9 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
9 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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9 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das Unternehmen tritt im Bewerbungsprozess überaus selbstbewusst auf und formuliert hohe Erwartungen an potenzielle Mitarbeiter. Leider spiegelt sich dieser eigene Premium-Anspruch in der Prozessführung nicht wider.
Ein erster Indikator war bereits die Organisation des Vorstellungsgesprächs: Einerseits wurde höchste Flexibilität für einen sehr kurzfristigen Präsenztermin vorausgesetzt, andererseits wurde die Frage der Reisekosten (ca. 200 Euro) von Unternehmensseite mit keinem Wort thematisiert; sie blieb stillschweigend an mir hängen.
Besonders deutlich wurde die Diskrepanz beim finalen Gehaltsangebot, das zwischen 40.000 und 45.000 Euro lag. Zur Einordnung: Das angebotene Gehaltsband bewegt sich ungefähr auf dem Niveau der unteren bis mittleren Entgeltgruppen des öffentlichen Dienstes (etwa TVöD E8 bis E9a) - Bereiche, die typischerweise für Tätigkeiten ohne wissenschaftliche Hochschulqualifikation genutzt werden. Für Positionen, die ausdrücklich einen Masterabschluss erwarten, ist dieses Niveau daher schlichtweg nicht qualifikationsgerecht.
Hier braucht es dringend mehr Transparenz im Vorfeld. Weicht das Gehaltsgefüge so deutlich von der geforderten akademischen Qualifikation ab und werden Standards - etwa die Erstattung von Reisekosten für Präsenztermine - nicht getragen, sollte dies bereits in der Stellenausschreibung kommuniziert werden.
Ehrlichkeit
Nach über 3 Wochen und auch auf Nachfrage keinerlei Rückmeldung (nur automatische Eingangsbestätigung). Für den Bewerbungsprozess wurde die Plattform rexx-systems genutzt.
Die Rückmeldungen haben etwas länger gedauert, aber insgesamt lief alles fair ab.
Erstkontakt Jan 2020 ...das Vorstellungsgespräch wurde erst mehrfach verschoben und letztlich wegen eines Krankheitsfalls bis auf weiteres abgesagt. Zunächst hörte ich nichts mehr von CIP (heute KIRINIUS). Selbst die Information über die Einstellung des Bewerbungsverfahrens musste man sich selbst einholen, als ich 10 Monate nach Bewerbung nachfragte, ob da noch was käme, teilte man mir mit, dass sich nun vieles intern geändert habe und die Bewerbung nicht weiter verfolgt wird.
So etwas wirft kein gutes Licht auf einen potentiellen Arbeitgeber und letztlich stellt ihr euch mit so einem Verhalten selbst ins Aus. Das sollte verbessert werden.
Das Bewerbungsverfahren zeugt von fehlender Struktur, Organisation und Planung.
Diese Bewertung ließ KIRINIUS 4 Jahre später anwaltlich prüfen und deaktivieren. Als organisierter Bewerber kann ich das selbstverständlich nachweisen. Organisation und Struktur sind empfehlenswerte Tugenden auch in Bewerbungsverfahren! Insbesondere für Unternehmen...
Und welches Ergebnis hat KIRINIUS nun davon? Eine negative Bewertung aus 2020 steht an erster Stelle - Gratulation!
Ich erwarte bei einer Bewerbung auf eine solche Leitungsfunktion eine persönliche Rückmeldung direkt an den Bewerber und nicht nur eine automatisierte Standard Email; auch auf meine Rückfrage zum weiteren Bewerbungsprozess habe ich keine persönliche Rückmeldung erhalten.
Kurze Skizzierung des Bewerbungsprozesses in meinem Fall:
1. Bewerbung im August; automatisierte Standardantwort als Email
2. auf meine Rückfrage im Oktober zum Status bzw weiteren Bewerbungsverlauf habe ich keine weitere Information erhalten
3. auch bis Dezember habe ich keine Antworten oder Feedback wie z.B. Absage erhalten
Daraufhin habe ich mich gegen weitere Aktivitäten meinerseits entschieden, da ich kein Interesse an einer Mitarbeit bei diesem Unternehmen habe.
Gute Atmosphäre und offenes Gespräch. Es zeigte sich aber, dass arbeitgeberseitig die Fachkompetenz für den gesuchten Bereich nicht vorhanden ist. Es wird auch offen zugegeben, dass man als Kandidat die geballte Fachkompetenz hat und man selber hier nicht mitreden kann.
Die Arbeit wird getan, aber ohne Struktur und Wissen. Es kristallisierte sich heraus, dass gesetzliche Vorgaben für den Fachbereich HR nicht beachtet werden. Nach dem Motto: " Wir handeln lasziver, sind offen und lieb zueinander, verklagt hat uns auch noch nie einer."
Blablabla Absage noch am selben Abend. Auf Nachfrage zur Begründung, erhält man keine Rückantwort vom Gesprächspartner (im Gespräch wurde aber der Wunsch geäußert, dass man gern Gründe für Absagen nennen möchte). Hinweis: Solange man gegen das AGG nicht verstößt ist die Nennung von Gründen grundsätzlich möglich und sinnvoll, wenn diese sachlich untermauert sind.