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Bewertungen

45 von 171 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Kollegenzusammenhalt
kununu Score: 3,3Weiterempfehlung: 59%
Score-Details

45 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Gutes Team und offene Kommunikation, aber Unsicherheit durch Umstrukturierungen

3,4
Empfohlen
Ex-Werkstudent/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Ketchum in Düsseldorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sehr starker Kollegenzusammenhalt und die offene Teamkultur; Flexibilität bei Arbeitszeiten und Home Office

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Während meiner Zeit hab es eine Phase großer Umstrukturierungen, und das hat schon für viel Unsicherheit und hoher Belastung in den Teams gesorgt. Es kam zu zahlreichen Kündigungen, auch von Mitarbeitenden in der Probezeit. Parallel wurde versucht, die Stimmung durch Projekterfolge und gewonnene Kunden aufrechtzuerhalten.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Transparenz hinsichtlich Entwicklungsmöglichkeiten, Übernahmen und Gehaltsentwicklung

Work-Life-Balance

Viel Flexibilität bei der Einteilung der Arbeitszeiten, zudem bestand eine großzügige Homeoffice-Möglichkeit

Karriere/Weiterbildung

Aufgrund der Umstrukturierungen kaum neue Stellen oder klare Perspektiven. Weiterbildungsmöglichkeiten sehr begrenzt.

Gehalt/Benefits

Branchenüblich niedriges Gehalt (ca. 14-15€/Std.) mit sehr wenig Spielraum nach oben, auch bei längerer Betriebszugehörigkeit oder mehr Verantwortung

Kollegenzusammenhalt

Sehr starker Zusammenhalt innerhalb der Teams. Es gibt viele Angebote an Afterwork-Aktivitäten und Mitarbeiterevents, die den Zusammenhalt gefördert haben und bei denen man auch außerhalb der Arbeit gut ins Team integriert wurde

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt kaum ältere Kollegen

Interessante Aufgaben

Man wurde aktiv ermutigt, eigene Ideen einzubringen und neue Projekte mitzugestalten


Arbeitsatmosphäre

Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Annika von der GroebenManager People & Culture

Liebe:r ehemalige:r Kolleg:in,

herzlichen Dank für dein ausführliches und ehrliches Feedback. Es freut uns, dass du den starken Kollegenzusammenhalt, unsere Teamkultur und die Flexibilität bei uns positiv erleben konnten - das ist uns wichtig.

Deine Bedenken bezüglich der Umstrukturierungen und der fehlenden Transparenz nehmen wir sehr ernst. Wir verstehen, dass dies Unsicherheit und Belastung ausgelöst hat und wir arbeiten kontinuierlich an einer Verbesserung. Sie sprechen wichtige Punkte an - insbesondere zu Karriereperspektiven, Gehaltsentwicklung und Weiterbildungsmöglichkeiten. Das ist wertvoll für uns zu hören und nehmen wir gerne für zukünftige Entscheidungen mit.

Für deinen weiteren Weg wünschen wir die alles Gute.
Dein People & Culture Team

Puls

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Überforderung statt Förderung

1,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich PR / Kommunikation bei Ketchum in Düsseldorf gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schwierige und ungleiche Karrierechancen, hoher Druck und Hektik, fehlende oder verspätete interne Kommunikation sowie eine spürbare Spaltung zwischen Management und Mitarbeiterschaft auf Vertrauens- und Kommunikationsebene.

Verbesserungsvorschläge

HR und Management sollten mehr Zeit für Mitarbeitende, deren Wünsche und Probleme einräumen. Strukturen für Karriere- und Entwicklungswege sollten transparenter und leistungsbasiert gestaltet werden. Kommunikation und Prozessmanagement könnten beim Change-Management deutlich verbessert werden, ebenso klare Zeitpläne für Einstieg, Entwicklung und Offboarding.

Arbeitsatmosphäre

Ich habe in meiner Zeit im Unternehmen eine fortschreitende Spaltung zwischen Management und den Mitarbeitenden erlebt. Gerade im letzten Jahr sind Druck und damit einhergehend Frust stark gestiegen, da die meisten leer werdende Stellen nicht nachbesetzt werden. Einige Trainees und Junioren mussten infolgedessen mehrere Kundenprojekte allein stemmen, ohne dafür Anerkennung oder Ausgleich zu erhalten. Darunter leidet auch die soziale Komponente sehr, in den Büros selbst, aber auch Work-Events wurden seltener besucht, sodass man manche auch wieder absagen musste. Die breite Führungsriege war für mich persönlich kaum ansprechbar, auch wenn sie oft nur wenige Meter weiter im Büro sitzt. Aus meiner Sicht gab es hier wenig Interesse an den täglichen Herausforderungen der Teams oder eine Wertschätzung der “unter der aktuellen Situation” erbrachten Leistungen. Das positive äußere Image schien wichtiger, während interne Herausforderungen selten gemeinsam besprochen wurden. Innerhalb der Teams wurde versucht, sich gegenseitig zu unterstützen und gemeinsam die nie endende To-Do Liste abzuarbeiten.

