Ihr Unternehmen?

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KJHV 
Berlin 
Brandenburg
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Der mit Abstand schlimmste "soziale" Träger den ich bislang kennengelernt habe

1,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

/?

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht besteht dringend Verbesserungsbedarf in der Personal- und Führungsstruktur. Es sollte dringend geprüft werden, ob ein Wechsel in der Leitung erforderlich ist, da derzeit der Eindruck entsteht, dass grundlegende Führungs- und Kommunikationsprobleme bestehen, die den Betrieb erheblich belasten.

Mehrere Mitarbeitende berichten von einem belastenden Arbeitsklima, das durch mangelnde Transparenz, unklare Entscheidungen und einen respektlosen Umgang geprägt ist. Es entsteht der Eindruck, dass Kündigungen oder Versetzungen teilweise ohne nachvollziehbare Begründung erfolgen, was zu großer Unsicherheit im Team führt.

Zudem sollte die interne Kommunikation sowie der Umgang mit Mitarbeitenden dringend verbessert werden, um Vorwürfen von Benachteiligung oder unfairer Behandlung entgegenzuwirken und ein professionelles und wertschätzendes Arbeitsumfeld sicherzustellen.

Auch im Hinblick auf den pädagogischen Auftrag besteht aus Sicht einiger Mitarbeitender der Eindruck, dass die notwendige Aufmerksamkeit und Fürsorge gegenüber Kindern und Jugendlichen nicht immer im ausreichenden Maße gewährleistet ist. Dies sollte dringend überprüft und sichergestellt werden.

Insgesamt wäre eine umfassende externe oder interne Überprüfung der Strukturen und Abläufe sinnvoll, um Vertrauen wiederherzustellen und die Qualität der Arbeit langfristig zu sichern.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist stark von Druck und Kontrolle geprägt. Mitarbeitende werden teilweise ständig wegen angeblicher Vorfälle oder Fehler abgemahnt, die so aus meiner Sicht nicht stattgefunden haben. Dadurch entsteht ein Klima der Unsicherheit und Angst, in dem man permanent das Gefühl hat, sich rechtfertigen zu müssen. Statt Vertrauen und Zusammenarbeit stehen Kontrolle und Schuldzuweisungen im Vordergrund. Das wirkt sich langfristig sehr negativ auf Motivation und Arbeitsklima aus

Image

Aussen hui, innen fui

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist stark beeinträchtigt. Dienste werden teilweise sehr kurzfristig und ohne vorherige Absprache geändert, was eine verlässliche Planung des Privatlebens kaum möglich macht. Auf persönliche Bedürfnisse oder bereits bestehende Verpflichtungen wird dabei nur wenig Rücksicht genommen. Insgesamt entsteht dadurch ein Gefühl permanenter Verfügbarkeit, was auf Dauer sehr belastend ist.

Karriere/Weiterbildung

Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten wirken aus meiner Sicht stark eingeschränkt. Viele Mitarbeitende starten auf niedrigen Einstufungen und haben den Eindruck, dass eine faire und nachvollziehbare Eingruppierung nicht immer gewährleistet ist.

Zusätzlich kommt es nach meiner Erfahrung wiederholt zu Unklarheiten und Fehlern in den Abrechnungen, sodass Gehälter teilweise überprüft und nachgefordert werden müssen.

Insgesamt entsteht dadurch wenig Vertrauen in transparente Prozesse oder verlässliche Entwicklungsperspektiven im Unternehmen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt und die Sozialleistungen sind aus meiner Sicht nicht angemessen im Verhältnis zur Arbeitsbelastung und Verantwortung. Die Vergütung wirkt insgesamt wenig attraktiv, und zusätzliche Leistungen sind eher begrenzt.

Insgesamt entsteht der Eindruck, dass die Bezahlung nicht wirklich mit den tatsächlichen Anforderungen des Jobs Schritt hält, was die Unzufriedenheit im Team zusätzlich verstärkt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ein erkennbares Umwelt- oder Sozialbewusstsein ist im Arbeitsalltag aus meiner Sicht kaum vorhanden. Nachhaltige Aspekte oder entsprechende Maßnahmen spielen im täglichen Handeln und in Entscheidungen nur eine sehr untergeordnete Rolle.

Auch das allgemeine Bewusstsein für soziale Verantwortung wirkt wenig ausgeprägt. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass diese Themen im Unternehmen nicht aktiv gelebt oder priorisiert werden.

Kollegenzusammenhalt

Ein echter Kollegenzusammenhalt ist kaum vorhanden. Statt Teamgeist entsteht häufig der Eindruck, dass manche Mitarbeitende versuchen, sich durch angepasstes Verhalten bei der Führung beliebt zu machen, um selbst keine Nachteile zu bekommen. Dadurch leidet das Vertrauen untereinander erheblich. Offenheit oder gegenseitige Unterstützung bleiben dabei leider oft auf der Strecke.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen wirkt aus meiner Sicht nicht durchgehend respektvoll oder wertschätzend. Teilweise entsteht der Eindruck, dass ihre Erfahrung und ihr Beitrag im Arbeitsalltag nicht ausreichend berücksichtigt werden.

Statt gezielter Einbindung und Anerkennung kommt es eher dazu, dass ältere Mitarbeitende weniger ernst genommen oder nicht aktiv in wichtige Prozesse einbezogen werden. Insgesamt fehlt es an einer konsequent altersgerechten Wertschätzung im Team.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten wirkt aus meiner Sicht wenig transparent und distanziert gegenüber den Teams. Entscheidungen werden häufig getroffen, ohne diese ausreichend zu erklären oder die Mitarbeitenden einzubeziehen.

