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18 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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18 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich war sehr lange bei Kiwigrid tätig – das allein spricht schon dafür, dass ich vieles an der Arbeit dort geschätzt habe. Besonders positiv hervorheben möchte ich die Möglichkeit, mich über verschiedene Rollen hinweg weiterzuentwickeln. Ich habe mich in dieser Zeit sowohl fachlich als auch persönlich stark verändert und konnte diesen Weg mit der Unterstützung vieler Vorgesetzter und Kolleg*innen gestalten.
Der Kollegenzusammenhalt war über weite Strecken hervorragend – offen, hilfsbereit und professionell. Die Aufgaben waren abwechslungsreich, herausfordernd und sinnvoll, besonders im Kontext der Energiewende. Wer gerne mitgestaltet, findet hier ein spannendes und dynamisches Arbeitsumfeld.
Über die Jahre hatte ich viele verschiedene Führungskräfte. Manche waren großartige Unterstützer*innen, andere agierten eher kontrollierend und wenig transparent. Ich wünsche mir in einem Unternehmen klare Kommunikation, Vertrauen in die Fähigkeiten der Mitarbeitenden und ein respektvolles Miteinander – auch in Phasen mit hohem Druck. Leider habe ich mich nicht immer respektvoll behandelt gefühlt, was mich mit der Zeit zunehmend belastet hat.
Auch Themen wie Gehalts- und Rollen-Transparenz, Geschlechtergerechtigkeit und Nachhaltigkeit sollten meiner Meinung nach einen größeren Stellenwert erhalten. Es hat irritiert, dass viele geschätzte Kolleg*innen – insbesondere weibliche – das Unternehmen verlassen haben, teils aus Gründen, die nie offen kommuniziert wurden. Das wirkte wenig reflektiert und hat mein Vertrauen in die Unternehmenskultur geschwächt.
Hinzu kommt, dass die Abhängigkeit von Investoren auch nach vielen Jahren nicht aufgelöst werden konnte.
- Mehr Mut zu offener, frühzeitiger und ehrlicher Kommunikation – besonders bei schwierigen Themen
- Führungsprinzipien klarer definieren und leben: weniger Micromanagement, mehr Vertrauen
- Transparenz bei Gehalt, Entwicklung und Entscheidungsprozessen stärken
- Geschlechtergerechtigkeit ernst nehmen und strukturell fördern
Kollegial und unterstützend, aber durch Homeoffice teils entfremdend.
Insgesamt ausgewogen, aber je nach Team sehr unterschiedlich.
Ambitioniert im Produktbereich, aber intern ausbaufähig.
Gute Entwicklungsmöglichkeiten, wenn Eigeninitiative vorhanden ist.
Sehr stark – offene, hilfsbereite und motivierende Zusammenarbeit.
Große Unterschiede zwischen Führungskräften, teils sehr unterstützend und wahnsinnig empathisch begleitend, teils aber auch übergriffig.
Technisch gut ausgestattet, Flexibilität vorhanden.
Auf Teamebene oft gut, auf Managementebene teils intransparent oder spät.
In Ordnung, aber intransparent.
Subjektiv wahrgenommenes Ungleichgewicht, v. a. bzgl. Geschlechter.
Sinnvolle, spannende Aufgaben in einem dynamischen Markt.
- flexible Arbeitszeitgstaltung und Homeoffice-Regelung
- eine ganze Menge wirklich nette, engagierte Kolleg*innen
- dass Werte wie Diversität, Wertschätzung, Transparenz und Offenheit nicht
konsequenter gelebt werden
- dass viele der hier genannten Kritikpunkte bekannt sind, an entscheidender
Stelle aber "wegignoriert" werden
- dass "Vitamin B" vielmals doch wichtiger ist als tatsächliche Leistung
Nehmt geäußerte Kritik ernst. Wenn ihr wissen wollt, wie es Mitarbeiter*innen
geht, sprecht mit ihnen und nicht über sie und hört ihnen zu.