Image

Nach außen wird das Image kräftig mit Erfolgen gestärkt, nach innen werden diese unter Hektik und Druck kaum wahrgenommen. Beim Einstieg fand ich auch die internationale Aufstellung spannend, von der ist im Arbeitsalltag nichts zu spüren. Veränderungen im internationalen Management haben dies zusätzlich verstärkt.

Work-Life-Balance

Auch wenn es eigentlich flexible Arbeitszeiten gibt - es ist immer noch eine Agentur. Meine Erfahrung war: Am besten von 8 bis 19 Uhr verfügbar sein, die Arbeitszeit bis auf die Viertelstunde genau online eintragen und Überstunden möglichst selten in Freizeitausgleich umwandeln. Früher zu gehen ist meiner Erfahrung nach selten möglich, da man es am besten im Vorhinein mit allen Teams abstimmen muss (auch wenn man statt 18 Uhr nur mal um 17.30 Uhr gehen will) und der Workload über den Tag hinweg doch überhandnimmt, sodass ich meist länger blieb als früher zu gehen.

Karriere/Weiterbildung

Persönliche Entwicklung und Weiterbildung werden kaum aktiv gefördert. Zu Fachmessen wurden meines Empfindens immer nur die gleichen unter der Hand geschickt, ohne dass man wusste, dass man vielleicht dort auch hätte hingehen können. Klare Entwicklungspläne und regelmäßige Performance-Reviews gab es in meiner Zeit nur sporadisch, wodurch die Karriereperspektive für jüngere Mitarbeitende eingeschränkt bleibt. Wer selbst unermüdliche Initiative zeigt, kann sich vielleicht weiterentwickeln, ist aber dennoch stark auf das Engagement und den Einfluss der direkten Führungskraft angewiesen.

Gehalt/Benefits

Das Einstiegsgehalt ist zwar branchenüblich (trotzdem niedrig für ein Leben in der Großstadt), danach sind Gehaltsentwicklungen und –range innerhalb von Levels wenig transparent. Beförderungen erfolgten selten, intransparent und oft abhängig davon, ob man mit den richtigen Personen gut steht. Auch Inflationsausgleich oder mögliche Bonuszahlungen wurden nicht angeboten/kommuniziert, finanzielle Perspektiven waren für mich dahingehend sehr begrenzt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Sozialbewusstsein und Eigenverantwortung werden gefordert, jedoch oft ohne Rücksicht auf individuelle Kapazitäten. Eigene Grenzen zu setzen habe ich als schwierig wahrgenommen.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der Teams wird sich größtenteils unterstützt und es gibt einen starken Zusammenhalt. Gleichzeitig zeigt sich in vielen Bereichen Motivationslosigkeit, die sich auf die Stimmung im Team auswirkt. Ein beitragender Faktor ist hier sicherlich, dass meist keine zwei Personen aus dem gleichen Team am gleichen Standort sitzen, wodurch viel Kommunikation und Hilfestellung über Teams erfolgen muss, anstatt einfach mal über die Schulter zu schauen.

Umgang mit älteren Kollegen

Die Anzahl erfahrener Kolleg:innen ist stark zurückgegangen, obwohl ihre Expertise für die Teams wertvoll wäre, gerade angesichts des großen Pools an jungen, eher unerfahrenen Mitarbeitenden.

Vorgesetztenverhalten

Erfahrungen mit Vorgesetzten waren sehr unterschiedlich. Breite Schulungsangebote oder einheitliche Standards nahm ich nicht wahr, sodass Führungskräfte stark individuell handelten. Dies führte häufig zu Mikromanagement, unklarer Perspektive und eingeschränkter Entwicklungsmöglichkeit. Zudem fühlte ich mich in den Riegen über der eigenen Führungskraft nicht gesehen und es gibt keinen Raum für die eigenen Ziele und Wünsche. Einige wenige Vorgesetzte zeigten echtes Interesse an der Entwicklung ihrer Teammitglieder, die meisten anderen boten jedoch kaum Unterstützung.

Arbeitsbedingungen

Büros sind je nach Standort unterschiedlich ausgestattet. Manche haben höhenverstellbare Schreibtische für alle und Telefonkabinen für Meetings, Düsseldorf hat beides nicht. Daher ist es oft unruhig und die Konzentration leidet. Auch gibt es neue und ältere Laptopmodelle, bessere und schlechtere Kopfhörer. Zudem gibt es eine Clean-Desk-Policy, wodurch persönliche Unterlagen und Gegenstände meistens wie Müll irgendwo rumliegen und das Büro dadurch einen eher ungepflegten Eindruck macht.

Kommunikation

Die Kommunikation hat sich im letzten Jahr etwas verbessert, ist jedoch weiterhin unstrukturiert. Newsletter und größere Meetings finden unregelmäßig statt, und wichtige Informationen werden oft nur verzögert oder unvollständig weitergegeben. Flurfunk, der durch die Teams und Standorte tröpfelt, ist meistens schneller. Persönliche Gespräche mit der Führungsebene zur Klärung offener Themen fanden kaum statt, stattdessen blieb Kommunikation auf ein Minimum beschränkt. Sachliche Rückmeldungen und Fragen konnten zwar geäußert werden, wurden aber selten aktiv aufgegriffen und in größerem Rahmen besprochen.

