Meiner Meinung nach fehlende Professionalität, viel Druck, krankheitsfördernd
Gut am Arbeitgeber finde ich
Bezahlung, tiergestützte Arbeit, Ermöglichung von Mitbringen des eigenen Hundes bei entsprechender Eignung
Verbesserungsvorschläge
Mehr Professionalität, bitte Weiterbildungen in Kommunikation machen, Vorschläge/Ideen von Fachkräften annehmen, wenn möglich, fachliche Weiterentwicklung von Mitarbeitern fördern, auch finanziell, Umsetzung ermöglichen. Lernen, wie die Leitung aus vielen Einzelkämpfern ein Team bilden kann, Work-Life-Balance ermöglichen /Benefits
Arbeitsatmosphäre
Die Dauerbelastung des Schichtdienstes wird nicht durch bestimmte Methoden entlastet, sondern durch Druck und schlechtes Gewissen einreden bei nicht einspringen noch gefördert und gefordert. Alle Mitarbeiter Dauer überlastet und von oben gibt es dann nur noch mehr Druck, Kritik, usw. anstelle zu überlegen, wie daran gearbeitet werden kann.
Kommunikation
Mit welchem Anliegen ich zu welcher Abteilung gehe? Keine Ahnung, das weiß niemand so genau, gehe ich aber zur falschen oder übergehe jemanden aus Versehen, gibt es Ärger. Keinerlei Transparenz über Zuständigkeiten und Arbeitsabläufe.. zusätzlich wird es im Mitarbeitergespräch oft persönlich und die Professionalität geht verloren.
Kollegenzusammenhalt
Wenn es darum geht, das Beste für die Kinder zu wollen oder als Team gegenüber den Leitungen für etwas einzustehen, super! Ansonsten durch das existierende System und die damit einhergehende Dauerbelastung Einzelkämpfer, es wird aber auch nichts für ein "Wir" Gefühl getan, geschweige denn Vorschläge diesbezüglich auf Leitungsebene angenommen.
Work-Life-Balance
Naja gut, Schichtdienst bringt halt seine Tücken mit sich..aber in meinem besten Monat 69 Überstunden bei Vollzeit..und mitentscheiden, wann ich diese abbauen darf, durfte ich nie
Vorgesetztenverhalten
Oft zu persönlich, wenig Distanz, es wurde mit Methoden wie schlechtem Gewissen einreden gearbeitet, um Mitarbeiter zum einspringen oder gar zum Bleiben zu bewegen bei eventueller Überlegung zum Kündigen. Bei persönlichen Problemen haben die Leitungen ein offenes Ohr und versuchen einem zu helfen.
Interessante Aufgaben
Das bringt die Arbeit in der Jugendhilfe einfach mit sich. UmA, Rehaklinik, stationäre Kinder-und Jugendhilfe..es gibt verschiedene Einsatzmöglichkeiten.
Gleichberechtigung
Jeder ist willkommen, wenn die Fachlichkeit vorhanden ist.
Umgang mit älteren Kollegen
Seitens der Leitungsebene nicht beurteilbar von mir. Innerhalb von Teams wird immer geschaut, dass diese unterstützt werden, gerade ein Bezug auf neue Medien oder ähnliches. Andersherum ist es individuell, inwiefern sich Mitarbeiter auf neue Arbeitsmethoden einlassen oder ob auch Mal die Haltung kommt, dass man ja dreißig Jahre so gearbeitet hat und das deswegen so beibehalten.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Arbeitsfahrzeuge könnten umweltbewusster sein, aber das ist auch ein finanzieller Punkt. Ansonsten wird schon auf Nachhaltigkeit geachtet. Die Klinik liegt direkt an einem Wald und einem Kurpark. Es wird regional eingekauft, es gibt Hochbeete, um welche sich mit den Kindern gekümmert wird. Es wird tiergestützt gearbeitet und den Kindern der Umgang mit Bus und Bahnfahren beigebracht
Gehalt/Benefits
Die Bezahlung war wirklich gut. Ich würde sogar behaupten, dass sie etwas über dem Durchschnitt liegt und sehr gute Zulagen (Erzieherin S8b TvöD) Ebenso gab es 36 Urlaubstage+3 Bonustage (Pro 4 monatigem Quartal, in welchem man nicht über 6 Wochen krank war, 1 Bonusurlaubstag)
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Die Arbeitsbedingungen sind bis in die ausbildenden Schulen bekannt, weshalb neue, fachlich versierte Fachkräfte sich eher anderweitig orientieren
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen und Fortbildungen sind zwar willkommen, finanziell unterstützt werden nur die wenigsten. Auch die Inhalte dann umzusetzen, wird nicht immer begrüßt, auch wenn dies offensichtlich förderlich für die Kinder ist.