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KJHV 
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115 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,6Weiterempfehlung: 68%
Score-Details

115 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Mehrfachbewertung

Läuft hier

4,6
Empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung in Berlin gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Arbeitsatmosphäre

Die Menschen haben immer die Hilfesuchenden im Blick

Work-Life-Balance

Wir sind im sozialen Bereich und es gibt immer viel zu tun

Karriere/Weiterbildung

Es gibt viele Möglichkeiten

Gehalt/Benefits

Gehalt kann bei anderen Trägern höher sein

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Top es gibt Richtlinien

Kollegenzusammenhalt

Top

Umgang mit älteren Kollegen

Die werden sehr geschätzt

Vorgesetztenverhalten

Ich kann mich immer an die Person wenden

Arbeitsbedingungen

Die sind gut

Kommunikation

Es wird versucht offen zu kommunizieren

Gleichberechtigung

Wird versucht

Interessante Aufgaben

Immer


Image

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Arbeitgeber-Kommentar

Laura Wiedersich, Feedbackmanagement
Laura WiedersichFeedbackmanagement

Vielen Dank für Ihre positive Bewertung und Ihre Empfehlung. Es freut uns sehr, dass Sie besonders den Einsatz für die Hilfesuchenden, den Zusammenhalt im Team sowie die vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten hervorheben. Vielen Dank auch für Ihren Hinweis zum Gehalt – wir wissen, dass dies ein wichtiges Thema ist und arbeiten kontinuierlich daran, attraktive Rahmenbedingungen zu schaffen.

Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Tolle Arbeit, aber Kommunikation mit Chef ist unberechenbar

3,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Work-Life-Balance

Flexible Arbeitszeiten und Urlaubsplanung, nur ein fester Bürotag

Kollegenzusammenhalt

Tolles, sich unterstützendes Team

Kommunikation

Kommunikation mit Chefetage ist herausfordernd und nicht immer berechenbar.


Arbeitsatmosphäre

Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Laura Wiedersich, Feedbackmanagement
Laura WiedersichFeedbackmanagement

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für Ihr Feedback. Es freut uns, dass Sie insbesondere die Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung, die Urlaubsplanung und den Zusammenhalt im Team positiv hervorheben.

Ihre Rückmeldung zur Kommunikation mit Führungskräften nehmen wir ernst. Gerade in einem komplexen Arbeitsumfeld sind transparente und verlässliche Kommunikation sowie nachvollziehbare Entscheidungen wichtige Voraussetzungen für eine gute Zusammenarbeit. Gleichzeitig wissen wir, dass Kommunikation unterschiedlich wahrgenommen werden kann und arbeiten kontinuierlich daran, den Austausch auf allen Ebenen weiterzuentwickeln.

Wenn Sie Ihre Erfahrungen näher erläutern möchten, freuen wir uns über den direkten Austausch:
📧 feedback@kjsh.de
💻 https://beschwerde-kjsh.not-a-problem.de/

Herzliche Grüße
Laura Wiedersich (Feedbackmanagement)

Ganz okay, das wird hoffentlich besser

3,3
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

offene Kommunikation. pünkliche Bezahlung

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

steht schon in den Verbesserungsvorschlägen

Verbesserungsvorschläge

Betriebliche Altersvorsorge einführen. Schichtbezahlung zu 100% leisten Arbeitsplatzbedingungen verbessern

Arbeitsatmosphäre

harmonievolle Arbeitsatmosphäre

Image

Mitarbeiter macht die Arbeit Spass, die Sonderzahlungen müssten besser sein

Work-Life-Balance

Arbeitszeiten werden für einen Monat festgeschrieben, Arbeitszeit(24h) werden nicht angerechnet, (17h) je nach Einrichtung auch mal (19h)

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen finden im Rahmen der Pflichtveranstalltungen statt, Karriere machen ist möglich

Gehalt/Benefits

Sehr unzureichend, kein Angebot auf kommunale Zusatzrente. Wochenend und Feitertage werden nicht zu 100% vergütet. Nachtzuschläge werden ebenfalls nicht voll bezahlt/kein 100% Zeitausgleich

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Deutschlandticket ja. Bei Eltern wird wenig rücksicht genommen auf Dienste (24h)

Kollegenzusammenhalt

Könnte besser sein.

Umgang mit älteren Kollegen

Es ist schwer zu erklären, ältere wissen alles besser und die jüngeren arbeiten schon seit Jahren

Vorgesetztenverhalten

Kontakt jederzeit möglich und man wird gehört

Arbeitsbedingungen

Je nach Einrichtung gut bis befriedigend.