Gleichberechtigung

Diversity und Gleichberechtigung werden nach außen betont, im Arbeitsalltag ist dies jedoch weniger spürbar. Das Unternehmen besteht zwar zum größten Teil aus weiblichen Kolleginnen, allerdings waren männliche Kollegen (auch im Management) für mich präsenter und wurden auch eher gepusht.

Interessante Aufgaben

Die Aufgabenvielfalt und die Möglichkeit zur persönlichen Entwicklung hingen stark vom Team und dem Teamlead ab. Als Trainee wurde schnell von mir erwartet, Aufgaben fix und möglichst perfekt zu erledigen, Feedback gab es meist nur in Form des Änderungsmodus in Word. Neue Aufgaben und Projekte wurden oft nur übertragen, wenn andere Teammitglieder ausfielen. Ansonsten heißt das Credo - never change a running system. Auch auf persönliche Interessen oder die Möglichkeit an Pitchteilnahmen wurde meines Empfindens nach keine Rücksicht genommen. Durch die immer gleichen Aufgaben kam meine persönliche Entwicklung schnell ins Stocken.

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Arbeitgeber-Kommentar

Annika von der GroebenManager People & Culture

Liebe:r ehemalige:r Kolleg:in,

herzlichen Dank, dass du dir die Zeit für dieses ausführliche Feedback nimmst. Deine Beobachtungen nehmen wir ernst und erkennen darin Kritikpunkte, die über mehrere Bereiche hinweggehen.

Du sprichst zentrale Themen an: die Spaltung zwischen Management und Team, fehlende Transparenz bei Karriere- und Gehaltsentwicklung, ungleiche Belastung ohne entsprechende Anerkennung, sowie Kommunikationsproblematiken. Das sind Bereiche, an denen wir bereits aktiv arbeiten und die wir in Zukunft besser machen wollen. So arbeiten wir beispielsweise auf das kommende Gehaltstransparenzgesetz hin und erheben intern bereits wichtige Daten, um im Laufe das Jahres das Thema Gehaltsentwicklung und Transparenz intensiv bei Ketchum etablieren zu können.

Gleichzeitig ist uns klar, dass wir nicht alles von heute auf morgen ändern können. Dein Feedback hilft uns aber dabei zu verstehen, welche Herausforderungen für dich und andere Kolleginnen und Kollegen von besonderer Bedeutung sind.

Falls du Interesse hast, uns darüber hinaus zu unterstützen oder diese Punkte weiter zu diskutieren, sind wir jederzeit ansprechbar.

Für deinen weiteren Weg wünschen wir die alles Gute.
Dein People & Culture Team

Top Down, Burnout Up: Willkommen bei Ketchum.

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2022 im Bereich PR / Kommunikation bei Ketchum in Düsseldorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

flexible Arbeitszeiten

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Unternehmenskultur, Vorgesetztenverhalten, interne Kommunikation

Arbeitsatmosphäre

Die Unternehmenskultur wirkt eher wie ein Spagat zwischen Hochglanz-Selbstdarstellung und interner Realität. Sehr gerne wird von „Purpose“ und „Empowerment“ gesprochen, erlebt wird jedoch eher eine Kultur der Abhängigkeit, Kontrolle und Unsicherheit. Entscheidungsfreude ist selten, Verantwortung wird besonders gern abgegeben aber nicht übernommen.

Image

Ketchum war mal eine Top Agentur. Heute wirkt die Agentur nurnoch nach außen modern, strategisch und renommiert. Wer hinter die Kulissen blickt, erlebt eher einen Dienstleister im Dauerstressmodus. Das Image ist eher Nostalgie als Realität.

Work-Life-Balance

Das Motto lautet "Work-Work-Balance" was ist dieses "Life?" -Projektabhängige Überstunden sind die Regel, nicht die Ausnahme. Flexibilität wird versprochen, bedeutet in der Praxis aber oft: „Sei bitte möglichst immer verfügbar wenn der Kunde es wünscht.“

Karriere/Weiterbildung

Wenn man "LinkedIn Learning" als Weiterbildungsmöglichkeit begreift, dann durchaus vorhanden.

Gehalt/Benefits

Die Gehälter bewegen sich im "branchenüblichen" unteren Bereich.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im Team variiert sehr stark. Viele geben ihr Bestes, um sich gegenseitig durchzuschlagen.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt sie, aber sie wirken eher marginalisiert. Erfahrungswissen scheint selten gefragt, oft zählt nur „jung, dynamisch, belastbar“. Eine strukturierte Einbindung älterer Mitarbeitender ist nicht erkennbar.

Vorgesetztenverhalten

Hier liegt die größte Schwäche: Führungsverhalten ist überwiegend defizitär. Es wird stark hierarchisch geführt, Mikromanagement ist keine Seltenheit. Das Prinzip „Treten nach unten, Buckeln nach oben“ ist leider kein Klischee, sondern tägliche Realität. Führungsfeedback? Meist ein Monolog.

Kommunikation

Kommunikation folgt einer ganz klaren Richtung: nach oben wird gebuckelt, nach unten wird gedrückt. Sachliche Kritik ist möglich – wird aber nicht geschätzt. Transparenz ist eher ein Ideal, das selten erreicht wird. Entscheidungen wirken oft willkürlich oder folgen undurchsichtigen Machtlogiken.

