Seit dem neuen Hausleiter ist nichts mehr wie vorher.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Grundsätzlich arbeite ich gerne für das Unternehmen. Der Zusammenhalt unter vielen Kollegen ist gut, und genau deshalb ist es schade, wie sehr sich die Atmosphäre in kurzer Zeit verändert hat.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Seit der neue Hausleiter da ist, hat sich das Arbeitsklima deutlich verändert. Der tägliche Stress und Druck wirken sich negativ auf die gesamte Arbeitsatmosphäre aus. Gut gelaunte Mitarbeiter sieht man kaum noch. Lachen, ein freundliches Miteinander und die frühere gute Stimmung sind fast verschwunden. Stattdessen herrscht zunehmend eine angespannte und frostige Atmosphäre.
Ich merke die Veränderung sogar an mir selbst. Früher habe ich bei der Arbeit viel gelacht und auch mal Spaß mit meinen Kollegen gemacht. Mittlerweile gehe ich gestresst zur Arbeit, bin während der Arbeit angespannt und komme gestresst wieder nach Hause. Früher habe ich mich an diesem Arbeitsplatz nicht so gefühlt.
Es gibt eine Ansprechperson, an die sich Mitarbeiter bei Problemen wenden können. Solche Gespräche können zwar zunächst helfen, eine Situation zu beruhigen, das eigentliche Problem bleibt jedoch bestehen und eine wirkliche Veränderung findet nicht statt. Manche Mitarbeiter haben deshalb das Gefühl, dass es keinen Sinn hat, Probleme anzusprechen, und schweigen lieber. Viele trauen sich inzwischen nicht mehr, offen Kritik zu äußern oder ihre Meinung zu sagen.
Hinzu kommt, dass die Aussage eines einfachen Mitarbeiters gegenüber der eines Hausleiters häufig wenig Gewicht hat. Ein Hausleiter kann sich erklären oder Aussagen abstreiten und am Ende steht das Wort eines Mitarbeiters gegen das Wort des Hausleiters.
Entsprechend deutlich hat auch die Motivation nachgelassen. Mehrere Kollegen suchen bereits nach einem neuen Arbeitsplatz, und selbst Mitarbeiter, die bisher überhaupt nicht vorhatten zu gehen, denken inzwischen darüber nach.
Natürlich darf ein Hausleiter Erwartungen haben und Arbeitsleistung einfordern. Führung bedeutet aber nicht, Menschen dauerhaft unter Druck zu setzen und immer mehr von ihnen zu verlangen. Dadurch werden weder die Zahlen besser noch kommen mehr Kunden es verschwindet lediglich die Motivation der Mitarbeiter und langsam auch diejenigen, die seit Jahren für dieses Unternehmen arbeiten.
Verbesserungsvorschläge
Mehr auf die Mitarbeiter hören und Probleme nicht nur kurzfristig beruhigen, sondern deren Ursachen ernst nehmen und nachhaltig lösen. Gute Führung braucht Respekt, faire Kommunikation und realistische Erwartungen.
Arbeitsatmosphäre
Seit dem Wechsel der Hausleitung hat sich die Arbeitsatmosphäre deutlich verschlechtert. Ständiger Druck und Anspannung prägen inzwischen den Arbeitsalltag.
Vorgesetztenverhalten
Seit der neue Hausleiter da ist, hat sich der Führungsstil deutlich verändert. Der Arbeitsalltag ist zunehmend von starkem Druck, ständiger Kontrolle und immer höheren Anforderungen geprägt. Die Erwartungen an die Leistung erreichen teilweise ein Niveau, das aus meiner Sicht kaum noch menschlich und auf Dauer nicht tragbar ist. Mitarbeiter sind Menschen und keine Maschinen.
Vom neuen Hausleiter ist bereits eine Aussage wie „Dann kündige doch“ gefallen. Meiner Meinung nach ist das weder eine vernünftige noch eine angemessene Art der Kommunikation. Viele haben inzwischen Angst, dass sie mit einer Abmahnung oder ähnlichen Aussagen rechnen müssen, wenn sie den ständig steigenden Anforderungen nicht gerecht werden, ihre Meinung äußern oder einfach einmal Nein sagen. Angst ist keine Motivation.
Der neue Hausleiter erwartet Respekt von den Mitarbeitern, während viele das Gefühl haben, diesen Respekt selbst nicht entgegengebracht zu bekommen. Respekt sollte auf Gegenseitigkeit beruhen.
Kommunikation
Die Kommunikation ist zunehmend von Druck geprägt. Offene Kritik oder eine andere Meinung zu äußern, fällt vielen Mitarbeitern inzwischen schwer.


