29 von 73 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
29 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
29 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Viele tolle Kolleg:innen, die mir echt fehlen werden.
Das über 1 Jahr lang aktiv die Probleme im Team angesprochen wurden und letztlich sogar die HRler gegangen sind, die sich damit befasst haben, da wirklich keine Veränderungsbereitschaft da war.
Ich wäre wirklich gern geblieben und bin schweren Herzens jetzt am Gehen.
Führungskräfte schulen. Bekannte Personalien aus dem operativen Geschäft rausziehen, sonst werden immer mehr Leute gehen.
Lest euch bitte die Offboarding-Protokolle auch durch und ergreift endlich Maßnahmen. Danke
Abhängig vom Team. Im Produktmanagement sind geschlossen fast alle Kolleg:innen innerhalb eines Jahres gegangen, vor allem Frauen, da es keine angenehme und professionelle Mitarbeiterführung gab. Frauen wurden als „hysterisch“ und „zu emotional“ bezeichnet, sämtliche Eskalationen und Coachings konnten leider nichts verbessern.
Die Firma hat in Dresden keinen guten Ruf mehr, da wirklich viele gute Leute dort weggehen. Bei Kunden und Partnern herrscht auch keine Begeisterung.
Top, man kann jederzeit arbeiten oder private Termine wahrnehmen
Günstige Online-Kurse ja, mehr nicht
Die meisten Kolleg:innen sind großartig und sehr freundlich, jung und offen. Leider ist das Klima in der Führungsriege eher das Gegenteil und sehr „alte Schule“ aka misogyn und daran kann auch nichts geändert werden, da die Verantwortlichen nicht gehen werden.
Es gibt wenige Ältere. Langjährige Kolleg:innen werden zum Teil auch nicht geschätzt (schlechtere Bezahlung etc.)
Im Team PM fehlt es leider an der Durchsetzungskraft von der Führungskraft zur nächsthöheren Ebene, daher nimmt man die FK wenig wahr und bekommt auch keine Hilfe von ihr - gewünscht sind ruhige Ja-Sager
Die Büros sind funktional, aber recht hellhörig und im Sommer unerträglich warm.
Firmenmeeting gibt es einmal im Quartal, diese sind transparent. Ansonsten im Team PM ein Reporting-Meeting und 1:1s, es gibt also Austausch über Aufgaben. Wertschätzung kommt leider häufig zu kurz.
Absolut nicht. Firmenweit. Sowas habe ich noch nie erlebt und erlebe es hoffentlich auch nie wieder.
Das Thema an sich ist natürlich spannend und wichtig. Leider ist wenig Raum für neue Ansätze und Methoden da, sodass man nach kurzer Zeit in eine Art Arbeitsmelancholie verfällt, in der scheinbar viele Kolleg:innen verweilen
Der Lieferdruck ist sehr groß, deshalb ist es in letzter Zeit sehr stressig.
Sehr gute Work-Live Balance.
Wahrscheinlich hätte ich an mehr Weiterbildungen teilnehmen können, wenn ich aktiv danach gefragt hätte.
Das Gehalt liegt etwas unter dem marktüblichen Niveau.
Insgesamt sehr gut. Das Unternehmen versucht so gut es geht klimaneutral zu arbeiten.
Sehr spannend an Kiwigrid sind die Kollegen. Jeder hat ein offenes Ohr, wenn man eine Frage oder ein Problem hat. Man bekommt viel Unterstützung von den Kollegen.
Insgesamt gutes Vorgesetztenverhalten. Die Vorgesetzten setzen sich oft für die Mitarbeiter ein und sind häufig empathisch.
Manchmal fragt man sich jedoch auch, inwiefern sie die Kiwigrid-DNA tatsächlich ernst nehmen. Anstatt Hindernisse in der teamübergreifenden Arbeitsorganisation aus dem Weg zu räumen, wird manchmal lieber Druck auf die Teams ausgeübt.