Gleichberechtigung

Nach außen wird besonders Diversität gern betont. Im Alltag ist davon eher wenig zu spüren.

Interessante Aufgaben

Je nach Kunde und Projekt durchaus möglich – sofern man bereit ist, auch die absurdesten Kundenwünsche widerspruchslos umzusetzen. Kreative Eigenverantwortung ist begrenzt, operative Hektik dominiert den Alltag.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

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Arbeitgeber-Kommentar

Annika von der GroebenManager People & Culture

Liebe:r ehemalige:r Kolleg:in,

vielen Dank für deine Bewertung! Wir bedauern, dass Du Deine Zeit bei uns in vielen Punkten als herausfordernd und nicht erfüllend erlebt hast. Dein Feedback zu Themen wie Führung, Kommunikation und Unternehmenskultur nehmen wir sehr ernst.

Uns ist bewusst, dass diese Aspekte entscheidend für Zufriedenheit und Motivation im Arbeitsalltag sind. Deshalb arbeiten wir kontinuierlich daran, Führungskompetenzen zu stärken, Entscheidungswege transparenter zu gestalten und ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das Vertrauen und Wertschätzung fördert. Auch die Förderung von mentaler Gesundheit und Work-Life-Balance ist ein fester Bestandteil unserer aktuellen Initiativen.

Dass Du die flexiblen Arbeitszeiten positiv hervorhebst, freut uns sehr. Wir wünschen Dir für Deinen weiteren Weg alles Gute und viel Erfolg!

Dein People & Culture Team

Guter Berufseinstieg mit viel Potenzial, aber genauso vielen Problemen

3,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation bei Ketchum in Düsseldorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Super tolle Kollegen; für den Berufseinstieg viel Abwechslung; großer Einsatz für Vielfalt (Fokus: LGBTQ+)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Geringes Gehalt; hohe Überlastung; viele Änderungen auf Strukturebene in sehr kurzer Zeit und schlechte Prozesskommunikation währenddessen

Verbesserungsvorschläge

Die Agentur ist inzwischen ziemlich top heavy, mehr Trainees und Junioren einstellen, die die operative Arbeit tatsächlich erledigen; mehr Transparenz, insbesondere bei Gehalt und Weiterentwicklung; eindeutigere Strukturen etablieren (an wen soll man sich bei Problemen wenden?); nicht jeder Mitarbeitender sollte Führungskraft werden (müssen)

Arbeitsatmosphäre

Durch hohe Überlastung, viel Stress und Druck sowohl von Kundenseite als auch von der Führungsebene ist die allgemeine Atmosphäre ziemlich angespannt.

Work-Life-Balance

Work-Life-Balance wird großgeschrieben - aber leider nur in der Theorie. Obwohl es einige Angebote gibt, u.a. flexible Arbeitszeiten, Workation, Sportangebote, hilft das nicht, wenn man diese durch die hohe Überlastungen und damit einhergehenden Überstunden nicht wahrnehmen kann. Arbeiten am Abend, nachts oder am Wochenende wird inbsesondere von Teamleads und Führungspersonen vorgelebt. Das Abbauen von Überstunden ist schwierig, sodass man viele davon einfach schlucken muss.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt bei Ketchum durchaus Entwicklungspotenzial. Allerdings ist das leider nicht (nur) von der Leistung und dem Engagement abhängig, sondern vielmehr davon, welche Leute man kennt.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt für Einstiegspositionen ist niedrig, aber zum Start in Ordnung. Schlimmer ist, dass Gehaltserhöhungen sehr schwer umzusetzen sind. Der Prozess dauert sehr lang und ist undurchsichtig - außer natürlich man ist gut vernetzt mit den richtigen Personen. Dann geht das ganze plötzlich sehr schnell und auch ein Bonus ist dann machbar.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen sind das Beste an der Arbeit hier.

Vorgesetztenverhalten

Mit der Führungskraft muss man wahnsinnig Glück haben. Fast jeder Mitarbeiter bei Ketchum wir zur Führungskraft herangezogen, unabhängig von Kompetenz, Kapazitäten und Eignung. Wenn man Glück hat, hat man eine sehr engagierte, gut vernetzte Führungskraft, mit der man konstruktiv an der beruflichen Entwicklung arbeitet. Wenn man Pech hat, hat man eine Führungskraft, die keine Zeit für einen hat, kein (konstruktives) Feedback geben kann und sich nicht für einen einsetzt.

Kommunikation

Die interne Kommunikation ist im Prozess, besser zu werden. Es werden mehr Meetings, Newsletter, etc. eingeführt - die Kommunikation zuvor war sehr schlecht.

Gleichberechtigung

Für Gleichberechtigung und Vielfalt setzt sich Ketchum offen und laut ein und entwickelt kontinuierlich neue Maßnahmen. Hier gibt es keine Toleranz für Diskriminierung.


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Interessante Aufgaben

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Guter Arbeitgeber

4,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation bei Ketchum in Düsseldorf gearbeitet.

