39 von 171 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
39 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
39 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Sehr starker Kollegenzusammenhalt und die offene Teamkultur; Flexibilität bei Arbeitszeiten und Home Office
Während meiner Zeit hab es eine Phase großer Umstrukturierungen, und das hat schon für viel Unsicherheit und hoher Belastung in den Teams gesorgt. Es kam zu zahlreichen Kündigungen, auch von Mitarbeitenden in der Probezeit. Parallel wurde versucht, die Stimmung durch Projekterfolge und gewonnene Kunden aufrechtzuerhalten.
Mehr Transparenz hinsichtlich Entwicklungsmöglichkeiten, Übernahmen und Gehaltsentwicklung
Viel Flexibilität bei der Einteilung der Arbeitszeiten, zudem bestand eine großzügige Homeoffice-Möglichkeit
Aufgrund der Umstrukturierungen kaum neue Stellen oder klare Perspektiven. Weiterbildungsmöglichkeiten sehr begrenzt.
Branchenüblich niedriges Gehalt (ca. 14-15€/Std.) mit sehr wenig Spielraum nach oben, auch bei längerer Betriebszugehörigkeit oder mehr Verantwortung
Sehr starker Zusammenhalt innerhalb der Teams. Es gibt viele Angebote an Afterwork-Aktivitäten und Mitarbeiterevents, die den Zusammenhalt gefördert haben und bei denen man auch außerhalb der Arbeit gut ins Team integriert wurde
Es gibt kaum ältere Kollegen
Man wurde aktiv ermutigt, eigene Ideen einzubringen und neue Projekte mitzugestalten
Schwierige und ungleiche Karrierechancen, hoher Druck und Hektik, fehlende oder verspätete interne Kommunikation sowie eine spürbare Spaltung zwischen Management und Mitarbeiterschaft auf Vertrauens- und Kommunikationsebene.
HR und Management sollten mehr Zeit für Mitarbeitende, deren Wünsche und Probleme einräumen. Strukturen für Karriere- und Entwicklungswege sollten transparenter und leistungsbasiert gestaltet werden. Kommunikation und Prozessmanagement könnten beim Change-Management deutlich verbessert werden, ebenso klare Zeitpläne für Einstieg, Entwicklung und Offboarding.
Ich habe in meiner Zeit im Unternehmen eine fortschreitende Spaltung zwischen Management und den Mitarbeitenden erlebt. Gerade im letzten Jahr sind Druck und damit einhergehend Frust stark gestiegen, da die meisten leer werdende Stellen nicht nachbesetzt werden. Einige Trainees und Junioren mussten infolgedessen mehrere Kundenprojekte allein stemmen, ohne dafür Anerkennung oder Ausgleich zu erhalten. Darunter leidet auch die soziale Komponente sehr, in den Büros selbst, aber auch Work-Events wurden seltener besucht, sodass man manche auch wieder absagen musste. Die breite Führungsriege war für mich persönlich kaum ansprechbar, auch wenn sie oft nur wenige Meter weiter im Büro sitzt. Aus meiner Sicht gab es hier wenig Interesse an den täglichen Herausforderungen der Teams oder eine Wertschätzung der “unter der aktuellen Situation” erbrachten Leistungen. Das positive äußere Image schien wichtiger, während interne Herausforderungen selten gemeinsam besprochen wurden. Innerhalb der Teams wurde versucht, sich gegenseitig zu unterstützen und gemeinsam die nie endende To-Do Liste abzuarbeiten.
Nach außen wird das Image kräftig mit Erfolgen gestärkt, nach innen werden diese unter Hektik und Druck kaum wahrgenommen. Beim Einstieg fand ich auch die internationale Aufstellung spannend, von der ist im Arbeitsalltag nichts zu spüren. Veränderungen im internationalen Management haben dies zusätzlich verstärkt.