Kommunikation

findet regelmässig mit Übergeordneter Stelle statt

Gleichberechtigung

Habe keinen Unterschied festgestellt

Interessante Aufgaben

Die Arbeit im allgemeinen wird gerecht verteilt, alle haben die selbigen Vor und Nachteile

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Arbeitgeber-Kommentar

Laura Wiedersich, Feedbackmanagement
Laura WiedersichFeedbackmanagement

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für Ihr ausführliches Feedback. Es freut uns, dass Sie die offene Kommunikation, die Erreichbarkeit von Leitungskräften und die grundsätzlich faire Aufgabenverteilung positiv hervorheben.

Ihre Hinweise zu Vergütung, Arbeitsbedingungen und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf nehmen wir ernst. Gerade in der stationären Kinder- und Jugendhilfe stehen wir häufig vor der Herausforderung, die Bedarfe der von uns begleiteten jungen Menschen mit den Bedürfnissen unserer Kolleg:innen bestmöglich in Einklang zu bringen.

Einige Ihrer Anmerkungen möchten wir ergänzend einordnen: So bieten wir mit der VBLU eine betriebliche Altersvorsorge in den allermeisten Fällen an, sprechen Sie hierzu einfach mit Ihrer Leitungskraft. Auch Zuschläge werden gezahlt, wobei sich deren Ausgestaltung nach den jeweiligen Angebotsformen und den geltenden Regelungen richtet.

Ihre weiteren Anregungen zu Arbeitsbedingungen und Rahmenbedingungen vor Ort nehmen wir als Impulse für die weitere Entwicklung mit. Wenn Sie einzelne Punkte näher erläutern möchten, freuen wir uns über den direkten Austausch. Sie erreichen uns jederzeit unter:

📧 feedback@kjsh.de
💻 https://beschwerde-kjsh.not-a-problem.de/

Herzliche Grüße
Laura Wiedersich (Feedbackmanagement)

Der mit Abstand schlimmste "soziale" Träger den ich bislang kennengelernt habe

1,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

/?

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht besteht dringend Verbesserungsbedarf in der Personal- und Führungsstruktur. Es sollte dringend geprüft werden, ob ein Wechsel in der Leitung erforderlich ist, da derzeit der Eindruck entsteht, dass grundlegende Führungs- und Kommunikationsprobleme bestehen, die den Betrieb erheblich belasten.

Mehrere Mitarbeitende berichten von einem belastenden Arbeitsklima, das durch mangelnde Transparenz, unklare Entscheidungen und einen respektlosen Umgang geprägt ist. Es entsteht der Eindruck, dass Kündigungen oder Versetzungen teilweise ohne nachvollziehbare Begründung erfolgen, was zu großer Unsicherheit im Team führt.

Zudem sollte die interne Kommunikation sowie der Umgang mit Mitarbeitenden dringend verbessert werden, um Vorwürfen von Benachteiligung oder unfairer Behandlung entgegenzuwirken und ein professionelles und wertschätzendes Arbeitsumfeld sicherzustellen.

Auch im Hinblick auf den pädagogischen Auftrag besteht aus Sicht einiger Mitarbeitender der Eindruck, dass die notwendige Aufmerksamkeit und Fürsorge gegenüber Kindern und Jugendlichen nicht immer im ausreichenden Maße gewährleistet ist. Dies sollte dringend überprüft und sichergestellt werden.

Insgesamt wäre eine umfassende externe oder interne Überprüfung der Strukturen und Abläufe sinnvoll, um Vertrauen wiederherzustellen und die Qualität der Arbeit langfristig zu sichern.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist stark von Druck und Kontrolle geprägt. Mitarbeitende werden teilweise ständig wegen angeblicher Vorfälle oder Fehler abgemahnt, die so aus meiner Sicht nicht stattgefunden haben. Dadurch entsteht ein Klima der Unsicherheit und Angst, in dem man permanent das Gefühl hat, sich rechtfertigen zu müssen. Statt Vertrauen und Zusammenarbeit stehen Kontrolle und Schuldzuweisungen im Vordergrund. Das wirkt sich langfristig sehr negativ auf Motivation und Arbeitsklima aus

Image

Aussen hui, innen fui

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist stark beeinträchtigt. Dienste werden teilweise sehr kurzfristig und ohne vorherige Absprache geändert, was eine verlässliche Planung des Privatlebens kaum möglich macht. Auf persönliche Bedürfnisse oder bereits bestehende Verpflichtungen wird dabei nur wenig Rücksicht genommen. Insgesamt entsteht dadurch ein Gefühl permanenter Verfügbarkeit, was auf Dauer sehr belastend ist.

Karriere/Weiterbildung

Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten wirken aus meiner Sicht stark eingeschränkt. Viele Mitarbeitende starten auf niedrigen Einstufungen und haben den Eindruck, dass eine faire und nachvollziehbare Eingruppierung nicht immer gewährleistet ist.

