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Keyence 
Deutschland 
GmbH
Bewertungen

102 von 277 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 3,2Weiterempfehlung: 54%
Score-Details

102 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Sehr hart, aber gut bezahlt

4,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Keyence Deutschland GmbH in Leipzig gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Aufstiegschance, Vergütung (wenn man nicht so extrem viel fahren muss), Ausstattung, Kollegen, Weiterbildung, Ausbildung, sonstige Leistungen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mangelnde Aufklärung bei Einstieg wie der Arbeitsalltag genau aussieht und wie Prozesse, wie Gehalt genau ablaufen. Es wurden teils auch Versprechungen gemacht, die nicht eingehalten wurden

Verbesserungsvorschläge

Mehr regional arbeiten und die Mitarbeiter nicht unnötig quer durch Deutschland schicken.

Arbeitsatmosphäre

Extrem unterschiedlich je nach Team, in meinem Fall gut, aber mit Potential nach oben

Work-Life-Balance

50-70h pro Woche sind normal und werden erwartet. In den ersten 3-6 Monaten ist Freizeit Fehlanzeige

Gehalt/Benefits

70.000€ Fixgehalt als Einstiegsgehalt

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Extrem viel Auto fahren


Image

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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gierig gieriger Keyence !

1,5
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Keyence Deutschland GmbH gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Selbst nach friedlicher Beendigung des Arbeitsverhältnisses wird noch versucht den letzten Cent vom ehemaligen Arbeitnehmer zu holen.

Arbeitsatmosphäre

es wird stetig Druck erzeugt, die Mitarbeiter sollen nicht einmal das Gefühl haben, dass Sie durchatmen können.

Image

Viele Kunden sind mittlerweile von der aggressiven Herangehensweise genervt und schrecken vor einer Zusammenarbeit zurück. Obwohl die Produkte oft nicht schlecht sind.

Work-Life-Balance

nicht vorhanden

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umweltbewusstsein ist nicht vorhanden. Sechzehn Termine jede Woche und zwei mal die Woche in ein entferntes Büro fahren. Mindestens 50% der Aufgaben könnten über das Homeoffice erledigt werden. Die Option Homeoffice ist jedoch eine reine Scheinoption die intern nicht gerne gesehen ist.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung in andere Bereiche ist nicht möglich. Es wird versucht Weiterbildungsprogramme anzubieten welche mal mehr und mal weniger sinnvoll sind.

Kollegenzusammenhalt

Mit Abstand das Beste am Arbeitgeber sind die gleichgesinnten Kollegen

Umgang mit älteren Kollegen

nicht vorhanden

Vorgesetztenverhalten

Viele Vorgesetzte kommen in ihre Position aufgrund guter Vertriebsergebnisse in der Vergangenheit. Sie besitzen aber keinerlei Fähigkeiten die ein guter Vorgesetzter haben sollte.

Kommunikation

Top Down Kommunikation, es gibt nur einen richtigen Weg und das ist der Keyence Weg.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist sehr ordentlich und einer der größten Pluspunkte des Arbeitgebers.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben werden bereits nach einem Jahr sehr eintönig.


Gleichberechtigung

4Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Mehrfachbewertung

Extra Meile ? Dann bitte auch extra Gehalt

2,0
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Keyence Deutschland GmbH gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Auto mit Tankkarte

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Produkte nicht auf dem neuesten Stand
Miserable Gehälter
Und unwürdige Arbeitsbedingungen mit deutlich mehr als 10 Stunden pro Tag

Verbesserungsvorschläge

Passt endlich das Gehalt an und haltet das Versprechen, das beste zahlende Unternehmen sein zu wollen

Arbeitsatmosphäre

Seit Beginn des Geschäftsjahres wirklich miserabel.
Seit Jahren wird von dem Sales immer mehr verlangt.
Viele Kollegen haben keinen Bock mehr

Work-Life-Balance

Andere Unternehmen kürzen die Arbeitszeit auf 35 Stunden pro Woche.
Bei Keyence sagt das Management, dass man die Extra Meile gehen soll

Karriere/Weiterbildung

Karriere ja, aber nur, wenn man gut verkauft.

Anderes Skills werden nicht gefördert

Kollegenzusammenhalt

Da alle in einem Boot sitzen und das Team aus sehr jungen Mitarbeitern besteht, ist der Zusammenhalt ganz gut

Vorgesetztenverhalten

Je nach Produktgruppe.
aber die meisten sind einfach nur Mitarbeiter, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren und deshalb eine „Manager“ Rolle erhalten haben.

Arbeitsbedingungen

Es wird wahnsinnig viel vom Mitarbeiter verlangt, und wenn man selbst mal etwas verlangt wie einen Freizeitausgleich, Obst oder Getränke in den Büros wird man von dem Vorgesetzten schräg angeschaut.

Kommunikation

Entscheidungen werden kurzfristig mitgeteilt oder überhaupt nicht erklärt

Gehalt/Benefits

Unterstes Niveau im Vertrieb

Es gab 2022 eine Anpassung des Gehalt Systems und nennt sich nun BEST
2023 hat ein japanische Manager vor versammelter Mannschaft gesagt, er möchte das best zahlende Unternehmen sein…

Wie die KDE von gestern, interessiert auch das Geschwätz von gestern keinen mehr.

