Unterirdische Werte und kein Sinn für Strukturen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ausschließlich die Frühschicht und das freie Wochenende - that's it.
Noch nie so einen furchtbaren Arbeitgeber erlebt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
beinahe alles.
Verbesserungsvorschläge
- mal loslegen, Optimierungen zu treffen, sodass es mal vorwärts geht, dass die Leute bleiben, sich gehört fühlen sowie kommuniziert bekommen, was wann und wie Prio hat
- statt sich selbst Tassen zu kaufen, wo vermerkt ist, dass das Team einen liebt, sollte man lieber anfangen, zu versuchen, dass man wirklich einen Draht zum Team bekommt und vor allem an einem Strang zieht - keiner liebt den Chef, ganz im Gegenteil.
- Leute, die wirklich arbeiten wollen, unterstützen und unbedingt Angestellte kicken, die das Unternehmen ruinieren (dies sind im Übrigen leider immer sehr junge Jungs, die von Arbeit noch nicht viel gehört haben, aber riesige Wünsche haben).
Arbeitsatmosphäre
Übel! "Ellenbogen raus" beschreibt das Team der Kommissionierung am besten - keine Hilfsbereitschaft, ständiges Beschweren über die Firma.
Führungskräfte wissen von den kleinen Rowdys, die gegen jegliche Sachen verstoßen, handeln aber nicht und scheuen sich vor jeglicher Kommunikation.
Chefetage (außer Schichtleiter Kommissionierung) allesamt arrogant und grüßen nur einen Hauch der Angestellten, der Rest wird ignoriert und unschön angeguckt.
Der absolute Hit: es existieren keine Urlaubspläne!
Es gibt keinen Vordruck, den man, wie wohlbemerkt in jedem Unternehmen, ausfüllt und Ende des Jahres genehmigt bekommt bzw. Alternativen vorgeschlagen bekommt.
Grundsätzlich werden Urlaube dem Freitag vorm Wunschurlaub genehmigt oder nunmal nicht - theoretisch könnte man nie planen, weil man es nur 3 Tage vorher erfährt, ob hop oder top.
Ob der Chef einen spontan zum Feiertag antanzen lässt, steht auch immer gerne mal in den Sternen.
Pausenraum sehr einfach gestaltet, lädt nicht ein, dort die Pause zu verbringen.
Wochenende wird fast ausschließlich zur Regeneration genutzt, da die Lasten bei der Kommissionierung sehr schwer sind.
Kommunikation
Gibt es traurigerweise nicht.
Es gibt keine Schichtansprachen, wo klar definiert wird, was das Tagesziel ist, ob es realistisch ist, dies zu packen und ob ggf. Mehrarbeit ansteht. Alles sehr spontan.
Optimierungsvorschläge werden nicht angenommen.
Kollegenzusammenhalt
Es gibt sehr wenige Angestellte in diesem Lager (Lager Schkeuditz), die vernünftig arbeiten und Teamplayer sind.
Locker 85 Prozent der Angestellten beschweren sich täglich über den Standort, der mehr und mehr den Bach runtergeht und dementsprechend für eine sehr hohe Fluktuation sorgt (überwiegend kündigen die Leute im Übrigen selber).
Work-Life-Balance
Da gibt's meinerseits tatsächlich nichts dran auszustehen - jeden Tag Frühschicht und, zumindest zu meiner Zeit dort, jedes Wochenende und jeden Feiertag frei.
Vorgesetztenverhalten
Lächerlich!
Die Schichtleiter der Kommissionierung sind an sich menschlich nicht verkehrt und liebe, coole, umgängliche Typen, wenn sie wissen, das man gut arbeitet - allerdings von Führung an sich überhaupt keinen Dunst.
Sie arbeiten Hauptteils mit und kommen daher nicht dazu, das Team zu stärken, zu kommunizieren, kontrollieren und vor allem Feedbackgespräche zu führen.
Die "Chefin" des Wareneingangs hat Ihre Stelle völlig verfehlt und besitzt keinerlei Führungsqualitäten sowie keine Vorbildfunktion, was Diskretion und Professionalität betrifft.
Der Lagerleiter und deren Chef sind die Typen, über die das Team gerne lacht - einfach, weil keinerlei Werte vorhanden sind sowie der Standort von Struktur scheinbar noch nie so wirklich was gehört hat.
Interessante Aufgaben
Wenn man sich gut mit den Schichtleitern versteht und man was im Kopf hat, darf man deren Arbeiten ein bisschen abnehmen - das war in der Tat sehr abwechslungsreich im positiven Sinne, der Rest ist sehr eintönig und undankbar.
Umgang mit älteren Kollegen
genauso schlecht wie der Umgang mit jüngeren Kollegen.
Gehalt/Benefits
schlechtes Gehalt, aber bei der Kommissionierung wird ein Prämienmodell angeboten. Wer also rennt und den Anderen fast über die Füße mit dem Fahrgerät rast, bekommt auch gerne mal ein paar hunderte Euro mehr im Monat.
Image
Lachhaft...
Total veraltet und nicht modern gestaltet.
Es ist einfach, es so wirken zu lassen, als würde Gleichberechtigung groß geschrieben werden - aber wirklich hinterher sein, dass sich jeder einzelne gehört fühlt, fällt den Herren in der Chefetage wohl leider sehr sehr schwer.
Für Frauen gibt es unten nur in weiter Ferne eine Toilette (mit einer Kabine) und sonst die Behindertentoilette, die im Übrigen fast immer defekt ist.