Work-Life-Balance

Vertrauensarbeitszeit und flexibele Arbeitszeiten

Kollegenzusammenhalt

Trotz full remote ist immer jemand da und man fühlt sich nie alleine

Interessante Aufgaben

Kommt auf den Kunden an


Arbeitsatmosphäre

Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe:r Bewerter:in,

vielen Dank für deine positive Bewertung! Wir freuen uns sehr, dass dir deine Arbeit bei Ketchum in allen Bereichen so viel Freude bereitet. Es ist schön zu sehen, dass unsere Bemühungen zu verschiedenen Themen bei den Mitarbeiter:innen ankommen und vorallem der Kollegenzusammenhalt auch bei der Remote Arbeit stark ist.

Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg und eine gute Zeit bei Ketchum.

Ketchum People & Culture Team

Wenn PR/Kommunikationsberatung, dann hier!

4,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Ketchum Pleon GmbH in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es wird wirklich alles getan, damit man sich wohlfühlt

Arbeitsatmosphäre

Lauter nette Leute

Image

Eine der Größten

Work-Life-Balance

Überstunden sind wie in der Branche generell üblich, aber es besteht die Chance, sich die Zeit zurückzuholen. Da es die Möglichkeit gibt, von daheim zu arbeiten, kann man sich einen Ausgleich schon beschaffen und es fällt die Pendelzeit weg.

Gehalt/Benefits

Mitarbeitende bekommen neben einem Gehalt, das höher ist als in der Branche, viele Leistungen und Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gibt ein eigenes Greenkeeper-Team

Kollegenzusammenhalt

spitzenmäßig

Umgang mit älteren Kollegen

gibt nicht viele, aber die sind voll integriert

Vorgesetztenverhalten

treten nicht autoritär, sondern sehr freundschaftlich auf

Arbeitsbedingungen

Büro direkt in der Innenstadt, modern und mit vielen Benefits

Kommunikation

Offen und transparent

Gleichberechtigung

es wird kein Unterschied zwischen den Geschlechtern gemacht

Interessante Aufgaben

Große Kunden aus allen Bereichen, man lernt viel bei den Aufgabenstellungen


Karriere/Weiterbildung

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Arbeitgeber-Kommentar

Annika Frilling

Liebe:r Bewerter:in,

vielen Dank für deine positive Bewertung! Wir freuen uns sehr, dass dir deine Arbeit bei Ketchum in allen Bereichen so viel Freude bereitet. Es ist schön zu sehen, dass unsere Bemühungen zu verschiedenen Themen bei den Mitarbeiter:innen ankommen und einen positiven Mehrwehrt hinterlassen.

Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg und eine gute Zeit bei Ketchum.

Ketchum People & Culture Team

Ausbrennen und kündigen

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Design / Gestaltung bei Ketchum Pleon GmbH in Dresden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Team war das mit Abstand das Beste am Job und auch das, was mir am meisten fehlt. Durch Engagement kann man in seiner eigenen "Bubble" schon einiges mitgestalten und Impulse geben.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das mit Abstand Schlimmste war die ständige Überlastung. In Kombination mit fehlender Wertschätzung & Lob habe ich oft hinterfragt, ob sich "all das hier lohnt". Einzelne sehr helle Lichtblicke und das Team haben mich am Ball gehalten. Leider hatte ich aber schon länger innerlich gekündigt und wusste schon wenige Wochen nach meinem Start, dass dies kein Arbeitgeber für die Ewigkeit ist.

Verbesserungsvorschläge

Consultants dringend von extern auf ein Mindestmaß an Grafik schulen. Häufigere und individuellere Weiterbildungen für die Kreation. Echte Wertschätzung und Lob. Offen sein für Innovation & Neues. Zusätzliche MA einstellen, viele Probleme in der Kreation kommen aus der konstanten Überlastung durch Unterbesetzung.

Arbeitsatmosphäre

Viele, VIELE Kunden, kleines Team. Wenig Wertschätzung durch den Teamlead. Lob ist selten. Es herrscht eine gewisse Ehrfurcht vor dem TL, sodass zwar viel untereinander getuschelt wird, sich aber niemand traut Kritik zu äußern.

Image

War früher mal besser. Awards blieben die letzten Jahre eher aus. Vielleicht ändert sich das mit der neuen Geschäftsführung, aber viele Probleme rühren aber aus dem starren Omnicom-Gefüge.

Work-Life-Balance

Die Kreationsunit ist eigentlich dauerhaft überlastet. Häufig kurzfristige und unrealistische Deadlines. Die Qualität der Projekte leidet extrem darunter und die Unzufriedenheit mit dem eigenen Schaffen & Stresspegel sind bei vielen entsprechend hoch. Pünktliches Gehen ist negativ behaftet. Ausgleich muss hart erkämpft werden. Der Zahlendruck von oben verschärft die Problematik. Es gab öfter Krankheitsfälle durch Überarbeitung, die sich gegenseitig beeinflusst und einen Teufelskreislauf geschaffen haben, der mWn bis heute nicht durchbrochen ist. Wer hier nicht mithalten kann, muss leider gehen.

Karriere/Weiterbildung

In meiner Zeit bei Ketchum gab es genau einen Weiterbildungskurs für die Kreation. Wer seine Freizeit nicht opfert, um sich weiterzubilden, fällt besonders im Vergleich zur Branche zurück. Durch die hohe Auslastung ist die Zeit zum Experimentieren nicht vorhanden, der erste Draft muss sitzen. Viele bleiben unter ihrem Potential, was furchtbar schade ist.