Die fixen Gehälter sind seit Ewigkeiten gleich, und der variable Anteil sinkt.
Das liegt an dem sehr komplizierten Bonus System.
Es wird jedoch nichts dagegen unternommen.
So verdient man nach zehn Jahren im Vertrieb gerade mal 100.000 €

Interessante Aufgaben

Am Anfang ja, nach drei Jahren sehr eintönig


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gleichberechtigung

2Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Toller Arbeitgeber

4,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Keyence Deutschland GmbH in Neu-Isenburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Interne Prozesse laufen super unkompliziert ab. Egal ob Hotelbuchungen, Schäden am Auto etc. Einfache und kurze Wege.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Geworben wird mit BMW als Geschäftswagen. Erhalten tut man einen Tiguan.

Verbesserungsvorschläge

Weniger Druck, schafft längere Kundenbeziehungen

Arbeitsatmosphäre

Im Büro ist immer gute Stimmung. Viele, junge, motivierte Kollegen, die alle ein ähnlicher Typ Mensch sind. So kommt man gerne zur Arbeit.

Image

Viele Kunden wissen die Produkte und die Qualität von Keyence sehr zu schätzen. Nach außen hin, ist man jedoch oft als Drückerkolonne bekannt, da Kunden oftmals telefonisch penetriert werden.

Work-Life-Balance

Auf 60 Stunden die Woche muss man sich mindestens, einstellen. Wer gut organisiert ist, kann hier trotzdem eine Work Life Balance herstellen. Diese fokussiert sich jedoch eher auf das Wochenende.

Karriere/Weiterbildung

Wer seine Ziele erreicht, kann auf der Karriereleiter schnell empor steigen.

Gehalt/Benefits

Hohes Einstiegsgehalt und stetige Aufstiegschancen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Einen grünen Fußabdruck haben die Vertriebler mit 5000-6000 km im Monat Autofahrten mit Sicherheit nicht.

Kollegenzusammenhalt

Aus Arbeitskollegen werden bei Keyence schnell Freunde. Genau so schnell wird hier aber auch getratscht.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt wenig wirklich „alte“ Kollegen. Ansonsten herrscht eine Kommunikation auf Augenhöhe.

Vorgesetztenverhalten

Je nach Vorgesetzten unterschiedlich. Hier kann man wie überall Glück oder Pech haben.

Arbeitsbedingungen

Große, offene Büros mit angemessener Ausstattung. Wasser, Kaffee und Milch werden gestellt.

Kommunikation

Je nach Team mehr oder weniger transparent. In meinem Team kann ich mich über die Kommunikation nicht beklagen. Probleme können offen angesprochen werden und es wird immer versucht eine gute Lösung für alle zu finden. Man fühlt sich verstanden.

Gleichberechtigung

Frauen und Männer sind gleichberechtigt. Wie viel leistet, bekommt viel.

Interessante Aufgaben

Die Arbeit ist abwechslungsreich und macht Spaß. Viel Kundenkontakt, drei Tage die Woche. Zwei Tage die Woche im Büro. Hier müssen teilweise Termine gedrückt werden, da die Terminziele relativ hoch sind.

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Tolle Firma die viel gibt aber auch viel verlangt.

4,5
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Keyence Deutschland GmbH in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Alles Mitarbeiter sind sehr freundlich und motiviert. Es wird ein guter, lustiger Umgangston gelebt.
Was mich überzeugt hat, war die Professionalität die hier in jeder Abteilung sehr hoch gehalten wird. Jeder kann Verbesserungsvorschläge mit einbringen. Es wird immer versucht alles gute noch besser zu machen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Hohe Fluktuation aus verschiedenen Gründen. Für manche ist das Arbeitspensum zu hoch. Andere fühlen sich ungerecht behandelt, wenn sie nicht automatisch nach gewisser Zeit befördert werden. Manche kommen mit den Führungskräften nicht zurecht. Vielleicht hier als Ziel setzen, dass es Ansprechpersonen gibt, die speziell für solche Bedenken zuständig sind. Vor allem wenn es um Probleme zu Führungskräften geht. Viele fühlen sich, glaube ich machtlos, wenn die Führungskraft das Problem ist, weil sie glauben, dass sich das nicht ändern wird.

Verbesserungsvorschläge

Viele verlassen die Firma, wenn sie nicht sofort befördert werden. Vielleicht hier die Erwartungshaltung der Neueinsteiger nicht zu hochsetzen. Und die Ziele etwas umformen, sodass die Mitarbeiter nicht das Gefühl haben das Ziel "nur" knapp verfehlt zu haben.

Arbeitsatmosphäre

Junges dynamisches Team, es wird ein respektvoller Umgang gelebt. Man freut sich seine Kollegen im Büro zu treffen. Auch an Außendiensttagen ruft man sich gerne mit den Kollegen zusammen.

Image

Die Produkte gehören zu den Besten. Firmen kennen Keyence. Die meisten sind von den Produkten und dem schnellen Service begeistert.
Bekannt ist man aber auch sehr für die häufige Telefonakquise, womit man den einen oder anderen Kunden schon verärgert hat.

Viele die bei Keyence arbeiten sind sehr zufrieden und arbeiten gerne und geben sich viel Mühe im Hinblick auf die nächsten Beförderungen.
Leider sind viele aber auch enttäuscht wenn sie nicht aufsteigen und reden dann schlechter über die Firma. Dabei wird immer offen kommuniziert was erreichten werden sollte und man bekommt auch Hilfestellung wenn einem mal etwas nicht so leicht fällt.

Work-Life-Balance

Bei dem guten Einstiegsgehalt kann man damit rechnen, dass die Arbeitszeiten sehr lang sind. Man verbringt viel Zeit davon im Auto.
Urlaub kann nach Absprache auch mal spontan eingereicht werden, wird direkt mit dem nächsten Vorgesetzten ausgemacht. Auf private/familiäre Situation wird auch Rücksicht genommen.