Auch wenn es eigentlich flexible Arbeitszeiten gibt - es ist immer noch eine Agentur. Meine Erfahrung war: Am besten von 8 bis 19 Uhr verfügbar sein, die Arbeitszeit bis auf die Viertelstunde genau online eintragen und Überstunden möglichst selten in Freizeitausgleich umwandeln. Früher zu gehen ist meiner Erfahrung nach selten möglich, da man es am besten im Vorhinein mit allen Teams abstimmen muss (auch wenn man statt 18 Uhr nur mal um 17.30 Uhr gehen will) und der Workload über den Tag hinweg doch überhandnimmt, sodass ich meist länger blieb als früher zu gehen.
Persönliche Entwicklung und Weiterbildung werden kaum aktiv gefördert. Zu Fachmessen wurden meines Empfindens immer nur die gleichen unter der Hand geschickt, ohne dass man wusste, dass man vielleicht dort auch hätte hingehen können. Klare Entwicklungspläne und regelmäßige Performance-Reviews gab es in meiner Zeit nur sporadisch, wodurch die Karriereperspektive für jüngere Mitarbeitende eingeschränkt bleibt. Wer selbst unermüdliche Initiative zeigt, kann sich vielleicht weiterentwickeln, ist aber dennoch stark auf das Engagement und den Einfluss der direkten Führungskraft angewiesen.
Das Einstiegsgehalt ist zwar branchenüblich (trotzdem niedrig für ein Leben in der Großstadt), danach sind Gehaltsentwicklungen und –range innerhalb von Levels wenig transparent. Beförderungen erfolgten selten, intransparent und oft abhängig davon, ob man mit den richtigen Personen gut steht. Auch Inflationsausgleich oder mögliche Bonuszahlungen wurden nicht angeboten/kommuniziert, finanzielle Perspektiven waren für mich dahingehend sehr begrenzt.
Sozialbewusstsein und Eigenverantwortung werden gefordert, jedoch oft ohne Rücksicht auf individuelle Kapazitäten. Eigene Grenzen zu setzen habe ich als schwierig wahrgenommen.
Innerhalb der Teams wird sich größtenteils unterstützt und es gibt einen starken Zusammenhalt. Gleichzeitig zeigt sich in vielen Bereichen Motivationslosigkeit, die sich auf die Stimmung im Team auswirkt. Ein beitragender Faktor ist hier sicherlich, dass meist keine zwei Personen aus dem gleichen Team am gleichen Standort sitzen, wodurch viel Kommunikation und Hilfestellung über Teams erfolgen muss, anstatt einfach mal über die Schulter zu schauen.
Die Anzahl erfahrener Kolleg:innen ist stark zurückgegangen, obwohl ihre Expertise für die Teams wertvoll wäre, gerade angesichts des großen Pools an jungen, eher unerfahrenen Mitarbeitenden.
Erfahrungen mit Vorgesetzten waren sehr unterschiedlich. Breite Schulungsangebote oder einheitliche Standards nahm ich nicht wahr, sodass Führungskräfte stark individuell handelten. Dies führte häufig zu Mikromanagement, unklarer Perspektive und eingeschränkter Entwicklungsmöglichkeit. Zudem fühlte ich mich in den Riegen über der eigenen Führungskraft nicht gesehen und es gibt keinen Raum für die eigenen Ziele und Wünsche. Einige wenige Vorgesetzte zeigten echtes Interesse an der Entwicklung ihrer Teammitglieder, die meisten anderen boten jedoch kaum Unterstützung.
Büros sind je nach Standort unterschiedlich ausgestattet. Manche haben höhenverstellbare Schreibtische für alle und Telefonkabinen für Meetings, Düsseldorf hat beides nicht. Daher ist es oft unruhig und die Konzentration leidet. Auch gibt es neue und ältere Laptopmodelle, bessere und schlechtere Kopfhörer. Zudem gibt es eine Clean-Desk-Policy, wodurch persönliche Unterlagen und Gegenstände meistens wie Müll irgendwo rumliegen und das Büro dadurch einen eher ungepflegten Eindruck macht.
