Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit November 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.10.2026
Das Gesamtbild der Bewertungen für Kaufhaus Rolf Wreesmann GmbH & Co. KG fällt negativ aus. Besonders stark kritisieren Mitarbeiter:innen die Vergütung: Die Stundenlöhne gelten als zu niedrig, Weihnachts- und Urlaubsgeld fehlen, und Provisionsziele sind kaum erreichbar. Das Verhalten von Vorgesetzten wird als wenig professionell beschrieben – Entscheidungen fallen ohne Einbindung der Betroffenen, Anliegen bleiben ungehört, und konstruktive Vorschläge stoßen auf kein Interesse. Kommunikation findet nach Ansicht vieler Bewertenden praktisch nicht statt. Die Work-Life-Balance leidet unter Personalmangel, erzwungenen Einsätzen in weit entfernten Filialen und einer späten oder abgelehnten Urlaubsgenehmigung.
Die Arbeitsbedingungen vor Ort werden als veraltet und unkomfortabel beschrieben, während Bürobereiche bevorzugt ...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Vergütung bei Kaufhaus Rolf Wreesmann GmbH & Co. KG wird von den Nutzer:innen als deutlich zu niedrig bewertet. Viele empfinden das Lohnniveau als das unterste Gehaltssegment, wobei ein Stundenlohn von 14,00 Euro für reguläre Mitarbeiter:innen und 15,50 Euro für Filialleiter:innen genannt wird. Letztere kritisieren besonders scharf, dass die Entlohnung angesichts der hohen Verantwortung unangemessen sei. Zusatzleistungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld fehlen laut den Bewertungen, und Provisionen seien kaum erreichbar, da die Umsatzziele zu hoch angesetzt würden.
Einige Bewertungen erwähnen einen Kommissionierbonus, der schnellen Mitarbeiter:innen ein etwas höheres Einkommen ermögliche – dies bleibt jedoch eine Ausnahme. Positiv hervorgehoben wird, dass Gehaltszahlungen pünktlich erfolgen. Die Sozialleistungen werden dennoch als verbesserungswürdig eingestuft, was die insgesamt sehr kritische Wahrnehmung dieser Kategorie unterstreicht.
Das Vorgesetztenverhalten bei Kaufhaus Rolf Wreesmann GmbH & Co. KG wird von den Nutzer:innen sehr negativ bewertet. Die Qualität des Managements steht dabei stark in der Kritik: Die Bezirksleitung vernachlässige die Mitarbeiter:innen und überlasse alles der Filialleitung, während Führungskräften in Wareneingang und Lager grundlegende Professionalität und Führungskompetenzen abgesprochen werden.
Ebenso kritisch äußern sich Bewertungen zur Entscheidungskultur: Beschlüsse werden häufig über die Köpfe der Betroffenen hinweg getroffen, ohne dass ein Gespräch stattfindet. Eigene Meinungen und Verbesserungsvorschläge stoßen auf kein Interesse, Anliegen werden heruntergespielt oder ignoriert. Wenige Bewertungen heben hervor, dass direkte Vorgesetzte freundlich auftreten – dieser Eindruck ändert jedoch nichts am negativen Gesamtbild, das durch fehlende Kommunikation, mangelnde Motivation und ungelöste Probleme geprägt ist.
Die Work-Life-Balance bei Kaufhaus Rolf Wreesmann GmbH & Co. KG wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Besonders der chronische Personalmangel zwingt Mitarbeiter:innen zu Überstunden, während strenge Stundenbudgets Minusstunden erzeugen und Einsätze in weit entfernten Filialen oder aufwendige Dienstreisen per Rotationssystem nach sich ziehen. Hinzu kommen verpflichtende Rufbereitschaften sowie Schwierigkeiten bei der Urlaubsgenehmigung. Einige Nutzer:innen berichten zudem von willkürlichen Homeoffice-Ausschlüssen, die als ungerecht empfunden werden.
Wenige Stimmen sehen die Lage etwas positiver: Private Anliegen finden gelegentlich Berücksichtigung, und saisonale Spitzenzeiten gelten als planbar. Auch feste Frühschichten mit freien Wochenenden und Feiertagen werden von wenigen als angenehm empfunden. Diese Einschätzungen bleiben jedoch in der Minderheit – der Großteil der Bewertungen zeichnet das Bild einer belastenden Arbeitsrealität, in der Erholung und Privatleben kaum ausreichend Raum finden.
Die Kommunikation bei Kaufhaus Rolf Wreesmann GmbH & Co. KG fällt in den Bewertungen sehr negativ aus. Viele Nutzer:innen beschreiben sie als praktisch nicht vorhanden – einige würden ihr null Punkte vergeben. Kritisiert wird unter anderem, dass Schichtbesprechungen zu Tageszielen und Überstunden fehlen, Abläufe spontan und unkoordiniert stattfinden und Verbesserungsvorschläge abgelehnt werden. Laut einigen Bewertungen findet Kommunikation von Vorgesetzten hauptsächlich dann statt, wenn kurzfristige Mehrarbeit eingefordert oder unklare Anweisungen erteilt werden. Darüber hinaus bemängeln einige Nutzer:innen einen rauen Umgangston, der echten Austausch ersetzt. Das Fehlen gegenseitiger Information unter den Kolleg:innen verstärkt diesen Eindruck zusätzlich.
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