Karriere/Weiterbildung

Aufstiegschancen für jeden gleich bemessen. Hier fängt jeder gleich an und kann durch Erreichen der Ziele auch schnell Aufsteigen. Schulungen und Weiterbildung hängen stark vom Team ab. Aber werden immer sehr gerne gefördert. Neue Ideen sind immer gerne gehört. Persönlichkeitsentwicklung findet im Anbetracht der Aufgaben und Verantwortung, die man hier bekommt definitiv statt.

Gehalt/Benefits

Das Einstiegsgehalt ist bei 70K und es wird klar kommuniziert wie man am schnellsten aufsteigt zur nächsten Gehaltsstufe. Pünktliche Auszahlung des Gehalts. Sozialleistungen, Rentenvorsorge usw....

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird Wert drauf gelegt.

Kollegenzusammenhalt

Man hilft sich gegenseitig wo man kann. Der eine Kollege mehr als der andere, aber im großen und ganzen steht man nie alleine da und kann auch immer wenn es mal schwierig wird sich an seine Kollegen wenden.

Umgang mit älteren Kollegen

Eingestellt werden hauptsächlich junge Leute. Viele die frisch von der Uni kommen. Diejenigen die schon lange in der Firma sind, sind dementsprechend auch aufgestiegen und in Führungspositionen und werden natürlich auch geschätzt und gefördert.

Vorgesetztenverhalten

Es gibt solche und solche. Bei mir im Team war es super. Aber von anderen Kollegen habe ich auch anderes gehört. Das ist sehr schade, weil es einige junge motivierte Kollegen gab die dadurch abgeschreckt wurden.

Arbeitsbedingungen

Man bekommt immer alles was man braucht um seinen Job vernünftig auszuführen. Alles Abteilungen arbeiten schnell und super zusammen. D.h. IT, Auto, sonstiges, wird sich immer schnell gekümmert, wenn mal was sein sollte. Große schöne Büros, Parkplätze vorhanden, Küche.

Kommunikation

Die Firma legt Wert auf eine gute Zusammenarbeit zwischen allen Abteilungen und Kollegen. Jeder ist sehr hilfsbereit, egal in welcher Position.
Es gibt Teammeetings aber auch in seinem Vertriebsgebiet werden im Büro morgens immer die aktuellen Zahlen besprochen, Neuigkeiten und Strategien verkündet, so weiß jeder immer bestens Bescheid.

Gleichberechtigung

Respektvoller Umgang, zwar gibt es deutlich weniger Frauen, aber da wird kein Unterschied gemacht. Es geht immer nur um die Leistung die man erbringt, egal welches Geschlecht oder sonst was.

Interessante Aufgaben

Man lernt von Beginn an (2 Monate Schulung) sehr schnell, sehr viel. Wer im Vertrieb erfolgreich sein möchte, ist hier definitiv richtig. Danach ist man im eigenen Vertriebsgebiet für den gesamten Vertriebszyklus verantwortlich. Dadurch hat man vielfältige Arbeitsaufgaben und es wird nie langweilig.

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Karrieresprungbrett mit Preisschild

2,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Keyence in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Lernkurve (ist 50/50 durch Keyence und Beruf generell), pünktliche Zahlung des Gehalts, Firmenwagen gut ausgestattet, junge und dynamische Kollegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich habe eine halbe Stunde Zeit in die Bewertung investiert on der Hoffnung dass sich etwas ändern wird, jeder der bei Keyence arbeitet/gearbeitet hat weiß dass sie (nie) etwas ändern wird… Cheers!

Verbesserungsvorschläge

Es wird nichts umgesetzt werden (leider), da Keyence ein japanisches Unternehmen ist.
Mikromanagement verringern, transparente Bonussysteme (vor allem einfacher zu verstehen), Qualität des Vertriebs in den Vordergrund stellen, Kommunikation intern verbessern

Arbeitsatmosphäre

Je nach Team, Produktlinie und Büro unterschiedlich. Meistens ist der Umgang untereinander sehr kollegial, durch Kontrolle und Mikromanagement entsteht häufig eine angespannte Stimmung, insbesondere wenn Führungskräfte oder japanische Kollegen anwesend sind. Es gilt ein Leistungsprinzip das durch Anwesenheit und vermeitlich hohe „Action“ entsteht.

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Gute Produkte, guter Service, Schnelligkeit. ABER: Quantität statt Qualität, dadurch häufige Überprnetration der Kunden, gefördert durch Fluktuation und Gebietswechsel sowie 10-15 Ansprechpartner (pro Produktlinie einer)

Work-Life-Balance

Wird besser mit der Zeit, aber nicht wirklich gut. Es wird erwartet weitere An- und Abreisen, vor allem zu Terminen im HQ außerhalb der Arbeitszeit zu tätigen. Bürotage in 100-300km entfernten Standorten keine Seltenheit. Überpünktliches Erscheinen (15 Minutem vor Arbeitsbegonn)wird erwartet. Wird durch das Gehalt kompensiert.

Karriere/Weiterbildung

Gutes Karrieresprungbrett, man muss jedoch viel über sich ergehen lassen. Interne Beflrderung wird immer betont, ist allerdings nur schwierig möglich mittlerweile.

Gehalt/Benefits

Im ersten Jahr und ab Führungskraft sehr überdurchschnittlich. In den Sales Stufen mit variabler Provision eher durchschnittli h. Durch Rankings gegeneinander kann man trotz guter Performance schlechter gestellt werden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nein :).