Weil sie in den Antworten immer wieder auftaucht: Eine "Diversity Charta" an der Wand löst keine Strukturprobleme und ist keine Antwort auf dahingehende Kritik. Wenn euch Werte wie Vielfalt, Gleichberechtigung und Wertschätzung wirklich wichtig sind, müssen diese im gesamten Unternehmen gelebt und insbesondere
von den Führungsebenen vorgelebt werden. Schaut hin, auch wenn es wehtut.
Übertragt Aufgaben der Mitarbeiter*innenführung an Personen, die wirklich dafür geeignet sind und sorgt dafür, dass sie sich den damit einhergehenden
Herausforderungen stellen.
Hängt stark vom Team ab. Für mich war die Atmosphäre in meinem Team einer der Hauptgründe, das Unternehmen zu verlassen, da bekannte Konflikte im Team letztlich nicht produktiv angegangen wurden und stattdessen der Weggang von Kolleg*innen als Lösung betrachtet wurde.
Sehr flexible, selbstbestimmte Arbeitszeiteinteilung und Homeoffice-Regelung.
Es gibt ein Weiterbildungsbudget, das man für kleinere Weiterbildungsmaßnahmen durchaus in Anspruch nehmen kann.
Mir konnten auch auf Nachfrage keine konkreten Weiterentwicklungsmöglichkeiten in Aussicht gestellt werden, zudem musste ich bei einigen Kolleg*innen beobachten, wie zäh und demotivierend der Kampf um eine entsprechende Würdigung ihrer Leistungen war. Karriere machen in dieser Firma offenbar hauptsächlich die, die einen guten Stand bei den richtigen Leuten haben.
Größtenteils sehr gut. Wo ich Unterstützung brauchte, habe ich sie auch bekommen.
Sehr unterschiedlich, je nach Vorgesetzem. Ich habe einige gute und motivierende Vorgesetzte erlebt, zuletzt jedoch leider eher schlechte Erfahrungen gemacht undauch deshalb das Unternehmen verlassen.
Dass die Unzufriedenheit mit der Führungskraft bei HR angesprochen wurde, führte letztlich leider nur zu einer gravierenden Verschlechterung der Lage und der Stimmung im Team. Offen geäußerte Kritik wurde als "persönliches Problem" dargestellt und teilweise von vornherein abgelehnt. Mögliche Maßnahmen zur Verbesserung nicht oder nur zögerlich nachverfolgt.
Die Räume sind hell und freundlich gestaltet, leider aber auch fast alle sehr hellhörig, teils sind größere Durchgangsbereiche als Büros angelegt. Klimatisierung gibt es nicht in allen Bereichen. In den unklimatisierten Büros wird es im Sommer schnell unerträglich.
Zudem sind nicht alle Arbeitsplätze sind gleichermaßen gut ausgestattet – höhenverstellbare Schreibtische oder zwei Bildschirme sind kein Standard.
Support und Bereitstellung benötigter Technik über die IT-Abteilung waren nie ein Problem.
Es gibt regelmäßige All Companys sowie ein umfassendes Intranet, in denen viele Informationen zu finden sind. Nach konkreten Informationen muss man allerdings auch oft länger suchen oder sich durchfragen. Im schlimmsten Fall haben Wissensträger zu einem bestimmten Thema das Unternehmen bereits verlassen. Ein wirkliches Wissensmanagement existiert nicht.
Gehalt wurde pünktlich gezahlt, Verhandlungen waren jedoch zäh und wurden mit Totschlagargumenten und nicht immer objektiv nachvollziehbaren Begründungen geführt.
Tendenz negativ. Starke Frauen scheinen an vielen Stellen eher als unbequem betrachtet zu werden. Wenn man sich die "Führungsriegen" des Unternehmens anschaut, gibt diese ein recht homogenes Bild ab.
Dass nach außen proklamierte Werte firmenintern auf Führungsebene keinen Stellenwert haben.
Probleme nicht mit Geschlechterklischees abtun.
Schulungen für Führungskräfte als Pflichtvorgabe für eine entsprechende Position.
Austrittsgespräche auswerten und nicht nur abheften.
Diversität und Gleichstellung nicht nur auf dem Papier sondern auch im Arbeitsalltag leben.