Die Kommunikation hat sich im letzten Jahr etwas verbessert, ist jedoch weiterhin unstrukturiert. Newsletter und größere Meetings finden unregelmäßig statt, und wichtige Informationen werden oft nur verzögert oder unvollständig weitergegeben. Flurfunk, der durch die Teams und Standorte tröpfelt, ist meistens schneller. Persönliche Gespräche mit der Führungsebene zur Klärung offener Themen fanden kaum statt, stattdessen blieb Kommunikation auf ein Minimum beschränkt. Sachliche Rückmeldungen und Fragen konnten zwar geäußert werden, wurden aber selten aktiv aufgegriffen und in größerem Rahmen besprochen.
Diversity und Gleichberechtigung werden nach außen betont, im Arbeitsalltag ist dies jedoch weniger spürbar. Das Unternehmen besteht zwar zum größten Teil aus weiblichen Kolleginnen, allerdings waren männliche Kollegen (auch im Management) für mich präsenter und wurden auch eher gepusht.
Die Aufgabenvielfalt und die Möglichkeit zur persönlichen Entwicklung hingen stark vom Team und dem Teamlead ab. Als Trainee wurde schnell von mir erwartet, Aufgaben fix und möglichst perfekt zu erledigen, Feedback gab es meist nur in Form des Änderungsmodus in Word. Neue Aufgaben und Projekte wurden oft nur übertragen, wenn andere Teammitglieder ausfielen. Ansonsten heißt das Credo - never change a running system. Auch auf persönliche Interessen oder die Möglichkeit an Pitchteilnahmen wurde meines Empfindens nach keine Rücksicht genommen. Durch die immer gleichen Aufgaben kam meine persönliche Entwicklung schnell ins Stocken.
flexible Arbeitszeiten
Unternehmenskultur, Vorgesetztenverhalten, interne Kommunikation
Die Unternehmenskultur wirkt eher wie ein Spagat zwischen Hochglanz-Selbstdarstellung und interner Realität. Sehr gerne wird von „Purpose“ und „Empowerment“ gesprochen, erlebt wird jedoch eher eine Kultur der Abhängigkeit, Kontrolle und Unsicherheit. Entscheidungsfreude ist selten, Verantwortung wird besonders gern abgegeben aber nicht übernommen.
Ketchum war mal eine Top Agentur. Heute wirkt die Agentur nurnoch nach außen modern, strategisch und renommiert. Wer hinter die Kulissen blickt, erlebt eher einen Dienstleister im Dauerstressmodus. Das Image ist eher Nostalgie als Realität.
Das Motto lautet "Work-Work-Balance" was ist dieses "Life?" -Projektabhängige Überstunden sind die Regel, nicht die Ausnahme. Flexibilität wird versprochen, bedeutet in der Praxis aber oft: „Sei bitte möglichst immer verfügbar wenn der Kunde es wünscht.“
Wenn man "LinkedIn Learning" als Weiterbildungsmöglichkeit begreift, dann durchaus vorhanden.
Die Gehälter bewegen sich im "branchenüblichen" unteren Bereich.
Der Zusammenhalt im Team variiert sehr stark. Viele geben ihr Bestes, um sich gegenseitig durchzuschlagen.
Es gibt sie, aber sie wirken eher marginalisiert. Erfahrungswissen scheint selten gefragt, oft zählt nur „jung, dynamisch, belastbar“. Eine strukturierte Einbindung älterer Mitarbeitender ist nicht erkennbar.
Hier liegt die größte Schwäche: Führungsverhalten ist überwiegend defizitär. Es wird stark hierarchisch geführt, Mikromanagement ist keine Seltenheit. Das Prinzip „Treten nach unten, Buckeln nach oben“ ist leider kein Klischee, sondern tägliche Realität. Führungsfeedback? Meist ein Monolog.
Kommunikation folgt einer ganz klaren Richtung: nach oben wird gebuckelt, nach unten wird gedrückt. Sachliche Kritik ist möglich – wird aber nicht geschätzt. Transparenz ist eher ein Ideal, das selten erreicht wird. Entscheidungen wirken oft willkürlich oder folgen undurchsichtigen Machtlogiken.
Nach außen wird besonders Diversität gern betont. Im Alltag ist davon eher wenig zu spüren.