Gehalt/Benefits

Branchendurchschnitt, für "den Osten" gut. Gehaltspolitik undurchsichtig. Eine Beförderung bringt nicht automatisch eine Gehaltserhöhung mit sich. Benefits gibt es sonst einige (Remote/HO, JobRad, EdenRed, Mitarbeiterrabatte, Sabattical etc.).

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Klimaneutral durch Kompensation, Schriftverkehr weitestgehend digital. Es gibt ein Greenkeeping-Team, dass auch ernsthaft engagiert ist.

Kollegenzusammenhalt

Bis auf ein paar Einzelgänger ist der Zusammenhalt super & freundschaftlich/familiär, v.A. in überlasteten Phasen, die leider viel zu häufig sind. Über das Team hinaus gibt es ein "Die & Wir", was m.E. vor Allem aus einem Unverständnis für die gegenseitige Arbeit wächst. Die Beratung wird von einigen als "der Feind" angesehen (uns wurde mal ein Antistress-Spielzeug als "Quetsch-Berater" geschenkt - wtf?!), das finde ich schade und muss nicht so sein. Die Kreation wird innerhalb der Agentur quasi als interner Dienstleister und nicht als Teil des Teams gesehen. Zwischenmenschliches bleibt auf Grund des hohen Stresslevels leider öfter auf der Strecke. Durch nur wenige Team-Events fällt das Connecten dadurch mitunter schwer, auch weil viele aus dem HO arbeiten.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt nur einige wenige ältere Kolleg*innen. Ich schätze das Durchschnittsalter auf etwa 25-40 Jahre, also branchentypisch. Viel Fluktuation.

Vorgesetztenverhalten

Es kommt auf die Person und das Verhältnis zu dieser an. Ich habe hier leider auch schlechte Erfahrungen inkl. Bedrohungen "zu Lasten meiner Karriere" gemacht. Man wusste davon, Konsequenzen gab es für die Person aber keine. Nach einem Wechsel aber super & engagiert. Teilweise sind die VGs in den allgemeinen Strukturen machtlos, wenn es z.B. um Beförderungen oder Weiterbildungen geht.

Arbeitsbedingungen

Der Arbeitsplatz kann den eigenen Bedürfnissen angepasst werden (Stehtisch, ergonomische Maus etc.). MacBooks werden regelmäßig ausgetauscht. Das Dresdner Büro war lange visuell veraltet. Ich war nicht gerne dort. Das ist mittlerweile besser. Mit ÖPNV schlecht zu erreichen, dafür sitzt man in einer schönen Stadtvilla. Wenig Essensmöglichkeiten in der Umgebung. Manchmal wird gesammelt bestellt. Einen Obstkorb gab es nur sehr unregelmäßig.

Kommunikation

Positives wird ausgeschlachtet, schlechte Zahlen oder Kritik lieber unter den Teppich gekehrt. Neue Kolleg*innen werden berichtet, aber nicht, wer die Agentur verlässt. Teilweise haben die "Abgänger" keine Möglichkeit, ihr Ausscheiden zu kommunizieren und dann werden die Augen groß, wenn es plötzlich heißt "ich arbeite nicht mehr hier". Ohne Buschfunk kommen Informationen nicht bei jedem an.

Gleichberechtigung

Engagement im Bereich Diversity top!
Es gibt Gehaltsunterschiede und man merkt, dass es klare Favoriten gibt, die sich noch so daneben benehmen können wie sie wollen.

Interessante Aufgaben

Sehr abwechslungsreich, v.A. durch die vielen namhaften Kunden. Um die "guten" Projekte muss man sich tw. aktiv kümmern. Aber auch viel "Klein-Klein" und "Geschrubbe". Generell arbeitet jeder gleichwertig und unabhängig von seiner Hierarchiestufe an den Projekten.

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe:r Bewerter:in,

vielen Dank für deine ehrliche Meinung und die ausführliche Bewertung. Eine offene und transparente Gesprächskultur ist uns wichtig, dadurch können wir uns als Agentur mit Blick auf unsere Kund:innen und Mitarbeiter:innen stetig weiterentwickeln.

Es tut uns sehr leid zu hören, dass du die Erfahrung von Überlastung und mangelnder Wertschätzung gemacht hast. Im Agenturgeschäft kann es zu Hochphasen kommen, in denen es zu einer erhöhten Arbeitsbelastung kommen kann. Durch unsere Vertrauensarbeitszeit- und flexible Arbeitszeitrichtlinien ermutigen wir unsere Mitarbeiter:innen jedoch, diese im Falle von Mehrarbeit auszugleichen.

Wir wissen, wie wichtig ein unterstützendes und wertschätzendes Arbeitsumfeld ist. Genau diese Arbeitsatmosphäre fördern die Führungskräfte bei Ketchum. Sie agieren als Sparingspartner:innen und unterstützen unsere Kolleg:innen auf einfühlsame Weise. Sollte dies einmal nicht der Fall sein, steht das People & Culture Team jederzeit zur Verfügung. Es ist uns ein beständiges Anliegen zu verstehen, wie unsere Mitarbeiter:innen ihre tägliche Arbeit erleben.

