206 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
206 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

kununu Prüfprozess
206 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Rahmenbedingungen wie Wohnort und Umzugsbereitschaft sollten vor der Einladung zu einem aufwendigen Präsenz-Auswahltag verbindlich geprüft werden. In meinem Fall waren sowohl mein Wohnort als auch meine fehlende Umzugsbereitschaft bereits vorab bekannt und von mir offen kommuniziert worden. Dennoch wurde ich zum Talent Day nach Frankfurt eingeladen. Dort wurde mir anschließend mitgeteilt, dass der Bewerbungsprozess aufgrund der Entfernung zum vorgesehenen Bürostandort und meiner fehlenden Umzugsbereitschaft beendet wird. Bei einer Anreise von über 400 km pro Strecke inklusive Hotelübernachtung hätte ich mir gewünscht, dass ein derart entscheidendes Kriterium bereits vor der Einladung geklärt wird. So ließen sich erheblicher Zeit- und Reiseaufwand auf beiden Seiten vermeiden.
Ablauf des Talentdays:
Keyence zahlt erstmal An- und Abreise zum Hotel, sowie eine Hotelübernachtung in Frankfurt.
Der Tag startet mit einer Welcome Session von Keyence. Im Anschluss hat jeder einen individuellen Zeitplan, der erstmal bis 12 Uhr geplant ist. Ich hatte erstmals 3x Interviews mit jeweils 10 min Puffer dazwischen. Danach ging es dann zum Rollenspiel. Hier waren ich mit drei weiteren Bewerbern und einem Vertriebsleiter in einem Raum. Es gab für jeden 2 Rollenspiele, bei dem man Bedarf/Problem des Kunden (Vertriebsleiter) herausfinden musste. Nach jeder Runde gab es Feedback von dem Vertriebsleiter. In der zweiten Runde wurde dann stark darauf geachtet, wie das Feedback umgesetzt wird.
Nachdem der Plan bis zum Mittag dann durch war, kamen alle nochmal zusammen. Hier wurde dann ca. 50-60% nach Hause geschickt. Für die anderen ging es zum Mittagessen. Hier saßen die Vertriebsleiter mit am Tisch und waren für alle Fragen offen (ich vermute hier wurde auch bewertet und geschaut wie offen wir sind)
Nach dem Essen wurden uns zwei Produkte von Keyence live vorgestellt.
Dann kam der letzte Punkt, das Finale Gespräch, in welchem der Standortleiter von dem gewünschten Standort online zugeschaltet wurde. Hier musste man sich selber nochmal Vorstellen, Motivation klar machen und die Stärken zeigen, um den Standortleiter zu überzeugen. Ein paar mussten auch ein weiteres Rollenspiel in dem Gespräch führen, in dem man noch hartnäckiger das Problem rausfinden sollte.
Am Ende haben zwei den Vertrag direkt unterschrieben, ein paar kamen in einen Talentpool, da aktuell keine Stelle an dem gewünschten Standort frei war. Bei mir wurde gesagt ich bekomme die Rückmeldung am nächsten Tag, da noch ein anderes Bewerbungsgespräch geführt werden muss. Der Anruf kam dann Mittags am nächsten Tag mit einer Zusage.
Die meisten, die den Mittag überlebt haben, hatten auch die Möglichkeit auf einen Job. Am Ende ist dennoch eine Person noch ausgeschieden.
Insgesamt war der Talentday eine Achterbahnfahrt der Gefühle und hat einen sehr gefordert. Trotzdem hat man sich vor Ort wohl gefühlt und die Gespräche mit den Vertriebsleitern waren sehr angenehm. Alle Bewerber waren sehr offen und wir waren ein großes Team.
Meine Empfehlung als Vorbereitung für den Tag:
- persönlicher Pitch
- deine Stärken/ Schwächen
- deine Motivation (Keyence will sehen das du über 100% geben willst und bock hast Karriere zu machen)
- Warum Keyence?
