Ich rate pädagogischen Fachkräften, wie auch Eltern von diesem Träger ab!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Einführungstage gut aufgebaut und hatten mich damals sehr motiviert
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Siehe oben
Verbesserungsvorschläge
Infrastrukturelle Missstände nicht länger als eine Woche auf sich warten lassen
Das Wohl des Kindes darf unter keinen Umständen gefährdet werden!
Die pädagogischen Fachkräfte arbeiten am Kind und sollten daher ernstgenommen werden.
Feste Bürozeiten
Professionalität der Leitung
Teilnahme der Leitung an Festen
Beachtung des Personalschlüssels
Die pädagogischen Fachkräfte nicht in rechtlich nicht abgesicherte Situationen bringen
Zeitarbeitsfachkräfte bei Bedarf einstellen. Besser wäre ein interner Pool von Springerkräften.
Bildungschancen und Fördermöglichkeiten für ALLE Kinder
Sorgen der Eltern ernstnehmen (zu viele Eingewöhnungskinder, ständig wechselnde Bezugspersonen)
Ehrlichkeit
Sich das so hochgeschriebene Konzept zu Herzen nehmen: Die Gruppenräume sind nicht kindgerecht und haben keineswegs einen "Kinderzimmer Charakter" (keine Rückzugsmöglichkeiten, keine anregende Umgebung, Decken und Kissen werden verboten selbst für Kinder, die eine Ruhepause brauchen)
Supervisionen sollten eingeführt werden
Vorbereitungszeit in die Stunden einrechnen und nicht als Überstunden abrechnen
Arbeitsatmosphäre
Vorn herum wird viel gelobt und auf nett gemacht, aber hintenrum schlecht geredet und gelästert. Nicht nur von Mitarbeiterinnen, sondern auch die Leitung. Der Schein trügt, dir wird viel versprochen, doch geholfen oder unterstützt wirst du fast nie.
Image
Es wird viel Geld in Werbung und den äußeren Schein gesteckt, aber bei der Qualität der pädagogischen Arbeit und bei der Infrastruktur der Einrichtung kommt gefühlt nichts an.
Work-Life-Balance
Gibt es nicht. Ich habe Vollzeit gearbeitet und die Zeit in der Kita war so herausfordernd und kräftezehrend, dass man sich des öfteren wegen Überlastung krankmelden musste.
Karriere/Weiterbildung
Fortbildungsmöglichkeiten gibt es zwar, aber Termine wurden seitens der Leitung wieder abgesagt.
Kollegenzusammenhalt
Einigermaßen in Ordnung. Man hat sich auch mal aushelfen können, je nach dem wie viel Kapazitäten die Mitarbeiterinnen hatten. Jedoch steht keiner hinter dir, jede ist für sich gefühlt allein.
Vorgesetztenverhalten
Die pädagogischen Fachkräfte werden nicht ernstgenommen! Angesprochene Schwierigkeiten werden nicht berücksichtigt und es wird nicht gemeinsam nach Lösungen gesucht. Es wurde viel ignoriert und übergangen. Hilferufe wurden nicht ernstgenommen oder sogar kleingeredet. Mit Eltern wurde unfreundlich umgegangen. Es wurde wenig bis kein Budget für die Ausstattung der Kita bereitgestellt.
Zudem wurde den Fachkräften Leistungsaufgaben zugeschrieben.
Das Wohl des Kindes scheint nicht an erster Stelle zu stehen! Es herrschen strukturelle (ein Hausmeister für mehrere Kitas), personelle (am Personal wurde gespart eher wurden die Eltern gebeten die Kinder zu Hause zu betreuen), wie auch infrastrukturelle (wochenlang verstopfte Kindertoiletten, Feuchtigkeit in Gruppenräume, keine Erzieherstühle,...) Missstände!
Arbeitsbedingungen
Katastrophe. Keine Einarbeitung. Wochenlang alleinige Betreuung eine Kindergruppe von bis zu 18 Kindern, darunter zwei mit einem Integrationsstatus (wobei keine Kollegin im Haus eine heilpädagogische Zusatzqualifikation hatte). Keine Unterstützung der Leitung, im Gegenteil! (Es wurde eher eigene Unzulänglichkeit unterstellt)
Kommunikation
Ganz schlechte Kommunikation. Worte werden einem im Mund umgedreht, Probleme nicht ernstgenommen oder einfach ignoriert. Es kam öfter vor, dass die Leitung für die Fachkräfte wie auch Eltern tagelang nicht erreichbar war, auch nicht über die Messengerdienste, wochenlang nicht in der Einrichtung anwesend war und auch keine festen Bürozeiten hatte.
Gehalt/Benefits
Gutes Gehalt
Gleichberechtigung
Von "Bildungschancen von Anfang an" kann man bei diesem Träger (in meiner Einrichtung) nicht reden. Besonders in den Stadtteilen mit einem hohen Migrationsanteil werden Kosten gespart. Sprachförderung wird nicht angeboten. In der Kita in der ich arbeitete gab es keine Vorschularbeit. Es wurden Kinder mit besonderem Förderbedarf aufgenommen ohne die Gruppengröße anzupassen oder eine Integrationskraft zu stellen. Es gab zwar Fortbildungsmöglichkeiten, doch Termine wurden immer wieder seitens der Leitung abgesagt und auch nicht befürwortet.
Interessante Aufgaben
Wenn man bis zu 18 Kinder allein betreut bleibt für pädagogische Angebote wenig Zeit.
Außerdem konnte man oft nicht mit den Kindern rausgehen.
Der Gruppenraum stellte nicht genügend Materialen für die Kinder zur Verfügung (Altersgemäße Spiele für ältere Kinder z.B. keine Möglichkeit für Rollenspiele)