Je nach Kunde und Projekt durchaus möglich – sofern man bereit ist, auch die absurdesten Kundenwünsche widerspruchslos umzusetzen. Kreative Eigenverantwortung ist begrenzt, operative Hektik dominiert den Alltag.
Super tolle Kollegen; für den Berufseinstieg viel Abwechslung; großer Einsatz für Vielfalt (Fokus: LGBTQ+)
Geringes Gehalt; hohe Überlastung; viele Änderungen auf Strukturebene in sehr kurzer Zeit und schlechte Prozesskommunikation währenddessen
Die Agentur ist inzwischen ziemlich top heavy, mehr Trainees und Junioren einstellen, die die operative Arbeit tatsächlich erledigen; mehr Transparenz, insbesondere bei Gehalt und Weiterentwicklung; eindeutigere Strukturen etablieren (an wen soll man sich bei Problemen wenden?); nicht jeder Mitarbeitender sollte Führungskraft werden (müssen)
Durch hohe Überlastung, viel Stress und Druck sowohl von Kundenseite als auch von der Führungsebene ist die allgemeine Atmosphäre ziemlich angespannt.
Work-Life-Balance wird großgeschrieben - aber leider nur in der Theorie. Obwohl es einige Angebote gibt, u.a. flexible Arbeitszeiten, Workation, Sportangebote, hilft das nicht, wenn man diese durch die hohe Überlastungen und damit einhergehenden Überstunden nicht wahrnehmen kann. Arbeiten am Abend, nachts oder am Wochenende wird inbsesondere von Teamleads und Führungspersonen vorgelebt. Das Abbauen von Überstunden ist schwierig, sodass man viele davon einfach schlucken muss.
Es gibt bei Ketchum durchaus Entwicklungspotenzial. Allerdings ist das leider nicht (nur) von der Leistung und dem Engagement abhängig, sondern vielmehr davon, welche Leute man kennt.
Das Gehalt für Einstiegspositionen ist niedrig, aber zum Start in Ordnung. Schlimmer ist, dass Gehaltserhöhungen sehr schwer umzusetzen sind. Der Prozess dauert sehr lang und ist undurchsichtig - außer natürlich man ist gut vernetzt mit den richtigen Personen. Dann geht das ganze plötzlich sehr schnell und auch ein Bonus ist dann machbar.
Die Kollegen sind das Beste an der Arbeit hier.
Mit der Führungskraft muss man wahnsinnig Glück haben. Fast jeder Mitarbeiter bei Ketchum wir zur Führungskraft herangezogen, unabhängig von Kompetenz, Kapazitäten und Eignung. Wenn man Glück hat, hat man eine sehr engagierte, gut vernetzte Führungskraft, mit der man konstruktiv an der beruflichen Entwicklung arbeitet. Wenn man Pech hat, hat man eine Führungskraft, die keine Zeit für einen hat, kein (konstruktives) Feedback geben kann und sich nicht für einen einsetzt.
Die interne Kommunikation ist im Prozess, besser zu werden. Es werden mehr Meetings, Newsletter, etc. eingeführt - die Kommunikation zuvor war sehr schlecht.
Für Gleichberechtigung und Vielfalt setzt sich Ketchum offen und laut ein und entwickelt kontinuierlich neue Maßnahmen. Hier gibt es keine Toleranz für Diskriminierung.
Das Interesse an den Mitarbeiter:innen und den guten Zusammenhalt.
Mit der Ketchum University gibt es viele Wege sich selbst zu challengen und weiterzubilden.
Es wird stark auf Gleichberechtigung geachtet. Ich fühle mich sehr wohl und kann stehts sein wie ich bin.
Das Team war das mit Abstand das Beste am Job und auch das, was mir am meisten fehlt. Durch Engagement kann man in seiner eigenen "Bubble" schon einiges mitgestalten und Impulse geben.