Super, flexible Arbeitszeitgestaltung und verschiedene Arbeitszeitmodelle
Leider nicht angemessen für die Position. Das Vorgesetztenverhalten zeichnete sich durch intransparente, widersprüchliche Kommunikation aus. Neben Mikromanagement wird wenig Wertschätzung betrieben, indem Personalgespräche nicht vorbereitet oder Verhandlungen langwierig verschleppt werden. Der eigene Vorteil steht scheinbar über einem integren Verhalten gegenüber den Mitarbeitenden. Angesprochene Missstände werden zwar "gehört" aber teilweise sogar mit Ansage nicht geändert. Situationsgebundene Gespräche mit HR werden augenscheinlich als persönlicher Angriff empfunden und nicht als Hilfegesuch zur Verbesserung des Arbeitsklimas
Die IT stellt ohne große Umwege die Technik zur Verfügung, die benötigt wird.
Es wurde immer kommuniziert, dass diesbezügliche Probleme angesprochen werden können. Jedoch verpufften vorgenommene Anstrengungen unter Einbeziehung der verantwortlichen Personen.
Den Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen … aber wie schon oft beschrieben: wenn man den selben „Gegner“ hat, dann schweißt das zusammen.
Das stetige belächeln von Kritik.
Das ignorieren von Hilfeschreien.
Offensichtliche Fehlbesetzungen nicht korrigieren.
Gute Leute gehen lassen, weil man schlechte aus welchen Gründen auch immer halten will.
Auf wiederkehrende Kritik ernsthaft eingehen und Entscheidungen überdenken. Kritik ernstnehmen und zu schätzen wissen, dass diese geäußert wird, weil man prinzipiell nicht gehen will. Wenn man dann jedoch beobachten muss wie sich nichts ändert und Kritik belächelt und als unwahr dargestellt wird, dann darf man sich auch nicht wundern, dass Konsequenzen gezogen werden.
War mal cool. Je mehr mitarbeitende austreten und ihren Unmut kundtun, desto deutlicher wird das eigentliche Gesicht der Kiwigrid sichtbar…
Ist super. Man kann nahezu jederzeit von jedem Ort arbeiten.
Das Gehalt orientiert sich meines Erachtens nach nicht an der Leistung, der Betriebszugehörigkeit oder dem Engagement. Viel mehr orientiert es sich daran, wer bei wem gut dasteht und sich dadurch ein hohes Gehalt einheimsen kann.
Bis aus auf ein paar Ausnahmen, die aber leider an strategischen Stellen sitzen, großartig.
Einer der beiden Geschäftsführer grüßt grundsätzlich nicht. Selbst dann nicht, wenn man auf der selben Etage sitzt. Was man damit bezwecken will ist mir unklar.
Spezielle Teamleads sind absolut unhaltbar. Es fehlt nicht nur an fachlicher Kompetenz, sondern an grundlegender Kompetenz und offen gestanden gesundem Menschenverstand. Kein Mensch weiß, wie es gewisse Personen auf gewisse Positionen geschafft haben und diese Position trotz massiver, auf diese Person zurückführende, Kritik und Unmut gehalten werden kann.
Egal wie oft was anderes behauptet wird: es ist eine Firma von Männern für Männer. Wenn man den richtigen Männern nach dem Mund redet (alswohl man damit weiß Gott wie viele andere Kolleginnen in den Rücken fällt), dann klappts auch für weibliche Mitarbeiterinnen ;)
Viele tolle Kolleg:innen, die mir echt fehlen werden.
Das über 1 Jahr lang aktiv die Probleme im Team angesprochen wurden und letztlich sogar die HRler gegangen sind, die sich damit befasst haben, da wirklich keine Veränderungsbereitschaft da war.
Ich wäre wirklich gern geblieben und bin schweren Herzens jetzt am Gehen.
Führungskräfte schulen. Bekannte Personalien aus dem operativen Geschäft rausziehen, sonst werden immer mehr Leute gehen.