Zusätzlich habe ich erlebt, dass der Umgangston teilweise sehr respektlos sein kann und Mitarbeitende vor anderen negativ dargestellt oder bloßgestellt werden. Das führt zu einem Klima, in dem sich viele unsicher fühlen und wenig Vertrauen in die Führung besteht.

Insgesamt fehlt es an wertschätzender Kommunikation auf Augenhöhe sowie an einem fairen und professionellen Führungsstil.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind aus meiner Sicht belastend und wenig mitarbeiterfreundlich gestaltet. Hoher Arbeitsdruck, kurzfristige Änderungen von Abläufen und wenig Planbarkeit erschweren einen stabilen Arbeitsalltag.

Hinzu kommt, dass strukturelle Unterstützung oft fehlt und viele Entscheidungen ohne ausreichende Rücksicht auf die praktische Umsetzung im Arbeitsalltag getroffen werden. Insgesamt wirken die Rahmenbedingungen wenig darauf ausgelegt, langfristig gesundes und nachhaltiges Arbeiten zu ermöglichen.

Kommunikation

Die Kommunikation im Unternehmen empfinde ich als äußerst problematisch. Wenn Mitarbeitende Schwierigkeiten oder Anliegen haben, wird kaum Unterstützung angeboten. Es gibt praktisch keine verlässlichen Ansprechpartner, geschweige denn einen Mitarbeitersprecher oder Betriebsrat, an den man sich wenden könnte.

Anstatt Probleme offen und konstruktiv zu besprechen, erfolgt die Kommunikation häufig über Abmahnungen oder direkte Drohungen mit rechtlichen Konsequenzen. Dadurch entsteht kein professioneller Austausch, sondern ein Klima der Einschüchterung und Unsicherheit. Eine transparente und respektvolle Kommunikation auf Augenhöhe habe ich leider nicht erlebt.

Gleichberechtigung

Aus meiner Wahrnehmung wird Gleichberechtigung im Unternehmen nicht konsequent gelebt. Besonders Mitarbeitende mit ausländischem Hintergrund wirken teilweise benachteiligt und haben es schwer, sich gleichwertig eingebunden zu fühlen.

In Leitungs- und Führungspositionen sind nach meiner Beobachtung überwiegend deutsche Mitarbeitende vertreten, was Fragen zur Chancengleichheit aufwirft. Insgesamt entsteht dadurch der Eindruck, dass Diversität und echte Gleichberechtigung im Unternehmen noch nicht ausreichend berücksichtigt werden.

Interessante Aufgaben

gibt es.

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Arbeitgeber-Kommentar

Laura Wiedersich, Feedbackmanagement
Laura WiedersichFeedbackmanagement

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen so ausführlich zu schildern. Die Vielzahl und Schwere der von Ihnen erhobenen Vorwürfe nehmen wir ernst. Gleichzeitig ist es uns wichtig, diese differenziert einzuordnen.

Unsere Kolleg:innen und Leitungskräfte übernehmen täglich Verantwortung für Kinder, Jugendliche und Familien in einem anspruchsvollen Arbeitsfeld. Dabei erleben wir in der Zusammenarbeit ein hohes Maß an Engagement, Fachlichkeit und Verantwortungsbewusstsein. Die von Ihnen geschilderten Erfahrungen entsprechen daher nicht dem Bild, das wir aus vielen anderen Rückmeldungen, dem Arbeitsalltag und dem Austausch mit unseren Teams kennen.

Besonders die Vorwürfe zu fehlender Gleichbehandlung, mangelnder Wertschätzung, Diskriminierung oder einem respektlosen Umgang nehmen wir ernst. Gleichzeitig stehen diese nicht im Einklang mit unserem Selbstverständnis und den Werten, die wir als Träger vertreten. Hinweise auf Benachteiligung oder Diskriminierung prüfen wir grundsätzlich sorgfältig und gehen ihnen nach.

Auch die Themen Kommunikation, Führungsverhalten und Arbeitsbedingungen reflektieren wir kontinuierlich. Führung bedeutet dabei, fachliche, organisatorische und wirtschaftliche Anforderungen in Einklang zu bringen und Entscheidungen zu treffen, die nicht immer von allen Beteiligten gleichermaßen getragen werden. Das entbindet uns jedoch nicht davon, Entscheidungen nachvollziehbar zu machen und den Dialog zu suchen.

Als gemeinnütziger Träger tragen wir zudem Verantwortung dafür, unsere Angebote langfristig und verlässlich aufrechtzuerhalten. Wirtschaftliches Handeln steht dabei nicht im Gegensatz zu guter Pädagogik, sondern schafft die Grundlage dafür, Kindern, Jugendlichen und Familien dauerhaft Unterstützung anbieten zu können.

Da Ihre Bewertung sehr viele konkrete Vorwürfe enthält, würden wir uns über einen persönlichen Austausch freuen. Nur so können wir nachvollziehen, worauf sich einzelne Aussagen beziehen, diese prüfen und gegebenenfalls Verbesserungen ableiten.

Sie erreichen uns jederzeit vertraulich unter:

📧 feedback@kjsh.de
💻 https://beschwerde-kjsh.not-a-problem.de/

Herzliche Grüße
Laura Wiedersich (Feedbackmanagement)

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