Das mit Abstand Schlimmste war die ständige Überlastung. In Kombination mit fehlender Wertschätzung & Lob habe ich oft hinterfragt, ob sich "all das hier lohnt". Einzelne sehr helle Lichtblicke und das Team haben mich am Ball gehalten. Leider hatte ich aber schon länger innerlich gekündigt und wusste schon wenige Wochen nach meinem Start, dass dies kein Arbeitgeber für die Ewigkeit ist.
Consultants dringend von extern auf ein Mindestmaß an Grafik schulen. Häufigere und individuellere Weiterbildungen für die Kreation. Echte Wertschätzung und Lob. Offen sein für Innovation & Neues. Zusätzliche MA einstellen, viele Probleme in der Kreation kommen aus der konstanten Überlastung durch Unterbesetzung.
Viele, VIELE Kunden, kleines Team. Wenig Wertschätzung durch den Teamlead. Lob ist selten. Es herrscht eine gewisse Ehrfurcht vor dem TL, sodass zwar viel untereinander getuschelt wird, sich aber niemand traut Kritik zu äußern.
War früher mal besser. Awards blieben die letzten Jahre eher aus. Vielleicht ändert sich das mit der neuen Geschäftsführung, aber viele Probleme rühren aber aus dem starren Omnicom-Gefüge.
Die Kreationsunit ist eigentlich dauerhaft überlastet. Häufig kurzfristige und unrealistische Deadlines. Die Qualität der Projekte leidet extrem darunter und die Unzufriedenheit mit dem eigenen Schaffen & Stresspegel sind bei vielen entsprechend hoch. Pünktliches Gehen ist negativ behaftet. Ausgleich muss hart erkämpft werden. Der Zahlendruck von oben verschärft die Problematik. Es gab öfter Krankheitsfälle durch Überarbeitung, die sich gegenseitig beeinflusst und einen Teufelskreislauf geschaffen haben, der mWn bis heute nicht durchbrochen ist. Wer hier nicht mithalten kann, muss leider gehen.
In meiner Zeit bei Ketchum gab es genau einen Weiterbildungskurs für die Kreation. Wer seine Freizeit nicht opfert, um sich weiterzubilden, fällt besonders im Vergleich zur Branche zurück. Durch die hohe Auslastung ist die Zeit zum Experimentieren nicht vorhanden, der erste Draft muss sitzen. Viele bleiben unter ihrem Potential, was furchtbar schade ist.
Branchendurchschnitt, für "den Osten" gut. Gehaltspolitik undurchsichtig. Eine Beförderung bringt nicht automatisch eine Gehaltserhöhung mit sich. Benefits gibt es sonst einige (Remote/HO, JobRad, EdenRed, Mitarbeiterrabatte, Sabattical etc.).
Klimaneutral durch Kompensation, Schriftverkehr weitestgehend digital. Es gibt ein Greenkeeping-Team, dass auch ernsthaft engagiert ist.
Bis auf ein paar Einzelgänger ist der Zusammenhalt super & freundschaftlich/familiär, v.A. in überlasteten Phasen, die leider viel zu häufig sind. Über das Team hinaus gibt es ein "Die & Wir", was m.E. vor Allem aus einem Unverständnis für die gegenseitige Arbeit wächst. Die Beratung wird von einigen als "der Feind" angesehen (uns wurde mal ein Antistress-Spielzeug als "Quetsch-Berater" geschenkt - wtf?!), das finde ich schade und muss nicht so sein. Die Kreation wird innerhalb der Agentur quasi als interner Dienstleister und nicht als Teil des Teams gesehen. Zwischenmenschliches bleibt auf Grund des hohen Stresslevels leider öfter auf der Strecke. Durch nur wenige Team-Events fällt das Connecten dadurch mitunter schwer, auch weil viele aus dem HO arbeiten.
Es gibt nur einige wenige ältere Kolleg*innen. Ich schätze das Durchschnittsalter auf etwa 25-40 Jahre, also branchentypisch. Viel Fluktuation.
Es kommt auf die Person und das Verhältnis zu dieser an. Ich habe hier leider auch schlechte Erfahrungen inkl. Bedrohungen "zu Lasten meiner Karriere" gemacht. Man wusste davon, Konsequenzen gab es für die Person aber keine. Nach einem Wechsel aber super & engagiert. Teilweise sind die VGs in den allgemeinen Strukturen machtlos, wenn es z.B. um Beförderungen oder Weiterbildungen geht.
