Außen ein guter Schein, aber innen viele Probleme
Gut am Arbeitgeber finde ich
Besonders gut hat mir das Team im Office und im Lager gefallen, die wirklich hilfsbereit sind. Auch die Work-Life-Balance war für mich durch die flexiblen Zeiten sehr positiv
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Bereits im Vorstellungsgespräch war der Geschäftsführung bekannt, dass ich aufgrund einer schweren Erkrankung nach längerer Auszeit wieder ins Berufsleben eingestiegen bin. Gemeinsam wurde eine sechsmonatige Wiedereingliederungsphase vereinbart, in der ich mir Zeit für die Einarbeitung nehmen sollte.
In der Praxis konnte diese Vereinbarung jedoch nicht umgesetzt werden. Durch das Weihnachtsgeschäft und den Black-Friday-Zeitraum war der Einstieg von Beginn an sehr stressig. Eine strukturierte oder angemessene Einarbeitung fand nicht statt. Viele Aufgaben musste ich mir selbstständig aneignen oder erhielt lediglich sehr kurze Erklärungen auf Nachfrage.
Mitte Dezember brach der Kontakt zum Geschäftsführer ohne für mich nachvollziehbaren Grund weitgehend ab. Gespräche fanden kaum noch statt. Da die Situation für mich unklar war, suchte ich das Gespräch mit der Teamleitung, um mögliche Probleme zu klären.
Kurz darauf, wenige Tage vor Weihnachten, führte der Geschäftsführer ein Gespräch mit mir, in dem mir die Kündigung mitgeteilt wurde. Konkrete oder nachvollziehbare Gründe wurden dabei nicht genannt. Insgesamt hatte ich lediglich etwa sechs Wochen Zeit, um mich im Unternehmen einzuarbeiten, was der ursprünglich vereinbarten Wiedereingliederungsphase nicht entsprach.
Arbeitsatmosphäre
Eigentlich ganz angenehm, solange man nicht aneckt oder eine andere Meinung hat.
Kommunikation
Die Kommunikation war schwierig, da ich Mitte November angefangen habe und sofort ins kalte Wasser geworfen wurde. Wegen Black Friday und dem Weihnachtsgeschäft war eine Einarbeitung nicht möglich; Fragen wurden nur oberflächlich beantwortet, da bei dem extrem hohen Arbeitsaufwand keine Zeit blieb und ich mir vieles selbst beibringen oder mehrfach nachhaken musste.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt war sehr gut: Sowohl im Office als auch im Lager waren alle sehr hilfsbereit und hatten immer ein offenes Ohr für mich. Es gab keine Probleme untereinander – die Kollegen sind wirklich das Herz der Firma.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance war für mich absolut in Ordnung, besonders durch die flexiblen Arbeitszeiten
Vorgesetztenverhalten
Die Kommunikation gestaltete sich insgesamt sehr schwierig. Durch den extrem hohen Arbeitsaufwand während des Black-Friday-Zeitraums sowie des Weihnachtsgeschäfts fand kaum Austausch statt. Erklärungen erfolgten, wenn überhaupt, nur sehr kurz und oberflächlich.
Eine strukturierte Kommunikation oder regelmäßige Abstimmungen gab es nahezu nicht. Viele Inhalte und Arbeitsabläufe musste ich mir selbstständig aneignen, da eine ausreichende Erklärung oder Einarbeitung nicht stattgefunden hat.