Ihr Unternehmen?

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Bewertung

Ihr Unternehmen?

Vorsicht geboten - unprofessionelle Führung und Gesetzesverstöße

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Werkstudent/inHat bis 2025 im Bereich Design / Gestaltung in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts - es gab keine positiven Aspekte seitens des Arbeitgebers.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Missachtung des Arbeitsrechts (z. B. unbezahlter Urlaub, verspätete Löhne)
- Kontrolle statt Vertrauen
- Mikromanagement
- fehlende Weiterentwicklung
- Ignorieren von Kritik
- Übertragung fachfremder Aufgaben
- unprofessioneller Umgang mit Bauherren und Mitarbeitern

Verbesserungsvorschläge

- Arbeitsrecht einhalten: Urlaub und Überstunden rechtzeitig und korrekt auszahlen.
- Transparenz schaffen: Lohnabrechnungen monatlich prüfen, Stundenzettel gemeinsam kontrollieren.
- Kommunikation verbessern: Wichtige Infos umgehend an das Team weitergeben, Freigaben zeitnah erteilen.
- Mikromanagement reduzieren: Mitarbeitern mehr Eigenverantwortung und kreative Aufgaben übertragen.
- Einarbeitung ausbauen: Strukturierte, mehrstündige Einführung statt 1-Stunden-Überblick.
- Kritik ernst nehmen: Verbesserungsvorschläge prüfen und umsetzen, nicht ignorieren.
- Work-Life-Balance fördern: Besprechungen nicht ans Tagesende legen.
- Fachfremde Aufgaben vermeiden: Buchhaltung und Privatangelegenheiten auslagern.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war von ständiger Kontrolle und Misstrauen geprägt. Mündliche Absprachen wurden später bestritten, weshalb alles schriftlich fixiert werden musste. Die Inhaberin sortierte ohne Rücksprache Schreibtische und Desktops um, verbot Personalisierung und Essen am Platz. Übertriebene Sauberkeitsvorgaben (z. B. exakt ausgerichtete Mäuse, ständiges Wischen) belasteten den Alltag. Fehler oder Missverständnisse wurden oft den Mitarbeitern angelastet - selbst bei klarem Beweis für das Gegenteil ignorierte sie dies und übernahm nie Verantwortung. Dies führte zu dauerhafter Gereiztheit. Die generelle Atmosphäre war sehr bland und unangenehm durch die extreme Strenge. Kollegiale Unterstützung unter den meist internationalen Kollegen war das einzige Positive - die Führungsebene schuf jedoch ein Klima der Unsicherheit.

Image

Der positive Online-Eindruck täuscht etwas: Viele Bewertungen stammen offenbar aus dem beruflichen Netzwerk des Unternehmens, nicht von Bauherren oder Auftraggebern.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war stark eingeschränkt. Wichtige Besprechungen wurden oft ans Tagesende verschoben, was dazu führte, dass wir regelmäßig spät das Büro verließen. Der vertraglich zugesicherte Urlaubsanspruch wurde bis 2025 gewährt - jedoch nicht bezahlt, wie gesetzlich vorgeschrieben. Flexible Arbeitszeiten oder Homeoffice gab es nicht.

Karriere/Weiterbildung

Gab es faktisch nicht. Die Inhaberin behielt die anspruchsvolleren Aufgaben für sich und gab den Mitarbeitern nur einfache Tätigkeiten. In die Kommunikation mit den Bauherren wurden wir kaum eingebunden, was zu Missverständnissen, doppelter Arbeit und Zeitverschwendung führte.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war niedrig, und die Zahlungen kamen häufig verspätet oder fehlerhaft, da die Inhaberin keinen qualifizierten Steuerberater beschäftigt. Unterzahlungen waren an der Tagesordnung, und fehlende Beträge wurden nie im selben Monat korrigiert, sondern erst im Folgemonat, weil keine neuen Lohnabrechnungen erstellt wurden. Der gesetzliche Urlaubsanspruch war vertraglich zugesichert und wurde auch gewährt - jedoch nicht bezahlt, wie gesetzlich vorgeschrieben. Ein klarer Verstoß gegen das Arbeitsrecht. Auf Nachfrage erklärte die Inhaberin, sie könne sich an die Vertragsinhalte nicht erinnern und habe nur ein „Standardformular“ aus dem Internet heruntergeladen. Zwar versprach sie, den Urlaub aus 2024 nachzuzahlen, hielt dieses Versprechen jedoch nie ein. Die Bitte, die Stundenzettel am Monatsende gemeinsam zu prüfen, um unklare Stunden zu klären, wurde nach einmaliger Durchführung ignoriert, was zu fortlaufenden Fehlern in den Lohnabrechnungen führte. Gespräche über das Gehalt waren unangenehm, und die Inhaberin zeigte eine große Zurückhaltung, Geld auszugeben.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kann hierzu nichts sagen - es gab kein erkennbares Umwelt- oder Sozialbewusstsein.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kollegen war das einzig Positive. Trotz schwieriger Bedingungen unterstützten wir uns gegenseitig, tauschten Wissen und halfen bei Fragen - alle Kollegen waren freundlich und hilfsbereit. Leider verließen die meisten das Unternehmen aufgrund von Problemen mit der Inhaberin auf negativem Wege.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gab keine älteren Kollegen. Es wurden ausschließlich Werkstudenten oder Junior-Mitarbeiter eingestellt.