Der Arbeitsplatz kann den eigenen Bedürfnissen angepasst werden (Stehtisch, ergonomische Maus etc.). MacBooks werden regelmäßig ausgetauscht. Das Dresdner Büro war lange visuell veraltet. Ich war nicht gerne dort. Das ist mittlerweile besser. Mit ÖPNV schlecht zu erreichen, dafür sitzt man in einer schönen Stadtvilla. Wenig Essensmöglichkeiten in der Umgebung. Manchmal wird gesammelt bestellt. Einen Obstkorb gab es nur sehr unregelmäßig.
Positives wird ausgeschlachtet, schlechte Zahlen oder Kritik lieber unter den Teppich gekehrt. Neue Kolleg*innen werden berichtet, aber nicht, wer die Agentur verlässt. Teilweise haben die "Abgänger" keine Möglichkeit, ihr Ausscheiden zu kommunizieren und dann werden die Augen groß, wenn es plötzlich heißt "ich arbeite nicht mehr hier". Ohne Buschfunk kommen Informationen nicht bei jedem an.
Engagement im Bereich Diversity top!
Es gibt Gehaltsunterschiede und man merkt, dass es klare Favoriten gibt, die sich noch so daneben benehmen können wie sie wollen.
Sehr abwechslungsreich, v.A. durch die vielen namhaften Kunden. Um die "guten" Projekte muss man sich tw. aktiv kümmern. Aber auch viel "Klein-Klein" und "Geschrubbe". Generell arbeitet jeder gleichwertig und unabhängig von seiner Hierarchiestufe an den Projekten.
Die internationale Vernetzung kann gut und inspirierend sein, wenn Zeit dafür vom Teamlead eingeräumt wird.
Die Gehaltspolitik ist mindestens bedenklich.
Geduldetes Führungsverhalten einiger erschreckend.
Bezahlt eure Leute anständig, macht eure Gehaltsbänder transparent. Bringt Prozesse unternehmensweit ein, um effizient zu arbeiten und auch für Newbies den Einstieg zu erleichtern.
Sprecht mit den Menschen in eurem Unternehmen, wenn es Probleme gibt. Ghosting und nicht sprechen hab ich zuhauf mitbekommen und das ist doch nicht die feine Art.
Statt immer mehr digitale Services anzubieten, für die die meisten eh keine Zeit oder Nerven haben, investiert lieber in die Projektmanagement-Skills der Leads.
Kapa-Grenzen sind regelmäßig erreicht oder überschritten. Jedes Team werkelt vor sich hin
Auf dem absteigenden Ast, das zeigt sich auch die hohe Fluktuation, ausbleibenden Awards und mangelnder Branchenvernetzung.
Offiziell wird die WLB groß geschrieben, tatsächlich werden Überstunden erwartet und die Augen groß, wenn jemand da nicht mitspielt.
Einheitliche Weiterbildungen werden angeboten, individuelle nicht. Karriereweg nicht transparent bzw erfolgt willkürlich.
Das Gehalt wird immer pünktlich überwiesen. Angeblich muss jede Erhöhung komplett im Netzwerk abgestimmt werden. Einzelfälle zeigen, dass dieser Weg nicht in Stein gemeißelt ist.
Alles was als PR vermarktet werden kann, wird irgendwie gemacht.
Kommt auf das Team an. Im einen gut, im anderen die Oberkatastrophe.
Mitarbeiter halten ist ein Prinzip das Ketchum geflissentlich ignoriert.
Kommt auch drauf an in welchem Team. Bedenklich jedoch, dass in den oberen Rängen einige gerne Deadlines reißen, kein Feedback geben und nehmen und (unnötigen) Druck ans Team weitergeben.
Technik und Räume sind gut.