An dieser Stelle möchten wir uns auch für deine Verbesserungsvorschläge bedanken. Im Rahmen der Ketchum University haben unsere Berater:innen die Möglichkeit, je nach Level ihre grafischen Fähigkeiten in z.B. PowerPoint-Schulungen zu vertiefen. Zusätzlich gibt es Input zu gestalterischen Inhalten durch beispielsweise Flow Trainings, die für alle Berater:innen verpflichtend sind. Auch über LinkedIn Learning kann man sein Wissen in kleinen Learning Nuggets vertiefen.

Außerdem möchten wir den Aspekt des Dresdner Office aufgreifen. Erst im letzten Jahr gab es dort ein Office Touch-up, bei dem alle Räumlichkeiten modernisiert wurden, um eine umfangreiche Wohlfühlatmosphäre zu schaffen.

Abschließend möchten wir dir und allen anderen mit auf den Weg geben, dass wir bei Ketchum immer an transparentem Feedback interessiert sind und unsere Türen für einen Austausch immer offen stehen.

Wir wünschen dir alles Gute für deine Zukunft!

Ketchum
People & Culture Team

Wasser predigen, Wein trinken

2,5
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Ketchum Pleon GmbH in Düsseldorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die internationale Vernetzung kann gut und inspirierend sein, wenn Zeit dafür vom Teamlead eingeräumt wird.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Gehaltspolitik ist mindestens bedenklich.
Geduldetes Führungsverhalten einiger erschreckend.

Verbesserungsvorschläge

Bezahlt eure Leute anständig, macht eure Gehaltsbänder transparent. Bringt Prozesse unternehmensweit ein, um effizient zu arbeiten und auch für Newbies den Einstieg zu erleichtern.
Sprecht mit den Menschen in eurem Unternehmen, wenn es Probleme gibt. Ghosting und nicht sprechen hab ich zuhauf mitbekommen und das ist doch nicht die feine Art.
Statt immer mehr digitale Services anzubieten, für die die meisten eh keine Zeit oder Nerven haben, investiert lieber in die Projektmanagement-Skills der Leads.

Arbeitsatmosphäre

Kapa-Grenzen sind regelmäßig erreicht oder überschritten. Jedes Team werkelt vor sich hin

Image

Auf dem absteigenden Ast, das zeigt sich auch die hohe Fluktuation, ausbleibenden Awards und mangelnder Branchenvernetzung.

Work-Life-Balance

Offiziell wird die WLB groß geschrieben, tatsächlich werden Überstunden erwartet und die Augen groß, wenn jemand da nicht mitspielt.

Karriere/Weiterbildung

Einheitliche Weiterbildungen werden angeboten, individuelle nicht. Karriereweg nicht transparent bzw erfolgt willkürlich.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt wird immer pünktlich überwiesen. Angeblich muss jede Erhöhung komplett im Netzwerk abgestimmt werden. Einzelfälle zeigen, dass dieser Weg nicht in Stein gemeißelt ist.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Alles was als PR vermarktet werden kann, wird irgendwie gemacht.

Kollegenzusammenhalt

Kommt auf das Team an. Im einen gut, im anderen die Oberkatastrophe.

Umgang mit älteren Kollegen

Mitarbeiter halten ist ein Prinzip das Ketchum geflissentlich ignoriert.

Vorgesetztenverhalten

Kommt auch drauf an in welchem Team. Bedenklich jedoch, dass in den oberen Rängen einige gerne Deadlines reißen, kein Feedback geben und nehmen und (unnötigen) Druck ans Team weitergeben.

Arbeitsbedingungen

Technik und Räume sind gut.

Kommunikation

Die guten Zahlen werden kommuniziert, die unbequemen lieber nicht erwähnt. ZB werden regelmäßig die vielen neuen Mitarbeiter vorgestellt und willkommen geheißen. Kein Wort darüber wie viele und welche Positionen das Schiff verlassen haben und wo es da schwierig werden kann. Auch Ergebnisse der Mitarbeiterumfrage in PR-Manier in gutes Licht gerückt, der Vergleich mit europäischen Benchmarks spricht eine andere Sprache.

Gleichberechtigung

Ungeachtet des Geschlechts oder der sozialen Herkunft werden Arbeitsergebnisse mit zweierlei Maß gemessen, je nachdem von welchem Team(lead) es kommt

Interessante Aufgaben

You do what you get. Tolle Konzepte und abgefeierte Strategien sind plötzlich ungesehen und alles wieder adhoc und asap und husch husch

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Arbeitgeber-Kommentar

Annika von der GroebenManager People & Culture

Liebe:r Bewerter:in,

danke für deine ehrliche Meinung und die ausführliche Bewertung. Auch kritisches Feedback wie deines ist für uns wertvoll. Eine offene und transparente Gesprächskultur ist uns wichtig, damit wir uns als Agentur mit Blick auf unsere Kund:innen und Mitarbeiter:innen stetig weiterentwickeln können.