Lest euch bitte die Offboarding-Protokolle auch durch und ergreift endlich Maßnahmen. Danke
Abhängig vom Team. Im Produktmanagement sind geschlossen fast alle Kolleg:innen innerhalb eines Jahres gegangen, vor allem Frauen, da es keine angenehme und professionelle Mitarbeiterführung gab. Frauen wurden als „hysterisch“ und „zu emotional“ bezeichnet, sämtliche Eskalationen und Coachings konnten leider nichts verbessern.
Die Firma hat in Dresden keinen guten Ruf mehr, da wirklich viele gute Leute dort weggehen. Bei Kunden und Partnern herrscht auch keine Begeisterung.
Top, man kann jederzeit arbeiten oder private Termine wahrnehmen
Günstige Online-Kurse ja, mehr nicht
Die meisten Kolleg:innen sind großartig und sehr freundlich, jung und offen. Leider ist das Klima in der Führungsriege eher das Gegenteil und sehr „alte Schule“ aka misogyn und daran kann auch nichts geändert werden, da die Verantwortlichen nicht gehen werden.
Es gibt wenige Ältere. Langjährige Kolleg:innen werden zum Teil auch nicht geschätzt (schlechtere Bezahlung etc.)
Im Team PM fehlt es leider an der Durchsetzungskraft von der Führungskraft zur nächsthöheren Ebene, daher nimmt man die FK wenig wahr und bekommt auch keine Hilfe von ihr - gewünscht sind ruhige Ja-Sager
Die Büros sind funktional, aber recht hellhörig und im Sommer unerträglich warm.
Firmenmeeting gibt es einmal im Quartal, diese sind transparent. Ansonsten im Team PM ein Reporting-Meeting und 1:1s, es gibt also Austausch über Aufgaben. Wertschätzung kommt leider häufig zu kurz.
Absolut nicht. Firmenweit. Sowas habe ich noch nie erlebt und erlebe es hoffentlich auch nie wieder.
Das Thema an sich ist natürlich spannend und wichtig. Leider ist wenig Raum für neue Ansätze und Methoden da, sodass man nach kurzer Zeit in eine Art Arbeitsmelancholie verfällt, in der scheinbar viele Kolleg:innen verweilen
Dass ich ihm nicht mehr ausgesetzt bin.
Dass er Problemen aus dem Weg geht, dass Männer klar und deutlich bevorzugt werden, dass Mitarbeitenden Informationen bewusst vorenthalten werden, um diese dann bloßzustellen. Dass immer so getan wird, als sei für nichts Geld da, aber in bestimmten Situationen plötzlich Budgettöpfe gefunden werden, wenn es den richtigen Leuten nützt.
Gleichbehandlung der Geschlechter, ehrliche Kommunikation, Mitarbeitenden keine Angst durch die Führungskraft machen, hinter dem Rücken der MA nicht schlecht über diese reden, sich Konflikten offen stellen, Menschen zu Führungskräften ausbilden, MA fördern, den MA zuhören, weniger Vetternwirtschaft, Wertschätzung leben
Für Weiterbildung gibts meist kein Budget.
Es wird gern so getan, viel Greenwashing.
Kunden, Markt, Technologie, Freiheit.
Teilweise Langsamkeit bei Funktionalitäten, Abstimmungsschleifen.
Noch mehr alle in eine Richtung schauen, noch mehr gemeinsam agieren.
Ständige Bereitschaft aller, Dinge zu verbessern. Überwiegend fairer Umgang miteinander. Total überzeugt von der Vision.
Weiterhin bestehende Vorurteile bei einigen. Hin und wieder Toleranz von Sarkasmus.
Konflikte nicht solange schwelen lassen, bis die Feuer nicht mehr zu löschen sind. Manchmal mehr Pragmatismus und weniger Bürokratie. Agilität wirklich in allen Bereichen (auch außerhalb der Entwicklung) als Lösung verstehen und nicht als reines Buzzword behandeln.
In Meetings, im Arbeitsalltag und im eigenen Team super. Leider schotten sich einige Teams gegeneinander etwas ab.
