeiter gekündigt, was zusätzlich für Unsicherheit im Team sorgt. Viele Kollegen haben Angst, ihre Meinung offen zu äußern, da sie befürchten, dass Aussagen später gegen sie verwendet werden könnten. Eine offene und ehrliche Kommunikation ist dadurch kaum möglich.
Außerdem wird erwartet, dass die Bounty-App auch in der Freizeit genutzt wird, obwohl diese Zeit nicht vergütet wird selbst bei Aushilfen. Teammeetings sind zwar offiziell freiwillig und unbezahlt, allerdings haben Mitarbeiter, die nicht teilnehmen, später oft keine Möglichkeit, bei wichtigen Themen mitzureden oder Entscheidungen zu diskutieren.
Insgesamt fehlt es an Vertrauen, Wertschätzung und einer offenen Kommunikation. Viele Mitarbeiter fühlen sich unter Druck gesetzt und nicht ausreichend gehört.
Image
Zum Image des Unternehmens kann ich persönlich wenig sagen beziehungsweise keine konkrete Bewertung abgeben. Daher ist eine neutrale Bewertung dieses Bereichs für mich am passendsten.
Work-Life-Balance
Früher waren die Schichten für die festangestellten Mitarbeiter sowie für die Minijobber gut geplant und die meisten waren mit der Arbeitszeitgestaltung zufrieden. Mittlerweile hat sich dies jedoch verschlechtert. Es entsteht der Eindruck, dass bestimmte Lieblingspersonen bevorzugt werden und deutlich mehr oder bessere Schichten erhalten, während andere Mitarbeiter weniger berücksichtigt werden. Dies führt zu Unzufriedenheit und einem Gefühl von Ungleichbehandlung im Team.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungsmöglichkeiten sind leider kaum vorhanden. Im Wesentlichen wird lediglich die Nutzung der Bounty-App angeboten beziehungsweise erwartet. Weitere Schulungen, Fortbildungen oder Entwicklungsmöglichkeiten werden den Mitarbeitern nach meiner Erfahrung nicht angeboten. Dadurch gibt es nur wenige Chancen, sich beruflich weiterzuentwickeln oder neue Kenntnisse zu erwerben.
Gehalt/Benefits
Leider wurden den Mitarbeitern Lohnerhöhungen in Aussicht gestellt, die bislang nicht umgesetzt wurden. Positiv hervorzuheben ist, dass die Aufteilung des Trinkgelds für die Küche früher als sehr fair empfunden wurde.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Im Arbeitsalltag fällt auf, dass in der Küche sehr viel Verpackungsmüll, insbesondere Karton und Plastik anfällt.
Kollegenzusammenhalt
Unter den Kollegen besteht grundsätzlich ein gutes Miteinander und viele zeigen Mitgefühl gegenüber den gekündigten Mitarbeitern. Die Situation belastet jedoch das gesamte Team. Über Kündigungen oder Probleme wird häufig geschwiegen, da viele Angst haben, selbst als Nächstes betroffen zu sein.
Dadurch trauen sich viele Mitarbeiter nicht, ihre Meinung offen zu äußern oder sich zu bestimmten Themen zu äußern. Die allgemeine Unsicherheit wirkt sich leider negativ auf den Zusammenhalt aus, obwohl viele Kollegen sich gegenseitig unterstützen und Verständnis füreinander haben.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit den damaligen beziehungsweise langjährigen Mitarbeitern wird von vielen als enttäuschend empfunden. Es entsteht der Eindruck, dass die Leistungen und der Einsatz der Mitarbeiter, die den Betrieb auch in schwierigen Zeiten unterstützt haben, kaum wertgeschätzt werden. Da bereits viele Kollegen das Unternehmen verlassen haben oder verlassen mussten, herrscht bei einigen das Gefühl, nicht mehr wichtig zu sein. Ein respektvoller und wertschätzender Umgang unabhängig davon, ob Mitarbeiter bleiben oder gehen wäre wünschenswert
Vorgesetztenverhalten
Leider herrscht unter vielen Mitarbeitern eine große Unsicherheit, offen ihre Meinung zu äußern. Es besteht die Angst, dass Kritik oder ehrliche Aussagen negative Konsequenzen haben könnten. Teilweise ist die Verunsicherung so groß, dass selbst bei anonymen Bewertungsplattformen wie Kununu die Sorge besteht, erkannt zu werden oder dass sich eine Bewertung auf das Arbeitsverhältnis auswirken könnte. Dadurch fehlt häufig eine offene Feedbackkultur und viele Probleme werden aus Angst nicht angesprochen.
Arbeitsbedingungen
Während der Schicht darf in der Regel erst nach Arbeitsende gegessen werden. Positiv ist, dass den Mitarbeitern jederzeit kostenlos Wasser zur Verfügung steht. Ab einer Arbeitszeit von sechs Stunden erhalten die Mitarbeiter zudem eine kostenlose Mahlzeit sowie ein Getränk. Diese Regelungen werden grundsätzlich als positiv wahrgenommen, auch wenn die Vorgabe, erst nach der Schicht essen zu dürfen, für manche Mitarbeiter im Arbeitsalltag schwierig sein kann.
Kommunikation
Eine offene Kommunikation ist leider kaum möglich. Viele Mitarbeiter haben Angst, ihre Meinung oder Kritik zu äußern, da die Sorge besteht, dass dies negative Konsequenzen haben könnte. Durch die vielen Kündigungen herrscht große Unsicherheit im Team, sodass man ständig das Gefühl hat, selbst der Nächste zu sein.
Dadurch werden Probleme oft nicht offen angesprochen und wichtige Themen bleiben ungeklärt. Eine vertrauensvolle und wertschätzende Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Führungsebene ist leider nur eingeschränkt vorhanden.
Gleichberechtigung
Leider entsteht der Eindruck, dass nicht alle Mitarbeiter gleich behandelt werden. Manche Mitarbeiter werden bevorzugt.
Interessante Aufgaben
keine