Vorgesetztenverhalten

Verbesserungsversprechen wurden selten eingehalten. Kritik und Vorschläge wurden angeblich willkommen geheißen, führten aber zu keiner Änderung. Die Inhaberin weigerte sich, Fehler einzugestehen - selbst bei klaren Beweisen. Sie kennt sich mit sozialen Situationen kaum aus, übernimmt gegenüber Bauherren keine Verantwortung, verursacht große Probleme und droht dann mit Anwälten, während sie sich im Büro verschanzt. Nach dem Austritt werden E-Mails zu offenen Gehaltsfragen / Arbeitszeugnissen ignoriert, bis das Arbeitsgericht eingeschaltet werden muss. Wer hier arbeitet, sollte seine Rechte genau kennen - die Geschäftsführerin kennt sie nicht und bestreitet alles, bis Anwälte involviert sind.

Arbeitsbedingungen

Das Büro ist klein, minimalistisch in Schwarz-Weiß gestaltet, und eine Personalisierung des Arbeitsplatzes war nicht erlaubt. Die Inhaberin zeigte eine übertriebene Fixierung auf Sauberkeit und Ordnung – Essen am Arbeitsplatz war verboten, Oberflächen mussten ständig gewischt werden, und selbst die Maus musste exakt ausgerichtet sein. Die Toilette ist sehr klein, ohne Geräuschschutz, und blieb ungesäubert, wenn die Reinigungskraft nicht kam.

Kommunikation

Wichtige Informationen wurden oft nicht an das Team weitergegeben, was Fehler, Verzögerungen und unnötige Kosten für den Bauherrn verursachte. Häufig ließ die Inhaberin zusätzliche Entwurfsvarianten anfertigen, obwohl die Wünsche der Bauherren klar waren, und stellte diese in Rechnung - regelmäßig folgte Streit. Sie fragte oft nach Verbesserungsvorschlägen, setzte aber nie einen um. Bauherren sollten dringend einen Pauschalvertrag abschließen, da die Stundenbasis häufig überzogen wurde.

Gleichberechtigung

Grundsätzlich wurden alle gleich behandelt - wir litten alle gleich. Ausnahme: Einzelne Kollegen erlebten offene Schärfe, weil ihr Arbeitsstil nicht exakt dem der Inhaberin entsprach.

Interessante Aufgaben

Interessante Tätigkeiten gab es kaum. Stattdessen überwiegend Korrespondenz und Ablage. Extreme Mikromanagement: E-Mails wurden stets kontrolliert und umformuliert, Korrekturen an Zeichnungen bis ins Kleinste, oft zeitverschwendend. Zusätzlich übernahmen wir regelmäßig Buchhaltung und Organisation - außerhalb der Architekturaufgaben. Eigenständiges Arbeiten war unmöglich. Es gab nur eine erfahrene Architektin - die Inhaberin -, was zu häufigen Engpässen führte, wenn sie nicht verfügbar war. Sie hatte oft keine Zeit für Rückfragen oder Freigaben, verlangte aber minutengenaue Dokumentation jeder Viertelstunde. Verzögerungen führten zu Leerlauf, und Mitarbeiter befürchteten, dass diese Stunden gestrichen werden. Die Einarbeitung war minimal – ca. eine Stunde in ein starres, überkompliziertes System, danach allein gelassen.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.