Zusätzlich kommt es nach meiner Erfahrung wiederholt zu Unklarheiten und Fehlern in den Abrechnungen, sodass Gehälter teilweise überprüft und nachgefordert werden müssen.

Insgesamt entsteht dadurch wenig Vertrauen in transparente Prozesse oder verlässliche Entwicklungsperspektiven im Unternehmen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt und die Sozialleistungen sind aus meiner Sicht nicht angemessen im Verhältnis zur Arbeitsbelastung und Verantwortung. Die Vergütung wirkt insgesamt wenig attraktiv, und zusätzliche Leistungen sind eher begrenzt.

Insgesamt entsteht der Eindruck, dass die Bezahlung nicht wirklich mit den tatsächlichen Anforderungen des Jobs Schritt hält, was die Unzufriedenheit im Team zusätzlich verstärkt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ein erkennbares Umwelt- oder Sozialbewusstsein ist im Arbeitsalltag aus meiner Sicht kaum vorhanden. Nachhaltige Aspekte oder entsprechende Maßnahmen spielen im täglichen Handeln und in Entscheidungen nur eine sehr untergeordnete Rolle.

Auch das allgemeine Bewusstsein für soziale Verantwortung wirkt wenig ausgeprägt. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass diese Themen im Unternehmen nicht aktiv gelebt oder priorisiert werden.

Kollegenzusammenhalt

Ein echter Kollegenzusammenhalt ist kaum vorhanden. Statt Teamgeist entsteht häufig der Eindruck, dass manche Mitarbeitende versuchen, sich durch angepasstes Verhalten bei der Führung beliebt zu machen, um selbst keine Nachteile zu bekommen. Dadurch leidet das Vertrauen untereinander erheblich. Offenheit oder gegenseitige Unterstützung bleiben dabei leider oft auf der Strecke.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen wirkt aus meiner Sicht nicht durchgehend respektvoll oder wertschätzend. Teilweise entsteht der Eindruck, dass ihre Erfahrung und ihr Beitrag im Arbeitsalltag nicht ausreichend berücksichtigt werden.

Statt gezielter Einbindung und Anerkennung kommt es eher dazu, dass ältere Mitarbeitende weniger ernst genommen oder nicht aktiv in wichtige Prozesse einbezogen werden. Insgesamt fehlt es an einer konsequent altersgerechten Wertschätzung im Team.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten wirkt aus meiner Sicht wenig transparent und distanziert gegenüber den Teams. Entscheidungen werden häufig getroffen, ohne diese ausreichend zu erklären oder die Mitarbeitenden einzubeziehen.

Zusätzlich habe ich erlebt, dass der Umgangston teilweise sehr respektlos sein kann und Mitarbeitende vor anderen negativ dargestellt oder bloßgestellt werden. Das führt zu einem Klima, in dem sich viele unsicher fühlen und wenig Vertrauen in die Führung besteht.

Insgesamt fehlt es an wertschätzender Kommunikation auf Augenhöhe sowie an einem fairen und professionellen Führungsstil.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind aus meiner Sicht belastend und wenig mitarbeiterfreundlich gestaltet. Hoher Arbeitsdruck, kurzfristige Änderungen von Abläufen und wenig Planbarkeit erschweren einen stabilen Arbeitsalltag.

Hinzu kommt, dass strukturelle Unterstützung oft fehlt und viele Entscheidungen ohne ausreichende Rücksicht auf die praktische Umsetzung im Arbeitsalltag getroffen werden. Insgesamt wirken die Rahmenbedingungen wenig darauf ausgelegt, langfristig gesundes und nachhaltiges Arbeiten zu ermöglichen.

Kommunikation

Die Kommunikation im Unternehmen empfinde ich als äußerst problematisch. Wenn Mitarbeitende Schwierigkeiten oder Anliegen haben, wird kaum Unterstützung angeboten. Es gibt praktisch keine verlässlichen Ansprechpartner, geschweige denn einen Mitarbeitersprecher oder Betriebsrat, an den man sich wenden könnte.

Anstatt Probleme offen und konstruktiv zu besprechen, erfolgt die Kommunikation häufig über Abmahnungen oder direkte Drohungen mit rechtlichen Konsequenzen. Dadurch entsteht kein professioneller Austausch, sondern ein Klima der Einschüchterung und Unsicherheit. Eine transparente und respektvolle Kommunikation auf Augenhöhe habe ich leider nicht erlebt.

Gleichberechtigung

Aus meiner Wahrnehmung wird Gleichberechtigung im Unternehmen nicht konsequent gelebt. Besonders Mitarbeitende mit ausländischem Hintergrund wirken teilweise benachteiligt und haben es schwer, sich gleichwertig eingebunden zu fühlen.

