Toller Bewerbungsprozess, Einstieg mit Hürden und unwürdiger Ausstieg
Gut am Arbeitgeber finde ich
kostenlose Parkplätze, Spaziermöglichkeiten in der Mittagspause, schöne Büros, warmherziger Empfang und ein Welcome-Buddy.
Sehr effizienter Bewerbungsprozess, schnelle Entscheidung.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Mangelnde Kommunikation auf allen Ebenen.
Unklare Erwartungen an die Belegschaft.
Verbesserungsvorschläge
Um in Zukunft mehr Mitarbeiter zu finden, sollte Kemna darüber nachdenken, mehr Benefits einzurichten. Hier schneidet das Unternehmen im Vergleicht zu anderen sehr schlecht ab.
Des Weiteren empfehle ich das Gespräch mit den Mitarbeitern und nicht die finale Kündigung ohne vorherigen Klärungsversuch.
Arbeitsatmosphäre
Oberflächlich ist die Arbeitsatmosphäre gut, jedoch geprägt von der Tagesform der Führungskraft
Image
Nach außen hat Kemna ein recht gutes Image, jedoch nicht überall. Hier gibt es regionale Unterschiede.
Work-Life-Balance
Es wurde im Vorstellungsgespräch mindestens ein Tag Home Office pro Woche versprochen, jedoch ist das eigentlich nicht erwünscht. Per Betriebsvereinbarung stehen den Mitarbeitern 6 Tage pro Monat zu.
Bei Vollzeitkräften ist eine Anwesenheitspflicht von 9-16 Uhr einzuhalten, bei Teilzeitkräften trifft das nicht zu. Partielle Arbeit (ein Teil im Büro, ein Teil zu Hause) aufgrund dringender Termine wird geduldet, aber nicht gern gesehen.
Karriere/Weiterbildung
Hier war ich nicht lange genug im Unternehmen, um das abschließend zu beurteilen. Jedoch ist es ähnlich wie in anderen Firmen: man muss schon sehr gute Argumente liefern, um etwas zu bekommen.
Gehalt/Benefits
Das Gehaltsgefüge wurde nicht offengelegt, so dass ich dazu nichts sagen kann.
Mein Gehalt war der Position angemessen.
Jedoch bietet Kemna so gut wie keine Benefits (außer Corporate Benefits).
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kollegen der Abteilung ist gut, man spricht miteinander, kümmert sich, geht gemeinsam Mittag essen oder spazieren.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren Kollegen ist wertschätzend.
Vorgesetztenverhalten
Bereits am ersten Tag waren die Erwartungen nicht klar kommuniziert. Auch auf Nachfrage dazu erhielt man keine klaren Aussagen. Stattdessen erlebte ich regelmäßig, wie mir die Kompetenz abgesprochen wurde, es herrscht eine null-Vertrauens-Basis bei absolutem Mikromanagement. Alles muss über den Tisch der Vorgesetzen gehen.
Hier sind die Mitarbeiter immer abhängig von der Tagesform der Führungskraft. Ihre Launen sollten Führungskräfte lieber zu Hause lassen.
Auch abfällige Bemerkungen über andere Kollegen während des persönliche Gesprächs sollten unterlassen werden.
Ein wenig mehr Empathie wäre hilfreich.
Arbeitsbedingungen
Das gesamte Gebäude ist neu.
Die Büroräume sind dementsprechend modern und standardmäßig eingerichtet, allerdings gibt es an einigen Stellen noch Möglichkeiten zur Verbesserung (z.B. Hardware-Telefone durch Software zu ersetzen).
Es gibt ausreichend Konferenzräume, die auf dem neuesten Stand der Technik sind sowie ein Kaffeeküchenbereich mit Kaffeemaschine, Wasserspender und -kocher und einen Kühlschrank für die freie Nutzung.
Kommunikation
Die Kommunikation ist ausbaufähig, es wird daran gearbeitet sie zu verbessern, allerdings ist noch viel Luft nach oben.
Gleichberechtigung
Die Gleichberechtigung ist absolut gegeben. Hier konnte ich keine Nachteile entdecken.
Interessante Aufgaben
Die Arbeitsverteilung ist nicht optimal verteilt. Einzelne Personen arbeiten viel zu viel, dafür sind andere nicht ausgelastet.
Leider wird wenig dafür getan, hier Abhilfe zu schaffen.

