Kreativer Job mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten und großem Arbeitsvolumen für wenig Entlohnung.
Verbesserungsvorschläge
Insgesamt ein wirklich tolles Unternehmen mit super Mitarbeitern und fantastischen Produkten.
Es braucht mehr Mitarbeitebt.r um das hohe Arbeitspensum zu bewältigen und zu garantieren, dass die Mitarbeiter nicht überbelastet sind den ständigen Wechsel zu durchbrechen.
Arbeitsatmosphäre
KollegInnen waren sehr nett und hilfsbereit. Teamgefühl war gut, gemeinschaftlicher Lunch in der Küche obligatorisch. Oft angespannte Atmosphäre, wegen hohem Arbeitsvolumen.
Image
Die Marke steht für ein familiengeführtes mittelständisches Unternehmen. Die Qualität der Produkte ist wirklich top.
Work-Life-Balance
Worf-Life-Balance steht defensiv ganz unten auf der Firmenagenda.
Es gab mehrere Burnout-Fälle im Unternehmen. Es wird gestempelt und kontrolliert. Überstunden können aber mit Urlaub abgegolten werden. Wenn ich Urlaub beantragt habe, fühlte ich mich immer schlecht weil so viel Arbeit liegen bleibt. Es gab in 3 Jahren nie ein Zeitfenster wo der Schreibtisch nicht mit Arbeit gestapelt war.
Home Office konnte man 6 Tage verteilt auf den Monat machen, es wurde aber gern gesehen wenn man im Office ist. Im HO habe ich tägliche Kontrollanrufe der Vorgesetzten bekommen.
Teamevents gab es nicht.
Karriere/Weiterbildung
Eigentlich kein Stern. Es gibt keine Karriere Chancen und Weiterbildung musst du aktiv einfordern.
Kollegenzusammenhalt
In meiner Zeit bei Killtec, hatte ich ein sehr liebes Team. Allerdings haben die KollegInnen oft gewechselt. Es herrschte eine große Unzufriedenheit bezüglich des für viele belastenden Workloads, was zumindest das Team zusammen gehalten hat.
Vorgesetztenverhalten
Micro-Management mit hierarchischen Strukturen. Alle Vorgesetzten waren stets respektvoll und immer freundlich.
Arbeitsbedingungen
Man bekommt einen Laptop und festen Arbeitsplatz mit zwei Bildschirmen was super ist.
Es gibt eine kleine Teamküche mit Kühlschrank und Kaffeevollautomat (es gibt Küchendienst. Der Vollautomat muss von jedem mal gereinigt werden).
Im Sommer war das Büro oft viel zu heiß ohne Klimaanlage.
Lärmpegel oft zu hoch, wegen Großraumbüro.
Kommunikation
Das Unternehmen ist recht klein und alle kennen sich beim Namen (viele Kollegen und Vorgesetzte wollen gesiezt werden, was schon viel aussagt). Die Inhaber waren stets freundlich und respektvoll. Allerdings sind die Hierarchien stark ausgeprägt.
Gehalt/Benefits
Wenn du zu Beginn kein gutes Gehalt ausgehandelt hast, hoffe nicht dass du eine Gehaltserhöhung bekommst bei sehr guter Leistung. War für mich der Hauptgrund zu gehen. Die Entlohnung steht zum Arbeitsvolumen in keinem guten Verhältnis.
Interessante Aufgaben
Als Produkt Developer hat man die Möglichkeit in allen Prozessen der Produktentwicklung aktiv mitzuarbeiten.
Von der Kollektionsentwicklung (Farbe, Material,Trimming, Design, Proto Entwicklung) kann der komplette Input von dir kommen. Das war wirklich super und hat am meisten Spaß gemacht.
Leider war für den kreativen Part oft sehr wenig Zeit. Denn die komplette Abwicklung bis zur Produktion liegt in deinem Aufgaben Bereich. Das heißt sehr viel Datenpflege. Sehr viel Mail Korrespondenz mit Asien, oft saß ich mehrere Stunden an dem beantworten der täglichen Mails und Calls mit Lieferanten. Aber keine Sorge, deine Vorgesetzten sind in jeder Mail CC sodass jeder Fehler deinerseits auffällt.