Sehr gute Arbeitsausstattung.
Insgesamt gibt es ausreichend viel Kommunikation. Führungskräfte haben oft einen Informationsvorsprung. Manchmal werden einem zentrale Informationen für die eigene Arbeit vorenthalten.
Diversity Management spielt eine Rolle im Unternehmen und wird vom HR vorangetrieben.
man hat grundsätzlich das Gefühl zu etwas Sinnvollem beizutragen -
mindestens einmal im Quartal gibt es ein firmenweites Zusammenkommen mit Neuigkeiten/Updates, jeder kann in diesen Meetings aktiv Fragen an die Geschäftsführung stellen oder Feedback einbringen
Es gibt definitiv ein Gap zwischen Außenwirkung und gelebter Firmenkultur
Sehr positiv, es gibt viel zu tun wenn man will, lockeres 9-5 ebenso möglich
Es gibt Budget für Weiterbildungen hin zu anderen Rollen und auch im IT Bereich über Zertifizierungen oder das Besuchen von Konferenzen
Gehalt liegt im unteren Bereich - Gehaltsverhandlungen ziehen sich lange hin und werden teils über Monate hinweg nicht final frei gegeben
zunehmend mehr Beteiligung an Aktionen wie Elbwiesen aufräumen, Bäume pflanzen, jährliches Tracking der firmeninternen CO2 Bilanz
Zuletzt schweisst zunehmend der Pessimismus zusammen - jedoch fühlt man sich niemals allein gelassen und bekommt Hilfe wenn man sie braucht
nichts Negatives/Positives in dieser Hinsicht erlebt
Schwankt sehr stark - professionelle und motivierende Denker als auch lautstarke Hitzköpfe ohne viel Experten-Wissen vorhanden
es wird versucht mit Transparenz zu arbeiten jedoch gleicht die Fehler- und Lernkultur eher einem riesigen Konzern und keiner Firma dieser Größe
im mittleren Management arbeiten viele als Briefträger zwischen Kollegen und Kunden ohne jemals eigenes Wissen einzubringen oder aufzubauen
seit der Corona Pandemie ist Remote der Standard - modernstes Equipment wird auf Wunsch bereit gestellt, im Büro arbeiten inkl. aller Benefits wie leckerer Kaffee, Getränke, Verpflegung auch möglich
Seit Jahren gibt es viel "aneinander vorbeireden", viele schmissige Akronyme und wenig gemeinsames Verständnis was man genau erreichen / bauen will, durch viele Kündigungen ist zunehmend Wissen verloren gegangen
Frauen übernehmen in der Regel nur in strategisch unwichtigen Bereichen eine Führungsrolle -
Expats werden zunehmend mehr eingestellt jedoch wird meist nur mittels deutscher Sprache effektiv gearbeitet, teilweise werden Englisch sprachige KollegInnen aktiv in Meetings ausgeschlossen wenn man mit seinem Englisch "nicht mehr weiter kommt" was nicht sehr professionell ist
Die IT bietet spannende Aufgaben in allen relevanten Fachbereichen - Backend, Frontend, SRE - der verwendete Stack an Tools für die Plattform ist sehr modern
Menschlichkeit
Noch mehr Architektur- und Technologiefokus, Verbesserung der Prozesse
Kollegen helfen Kollegen, Mittlerweile wenig Politik, extrem schlaue Mitarbeiter, offenes (manchmal auch etwas hartes) Feedback
Super, führende Energiemanagement-Plattform in Europa
Viel Flexibilität in der Arbeitszeitgestaltung, Themen können selbst gewählt werden
Budget pro Mitarbeiter, Konferenzteilnahmen, Technologiekurse, Expertendiskussionen
Wettbewerbsfähige Gehälter, Teamprämien, stückweises Anheben des Urlaubs
