OK für den Start, aber nichts langfristiges.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Leistungen und Kollegen (nicht alle)
Verbesserungsvorschläge
Zwischen den Produktgruppen sollte mehr zusammengearbeitet werden. Oft werden hier Ellenbogen intern rausgeholt, was nicht nachhaltig für das Unternehmen ist ( auch wenn jeder seine Ziele zu erreichen hat ) . Die Fluktuation gering halten durch offene Feedbackgespräche, welche gehört werden. Mehr Home Office Möglichkeiten (ich kann auch von zuhause terminieren). Auch mal Gleitzeit erlauben und nicht darauf bestehen, dass alle um 8 im Büro sind.
Arbeitsatmosphäre
2 Tage Großraumbüro mit 30 telefonierenden Menschen, 3 Tage auf der Straße und in Produktionen mit schwerem Equiqment, was man mit sich schleppen muss. Muss man mögen.
Image
Einige Keyence Fans unter den Kunden, einige sind komplett verbrannt, da 17 Kollegen in demselben Gebiet auf Schatzsuche gehen. Man hat dann irgendwann seine Kunden, die die Produkte kennen, mit denen es Spaß macht. Andere Termine können unangenehm sein, da der Vorgänger oder Gebietspartner das CRM nicht gepflegt hat.
Work-Life-Balance
Vor allem am Anfang nicht gegeben. 2 Monate in Frankfurt und danach von 06-19 Uhr unterwegs. Wird kommuniziert, aber auf lange Dauer, kann das schlecht sein (wenn man ehrlich arbeitet). Bei dem Verlassen um 17 Uhr aus dem Büro, wird man als Starter schräg angeguckt.
Karriere/Weiterbildung
Vor allem am Anfang lernt man sehr viel. Grundsätzlich kann man in den Positionen darüber auch dazu lernen, jedoch sollte hier mehr Wert darauf gelegt werden, Talente zu binden durch Aufgaben; die über dem Tellerrand hinausragen. Ansonsten sind sie nach spätestens 3-4 Jahren weg, da es nichts Neues ist. Die Bequemen Sicherheitsmenschen bleiben.
Gehalt/Benefits
Ist solide, aber nicht mehr top. Man kriegt anderswo immer mehr für weniger Zeit und Nerven bei dem ganzen Druck und den KPI‘s die aufs letzte ausgewertet werden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Aufgrund er Fahrerei mit Diesel und Inlandsflügen nicht vorhanden. Ständiger Prospektdruck und Müll der anfällt. Keine Mülltrennung im Büro.
Kollegenzusammenhalt
Das einzige, was wirklich positiv war. Es gibt immer einzelne Personen, mit denen man nicht klar kommt. Das gehört dazu.
Umgang mit älteren Kollegen
Sofern vorhanden, gut, haben Legendenstatus und berichten von den Zeiten, wo das noch Spaß gemacht hat.
Vorgesetztenverhalten
In meinem Fall kann ich nichts negatives berichten. Ich hatte Glück mit meinem Teamleiter und den Managern drüber. Ist Glückssache.
Arbeitsbedingungen
Firmenwagen, Tank, Getränke, Spesen, Hotels und Flüge wurde alles übernommen.
Kommunikation
Es werden Sachen aus der oberen Etage entschieden und man hat es umzusetzen, um bloß die Ziele zu erreichen (auch wenn ein anderes Produkt besser passen würde). In dem Team immer gut, zwischen den Teams ausbaufähig. Es kommt auf die Produktgruppe an.
Gleichberechtigung
Tech Sales eher männlich orientiert, jedoch wurden grundsätzlich alle gleich behandelt.
Interessante Aufgaben
Die Kunden und Produktionen sind wirklich spannend. Je nach Größe des Gebiets kann es schnell zu wiederholenden Besuchen kommen, jedoch mit anderem Purpose. Ich denke, es ist sehr Produktgruppenabhängig, da mehr Produkte mehr Vielfalt mit sich bringen.
