170 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
170 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
170 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Sehr starker Kollegenzusammenhalt und die offene Teamkultur; Flexibilität bei Arbeitszeiten und Home Office
Während meiner Zeit hab es eine Phase großer Umstrukturierungen, und das hat schon für viel Unsicherheit und hoher Belastung in den Teams gesorgt. Es kam zu zahlreichen Kündigungen, auch von Mitarbeitenden in der Probezeit. Parallel wurde versucht, die Stimmung durch Projekterfolge und gewonnene Kunden aufrechtzuerhalten.
Mehr Transparenz hinsichtlich Entwicklungsmöglichkeiten, Übernahmen und Gehaltsentwicklung
Viel Flexibilität bei der Einteilung der Arbeitszeiten, zudem bestand eine großzügige Homeoffice-Möglichkeit
Aufgrund der Umstrukturierungen kaum neue Stellen oder klare Perspektiven. Weiterbildungsmöglichkeiten sehr begrenzt.
Branchenüblich niedriges Gehalt (ca. 14-15€/Std.) mit sehr wenig Spielraum nach oben, auch bei längerer Betriebszugehörigkeit oder mehr Verantwortung
Sehr starker Zusammenhalt innerhalb der Teams. Es gibt viele Angebote an Afterwork-Aktivitäten und Mitarbeiterevents, die den Zusammenhalt gefördert haben und bei denen man auch außerhalb der Arbeit gut ins Team integriert wurde
Es gibt kaum ältere Kollegen
Man wurde aktiv ermutigt, eigene Ideen einzubringen und neue Projekte mitzugestalten
Schwierige und ungleiche Karrierechancen, hoher Druck und Hektik, fehlende oder verspätete interne Kommunikation sowie eine spürbare Spaltung zwischen Management und Mitarbeiterschaft auf Vertrauens- und Kommunikationsebene.
HR und Management sollten mehr Zeit für Mitarbeitende, deren Wünsche und Probleme einräumen. Strukturen für Karriere- und Entwicklungswege sollten transparenter und leistungsbasiert gestaltet werden. Kommunikation und Prozessmanagement könnten beim Change-Management deutlich verbessert werden, ebenso klare Zeitpläne für Einstieg, Entwicklung und Offboarding.
Ich habe in meiner Zeit im Unternehmen eine fortschreitende Spaltung zwischen Management und den Mitarbeitenden erlebt. Gerade im letzten Jahr sind Druck und damit einhergehend Frust stark gestiegen, da die meisten leer werdende Stellen nicht nachbesetzt werden. Einige Trainees und Junioren mussten infolgedessen mehrere Kundenprojekte allein stemmen, ohne dafür Anerkennung oder Ausgleich zu erhalten. Darunter leidet auch die soziale Komponente sehr, in den Büros selbst, aber auch Work-Events wurden seltener besucht, sodass man manche auch wieder absagen musste. Die breite Führungsriege war für mich persönlich kaum ansprechbar, auch wenn sie oft nur wenige Meter weiter im Büro sitzt. Aus meiner Sicht gab es hier wenig Interesse an den täglichen Herausforderungen der Teams oder eine Wertschätzung der “unter der aktuellen Situation” erbrachten Leistungen. Das positive äußere Image schien wichtiger, während interne Herausforderungen selten gemeinsam besprochen wurden. Innerhalb der Teams wurde versucht, sich gegenseitig zu unterstützen und gemeinsam die nie endende To-Do Liste abzuarbeiten.
Nach außen wird das Image kräftig mit Erfolgen gestärkt, nach innen werden diese unter Hektik und Druck kaum wahrgenommen. Beim Einstieg fand ich auch die internationale Aufstellung spannend, von der ist im Arbeitsalltag nichts zu spüren. Veränderungen im internationalen Management haben dies zusätzlich verstärkt.
Auch wenn es eigentlich flexible Arbeitszeiten gibt - es ist immer noch eine Agentur. Meine Erfahrung war: Am besten von 8 bis 19 Uhr verfügbar sein, die Arbeitszeit bis auf die Viertelstunde genau online eintragen und Überstunden möglichst selten in Freizeitausgleich umwandeln. Früher zu gehen ist meiner Erfahrung nach selten möglich, da man es am besten im Vorhinein mit allen Teams abstimmen muss (auch wenn man statt 18 Uhr nur mal um 17.30 Uhr gehen will) und der Workload über den Tag hinweg doch überhandnimmt, sodass ich meist länger blieb als früher zu gehen.