Kollegenzusammenhalt

In den Teams und Büros ist der Zusammenhalt sehr gut. Mam unterstützt sich und hilft sich zu motivieren. Sobald es Richtung Führungskraft geht herrscht eine angespanntere Atmosphäre untereinander.

Vorgesetztenverhalten

Sehr stark vom Vorgesetzten abhängig. Es gilt das Leistungsprinzip - gute Verkäufer / Verkäufer mit gut kaufenden Kunden werden befördert und zu Führungskräften. Kompetenzen zur Führung von Teams (2-8 Personen) nicht gefordert. Viel Trial and Error. Vorgesetzte haben allerdings auch nicht wirklich viel Entscheodungsmacht, es werden Entscheidungen weitergetragen.

Arbeitsbedingungen

Grundsolide Ausstattung an technischem Equipment, aber alles sehr Basic.

Kommunikation

Status quo sehr schlecht. Kommunikation seitens Unternehmensführung nicht vorhanden, vieles wird zwischen Tür und Angel kommunziert ohne Begründung, weshalb viele Mitarbeiter vom vornerein Entscheidungen pauschal für schlecht bewerten. Hier muss sich etwas ändern! Transparente Kommunikation von gut begründeten Entscheidungen sind notwendig.

Interessante Aufgaben

Technischer Vertrieb in der deutschen Infustrie ist sehr spannend. Der Keyence Part (Datenbankpflege, Quantität > Qualität, fragwürdige Telefonactions) ist weniger interessant, eher unspektakulär.


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Mit aus Call Center und Überwachung

2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Keyence in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Neuwagen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Abhängigkeit vom Japanischem Management.

Verbesserungsvorschläge

Lasst das micro Management.
Geld ist nicht alles.

Arbeitsatmosphäre

Sehr ausgeprägtes Micro Management. Ich hab in den Jahren nicht eine Hand voll Kollegen getroffen, die Spaß an der Arbeit hatten. Homeoffice muss genauestens begründet sein, Kontrollanrufe sind normal.

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Gute Produkte aber unseriöse Preispolitik und Dauerpenetration des Kunden führen dazu, dass Keyence bei sehr vielen Unternehmen einen schlechten Ruf hat.

Work-Life-Balance

Work Life was? Die Freizeit kann man abhacken. 50-60 Std. sind normal. Anfangs hieß es, es wird weniger aber ist eine Lüge um nicht abzuschrecken. Im Vertrag steht was anderes.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung ist quasi non existent. Man kann innerhalb von 4-5 Jahren, Teamlead werden und gutes Geld verdienen. Die Aufgaben ändern sich aber nicht.

Gehalt/Benefits

Auf die Stunden runter gerechnet Standard. Hört sich erst mal gut an, vorallem wenn man vom Studium kommt.
Man versucht mit dem Gehalt der Fluktuation entgegenzuwirken, funktioniert kaum.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mittlerweile über 700 Dieselfahrzeuge fahren täglich durch die Republik. Damit ein Termin in der Datenbank steht fahren viele Kollegen auch viele unnötige Kilometer.

Kollegenzusammenhalt

Viele coole Kollegen, das Motto lautet aber leider geteiltes Leid ist halbes Leid.

Umgang mit älteren Kollegen

Nie was schlechtes gehört.

Vorgesetztenverhalten

Finde gut, dass Keyence versucht die eigenen Mitarbeiter zu Teamleads zu rekrutieren. Aber nicht jeder gute Sales Man ist ein guter Vorgesetzter.

Arbeitsbedingungen

Gute Ausstattung, Großraumbüro.

Kommunikation

Top to down Management.

Gleichberechtigung

Frauen wie Männer haben die gleiche Chance.

Interessante Aufgaben

Man gewinnt schnell Einblick in viele verschiedene Unternehmen. Ansonsten sehr monoton. Kein Raum zur Mitgestaltung des Arbeitsalltags und keine Flexibilität.

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Gute Vertriebsschule, jedoch sehr stressig

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Keyence Deutschland GmbH in Neu-Isenburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Jung und dynamisch. Gute Maßnahmen für zur Förderung des Teamgeistes. Gute Vertriebsschule. Die innovativen Technologien.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Japanische Firmenkultur. Kommunikation und nicht nachvollziehbare Entscheidungen.

Verbesserungsvorschläge

Menschen die Chance lassen sich im eigenen Tempo weiterzuentwickeln und nicht versuchen in vorgegebene Maßstäbe rein zu zwängen. Mitarbeiter wertschätzend behandeln und nicht wie eine ersetzbare Maschine.

Arbeitsatmosphäre

Arbeitsatmosphäre ist absolut vom Team abhängig. Ich hatte Glück mit meinem Team und mochte meine Kollegen sehr, jedoch kommt es schon zu unangenehmen Einzelgesprächen, falls die Zahlen nicht stimmen. Insgesamt sehr durchwachsen und zahlenanhängig. Allgemein in den Büros habe ich die Atmosphäre stets positiv empfunden.

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Gespalten. Technologien kommt beim Kunde gut an, jedoch wird der aggressive Vertrieb und ständige Mitarbeiterwechsel stark von Kunden kritisiert.

Work-Life-Balance

Sehr abhängig von Office, Vertriebsregion und Wohnort. In der Regel 60-70h pro Woche. Überstunden werden erwartet. Wird aber fairerweise auch von Anfang an kommuniziert. Man routiert je nach Team in verschiedene Offices verteilt in Deutschland und Homeoffice wird nicht gern gesehen bzw. Muss man wirklich begründen können.