Die guten Zahlen werden kommuniziert, die unbequemen lieber nicht erwähnt. ZB werden regelmäßig die vielen neuen Mitarbeiter vorgestellt und willkommen geheißen. Kein Wort darüber wie viele und welche Positionen das Schiff verlassen haben und wo es da schwierig werden kann. Auch Ergebnisse der Mitarbeiterumfrage in PR-Manier in gutes Licht gerückt, der Vergleich mit europäischen Benchmarks spricht eine andere Sprache.
Ungeachtet des Geschlechts oder der sozialen Herkunft werden Arbeitsergebnisse mit zweierlei Maß gemessen, je nachdem von welchem Team(lead) es kommt
You do what you get. Tolle Konzepte und abgefeierte Strategien sind plötzlich ungesehen und alles wieder adhoc und asap und husch husch
Flexible Coronapolitik (keine verpflichtende Zeit im Büro), Kundenvielfalt und großartiges Team
Dass ein Traineeship für den Einstieg verpflichtend ist, auch nach abgeschlossenem Bachelor, Master und Praktikum
Ggf. breiten Pool an internen Tools verschlanken
In stressigen Situationen oft angespannt, sonst aber lockeres und hierarchiefreies Miteinander
Bekannter und renommierter Name in der Agentur- und Kommunikationsbranche
Überstunden sind leider die Norm und Ausgleich nur eingeschränkt möglich. Es gelingt mir dennoch, nach Feierabend abzuschalten und auch am Wochenende nicht an die Arbeit zu denken.
Aufstiegskriterien sind für mich nicht ganz ersichtlich, Ketchum bietet aber einen breiten Seminar- und Weiterbildungskatalog
Wurden im letzten Jahr immer besser :)
Sehr starker Teamgeist, gefördert durch flache Hierarchien
Erfahrung wird sehr geschätzt
Ich bin sehr zufrieden mit meiner Führungskraft.
Einwandfreie Ausstattung vor Ort, auch Ergänzungen des Arbeitsplatz' im Homeoffice werden gefördert bzw. erstattet
Offene Kommunikation gerade in Bezug auf Covid-Maßnahmen und -Regelungen.
Klar gibt's auch mal Fleißarbeit, generell sind die Aufgaben aber sehr abwechslungsreich und auch fordernd. Langweilig wird es nicht.
Mitarbeiterzusammenhalt
Siehe oben. Ich bin froh, das Unternehmen vor längerem verlassen zu haben.
Belohnung von Mehraufwand! Keine Benachteiligung von denjenigen, die länger im Unternehmen bleiben bleiben. Kontinuität sollte belohnt werden.
Kollegial gesehen prima, aber das Büro glich nach 2020 einem Hühnerstall ohne Konzept. Teilweise noch Tische und Postfächer mit Dokumenten von Personen bedeckt, die seit letztem Jahr nicht mehr am Standort Düsseldorf arbeiten
Nicht mehr das, was es bei meinem Einstieg war.
Je nach Kolleg*in sehr unterschiedlich. Obacht: Mehrarbeit wird zu keinem Zeitpunkt geschätzt, ausgeglichen oder vergütet, sondern allenfalls als selbstverständlich angesehen. Durch die schlechte Bezahlung hier besonders aufpassen!
Es gibt zahlreiche Kurse in der Ketchum University, das finde ich wirklich prima.
Nur wenig Sozialleistungen (JobRad und eine Onlineplattform mit Kursen) , Bezahlung für untere Ränge mittlerweile absolut unter dem Durchschnitt, wer ab Consultant Niveau von extern einsteigt, kann eventuell zufrieden gestellt werden. Kein Weihnachtsgeld, keine monetäre Incentivierung für Neugeschäft. Die Geschäftsleitung vergisst gerne, dass die Angestellten auch untereinander dazu sprechen.
Nicht besonders ausgeprägt.
War immer prima, das mit Abstand beste im Arbeitsalltag
Es gibt wenige. Man erzählt sich, dass die letzten bereits vor ein Paar Jahren rausgeworfen wurden. Da ich nicht so lange dabei war, kann ich das nicht beurteilen
Direkte Vorgesetzte oft prima, Deutschlandleitung unter aller Kanone. Lange Ansprachen halten, wie toll und wichtig das eigene Engagement doch für das Unternehmen sei, aber sich dann in keiner Form - weder monetär noch durch Anerkennung oder Beförderungen - erkenntlich zeigen?