Persönliche Entwicklung und Weiterbildung werden kaum aktiv gefördert. Zu Fachmessen wurden meines Empfindens immer nur die gleichen unter der Hand geschickt, ohne dass man wusste, dass man vielleicht dort auch hätte hingehen können. Klare Entwicklungspläne und regelmäßige Performance-Reviews gab es in meiner Zeit nur sporadisch, wodurch die Karriereperspektive für jüngere Mitarbeitende eingeschränkt bleibt. Wer selbst unermüdliche Initiative zeigt, kann sich vielleicht weiterentwickeln, ist aber dennoch stark auf das Engagement und den Einfluss der direkten Führungskraft angewiesen.
Das Einstiegsgehalt ist zwar branchenüblich (trotzdem niedrig für ein Leben in der Großstadt), danach sind Gehaltsentwicklungen und –range innerhalb von Levels wenig transparent. Beförderungen erfolgten selten, intransparent und oft abhängig davon, ob man mit den richtigen Personen gut steht. Auch Inflationsausgleich oder mögliche Bonuszahlungen wurden nicht angeboten/kommuniziert, finanzielle Perspektiven waren für mich dahingehend sehr begrenzt.
Sozialbewusstsein und Eigenverantwortung werden gefordert, jedoch oft ohne Rücksicht auf individuelle Kapazitäten. Eigene Grenzen zu setzen habe ich als schwierig wahrgenommen.
Innerhalb der Teams wird sich größtenteils unterstützt und es gibt einen starken Zusammenhalt. Gleichzeitig zeigt sich in vielen Bereichen Motivationslosigkeit, die sich auf die Stimmung im Team auswirkt. Ein beitragender Faktor ist hier sicherlich, dass meist keine zwei Personen aus dem gleichen Team am gleichen Standort sitzen, wodurch viel Kommunikation und Hilfestellung über Teams erfolgen muss, anstatt einfach mal über die Schulter zu schauen.
Die Anzahl erfahrener Kolleg:innen ist stark zurückgegangen, obwohl ihre Expertise für die Teams wertvoll wäre, gerade angesichts des großen Pools an jungen, eher unerfahrenen Mitarbeitenden.
Erfahrungen mit Vorgesetzten waren sehr unterschiedlich. Breite Schulungsangebote oder einheitliche Standards nahm ich nicht wahr, sodass Führungskräfte stark individuell handelten. Dies führte häufig zu Mikromanagement, unklarer Perspektive und eingeschränkter Entwicklungsmöglichkeit. Zudem fühlte ich mich in den Riegen über der eigenen Führungskraft nicht gesehen und es gibt keinen Raum für die eigenen Ziele und Wünsche. Einige wenige Vorgesetzte zeigten echtes Interesse an der Entwicklung ihrer Teammitglieder, die meisten anderen boten jedoch kaum Unterstützung.
Büros sind je nach Standort unterschiedlich ausgestattet. Manche haben höhenverstellbare Schreibtische für alle und Telefonkabinen für Meetings, Düsseldorf hat beides nicht. Daher ist es oft unruhig und die Konzentration leidet. Auch gibt es neue und ältere Laptopmodelle, bessere und schlechtere Kopfhörer. Zudem gibt es eine Clean-Desk-Policy, wodurch persönliche Unterlagen und Gegenstände meistens wie Müll irgendwo rumliegen und das Büro dadurch einen eher ungepflegten Eindruck macht.
Die Kommunikation hat sich im letzten Jahr etwas verbessert, ist jedoch weiterhin unstrukturiert. Newsletter und größere Meetings finden unregelmäßig statt, und wichtige Informationen werden oft nur verzögert oder unvollständig weitergegeben. Flurfunk, der durch die Teams und Standorte tröpfelt, ist meistens schneller. Persönliche Gespräche mit der Führungsebene zur Klärung offener Themen fanden kaum statt, stattdessen blieb Kommunikation auf ein Minimum beschränkt. Sachliche Rückmeldungen und Fragen konnten zwar geäußert werden, wurden aber selten aktiv aufgegriffen und in größerem Rahmen besprochen.
Diversity und Gleichberechtigung werden nach außen betont, im Arbeitsalltag ist dies jedoch weniger spürbar. Das Unternehmen besteht zwar zum größten Teil aus weiblichen Kolleginnen, allerdings waren männliche Kollegen (auch im Management) für mich präsenter und wurden auch eher gepusht.
Die Aufgabenvielfalt und die Möglichkeit zur persönlichen Entwicklung hingen stark vom Team und dem Teamlead ab. Als Trainee wurde schnell von mir erwartet, Aufgaben fix und möglichst perfekt zu erledigen, Feedback gab es meist nur in Form des Änderungsmodus in Word. Neue Aufgaben und Projekte wurden oft nur übertragen, wenn andere Teammitglieder ausfielen. Ansonsten heißt das Credo - never change a running system. Auch auf persönliche Interessen oder die Möglichkeit an Pitchteilnahmen wurde meines Empfindens nach keine Rücksicht genommen. Durch die immer gleichen Aufgaben kam meine persönliche Entwicklung schnell ins Stocken.