- Rollenspiel vorher üben, am besten mit Freund/Freundin (es muss an dem Tag nicht perfekt sein, wichtig ist den Status Quo rauszufinden und warum jetzt der Bedarf für ein neues Produkt da ist. Immer offene Fragen stellen und den „Kunden“ reden lassen!)
Edit: war eben - am Tag der Absage, im Gespräch mit einer externen Personalberatung, die wie ich raus gefunden habe an mehreren Standorten für Keyence recruitiert. Als ich noch nicht wusste um welches Unternehmen es sich handelt, meinte sie: nur an dem Standort, wo ich mich bei Keyence beworben hatte hätte sie keine Stelle - war aber von Keyence ausgeschrieben, darauf hatte ich mich ja beworben!! Die näheste Stelle mit 1,25 Std. Fahrzeit wurde mir von Keyence aber genauso wenig angeboten. Bin froh, dass ich nicht beim Auswahltag für eine nicht vorhandene Stelle war, wie ich das hier bei jemandem schon mal gelesen hatte, der den Prozess sogar positiv bestanden hatte. Tja, sie hätten mich am anderen Standort haben können, die Fahrzeit macht nicht den krassesten Unterschied, die hätte ich innerhalb von München auch gehabt.
___
Um zu vermeiden, dass Arbeitnehmer von sich aus abspringen wäre es schön, wenn zumindest auf Rückfrage der nächste Termin für den Vor Ort Assessment Day kommuniziert werden würde. Rückmeldung nach persönlichem Gespräch kam wie angekündigt nach 5 Tagen. Durch den Assessment Day, der noch in der Zukunft gelegen hätte, hätte ich den Prozess sowieso von meiner Seite aus beenden müssen, da ich ein anderes Angebot bereits vorliegen habe und nun drei Wochen im Urlaub bin.
An das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) halten; Anfängliche Abfragen zu Standord, Verfügbarkeit, etc. automatisieren (Umfrage, Formular)
Es muss Dir bewusst sein, dass die wöchentliche Arbeitszeit bei 55-60 Stunden liegt. Anfahrt zum Kunden sind ja quasi auch Freizeit, man kann ja Musik hören.
Es wäre schön wenn Fehlerhafte Mails nicht verschickt werden. Zunächst wurde ein von mir ausgewählter Termin ohne Grund storniert, daraufhin habe ich die Rückmeldung bekommen ich hätte keinen Grund genannt. Auf meine damaligen Antwort gab es Telefongespräch und ich war bei der Infoveranstaltung. NUN habe ich nun die Rückmeldung bekommen ich hätte alle Kontaktversuche nicht wahrgenommen.
Dies erzeugt leider ein schlechtes Bild von dem Unternehmen als Bewerber
Ich fand das Assessment, also den Talent Day, sehr fordernd, aber gleichzeitig auch äußerst förderlich. Insgesamt durchlief der Bewerbungsprozess vier Schritte und der heutige Talent Day bildete den letzten Abschluss. Die individuellen Überprüfungen und fachlichen Tests fanden bereits im Vorfeld statt, sodass der heutige Tag vor allem aus persönlichen Gesprächen, weiteren Eignungsüberprüfungen und einem vertieften Kennenlernen bestand.
Der gesamte Ablauf war hervorragend organisiert und ich habe mich während des gesamten Tages gut aufgehoben gefühlt. Besonders beeindruckt hat mich, wie viel Zeit sich das Team genommen hat, um auf jeden einzelnen Kandidaten einzugehen. Die Gespräche waren ehrlich, konstruktiv und sehr wertschätzend, was man nicht überall erlebt.
Ich hatte wirklich einen sehr guten Tag und konnte viel über mich selbst, die Aufgaben und die Unternehmenskultur von Keyence lernen. Der Austausch mit den Mitarbeitenden war offen und authentisch, sodass ich einen realistischen und motivierenden Einblick in das Unternehmen bekommen habe.
Jedem sollte bewusst sein, dass die Tätigkeit viel Einsatz, Disziplin und Engagement erfordert. Wer bereit ist, diesen Weg zu gehen, wird bei Keyence auf ein Team treffen, das einen unterstützt, fördert und mit einer sehr positiven Energie empfängt. Für mich war es eine durchweg bereichernde Erfahrung, für die ich dem gesamten Keyence Team von Herzen danke.
