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Keyence 
Deutschland 
GmbH
Bewertung

Wenn Führungskompetenz optional ist. Hier sollte man auf eine gewisse Würze verzichten

3,2
Empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2026 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Keyence Deutschland GmbH gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Vielleicht würde ein neues Gesicht in der GF helfen die Firma wieder dahinzuführen, wo sie einmal war.
Hier wurden zuletzt sehr fragwürdige Personalentscheidungen getroffen und einige die bitter nötig wären, werden einfach nicht getroffen.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist auf einem Allzeittief. Jeder weiß es und man fragt sich an vielen Ecken, ob diese Stimmung nicht absichtlich erzeugt wird, um möglichst viel Personal abzubauen.

Image

Die Firma hat viele Fans (mit Recht)
Aber gleichermaßen empfinden Kunden sie als extrem nervig, weil aufdringlich.

Work-Life-Balance

Wer es einmal verstanden hat wie es hier funktioniert, braucht sich nicht mehr „tot zu machen“.
Es gewinnt der, der das CRM System am besten austrickst und das so offensichtlich, dass es im Grunde niemand übersehen kann sondern es höchstens übersehen will.

Karriere/Weiterbildung

Die ersten Jahre sind hier gewiss für jeden der Vertrieb lernen will eine Goldgrube! Ich würde heute noch jedem empfehlen der in das gesuchte Bewerberbild passt, hier anzufangen.

In den oberen Etagen geht es im Grunde nur noch um Politik.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war mal sehr gut. Aufgrund des absolut leistungsfeindlichen Bonussystems sind diese Zeiten lang vorbei.

Kollegenzusammenhalt

Leistung verbindet, Kummer ebenso. Insgesamt muss man sagen, dass der Zusammenhalt innerhalb einer Produktgruppe maßgeblich dafür gesorgt hat, dass ich lang geblieben bin.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt wenige aber ich hatte immer das Gefühl, dass diese sehr geschätzt werden.

Vorgesetztenverhalten

Der Part ist schwierig. Ich hatte mehrere gute Führungskräfte, ein bis zwei sehr Gute.

Die massive Abwertung erfolgt ausschließlich aufgrund der letzten Führungskraft.
Ich glaube ich habe in meinem ganzen Arbeitsleben noch keinen Vorgesetzten gesehen, der ein so niedriges Ansehen genießt, der so konsequent für Missmut und Unzufriedenheit sorgt.
In Ermangelung jedweder Empathie und völliger Abwesenheit von absoluten Basis-Führungskräfte-Skills, gelingt es hier auch den letzten Fan zu vergraueln.

Das ging soweit, dass Mitarbeiter nicht weiter befördert werden wollten, aus Sorge enger mit der Person zusammenarbeiten zu müssen.

Im Grunde hoffen die meisten Mitarbeiter nur, dass die Person möglichst schnell geht.
Seitens der GF ist hier trotz diverser Beschwerden auch über den BR nichts passiert, was nur den Schluss zulässt, dass die GF das Ganze gutheißt.
Unter dieser Person haben rund zwei Dutzend Leute in den letzten 1,5 Jahren gekündigt und die meisten haben mehr oder minder offen angegeben, dass sie aufgrund des Managers gehen. Unter vergleichbaren Managern auf der Ebene waren es keine 5.

Arbeitsbedingungen

Büros sind weitestgehend vernünftig ausgestattet. Firmenwagen sind gut.

Kommunikation

Natürlich hängt das immer von den Vorgesetzten ab. Hier hatte ich viele Jahre mit meinem direkten Vorgesetzten und dem darüber riesiges Glück.

„Mitarbeiter verlassen in der Regel ihre Führungskräfte und nicht das Unternehmen“
Wie wahr…

Gleichberechtigung

Hier wird m.E jeder gleich behandelt zumindest im Sinne von gleicher Bezahlung etc.

Interessante Aufgaben

Eines muss hier jedem klar sein, am Ende bleibt man bis zum obersten Ende der möglichen Karriere ein gut bezahlter Verkäufer.

Selbst als „Manager“ wird erwartet, dass man ein vollwertiger Verkäufer ist.

Dass man an der Stelle ein viel besserer Multiplikator wäre, wenn man einfach mehr Zeit damit verbringen dürfte seine Leute zu entwickeln, wird hier anders gesehen, selbst dann wenn man über Jahre bewiesen hat, dass genau das funktioniert…


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.