Die Möglichkeit, hybrid zu arbeiten, empfand ich als praktisch und zeitgemäß.
Schlecht fand ich vor allem die Führung, da aus meiner Sicht Druck oft an die Mitarbeitenden weitergegeben wurde. Auch die Bezahlung empfand ich als unzureichend.
Ich wünsche mir, dass zukünftig mehr Wert darauf gelegt wird, Mitarbeitende fair zu behandeln. Zudem wäre es aus meiner Sicht hilfreich, Führungskräfte mit entsprechender Kompetenz und Erfahrung in Führungspositionen einzusetzen, um das Arbeitsklima und die Mitarbeiterentwicklung nachhaltig zu verbessern.
Aus meiner Sicht war die Arbeitsatmosphäre sehr schwierig und stressig. Es wirkte teilweise so, als wären Führungskräfte in höheren Positionen mit Herausforderungen und dem Druck überfordert, was sich aus meiner Sicht negativ auf das Team auswirkte. Nach meiner Meinung wurde zudem wenig Wert auf das mentale Wohlergehen der Mitarbeiter gelegt, das Business hatte nach meinem Empfinden stets Prioriät.
Aus meiner Sicht kaum vorhanden und wurde nach meinen Erfahrungen wenig von Vorgesetzten vorgelebt, viel mehr war es aus meiner Sicht normal, dass bis spät abends noch gearbeitet wurde. Diese „Hustle Culture“ empfand ich persönlich nicht gut.
In meiner Zeit hatte ich basierend auf meinen Erfahrungen leider nur eine Führungskraft, die an meiner Entwicklung interessiert war. Die Mitarbeiterentwicklung habe ich insgesamt als eher mangelhaft empfunden, da sie aus meiner Sicht oft nicht ausreichend gefördert wurde, besonders wenn sie nicht unmittelbar als wertschöpfend wahrgenommen wurde.
Teamzusammenhalt, interessante Aufgaben
Gleichberechtigung auf einer anderen Ebene angehen, bessere Kommunikation schaffen
War mal viel besser
Schnell eigenverantwortlich Accounts übernehmen, vielfältige Aufgaben
Klassisch werden trainees als vollwertige Berater abgerechnet
Intensivere Einarbeitung der Trainees, aus Zeitmangel lassen die buddys neue Kollegen einfach mal laufen. Überforderung auf beiden Seiten ist die Folge.
flexible Arbeitszeiten
Unternehmenskultur, Vorgesetztenverhalten, interne Kommunikation
Die Unternehmenskultur wirkt eher wie ein Spagat zwischen Hochglanz-Selbstdarstellung und interner Realität. Sehr gerne wird von „Purpose“ und „Empowerment“ gesprochen, erlebt wird jedoch eher eine Kultur der Abhängigkeit, Kontrolle und Unsicherheit. Entscheidungsfreude ist selten, Verantwortung wird besonders gern abgegeben aber nicht übernommen.
Ketchum war mal eine Top Agentur. Heute wirkt die Agentur nurnoch nach außen modern, strategisch und renommiert. Wer hinter die Kulissen blickt, erlebt eher einen Dienstleister im Dauerstressmodus. Das Image ist eher Nostalgie als Realität.
Das Motto lautet "Work-Work-Balance" was ist dieses "Life?" -Projektabhängige Überstunden sind die Regel, nicht die Ausnahme. Flexibilität wird versprochen, bedeutet in der Praxis aber oft: „Sei bitte möglichst immer verfügbar wenn der Kunde es wünscht.“
Wenn man "LinkedIn Learning" als Weiterbildungsmöglichkeit begreift, dann durchaus vorhanden.
Die Gehälter bewegen sich im "branchenüblichen" unteren Bereich.
Der Zusammenhalt im Team variiert sehr stark. Viele geben ihr Bestes, um sich gegenseitig durchzuschlagen.
Es gibt sie, aber sie wirken eher marginalisiert. Erfahrungswissen scheint selten gefragt, oft zählt nur „jung, dynamisch, belastbar“. Eine strukturierte Einbindung älterer Mitarbeitender ist nicht erkennbar.