Ambivalent. 1 Stern, wenn man nichts dafür tut. Es gibt mehr Arbeit als der Tag Stunden hat. Aber 5 Sterne dafür, dass man aktiv seine Zeit flexibel einteilen und auch für längere Zeiten verschnaufen kann. HR und Vorgesetzte sind da sehr verständnisvoll.
Man kommt schnell weiter, wenn man will. Weiterbildung so lala. Interne Weiterbildungsmöglichkeiten mit Community of Practice, Open Space etc. Seltene externe Weiterbildungen (dieses Jahr aber wohl normal - Corona).
Am Anfang mittelmäßig, Gespräch, jetzt passt es.
Hohes Sozialbewusstsein bei den einzelnen Mitarbeitern und Führungskräften. Thema Nachhaltigkeit wird seit diesem Jahr wenigstens mit Workshops und Maßnahmen angegangen. War in den letzten Jahren zwar Teil der Produkte und der Unternehmensmessage aber nicht wirklich im täglichen Handeln zu spüren.
Siehe Arbeitsatmosphäre. Macht meistens richtig Spaß zusammen. Echte Teams mit Teamzusammenhalt vorhanden. Aber das führt hin und wieder zu Spannungen zwischen einzelnen Gruppen. Leider auch einige Fieslinge dabei. Einige davon gehen jetzt (erwähnte "Kündigungswelle" in einigen der Bewertungen hier). Das ist nicht unbedingt schlecht - da hat sich lokal in einigen (Ex-)Teams eine ziemliche "Meckerkultur" aufgebaut. Für die, die bleiben, ist jetzt viel Arbeit da. Dafür ist die Stimmung besser.
Hoher Respekt. Meistens Ruhepole. Erden sowohl Entwickler als auch Führungskräfte. Wir brauchen noch mehr.
Führungskräfte sind sehr motiviert aber manchmal selbst etwas überfordert. Seitdem sie aber Coaching bekommen, scheinen sie besser klar zu kommen. Auf jeden Fall kann man immer Unterstützung bekommen. Ziele werden gesetzt, Motivation ist aber in seltenen Fällen etwas unklar.
Da hat sich dieses Jahr viel getan. Umfangreicher Ausbau mit Schall- und Sichtschutz. Mal sehen, was es bringt (gerade sind wir alle zuhause wegen Corona). Helle Räume. Große Fenster. Viele Whiteboards. Mehrere Küchen/Coaches/Kicker/Billiard. Klimaanlage. Stark ausbaufähig: Konferenzsysteme im Büro, Putzdienst.
Alle sind extrem bemüht, aber die richtige Balance ist noch nicht da: Manchmal kriegt man zu wenig mit, manchmal muss man das gar nicht wissen, was da erzählt wird. Gut ist: Viele Leute (auch GF) posten in den internen Blog + Nachfragen werden immer ordentlich beantwortet. Wenn man will, kann man volle Transparenz bekommen.
Ausbaufähig. Kommt auf die Abteilung an. Auf jeden Fall müssen die Ideen von Frauen öfter ernst genommen werden.
Auf jeden Fall. Ich war schon in mehreren Teams/Themen unterwegs. Manchmal kommen die interessanten Aufgaben automatisch. Manchmal muss man erst mal reinkommen und sie sich dann selbst welche suchen.
Kiwigrid hatte mit sehr vielen motivierten und kompetenten Leuten extrem viel Potenzial. Das Klima war sehr familiär und die Leute brannten für die Arbeit. „Hatte“ und „war“.
Jetzt wirkt Kiwigrid eher wie ein soziales Experiment, in dem man motivierte Leute ausbrennen lässt. Durch schlechte oder nicht vorhandene Kommunikation, der seit Jahren fehlende Richtung eines sinnvollen Geschäftsmodells, das schaffen von Kompetenz-Vakua (Mehrzahl von Vakuum) und dazu kommt immer mal eine kräftige Prise Micro-Management.
Dazu müsste man wissen, wo die Firma hin möchte, das ist mir absolut nicht klar, wenn man so viele kompetente Wissensträger und motivierte Mitarbeiter gehen lässt. Man lässt sehenden Auges eine komplette Abteilung ausbluten. Absolut unklar.