Dienstwagen auf Elektro umgestellt, extrem geringer gemessener CO2 Footprint, Aktionen wie Demoteilnahme, Bäume pflanzen gehören dazu
Sehr gut, wir sind alle Kiwis
Bei mir sehr gut, immer offenes Ohr, Gehalts- und Urlaubsanhebung regelmäßig
Hier kann man zwischen den Teams noch besser kommunizieren
Energiewende live, tolle Kunden, modernste Technologie
Freiheit, Vertrauen, Kollegen, innovatives Produkt
High Potentials mehr fördern, Weiterbildung verbessern
immer noch Start-Up-Feeling, viel Arbeit und viele Freiheiten, gute Selbstorganisation ist notwendig, definitiv kein Beamten-Job
Home Office und Vertrauensarbeitszeit
Meist hilfsbereit und bodenständig, viele schlaue Köpfe in der Firma
auf Augenhöhe
Home Office problemlos möglich, Büros sind eher klein (für 4-8 Personen); Kicker, Dart, Billard, Tischtennis, Couchecken, mehrere Küchen, Dusche
Hat sich deutlich verbessert in den letzten Monaten
Es macht Spaß und ergibt interessante Gespräche mit Kollegen
Großartig
Du hast die Freiheit
Sehr nett und freundlich und hilfsbereit
Großartig
Immer offen und bereit zu hören, was man zu sagen hat
Es gibt immer wieder neue interessante Projekte und man kann zu dem einen oder anderen wechseln, wenn einem das aktuelle nicht gefällt
Ständige Bereitschaft aller, Dinge zu verbessern. Überwiegend fairer Umgang miteinander. Total überzeugt von der Vision.
Weiterhin bestehende Vorurteile bei einigen. Hin und wieder Toleranz von Sarkasmus.
Konflikte nicht solange schwelen lassen, bis die Feuer nicht mehr zu löschen sind. Manchmal mehr Pragmatismus und weniger Bürokratie. Agilität wirklich in allen Bereichen (auch außerhalb der Entwicklung) als Lösung verstehen und nicht als reines Buzzword behandeln.
In Meetings, im Arbeitsalltag und im eigenen Team super. Leider schotten sich einige Teams gegeneinander etwas ab.
Ambivalent. 1 Stern, wenn man nichts dafür tut. Es gibt mehr Arbeit als der Tag Stunden hat. Aber 5 Sterne dafür, dass man aktiv seine Zeit flexibel einteilen und auch für längere Zeiten verschnaufen kann. HR und Vorgesetzte sind da sehr verständnisvoll.
Man kommt schnell weiter, wenn man will. Weiterbildung so lala. Interne Weiterbildungsmöglichkeiten mit Community of Practice, Open Space etc. Seltene externe Weiterbildungen (dieses Jahr aber wohl normal - Corona).
Am Anfang mittelmäßig, Gespräch, jetzt passt es.
Hohes Sozialbewusstsein bei den einzelnen Mitarbeitern und Führungskräften. Thema Nachhaltigkeit wird seit diesem Jahr wenigstens mit Workshops und Maßnahmen angegangen. War in den letzten Jahren zwar Teil der Produkte und der Unternehmensmessage aber nicht wirklich im täglichen Handeln zu spüren.
Siehe Arbeitsatmosphäre. Macht meistens richtig Spaß zusammen. Echte Teams mit Teamzusammenhalt vorhanden. Aber das führt hin und wieder zu Spannungen zwischen einzelnen Gruppen. Leider auch einige Fieslinge dabei. Einige davon gehen jetzt (erwähnte "Kündigungswelle" in einigen der Bewertungen hier). Das ist nicht unbedingt schlecht - da hat sich lokal in einigen (Ex-)Teams eine ziemliche "Meckerkultur" aufgebaut. Für die, die bleiben, ist jetzt viel Arbeit da. Dafür ist die Stimmung besser.
Hoher Respekt. Meistens Ruhepole. Erden sowohl Entwickler als auch Führungskräfte. Wir brauchen noch mehr.