Hier liegt die größte Schwäche: Führungsverhalten ist überwiegend defizitär. Es wird stark hierarchisch geführt, Mikromanagement ist keine Seltenheit. Das Prinzip „Treten nach unten, Buckeln nach oben“ ist leider kein Klischee, sondern tägliche Realität. Führungsfeedback? Meist ein Monolog.
Kommunikation folgt einer ganz klaren Richtung: nach oben wird gebuckelt, nach unten wird gedrückt. Sachliche Kritik ist möglich – wird aber nicht geschätzt. Transparenz ist eher ein Ideal, das selten erreicht wird. Entscheidungen wirken oft willkürlich oder folgen undurchsichtigen Machtlogiken.
Nach außen wird besonders Diversität gern betont. Im Alltag ist davon eher wenig zu spüren.
Je nach Kunde und Projekt durchaus möglich – sofern man bereit ist, auch die absurdesten Kundenwünsche widerspruchslos umzusetzen. Kreative Eigenverantwortung ist begrenzt, operative Hektik dominiert den Alltag.
viele Kunden = viele versch. Einblicke
Es ist manchmal schwer, an Aufgaben zu kommen, wenn man Werkstudent:in ist.
Die Meinung von Werksstudent:innen wird oft nicht gehört.
anständiges Gehalt, statt Benefits von denen nur sehr wenige Profitieren
Das Vertrauen in die Mitarbeiter
Nur Home Office
Mehr Wert darauf legen, die Werkstudis zu integrieren (Firmenevents usw.)
Super tolle Kollegen; für den Berufseinstieg viel Abwechslung; großer Einsatz für Vielfalt (Fokus: LGBTQ+)
Geringes Gehalt; hohe Überlastung; viele Änderungen auf Strukturebene in sehr kurzer Zeit und schlechte Prozesskommunikation währenddessen
Die Agentur ist inzwischen ziemlich top heavy, mehr Trainees und Junioren einstellen, die die operative Arbeit tatsächlich erledigen; mehr Transparenz, insbesondere bei Gehalt und Weiterentwicklung; eindeutigere Strukturen etablieren (an wen soll man sich bei Problemen wenden?); nicht jeder Mitarbeitender sollte Führungskraft werden (müssen)
Durch hohe Überlastung, viel Stress und Druck sowohl von Kundenseite als auch von der Führungsebene ist die allgemeine Atmosphäre ziemlich angespannt.
Work-Life-Balance wird großgeschrieben - aber leider nur in der Theorie. Obwohl es einige Angebote gibt, u.a. flexible Arbeitszeiten, Workation, Sportangebote, hilft das nicht, wenn man diese durch die hohe Überlastungen und damit einhergehenden Überstunden nicht wahrnehmen kann. Arbeiten am Abend, nachts oder am Wochenende wird inbsesondere von Teamleads und Führungspersonen vorgelebt. Das Abbauen von Überstunden ist schwierig, sodass man viele davon einfach schlucken muss.
Es gibt bei Ketchum durchaus Entwicklungspotenzial. Allerdings ist das leider nicht (nur) von der Leistung und dem Engagement abhängig, sondern vielmehr davon, welche Leute man kennt.
Das Gehalt für Einstiegspositionen ist niedrig, aber zum Start in Ordnung. Schlimmer ist, dass Gehaltserhöhungen sehr schwer umzusetzen sind. Der Prozess dauert sehr lang und ist undurchsichtig - außer natürlich man ist gut vernetzt mit den richtigen Personen. Dann geht das ganze plötzlich sehr schnell und auch ein Bonus ist dann machbar.
Die Kollegen sind das Beste an der Arbeit hier.
Mit der Führungskraft muss man wahnsinnig Glück haben. Fast jeder Mitarbeiter bei Ketchum wir zur Führungskraft herangezogen, unabhängig von Kompetenz, Kapazitäten und Eignung. Wenn man Glück hat, hat man eine sehr engagierte, gut vernetzte Führungskraft, mit der man konstruktiv an der beruflichen Entwicklung arbeitet. Wenn man Pech hat, hat man eine Führungskraft, die keine Zeit für einen hat, kein (konstruktives) Feedback geben kann und sich nicht für einen einsetzt.
Die interne Kommunikation ist im Prozess, besser zu werden. Es werden mehr Meetings, Newsletter, etc. eingeführt - die Kommunikation zuvor war sehr schlecht.
Für Gleichberechtigung und Vielfalt setzt sich Ketchum offen und laut ein und entwickelt kontinuierlich neue Maßnahmen. Hier gibt es keine Toleranz für Diskriminierung.
Vertrauensarbeitszeit und flexibele Arbeitszeiten
Trotz full remote ist immer jemand da und man fühlt sich nie alleine
Kommt auf den Kunden an
So verdient kununu Geld.