Seit der zweiten Kündigungswelle in der IT und dem konstanten Ignorieren von Problemen muss man entweder einen ausgeprägten Sarkasmus entwickeln oder im Management arbeiten.
Unter Entwicklern ist der Ruf nicht sehr gut, aber sonst erstaunlich gut. Da hat die Führung und das Marketing einen sehr guten Job gemacht.
Wenn man sich die Arbeit und die schlechte und teils respektlose Kommunikation nicht zu Herzen nimmt, kann man entspannt nach 8 Stunden den Rechner zu klappen. Konsequenzen gibt es nur, wenn man etwas infrage stellt.
Um Weiterbildung muss man sich ausdauernd selbst kümmern, denn das wird auch gern ausgesessen. Aber auch hier hat die Personalabteilung mit bestimmten Leads einiges für die Mitarbeiter machen können. Coaches werden aber schon mal abgesägt, wenn sie die Geschäftsführung kritisieren. Karriere ist in der IT eher schwierig, gerade wenn man Ahnung vom Fach hat und diese benutzt. Ab dem Level Projektleiter scheint das aber ganz easy zu sein, so oft wie sich das Management mit neuen Positionen aufgestellt und sich trotzdem nichts ändert. „Gibt es wieder einen neuen Geschäftsführer?“ oder „Gibt es eine neue Umstrukturierung?“, sind Running Gags unter Ex-Kiwis.
Das Gehalt ist unter dem Durchschnitt im Vergleich zum Markt. Boni werden versprochen, aber so lange ausgesessen, bis die Mitarbeiter vor Frust kündigen. Die Personalabteilung hat einiges durchgeboxen können, wie zum Beispiel das Firmenticket für öffentliche Verkehrsmittel, Massagen und andere sehr schöne Leistungen. Daher eher ambivalent.
Es gibt viele Mitarbeiter, die umweltbewusst sind, die Firma und die Führung ist es aber weniger. Dicke protzige Firmenwagen statt Elektroautos. Mettfrühstück, Grillen und Wurstbrötchen statt nachhaltiger Verpflegung. Schimmelnde Lebensmittel, vor allem verdorbene Milch, werden regelmäßig entsorgt. Aber hey, es gibt grünen Strom und jemand ist mit irgendwas zu dem Thema Nachhaltigkeit beauftragt.
Zu FFF wollte sich die Geschäftsführung nicht positionieren, wäre ja verrückt als „Green Company“.
Trotz allem ganz gut, aber wenn komplette Teams kündigen, verfällt man doch schnell dem Galgenhumor oder in die Resignation.
Es gibt einige wenige, die ihre Produkte oder Projekte vorantreiben. Das wird aber nicht gern gesehen, sie werden degradiert und deren Arbeit in die „Spielwiese“ verschoben. Es wird schon mal aus dem heiteren Himmel eine komplette funktionierende Abteilung umstrukturiert und man wartet Monate auf eine Erklärung, wofür. Probleme oder wichtige Themen wird aufgesessen oder die Verantwortung hin und her geschoben.
In der Corona-Zeit wurde wirklich großartig reagiert, davor ziehe ich meinen Hut. Letztes Jahr und dem Jahr davor wurde sehr viel für die Mitarbeiterzufriedenheit getan. Dieses Jahr wurde davon einiges zurückgedreht. Schlecht bewertete Bereiche in Mitarbeiterumfragen wurden ignoriert und diese bei Präsentationen sogar komplett ausgelassen.
Es wird oft über einen gesprochen, aber selten mit einem. Wenn man selbst nachfragt, wird man so lange hingehalten, bis das nächste Problem eskaliert.
Kann ich nicht einschätzen.
Wenn man nicht von wiederkehrenden Abhol-Meetings oder auswucherndem Micro-Management von der Arbeit abgehalten wird, bietet Kiwigrid ein durchaus spannendes und modernes technologisches Umfeld. Leider schleppt die Firma auch ein Monster von Altlast-Plattform mit sich, von dem sich die „Väter“ per se nicht trennen wollen.