Führungskräfte sind sehr motiviert aber manchmal selbst etwas überfordert. Seitdem sie aber Coaching bekommen, scheinen sie besser klar zu kommen. Auf jeden Fall kann man immer Unterstützung bekommen. Ziele werden gesetzt, Motivation ist aber in seltenen Fällen etwas unklar.
Da hat sich dieses Jahr viel getan. Umfangreicher Ausbau mit Schall- und Sichtschutz. Mal sehen, was es bringt (gerade sind wir alle zuhause wegen Corona). Helle Räume. Große Fenster. Viele Whiteboards. Mehrere Küchen/Coaches/Kicker/Billiard. Klimaanlage. Stark ausbaufähig: Konferenzsysteme im Büro, Putzdienst.
Alle sind extrem bemüht, aber die richtige Balance ist noch nicht da: Manchmal kriegt man zu wenig mit, manchmal muss man das gar nicht wissen, was da erzählt wird. Gut ist: Viele Leute (auch GF) posten in den internen Blog + Nachfragen werden immer ordentlich beantwortet. Wenn man will, kann man volle Transparenz bekommen.
Ausbaufähig. Kommt auf die Abteilung an. Auf jeden Fall müssen die Ideen von Frauen öfter ernst genommen werden.
Auf jeden Fall. Ich war schon in mehreren Teams/Themen unterwegs. Manchmal kommen die interessanten Aufgaben automatisch. Manchmal muss man erst mal reinkommen und sie sich dann selbst welche suchen.
Das Arbeitsklima und die Kommunikation.
Begonnen Maßnahmen aktiv weiterverfolgen und noch mehr in Coaching und Weiterbildung investieren.
Hat leider etwas abgenommen durch einige Mitarbeiter, die das Unternehmen verlassen haben - jedoch völlig zu Unrecht.
Ab und an gibt es Phasen, wo etwas mehr los ist - aber wo gibt es die nicht? Besonders die Möglichkeiten zum Home Office sind sehr gut - auch schon vor Corona.
Man muss selbst aktiv werden und überlegen, was einem weiterhelfen würde, aber dann wird dies ermöglicht.
Das Gehalt bewegt sich im Durchschnitt. Klar, mehr ist immer nett, aber mit Blick auf Unternehmensgröße und Region ist es ok.
Ich habe schon in einigen Firmen gearbeitet, wo auch ein guter Zusammenhalt herrschte. Bei Kiwigrid sticht dies aber besonders hervor - man freut sich jeden Tag auf die Kollegen, auch teamübergreifend.
Einwandfrei - immer offen, ehrlich und transparent
Durch Schallschutzwände wurden die Großraumbüros verkleinert. Auch die farbliche Gestaltung schafft eine gute Arbeitsatmosphäre. Wenn man doch mal Ruhe sucht, um völlig ungestört zu arbeiten, findet man dafür auch ein Plätzchen.
Sehr transparent zu den unterschiedlichsten Themen und über unterschiedliche Kanäle, hier hat sich Kiwigrid stark verbessert :)
Immer wieder neue Herausforderungen :)
Aufgabe, Wertschätzung, Weiterbildung, Team, Freiheiten, Nachhaltigkeitsbewusstsein
Urlaub und Gehalt könnten noch etwas besser sein. "Silos" weiter aufbrechen und teamübergreifender kommunizieren. Da sind wir aber auch schon auf einem guten Weg. Konsistente, klare Führungsrichtung weiter etablieren ...