Karriere/Weiterbildung

Karriere ja mit viel Leistung und Glück. Weiterbildung eher mäßig.

Gehalt/Benefits

Gehalt mittelmäßig in anbetracht der Stunden und Stress. Geht woanders besser.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Viele Papier Flyer/broschüren und Auto halt. Viel ,,unnötiges‘‘ gefahre zu Offices um zu telefonieren (Home Office wird nicht gern gesehen) und zu Kunden wegen der KPI Ziele.

Kollegenzusammenhalt

Geteiltes Leid ist halbes Leid. Ich war sehr zufrieden mit meinem Team.

Umgang mit älteren Kollegen

Kaum ältere Kollegen. Sind eher zu 70% Leute von 21-30. Die älteren die ich kennengelernt habe sind ganz nett gewesen.

Vorgesetztenverhalten

War ganz ok. Ich hab mich sehr gut mit meinem direkten Vorgesetzten verstanden. Die ,,oberen‘‘ Ebenen waren eher mal schwierig.

Arbeitsbedingungen

Gehalt zwar hoch, mit dem Zeitaufwand und Stress aber mittelmäßig. Gut ist baV und Hansefit und Dinner bei Erreichen der Teamziele.

Kommunikation

Es werden eher vollendete Entscheidungen mitgeteilt. Insgesamt verläuft die Kommunikation klassisch von oben nach unten und es ist klar gegliedert wer was wissen darf.

Gleichberechtigung

Männer, Frauen, Herkunft spielt im Vertrieb keine Rolle. Gefühlt sind Beförderungen jedoch eher Glückslose, als geregelte Erfüllung der Voraussetzungen.

Interessante Aufgaben

Lernkurve am Anfang sehr hoch, wird aber relativ schnell routinearbeit. Telefonieren bis der Arzt kommt und Terminziele kloppen.

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Umsatz scheint wichtiger als das Wohlergehen der Mitarbeiter

1,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Keyence Deutschland GmbH in Neu-Isenburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Tolle Produkte, modernes Equipment, Kollegenzusammenhalt, die Firmenfeiern, kostenfreier Kaffee

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Allen voran ungeeignete Vorgesetzte, Überstundenpolitik, unzureichende Kommunikation von oben, Homeofficepolitik

Verbesserungsvorschläge

Mitarbeiter wie Menschen behandeln und nicht wie eine Kuh die man melken kann, bis kann Milch mehr kommt.
Führungskräfte nach Qualifikation auswählen, nicht nach Betriebszugehörigkeit und diese extern Schulen, damit man sich nicht immer nur selbst befruchtet.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre hängt sehr stark vom Vorgesetzten ab, was ich persönlich leider auf die harte Tour lernen musste, da dieser entscheiden kann, wie Arbeiten verteilt werden, wie der Ton im Team ist, wie mit Mobbing umgegangen wird usw. (Siehe Vorgesetztenverhalten)

Im Vergleich zum Vertrieb wird man im Innendienst immer als Mensch dritter Klasse behandelt, da man ja nicht direkt das Geld in die Firmenkasse trägt und in der Regel auch kein Japaner ist.
Besonders spürt man diese Wertschätzung, wenn der Innendienst bei Firmenveranstaltungen vom Geschäftsführer dann als "Sherpas" bezeichnet wird.

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Einerseits steht Keyence für innovative und sehr gute Produkte, andererseits aber auch für sehr aggressive Verkaufspraktiken.
Die meisten kaufenden Kunden werden wohl sehr zufrieden sein, was man auch oft mitbekommt.
Jedoch ist es schon teilweise übel, wenn man sieht, wie herabwürdigend Vertriebler über Kunden sprechen. Durch die ein oder anderen Kanäle ist sowas auch schon bei den jeweiligen Kunden gelandet. Einfach unprofessionell!

Work-Life-Balance

Wohl eher Work-Work-Balance.
Überstunden, bzw. "freiwillige Mehrarbeit" werden erwartet.
Wenn man seine Regelarbeitszeit erfüllt und keine Überstunden leistet, wird man komisch angeschaut wenn man das Büro verlässt.
In Mitarbeitergesprächen bekommt man das dann vorgehalten und es wird gesagt, dass man damit aber nicht weiter die Karriereleiter hoch kommt. (Selbst wenn man seine Arbeit gut macht)
Leider gibt es genug junge Kollegen die frisch aus dem Studium kommen, es nicht anders kennen und davon ausgehen, dass es normal ist Freitags 10 Stunden zu arbeiten und dann noch 5 Stunden quer durch Deutschland heim zu fahren. (Mehrere Autounfälle während den Heimfahrten sprechen für sich. Ich bezweifle, dass mangelnde Fahrpraxis die einzigen Gründe hierfür waren.)

Karriere/Weiterbildung

Wenn man hier Karriere machen möchte, dann hat man schon die Möglichkeit dazu, sollte sich aber darauf einstellen, dass man kein Privatleben mehr haben wird. (Außer man hat Pech und der Vorgesetzte hat Angst, dass man an seinen Posten will, dann gehts halt auch nicht weiter)

Weiterbildung findet hauptsächlich intern statt. Damit möchte man wohl vermeiden, dass von extern potentielle Eindrücke kommen, die man nicht mit der Keyence Philosophie vereinbaren kann.

Gehalt/Benefits

Das Basisgehalt ist angemessen, relativiert sich aber stark wenn man die vielen geforderten und schlecht bezahlten Überstunden leistet, die man nur ausbezahlen kann.
Zudem macht es im Innendienst einfach kaum Sinn, dass der variable firmenumsatzabhängige Anteil des Gehalts prozentual so hoch ist.