Gespräche länger als 3min führen
persönlicher machen
Persönlichkeit bewerten.
!!!Den Bewerbungsprozess verschlanken. Nicht dreimal das unnötig gleiche Gespräch führen!!!
Erstes Telefonat - 3min - Wo wohne ich, an welchen Standorten könnte ich arbeiten, bin ich bereit umzuziehen.
Zweites Telefonat - 2min - Einladung zum Online Termin.
Dritter Kontakt, Online Präsentation 60min, Fragen Runde der Bewerber, 35min Wartezeit in Einzel WebEx Raum, dann wieder ein 3min Gespräch an welchen Standorten ich arbeiten könnte.
Nächster Morgen, 6 Uhr per Mail die Absage.
Es geht nicht um deine Qualifikation oder Persönlichkeit. Nur um deinen Standort, was okay ist... aber dann zuvor so ein Fass aufzumachen und sich aufzublasen....
Ein richtiges Gespräch und Bewertung erfolgt dann später im Talent Day der 9h geht...
Scheinbar trifft man sich zwei bis viermal im Monat mit seinem Team. Neben der regulären Arbeitszeit, überall gilt "viel hilft viel".
Insgesamt ein bestimmt geiles Unternehmen, mit geregelten Abläufen und hoher Lernkurve.
Ich bin nur etwas vom Prozess und der Umgangsweise genervt, sehr schade.
Ich wurde bereits mehrfach von Ihrem Unternehmen kontaktiert, ob ich Interesse an einer Zusammenarbeit hätte. Bisher passte es zeitlich oder organisatorisch nicht, dieses Mal jedoch boten sich die Möglichkeiten meinerseits an, sodass ich auf die LinkedIn-Nachricht reagierte, die gestellten Fragen beantwortete und ein erstes Gespräch mit der Recruiterin führte.
Das Gespräch selbst war sehr angenehm und freundlich. Allerdings wurden Fragen mehrfach gestellt, und es kam beispielsweise zur Sprache, in welchem Einsatzgebiet ich tätig sein könnte – ein Punkt, den ich bereits zuvor erwähnt hatte. Zudem habe ich kommuniziert, dass ein Umzug für mich aktuell nicht infrage kommt. Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass für meinen gewünschten Einsatzbereich aktuell keine Position verfügbar ist, woraufhin das Gespräch beendet wurde.
Ich hätte erwartet, dass im Vorfeld geprüft wird, ob eine Position tatsächlich besetzt werden kann. Eine offene Kommunikation darüber würde den Prozess für beide Seiten effizienter gestalten, da so Gespräche vermieden werden könnten, die unter den gegebenen Umständen wenig Sinn machen.
Ich habe die Vermutung, dass es sich bei dieser ausgeschriebenen Stelle, nur um einen Marketingmove handelt, um die Marke bekannter zu machen. Es steht mit Absicht in der Beschreibung, dass man keine Berufserfahrung braucht und ganz oben das Einstiegsgehalt von 70.000€, was eigentlich viel zu hoch ist für das was in der Stellenausschreibung erwartet wird. Jeder, der sich bewirbt wird zu einer Info Veranstaltung eingeladen, bei der sich das Unternehmen profiliert. Ein Tag später bekommt jeder eine Absage. Absolute Zeitverschwendung und nicht zu empfehlen.
Die Nachfrage auf ein Feedback ernst nehmen. Wer ein Feedback verlangt, möchte doch wissen, welche Fähigkeiten verbessert werden können. Genau die Menschen, die sich ständig verbessern und weiterentwickeln wollen, sind doch eigentlich die, die interessant sein sollen aus unternehmerischer Sicht. Ich bekomme den Eindruck, dass nur die eierlegende Wollmilchsau gut genug ist.
Ghosten nach einer weiteren Bitte um ein Feedback hinterlässt einen keinen guten Geschmack.
So verdient kununu Geld.