Leidenschaftlich und offen! Ich arbeite gern bei Kiwigrid - viele, unterschiedliche Menschen und Sichtweisen, trotzdem respektvoller Umgang. Es ist ein authentisches Miteinander, manchmal hektisch bzw. schnellentschlossen. Der dynamische Energiemarkt, unsere Entwicklung vom Startup zum gefestigten Unternehmen und die leider gegebene Coronasituation (mit viel Zeit im Home Office) sind nicht immer leicht zu handeln. Trotzdem ist die Begeisterung für die Energiewende und Nachhaltigkeit groß. Es ist natürlich eine Herausforderung, alle Meinungen und Bedürfnisse im Team (immerhin über 160 Leute, Tendenz steigend) einzufangen und dabei gleichzeitig innovativ und wirtschaftlich zu agieren. Ich empfinde es dennoch so, dass auch unser Management diese Herausforderung mit voller Überzeugung annimmt und jedem "Kiwi" seine Wertschätzung entgegenbringt. Dabei aber eben auch die Verantwortung im Sinne unserer beruflichen Sicherheit und unserer zufriedenen Kunden trägt.
Selten in einem Unternehmen mit so vielen Freiheiten gearbeitet - freie Arbeitszeit, teilweise sogar individuelle Teilzeitmodelle, Karenztage, sehr kurzfristige Urlaubsanträge, Home Office, Jobrad, freie Arbeitsplatzgestaltung, frisches Obst, kostenlose Getränke, Jobrad, verschiedene Kommunikationswege usw. Das Vorgesetztenverhalten ist auf Augenhöhe. Wenn etwas nicht geht (egal ob persönliche oder berufliche Gründe) und man es anspricht, wird gemeinsam nach einer Lösung gesucht. Auf die Coronasituation wurde mit viel Feingefühl reagiert. Einziges Minus: Bitte mehr Urlaubstage - da sind wir nicht ganz zeitgemäß!
E-Poolfahrzeug mit eigener Ladesäule, nachhaltige Goodies, ein Minimum an Gedrucktem, Jobrad, Jobticket/Öffentliche, die überarbeitete Firmen-Fahrzeugrichtlinie (seit ca. 1 Jahr), welche Hybride oder E-Cars vorschreibt, verschiedene interne Nachhaltigkeitsworkshops/-initiativen und vor allem unsere Produkte, welche die Energiewende mit auf den Weg bringen. Kiwigrid hat mich auch persönlich zum Umdenken bewegt und mein Bewusstsein für Umwelt/Nachhaltigkeit noch mal deutlich geschärft.
Kurzum: Tolles Team, tolle Menschen, tolle Gespräche, tolle Zusammenarbeit - ich fühle mich sehr wohl!
Es gibt verschiedene digitale und persönliche Kommunikationswege (AllCompany, regelmäßige Blogposts und Infos über Entwicklungen, Teammeetings, persönliche Feedbackgespräche, Chat, Umfragen ...). Diese werden immer besser genutzt/weiter ausgebaut und das Feedback der Kolleginnen und Kollegen wird eingearbeitet. Ich persönlich schätze die direkte Feedback-Kultur und offene Wertschätzung bei Kiwigrid. Der Austausch unter den Kolleginnen und Kollegen ist ohnehin super.
Kiwigrid hatte mit sehr vielen motivierten und kompetenten Leuten extrem viel Potenzial. Das Klima war sehr familiär und die Leute brannten für die Arbeit. „Hatte“ und „war“.
Jetzt wirkt Kiwigrid eher wie ein soziales Experiment, in dem man motivierte Leute ausbrennen lässt. Durch schlechte oder nicht vorhandene Kommunikation, der seit Jahren fehlende Richtung eines sinnvollen Geschäftsmodells, das schaffen von Kompetenz-Vakua (Mehrzahl von Vakuum) und dazu kommt immer mal eine kräftige Prise Micro-Management.
Dazu müsste man wissen, wo die Firma hin möchte, das ist mir absolut nicht klar, wenn man so viele kompetente Wissensträger und motivierte Mitarbeiter gehen lässt. Man lässt sehenden Auges eine komplette Abteilung ausbluten. Absolut unklar.
Seit der zweiten Kündigungswelle in der IT und dem konstanten Ignorieren von Problemen muss man entweder einen ausgeprägten Sarkasmus entwickeln oder im Management arbeiten.