Mittlerweile werden Sportmitgliedschaften zu guten Preisen angeboten, mir hat das sehr gefallen.
Es gibt eine betriebliche Altersvorsorge, aber die externe Firma die dort berät, verhält sich sehr unseriös und man hat den Eindruck, dass hier wirklich nur der Vertragsabschluss zählt, und nicht was das beste für den Mitarbeiter ist.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Quasi nicht vorhanden.
Das fängt damit an, dass alle Produkte via Luftfracht eingeflogen werden und geht damit weiter, dass lieber Kleinigkeiten fürs Büro im Internet per Overnight-Express bestellt werden, als einfach zum Rewe über der Straße zu gehen.
Die Mülltrennung darf man so eigentlich auch nicht nennen, da viele Kollegen es nicht hin bekommen den Papier vom Restmüll zu unterscheiden.
Eine gelbe Tonne oder gar Biomüll gibt es nicht.
Das einzig positive was man sagen kann ist, dass diese müllbergproduzierenden Nespresso-Kapselmaschinen gegen Vollautomaten ausgetauscht wurden. (Aber auch nicht überall)

Kollegenzusammenhalt

Es gibt natürlich immer solche und solche.
Aber das ist das einzig Positive, was man über die Arbeitssituation sagen kann: Es schweißt zusammen.
Ich habe hier Menschen kennengelernt, denen ich uneingeschränkt vertraue, da sie leider durch gleiche oder ähnliche Situationen durch mussten wie ich.
Jedoch gibt es auch die Art von Kollegen die einen anlächeln und einem bei der nächsten Gelegenheit ein Messer in den Rücken stecken wenn es ihnen irgendeinen Vorteil bringt.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt kaum ältere Kollegen, da auch immer nur junge "formbare" und "belastbare" Menschen eingestellt werden.
Das könnte eventuell daran liegen, dass Kollegen, die schon lange dabei sind und sich jahrelang hochgearbeitet haben irgendwann gefragt werden, ob sie nicht den Arbeitgeber wechseln wollen, wenn die Leistung nicht mehr so ist wie in den jüngeren Jahren.

Vorgesetztenverhalten

Es gab Zeiten da war alles okay, bis der Wandel Personen in die Führungsebene brachte, die meiner Meinung nach absolut ungeeignet sind ein Team zu leiten und dies schon vorher mehrfach bewiesen haben.
Man könnte gut sagen, dass die Firmentreue einfach persönlicher und fachlicher Qualifikation überwiegt wenn es darum geht Führungskräfte zu benennen.
Diese Führungskräfte haben dann meist auch Narrenfreiheit wenn es darum geht, wie mit den Untergebenen umgegangen wird. Schade!

Arbeitsbedingungen

Die Büros sind modern, es gibt höhenverstellbare Tische und die Computer sind immer recht neu.
An anderen Ecken wird dann aber leider bei Hilfsmitteln gespart.
Für jedes neue Hilfsmittel muss sehr lange argumentiert werden, bis es überhaupt mal in Erwägung gezogen wird dafür Geld auszugeben, selbst wenn der Zweck des neuen Arbeitsmittels ist, die Gesundheit der Mitarbeiter zu schonen.

Homeoffice gibt es zwar offiziell, aber es wird nicht gerne gesehen, da man seine Untergebenen dann nicht mehr ordentlich kontrollieren kann.
Selbst wenn die Arbeit immer nachweisbar im Homeoffice erledigt wird, soll man geplante Homeoffice Tage kurzfristig absagen um für Unsinnigkeiten ins Büro zu fahren. Selbst wenn man dadurch dann wichtige private Termine absagen muss die man eventuell in der Pause wahrnehmen wollte.

Kommunikation

Die Devise lautet: Die Mitarbeiter nur so viel Wissen lassen, wie absolut notwendig um die Arbeit zu erfüllen. (Und selbst dafür kommt teilweise zu wenig)
Über die Zeit wurden immer mehr Infomeetings abgeschafft, und alles wird auf die höheren Führungskräfte konzentriert.
Das Problem: Wenn die Führungskraft etwas nicht für wichtig hält, wird es das Team nicht erfahren. (Daraus resultiert viel Flurfunk und Gerüchte)
Teilweise gibt es sogar Teams ohne eine Führungskraft in erhöhter Position, wodurch das Team praktisch gar nicht erst die Möglichkeit hat auf offiziellem Wege an Informationen zu kommen.

Aber abgesehen davon werden wichtige Informationen teilweise auch gar nicht geteilt.
Beste Beispiele hierfür wäre die stark mangelnde Kommunikation während Corona oder auch, dass die Belegschaft über einen Socialmedia Post einer Nachrichtenagentur erfährt, dass ein riesiger Bürokomplex in Frankfurt gemietet wurde, und in Zukunft ein Umzug ansteht. Wie viel schlechter kann Kommunikation sein?

Gleichberechtigung

Geschlechter: Absolut okay, hier wird kein Unterschied gemacht. Sollte überall so sein.
Innendienst/Außendienst: Wie schon erwähnt merkt man schnell, wie hier die Gewichtung liegt. Der Außendienst wird mit Samthandschuhen angefasst und die Innendienst Sherpas dürfen die Koffer tragen.