Funktioniert die Klimaanlage mittlerweile?
Teilweise sehr transparent, aber nach der plötzlichen Kündigungswelle zu Corona-Beginn hatte ich kein Vertrauen mehr in die Angaben der Geschäftsführung
Zwischen den Geschlechtern auf jeden Fall, allerdings werden Trainees, die im Unternehmen bleiben und als Junior Consultant weiterarbeiten im Gegensatz zu jenen, die gewechselt sind, häufig monetär benachteiligt. Das geht überhaupt nicht!
Abwechselungsreich, wie in der PR zu erwarten
Frühe Reaktion und schnelle, klare Ansagen.
Kein Verbesserungsvorschlag: wir waren eine Woche vor den meisten im home office, was auch ohne Probleme funktioniert.
Die Arbeitsatmosphäre ist gut, viel hängt von den Kollegen ab, aber in München macht man da echt einen guten Schnitt. Die Vorgesetzten spielen auch eine wichtige Rolle, hier ist die Erfahrung aber sehr individuell.
Ketchum rebrandet sich gerade als Kommunikationsberatung, zehrt aber vielfach noch vom Ruhm vergangener Tage. Das Image hat sich in den vergangenen zwei Jahen deutlich gebessert, die Agentur macht wieder Schlagzeilen mit ihrer guten Arbeit, nicht mit Interna.
An Ende des Tages ist Ketchum eine Kommunikationsberatung, eine 40h Woche kann vorkommen, muss aber nicht. Es gilt Vertrauensarbeitszeit, Kollegen werden zunehmend besser, die Überstunden auch auszugleichen. Home Office geht gut und nach Abstimmung sind auch abweichende Arbeitszeiten drin.
Es gibt ein internes Weiterbildungsprogramm, das auch im Schnitt ganz gut ist. Teilweise muss man sich selbst überlegen, was man will und wie man es möglich macht. Man kann auch Vorschläge für externe Fortbildungen einbringen.
Branchenschnitt, im besten Fall. Urlaub angemessen, Sozialleistungen eher schwach.
Es gibt einige kleinere Aktionen, es gibt eine Umweltpolicy. Aber super green ist die Agentur nicht.
Hier lässt keiner einfach den Hammer fallen, man findet immer eine helfende Hand und Unterstützung. Lastspitzen in den Teams werden gut abgefedert.
Wenige der Kollegen sind physisch (und psychisch) alt ;-)
Insgesamt sehr zufriedenstellend, die Führungskräfte werden auf ihre Aufgabe vorbereitet. Andererseits ist das auch sehr von den Vorgesetzten abhängig. Am Ende des Tages lassen die meisten Führungskräfte gerne mit sich reden, es wird Wert auf Feedback gelegt. Aussagen von Vorgesetzen sind verbindlich und zuverlässig.
Die Büroräume sind ein bisschen schwierig, weil sie direkt an einer Hauptverkehrsstraße liegen. Im Sommer wird es da sehr war. Sonst absolut ok.
Sowohl am Standort, als auch im Deutschlandnetzwerk wurde in den vergangenen zwei Jahren ein engmaschiges Netz an Formaten gestrickt, der Kommunikationsfluss ist im allgemeinen gut und zuverlässig, taktische Spielerein kommen zwar vor, sind aber die absolute Ausnahme.
Absolut kein Thema. Gefühlt sehr fair auf der Ebene der Trainees und Junior Consultants. Klarer Frauenüberhang.
Ich haben in dieser Agentur in knapp 2 1/2 Jahren viele Kunden aus allen Branchen in den klassischen PR Disziplinen betreut und viel New Business gemacht. Man kann immer zu anderen Teams gehen und fragen, was sie machen. Wer sich einbringt und Interesse zeigt, kann hier viel mitnehmen.
So verdient kununu Geld.