16 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
16 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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16 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Erfahrungsbericht: Mein Bewerbungsprozess bei Kiesel
Ich habe mich bei Kiesel beworben, weil ich für den Vertrieb brenne. Ich bin Vertriebler aus Leidenschaft, habe mich immer wieder weitergebildet und wollte dem Unternehmen langfristig einen echten Mehrwert bieten. Doch was ich im Bewerbungsprozess erlebt habe, war schlichtweg enttäuschend und lässt mich an der Professionalität des Unternehmens zweifeln.
Diskrepanz zwischen Außendarstellung und Realität
Kiesel präsentiert sich nach außen als modernes Unternehmen, das lebenslanges Lernen und Entwicklungsperspektiven fördert. Diese Werte werden auf der Karriereseite groß propagiert – doch im Bewerbungsprozess sieht die Realität anders aus. Mir wurde am Telefon klar gesagt: „Ohne Erfahrung im Bereich Baumaschinenvermietung und -verkauf brauchen Sie sich gar nicht weiter bewerben.“ Wo bleibt da die Offenheit für Weiterentwicklung? Wo bleibt das „lebenslange Lernen“, das angeblich Teil der Kiesel-DNA ist? Das ist ein Widerspruch, der zeigt, dass die Werte des Unternehmens nicht konsequent gelebt werden.
Mangelnde Auseinandersetzung mit Bewerbungsunterlagen
Während des Telefonats wurde deutlich, dass meine Bewerbungsunterlagen kaum geprüft wurden. Die Fragen, die mir gestellt wurden, machten klar, dass man sich nicht einmal die Mühe gemacht hatte, meine Kompetenzen und Erfahrungen tiefgreifend zu analysieren. Das ist enttäuschend – vor allem in Zeiten des Fachkräftemangels. Ein fundierter Auswahlprozess ist essenziell, um Talente zu erkennen und langfristig ans Unternehmen zu binden.
Unprofessionelle Kommunikation
Die Kommunikation während des Telefonats war ein weiterer Tiefpunkt. Die Tonlage wirkte lapidar und wenig wertschätzend – als hätte man schon von Anfang an entschieden, dass ich keine Chance habe. Eine solche Haltung kann jeden Bewerber demotivieren und hinterlässt einen schlechten Eindruck vom Unternehmen. Wertschätzung beginnt mit respektvoller Kommunikation – und genau daran mangelt es bei Kiesel.
Unklare Stellenausschreibungen
Trotz der Aussage, dass die Stellen bereits im Vertragsabschluss stehen, bleiben sie weiterhin ausgeschrieben. Das wirkt unprofessionell und führt bei Bewerbern zu Verwirrung. Klare und aktuelle Stellenausschreibungen sind essenziell, um Vertrauen aufzubauen – doch hier scheint es an grundlegender Organisation zu fehlen.
Fehlende Flexibilität bei Kompetenzbewertung
In einer Zeit, in der Fachkräfte zunehmend abwandern, sollte ein modernes Unternehmen wie Kiesel flexibler sein. Kompetenzen außerhalb spezifischer Branchenerfahrungen sollten erkannt und gefördert werden – gerade wenn ein Bewerber wie ich mit Leidenschaft und Motivation kommt. Diese sture Haltung kostet Kiesel letztlich Chancen auf talentierte Mitarbeiter und innovative Perspektiven.
Umsatzverluste durch ineffizientes Recruiting
Kosten durch Vertriebsmitarbeiterwechsel
Studien zeigen, dass ein Wechsel von Vertriebsmitarbeitern den Umsatz aus bestehenden Kundenbeziehungen um bis zu 29 % senken kann. Gleichzeitig könnten Cross-Selling-Umsätze um bis zu 52 % gesteigert werden – vorausgesetzt, der Wechsel wird gut gemanagt. Doch wie soll das bei Kiesel funktionieren? Der Recruiting-Prozess ist so ineffizient, dass solche positiven Effekte gar nicht erst möglich sind.