Interessante Aufgaben

Die Produkte sind meist sehr innovativ und interessant.
Das Aufgabenfeld ist sehr Umfangreich, was im ersten Moment auch sehr schön ist.
Schnell nimmt der Umfang aber überhand und man merkt, dass man als einzelne Person verschiedenste Aufgabengebiete abdecken muss, die in anderen Firmen auf mehrere Positionen verteilt werden würde.
Man lernt dabei natürlich viel, aber wenn man dann auch mal den ganzen Tag als Ingenieur nur Pakete aus- und einpackt, fragt man sich auch was hier falsch gelaufen ist.

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Ich bin so froh von Keyence weg zu sein. Lasst euch nicht blenden und sucht euch einen vernünftigen Arbeitgeber.

1,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Keyence in Neu-Isenburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich hatte meistens mit netten Kollegen zu tun. Geteiltes Leid ist eben halbes Leid.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Keyence lebt in der unglaublichen Arroganz die beste Firma der Welt zu sein. Hier wird einfach ausgenutzt, dass die Mitarbeiter meistens noch nie eine andere Firma gesehen haben. Sie kennen keinen Schutz durch die IGMetal oder das Arbeitsschutzgesetz bzw. das Arbeitszeitgesetz.

In meiner Bewertung dürfte zu diesem Punkt genug stehen. Ich bin einfach nur froh, dass ich dieses Kapitel hinter mir habe und nie wieder dorthin zurück muss.

Verbesserungsvorschläge

Hier gibt es so viel, was Keyence tun müsste, 120 Wörter reichen eigentlich nicht
- Work Life Balance: Nein es ist nicht cool 45-70 Stunden pro Woche zu arbeiten auf Dauer auch wenn ihr das den neuen Kollegen immer wieder erfolgreich einredet. Man kann quasi bei deren Verfall zusehen und dann gehen sie und werden durch neue ersetzt. Intern genannt: Der Keyence Kreislauf.
- 3 Klassengesellschaft: Japaner-Vertrieb-Innendienst- Hier herrscht eine so krasse Ungleichheit, sowas habe ich noch nicht erlebt. Versucht doch wenigstens den Innendienst mit ein wenig Respekt zu behandeln.
- die Führungskräfte: Bei Keyence heißt Führungskraft nur, dass man die Befehle seines japanischen Chefs ausführt. Möglichst ohne Nachzudenken und ganz wichtig: absolut ohne Wiederspruch sonst ist man aber ganz schnell keine Führungskraft mehr. Habe ich selbst so erlebt.
- Bewertungssystem: es gibt ein gehaltsrelevantes Bewertungssystem. Kaum einer versteht es. Es ist ein Insider Witz bei Keyence, dass in den Stellenausschreibungen "Transparentes Gehaltssystem" steht. Mir konnte es kein Chef erklären und ich hatte mehrere über die Zeit.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist meistens (meine Erfahrung) sehr angespannt gewesen, ich habe mich auf Schritt und Tritt von meinem Vorgesetzten überwacht gefühlt. Bei dem kleinsten "Fehltritt" fand ich mich direkt in einem Feedback Gespräch wieder. Im Home Office (Corona Zeit) musste ich mich bei meinem Teamleiter abmelden, um auf Toilette zu gehen oder mir einen Kaffee zu holen und anschließend Bescheid geben wenn ich zurück war. Wehe man wurde dabei erwischt ohne Abmeldung.

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Bei meiner neuen Firma, einem großen Konzern erwähne ich Keyence schon nicht mehr, wenn ich gefragt werde wo ich vorher gearbeitet habe, weil ich schnell gemerkt habe wie der Ruf wirklich ist. Keyence betreibt intern ein hervorragendes Marketing, um das Gefühl zu vermitteln man sei "die geilste Firma der Welt". Mich hat das immer sehr an Wolf of Wallstreet erinnert, dorther stammt vermutlich die Inspiration .
Wer noch nie wo anders gearbeitet hat glaubt das bestimmt auch.

Work-Life-Balance

Absolute Katastrophe meiner Meinung nach. Mein Eindruck war: Wer hier arbeitet, gehört quasi der Firma. Es soll neben Keyence kein Privatleben geben. Wenn ich vor 16 Uhr gehen wollte, egal wann ich an dem Tag angefangen hatte, wurde ich nur schräg angeschaut und konnte mich auf ein Feedback Gespräch mit meinem Teamleiter am nächsten Tag vorbereiten. 10 Stunden Tage und mehr standen an der Tagesordnung und werden schlichtweg erwartet. Mein japanischer Chef hat mich einmal ausgelacht, als ich gefragt habe ob er weiß dass es in Deutschland eine 10 Stunden Obergrenze gibt. Er dachte ich denke mir das aus. Ich habe in meiner Zeit dort Kollegen mit Burnout, Schlafstörungen durch Stress und Zusammenbrüchen erlebt, weil sie irgendwann einfach nicht mehr konnten. Bei Keyence ist man auf sowas vermutlich auch noch stolz.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Meiner Erfahrung nach ist das Keyence komplett egal. Hunderte Verkäufer machen sinnlose Termine und reisen dabei per Auto und Flugzeug quer durchs Land. Damit erfüllt man seine Zahlen (Visits per Day). Mehr interessiert nicht. Einmal habe ich einen Vertriebler zu einem Termin begleitet zu dem wir eine Stunde hin und eine Stunde zurück gefahren sind. Schon während der Fahrt war klar, dass der Kunde die Maus nicht richtig an das Keyence Gerät angeschlossen hatte. Deshalb hat es nicht funktioniert. Der Termin kann allerdings nur eingetragen werden, wenn der Vertriebler vor Ort war. Also fuhren wir hin. So viel zu Umweltbewusstsein.
Zusätzlich müssen die Vertriebler durchs halbe Land fliegen/fahren, damit sie dann alle zusammen in einem Büro telefonieren, um noch mehr Termine auszumachen. Im Büro ist mindestens ein japanischer Chef. Meiner Meinung nach zum Aufpassen. Sie reisen auch extra dort hin, der Kontakt ist aber streng getrennt. Eigenes Auto, anderes Hotel.
Alles kommt außerdem in Plastikfolie und Styropor verpackt aus Japan per Luftfracht. Es war wirklich unglaublich wie viel sinnloser Müll von uns zum Container geschleppt werden musste.