Unter Entwicklern ist der Ruf nicht sehr gut, aber sonst erstaunlich gut. Da hat die Führung und das Marketing einen sehr guten Job gemacht.
Wenn man sich die Arbeit und die schlechte und teils respektlose Kommunikation nicht zu Herzen nimmt, kann man entspannt nach 8 Stunden den Rechner zu klappen. Konsequenzen gibt es nur, wenn man etwas infrage stellt.
Um Weiterbildung muss man sich ausdauernd selbst kümmern, denn das wird auch gern ausgesessen. Aber auch hier hat die Personalabteilung mit bestimmten Leads einiges für die Mitarbeiter machen können. Coaches werden aber schon mal abgesägt, wenn sie die Geschäftsführung kritisieren. Karriere ist in der IT eher schwierig, gerade wenn man Ahnung vom Fach hat und diese benutzt. Ab dem Level Projektleiter scheint das aber ganz easy zu sein, so oft wie sich das Management mit neuen Positionen aufgestellt und sich trotzdem nichts ändert. „Gibt es wieder einen neuen Geschäftsführer?“ oder „Gibt es eine neue Umstrukturierung?“, sind Running Gags unter Ex-Kiwis.
Das Gehalt ist unter dem Durchschnitt im Vergleich zum Markt. Boni werden versprochen, aber so lange ausgesessen, bis die Mitarbeiter vor Frust kündigen. Die Personalabteilung hat einiges durchgeboxen können, wie zum Beispiel das Firmenticket für öffentliche Verkehrsmittel, Massagen und andere sehr schöne Leistungen. Daher eher ambivalent.
Es gibt viele Mitarbeiter, die umweltbewusst sind, die Firma und die Führung ist es aber weniger. Dicke protzige Firmenwagen statt Elektroautos. Mettfrühstück, Grillen und Wurstbrötchen statt nachhaltiger Verpflegung. Schimmelnde Lebensmittel, vor allem verdorbene Milch, werden regelmäßig entsorgt. Aber hey, es gibt grünen Strom und jemand ist mit irgendwas zu dem Thema Nachhaltigkeit beauftragt.
Zu FFF wollte sich die Geschäftsführung nicht positionieren, wäre ja verrückt als „Green Company“.
Trotz allem ganz gut, aber wenn komplette Teams kündigen, verfällt man doch schnell dem Galgenhumor oder in die Resignation.
Es gibt einige wenige, die ihre Produkte oder Projekte vorantreiben. Das wird aber nicht gern gesehen, sie werden degradiert und deren Arbeit in die „Spielwiese“ verschoben. Es wird schon mal aus dem heiteren Himmel eine komplette funktionierende Abteilung umstrukturiert und man wartet Monate auf eine Erklärung, wofür. Probleme oder wichtige Themen wird aufgesessen oder die Verantwortung hin und her geschoben.
In der Corona-Zeit wurde wirklich großartig reagiert, davor ziehe ich meinen Hut. Letztes Jahr und dem Jahr davor wurde sehr viel für die Mitarbeiterzufriedenheit getan. Dieses Jahr wurde davon einiges zurückgedreht. Schlecht bewertete Bereiche in Mitarbeiterumfragen wurden ignoriert und diese bei Präsentationen sogar komplett ausgelassen.
Es wird oft über einen gesprochen, aber selten mit einem. Wenn man selbst nachfragt, wird man so lange hingehalten, bis das nächste Problem eskaliert.
Kann ich nicht einschätzen.
Wenn man nicht von wiederkehrenden Abhol-Meetings oder auswucherndem Micro-Management von der Arbeit abgehalten wird, bietet Kiwigrid ein durchaus spannendes und modernes technologisches Umfeld. Leider schleppt die Firma auch ein Monster von Altlast-Plattform mit sich, von dem sich die „Väter“ per se nicht trennen wollen.
So verdient kununu Geld.