Verlust von Kundenbeziehungen
Wenn Vertriebspositionen unbesetzt bleiben oder schlecht besetzt werden, gehen wertvolle Kundenbeziehungen verloren. Dies führt nicht nur zu Umsatzeinbußen, sondern auch zu einem geschwächten Vertrauen in das Unternehmen.
Fehlende strategische Kompetenz
Ein gut funktionierendes Vertriebsteam braucht klare Strategien für Cross-Selling und Upselling. Doch wenn schon der Recruiting-Prozess chaotisch abläuft, wie soll dann eine strategische Ausrichtung gelingen? Es scheint mir, als ob hier niemand die Zahlen richtig analysiert oder Maßnahmen ableitet.
Fazit: Handeln statt Ausreden
Die Arbeitgeberkommentare auf Kununu zeigen das Kernproblem: Statt Verantwortung zu übernehmen, werden Herausforderungen wie die dezentrale Struktur als Ausrede genutzt. Solche Aussagen wie „Wir werden die Verantwortlichen erneut sensibilisieren“ wirken wie leere Floskeln. Besonders ernüchternd ist, dass einige dieser Kommentare aus 2022 stammen – und wir haben mittlerweile 2025. Es hat sich nichts geändert! Das ist nicht nur frustrierend für Bewerber, sondern auch ein Armutszeugnis für das Unternehmen.
Mein klares Statement zur Arbeitsqualität: Die fehlende Konsequenz in der Umsetzung zeigt deutlich, dass die Recruiting-Abteilung nicht in der Lage ist, einen modernen Bewerbungsprozess professionell zu gestalten. Es mangelt an klarer Führung und echtem Engagement – Respekt gegenüber Bewerbern fehlt hier offensichtlich.
Probearbeiten besser vorbereiten.
Als ich zum Probearbeiten für 2 Tage in der Firma war, wusste man so recht gar nicht was man mit mir da anfangen soll.
Fand es verschenkte Zeit
Bekomme eine Absage, nach drei Wochen mit dem Inhalt, dass man sich auf das geführte Bewerbungsgespräch bezieht. Komischerweise hatte ich aber nie ein Gespräch. Da wurde wohl allgemein geantwortet aus dem Recruiting Programm ohne den genauen Bewerbungsstand der einzelnen Bewerber nochmal zu prüfen. Dies sollte einem gut aufgestellten Unternehmen nicht passieren. Man kann ja über ein Programm die Absagen steuern, aber dann bitte auch korrekt. Dies hinterlässt keine gute Außenwirkung und man fragt sich schon, wie dort intern gearbeitet wird.
Nicht immer alles auf die lange Bank schieben
erfahrener Vertriebler aus einem anderen Bereich
Versprechen einhalten und auch ruhig mal den Grund einer Absage nennen und nicht feich den Personaler vorschicken
Evtl. Besucherparkplätze kennzeichnen, falls welche vorhanden
Evtl. Besucherparkplätze besser kennzeichnen, falls diese vorhanden sind
Meiner Meinung nach ein sehr normaler oder zu erwartender Verlauf eines Bewerbungsverfahrens. Keine besonderen Ausreisser.
Auf das Anschreiben wurde zeitnah reagiert und der Termin für das Vorstellungsgespräch war dann auch schnell gefunden.
Beim Bewerbungsgespräch war sowohl ein Vertreter der Personalabteilung (für Fragen zu Firma, Ablauf, Vertragsfragen,...) wie auch ein Vertreter aus der Fachabteilung (für fachspezifische Fragen und Auskünfte) zugegen. Dadurch waren alle Informationen die benötigt werden griffbereit.
Das Bewerbungsgespräch selbst lief nach einem zu erwartenden Verlauf ab.
Also alles in allem ein normales Bewerbungsverfahren.
Ein Gespräch beginnt man mit einer Einleitung anstatt einem Kreuzverhör.
"Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass oft nur Details bei der Besetzung einer Position entscheiden." Dieses Detail wäre wohl mal Leute zum Gespräch einladen und nicht direkt absagen.
Für mich definitiv kein Unternehmen wo ich mich erneut bewerben möchte oder weiterempfehlen kann.
So verdient kununu Geld.