Karriere/Weiterbildung

Meiner Meinung nach kann man hier schnell Karriere machen allerdings bei kompletter Selbstaufgabe. Es wurden sehr viele (teilweise sinnlose) Überstunden erwartet, damit man überhaupt eine Chance hatte für die nächste Beförderung in Betracht gezogen zu werden. Dafür haben meiner Meinung nach allerdings das neue Gehalt und die nicht vorhandenen neuen Aufgaben nicht gepasst.

Kollegenzusammenhalt

Alle sitzen im gleichen Boot. Geteiltes Leid ist halbes Leid, deshalb ist der Kollegenzusammenhalt meistens ziemlich gut gewesen. Zusätzlich sind alle im gleichen Alter (23-32 Jahre) und viele ticken recht ähnlich, deshalb hat man sich meistens gut verstanden.

Umgang mit älteren Kollegen

Sofern sich die älteren Kollegen in meiner Zeit bei Keyence nicht zufällig alle durchgehend im Keller versteckt haben, kann ich sagen- es gibt fast keine. Keyence stellt nur frische Uni Absolventen ein. Hat man zu viel Erfahrung wird man schlichtweg nicht eingestellt. Niemand mit Erfahrung würde die Arbeit hier hinnehmen. Wenn die meisten begreifen, was hier abgeht kündigen sie und werden von dem nächsten 25 Jährigen in schlecht sitzendem Anzug ersetzt. Man sieht kaum jemand, der älter als 35 ist.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte erhalten kaum Trainings und werden danach ausgesucht, wie gut sie ins System Keyence passen. Wer nicht widerspricht wird hier schnell Karriere machen. Das Resultat ist allerdings, dass man Teamleiter hat, die sich 0 für ihre Team Mitglieder einsetzen, sondern nur den Willen ihres japanischen Vorsetzten durchprügeln, der eigenen Karriere zu Liebe. Ihre Aufgabe besteht darin, immer noch mehr Leistung aus den Teammitgliedern herauszuquetschen und sie Tag ein Tag aus zu kontrollieren. Tatsächlich gab es in meinem Team eine morgendliche Anwesenheitskontrolle im Headquarter, bei welcher ich mich einmal "zeigen" musste, damit mein Chef sicher sehen konnte, dass ich dort bin und dass ich pünktlich bin. Erst dann durfte ich zu meiner Trainingsveranstaltung gehen, um neue Verkäufer zu trainieren. Wehe man hat es einmal vergessen. Ist das ein Verhältnis geprägt von Vertrauen und Wertschätzung?

Kommunikation

Habe ich als sehr schlecht empfunden. Informationen bekommt man in aller letzter Sekunde, wenn überhaupt. Das habe ich als nicht besonders wertschätzend empfunden, es hat mir sehr deutlich gezeigt, dass ich für die Firma eine austauschbare Nummer bin.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt soll die Bewerber locken. Unterm Strich steht ein gutes Gehalt auf der Abrechnung, schaut man sich allerdings die Stunden an, die dafür gearbeitet wurden (45-70 pro Woche) kommt man auf einen ziemlich schlechten Stundenlohn. Lasst euch hier nicht blenden und rechnet mal nach!
Sozialleistungen gibt es eigentlich nicht. Es gibt eine mittelmäßige BAV. Freut euch drauf, wenn ihr gekündigt habt überhäuft einen diese mit Papier.

Gleichberechtigung

Ich habe nirgendwo so wenig Gleichberechtigung gesehen, wie bei Keyence. Allerdings spreche ich nicht von Mann vs. Frau (das war den Japanern komplett egal- Hauptsache man arbeitet bis zum Zerfall) sondern bei Keyence ist die Unterscheidung: Japaner, Vertriebler, Innendienst. Die Japaner sind natürlich als Chefs unantastbar und geben den Ton vor, so dass ich mir vorkam wie beim japanischen Militär. Die Vertriebler stehen an zweiter Stelle da sie das Geld in die Firma bringen. Der Innendienst ist das Fußvolk, das sogar von dem Geschäftsführer als Sherpa bezeichnet wurde, was wirklich der Gipfel der Frechheit war. Sie haben möglichst schweigend und duldsam alles zu erledigen, was den Vertrieblern den Arbeitsalltag leichter macht. Ich habe genug Vertriebskollegen gesehen, die das gnadenlos ausgenutzt haben.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind am Anfang interessant, werden dann jedoch schnell monoton und langweilig. Man bekommt selten neue Aufgaben, eigentlich ist man immer und immer wieder nur mit den gleichen Aufgaben beschäftigt. Beispielsweise schult man jedes Quartal bis zur Erschöpfung neue Mitarbeiter, die bald wieder kündigen und dann beginnt es von vorne. Und am Rande: das ändert sich auch mit der nächsten Beförderung nicht. Alles bleibt gleich, nur mit minimal mehr Geld und einem neuen Titel.

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