Das erschreckende und nicht wertschätzende Führungsverhalten, welches du angesprochen hast, ist nicht der Standard bei uns. Unsere Führungskräfte wurden mit Bedacht ausgewählt, weil sie ihre Arbeit lieben und Ketchum Tag für Tag repräsentieren wollen. Sie agieren in ihrer Rolle als Coach und begleiten ihre Mitarbeiter:innen mit Einfühlungsvermögen. Manager bei Ketchum zu sein bedeutet, eine klare Strategie und Vision vor Augen zu haben und diese gemeinsam mit dem Team mit Leidenschaft und Begeisterung zu verfolgen. Solltest du dennoch das Gefühl haben, dass du bei deiner Führungskraft auf kein Verständnis für dein Anliegen stößt, steht dir das HR-Team auch immer mit einem offenen Ohr zu Verfügung. Wir sind dauerhaft daran interessiert, wie unsere Mitarbeiter:innen ihre tägliche Arbeit erleben. Deshalb haben wir bereits in der Vergangenheit regelmäßige Feedbackgespräche eingeführt. Außerdem legen wir viel Wert darauf, dass wir von unserem Wissen gegenseitig profitieren. Jedes Team arbeitet intensiv und kundenorientiert an bestimmten Projekten, allerdings heißt dies nicht, dass das Wissen und die Informationen darüber nicht geteilt werden. Wir bieten mit unserem Intranet einen Ort für Kommunikation, Austausch und Wissensvermittlung. Auch unsere regelmäßigen Coffeebreaks oder Infohours laden dazu ein, sich mit anderen Kolleg:innen auszutauschen.

Mit unseren Angeboten für eine ausgewogene Work-Life-Balance wie beispielsweise 30 Tage Jahresurlaub + Sonderurlaubstage, flexible Arbeitszeiten und Workation sind wir gewillt immer wieder die Balance für unsere Mitarbeiter:innen zu ermöglichen.

Bei Ketchum bekommt jeder Mitarbeitende die Möglichkeit, sich und seine Fähigkeiten stetig weiterzuentwickeln. Dies kann zum einen durch unsere Angebote auf der Learning-Plattform erfolgen, aber auch durch individuell angepasste Weiterbildungsmöglichkeiten durch unsere externen Partner, die du jederzeit in Anspruch nehmen kannst.

Besonders wichtig ist uns zu sagen, dass die Arbeit eines jeden Mitarbeitenden wertgeschätzt wird. Wir stehen als Ketchum für Diversity am Arbeitsplatz und leben das in unserer täglichen Arbeit aus. Wir haben eine eigene Diversity Community, die Informationen und Wissen über das Thema in der Agentur vermittelt und erster Ansprechpartner ist. Außerdem pflegen wir unterschiedliche Kooperationen mit externen Partnern, mit denen wir das Thema Diversity und Inklusion in der Arbeitswelt weiter vorantreiben möchten. Bei uns wird jeder gleichbehandelt und Diskriminierung findet bei uns keinen Platz.

Abschließend möchten wir dir und anderen noch mitgeben, dass wir bei Ketchum an eurem Feedback jederzeit interessiert sind und unsere Tür immer offensteht.

Für deine Zukunft wünschen wir dir weiterhin alles Gute!

Ketchum HR-Team

Mehrfachbewertung

Solide Agentur mit Luft nach oben

3,6
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation bei Ketchum GmbH in München gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Work-Life-Balance

In der Theorie gut, allerdings kommt es sehr häufig vor, dass Meetings abends angesetzt werden, was die Vereinbarkeit mit Familie/Hobbys erschwert

Gehalt/Benefits

Für Agentur gut.

Kollegenzusammenhalt

Relativ starke Grüppchenbildung, als Neue/r ist es schwer, sich zu integrieren

Vorgesetztenverhalten

Solange man funktioniert und abliefert, tadellos. Aber sobald es aus irgendwelchen Gründen nicht so läuft, werden Gründe gesucht, einen kleinzureden.

Gleichberechtigung

M/w ist gut, gibt auch einzelne LGBTQ-KollegInnen, aber z.B. keine POC.

Interessante Aufgaben

Viel Standard-Day-to-Day-Business, wenig Highlights.


Arbeitsatmosphäre

Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Der Teamspirit stimmt

3,8
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Ketchum in Düsseldorf gearbeitet.

Kollegenzusammenhalt

Top Teamspirit innerhalb aber auch zw. Teamübergreifend

Arbeitsbedingungen

hohe Flexibilität und remote work möglich

Kommunikation

Regelmäßige Teammeetings national und international geben Infos schnell weiter.

Interessante Aufgaben

Vielfältige Kundenstruktur und diverse Aufgaben bieten sehr abwechslungsreiche Arbeitsaufgaben


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Annika von der GroebenManager People & Culture

Liebe:r Bewerter:in,

vielen Dank für deine positive Bewertung! Es freut uns sehr, dass du die Zusammenarbeit in deinem Team und auch darüber hinaus als so positiv empfunden hast. Unsere intensiven und vielfältigen Maßnahmen für eine transparente und dauerhafte Kommunikation innerhalb der Agentur sind uns sehr wichtig und daher freut es uns zu hören, dass du diese auch so wahrgenommen hast.

Für deine Zukunft wünschen wir dir weiterhin alles Gute!

Ketchum HR-Team

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.