Tolle Teams, wahnsinnig spannende Themen, herausfordernde technische Anforderungen.
Transparenz, Motivtation, gelebte DNA, Offenheit und Proaktivität bzgl. der eigenen Mitarbeiter
Change Management einführen, Konsequenzenlosigkeit abbauen, Direktoren und Heads als Leads stärker fordern, auf Personal achten - Belastungsgrenzen erkennen und sozial handeln, Diskussionskultur und Fingerpointing abbauen, Führungskräfte aufbauen, technische Diskussionen sinnvoll führen und Entscheidungen daraus im Entwicklungsprozess adäquat tracken/bewerten und überprüfen.
Jahre zuvor eine stark vom Innovieren geprägte Atmosphäre. Mit den letzten Jahren deutliche Verschlechterung. Viel Personalrotation, wenig Change Management, viele offene Fragen und Münder. Agile Mindset auf dem Abstellgleis, viele Grundsatzdiskussionen, viel Honig um den Mund schmieren und wenig Konsequenzen. Innerhalb der Teams herrscht meist eine tolle Atmosphäre.
Image ist wahnsinnig stark!
Verbrennung von Personal wird gesehen und auch nach Ansprechen nicht adäquat begegnet. Die Balance muss jeder für sich finden. Direktoren und Geschäftsführung sind in starker Forderungsposition. Leistungsträger werden unverhältnismäßig vielen Verantwortlichkeiten zugeordnet, was den Weggang von solchen Leistungsträgern extrem riskant macht.
Recht wenig zu bemängeln. Hab selber zwar mal ein halbes Jahr ohne Vergütung eine höhere Position bekleidet - das hab ich aber professionell verdrängt.
Ich kenne keine proaktive Beteiligung an aktuellen Klimadebatten. Es gab 2018 ein Beteiligung am Palais Sommer zu Themen crosssektoraler Kopllung und Energiewende. "Fridays 4 Future" nur wenn man die Erlaubnis beim Vorgesetzten einholt und die Fehlstunden wieder rausholt. Es existiert eine DNA und die Definition der Werte des Unternehmens - allerdings im aktuellen Zustand unbrauchar, da nicht nach solchen Kriterien gehandelt wird. Gerade im Kontext Renewables ist das ein absolutes No-Go, da die Energiewende eine Triebfeder des Erfolgs des Unternehmens darstellt und daher muss zwangsläufig für die Kommunikation und das Bewusstsein von Wirksamkeit und Wert ein ganz starkes Selbstverständnis existieren. Diese Überzeugungskraft wird nur von ganz wenigen Personen in der Firma schlüssig rüber gebracht.
In den Teams toll und das seit dem ersten Tag!
Unterragend - kann allerdings nicht verallgemeinert werden.
Keine Türen, kein Schallschutz, keine Klimaanlage in einigen Büros. Mängel werden sehr zögerlich behoben. Es gibt Büros mit den 3 genannten Ausstattungsmerkmalen. Allerdings fehlen diese baulichen Eigenschaften in einigen wesentlichen Büros, in denen Entwickler den gesamten Tag über im Hochsommer effizient arbeiten müssen. Technische Ausstattung für den Arbeitsalltag stimmt hingegen.
Kommunikation, Überwachung von Zielen/Strategiewechsel oder personellen Umbrüchen ist noch nie gelungen. Viel Ticket Ping Pong, viel zu viel Prozess, zu viele Führungskräfte, die eigentlich keine sind.
Zum Teil intransparente Abteilungsleiter Assessments. Es kommt vor, dass Gehaltsverhandlungen unabhängig von Inhalt und Qualität der Leistung in einem Projekt durchgeführt werden. Das ist zum Teil unprofessionell und ärgerlich aus Sicht eines Projektleiters, der sich für sein Team einsetzen möchte und die Arbeit zu 90% koordiniert.
Absolut! Nach wie vor sehr, sehr breit aufgestellt im Kontext Digitalisierung der Energiewende. Für jeden ist etwas interessantes dabei.
So verdient kununu Geld.