In Leitungs- und Führungspositionen sind nach meiner Beobachtung überwiegend deutsche Mitarbeitende vertreten, was Fragen zur Chancengleichheit aufwirft. Insgesamt entsteht dadurch der Eindruck, dass Diversität und echte Gleichberechtigung im Unternehmen noch nicht ausreichend berücksichtigt werden.

Interessante Aufgaben

gibt es.

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Arbeitgeber-Kommentar

Laura Wiedersich, Feedbackmanagement
Laura WiedersichFeedbackmanagement

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen so ausführlich zu schildern. Die Vielzahl und Schwere der von Ihnen erhobenen Vorwürfe nehmen wir ernst. Gleichzeitig ist es uns wichtig, diese differenziert einzuordnen.

Unsere Kolleg:innen und Leitungskräfte übernehmen täglich Verantwortung für Kinder, Jugendliche und Familien in einem anspruchsvollen Arbeitsfeld. Dabei erleben wir in der Zusammenarbeit ein hohes Maß an Engagement, Fachlichkeit und Verantwortungsbewusstsein. Die von Ihnen geschilderten Erfahrungen entsprechen daher nicht dem Bild, das wir aus vielen anderen Rückmeldungen, dem Arbeitsalltag und dem Austausch mit unseren Teams kennen.

Besonders die Vorwürfe zu fehlender Gleichbehandlung, mangelnder Wertschätzung, Diskriminierung oder einem respektlosen Umgang nehmen wir ernst. Gleichzeitig stehen diese nicht im Einklang mit unserem Selbstverständnis und den Werten, die wir als Träger vertreten. Hinweise auf Benachteiligung oder Diskriminierung prüfen wir grundsätzlich sorgfältig und gehen ihnen nach.

Auch die Themen Kommunikation, Führungsverhalten und Arbeitsbedingungen reflektieren wir kontinuierlich. Führung bedeutet dabei, fachliche, organisatorische und wirtschaftliche Anforderungen in Einklang zu bringen und Entscheidungen zu treffen, die nicht immer von allen Beteiligten gleichermaßen getragen werden. Das entbindet uns jedoch nicht davon, Entscheidungen nachvollziehbar zu machen und den Dialog zu suchen.

Als gemeinnütziger Träger tragen wir zudem Verantwortung dafür, unsere Angebote langfristig und verlässlich aufrechtzuerhalten. Wirtschaftliches Handeln steht dabei nicht im Gegensatz zu guter Pädagogik, sondern schafft die Grundlage dafür, Kindern, Jugendlichen und Familien dauerhaft Unterstützung anbieten zu können.

Da Ihre Bewertung sehr viele konkrete Vorwürfe enthält, würden wir uns über einen persönlichen Austausch freuen. Nur so können wir nachvollziehen, worauf sich einzelne Aussagen beziehen, diese prüfen und gegebenenfalls Verbesserungen ableiten.

Sie erreichen uns jederzeit vertraulich unter:

📧 feedback@kjsh.de
💻 https://beschwerde-kjsh.not-a-problem.de/

Herzliche Grüße
Laura Wiedersich (Feedbackmanagement)

Strukturelle Probleme überschatten die eigentliche Arbeit

1,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

/

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Führungskräfte des KJHV Wannsee´s

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht wäre es sinnvoll, Leitungspositionen regelmäßig zu rotieren oder stärker in die direkte Praxis einzubinden. Dadurch könnten Entscheidungen näher an der Realität der Arbeit getroffen werden und ein besseres Verständnis für die Herausforderungen im Alltag entstehen.

Zudem würde ich mir insgesamt mehr Fokus auf pädagogische Qualität statt auf wirtschaftliche Aspekte wünschen. Mehr Transparenz, mehr Präsenz der Führungskräfte vor Ort und klarere, nachvollziehbare Entscheidungswege könnten das Arbeitsklima deutlich verbessern.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre habe ich als dauerhaft angespannt und belastend erlebt. Wertschätzung ist kaum spürbar, stattdessen herrscht oft ein Klima von Misstrauen und unterschwelligen Konflikten. Offen zu sprechen fühlt sich nicht sicher an.

Image

Nach außen wird ein deutlich positiveres Bild vermittelt, als ich es intern erlebt habe. Auch im Hinblick auf Bewertungen hatte ich persönlich den Eindruck, dass kritische Stimmen nicht lange sichtbar sind, während gleichzeitig sehr positive Bewertungen erscheinen (auch vor allem hier auf kununu) Für mich wirkt das nicht immer stimmig.

Aus meinem Arbeitsumfeld kenne ich KEINE Personen, die wirklich zufrieden sind, insbesondere im Hinblick auf die Leitung (KJHV Wannsee). Dieser Unterschied zwischen Außenwirkung und interner Stimmung hat bei mir den Eindruck verstärkt, dass das Image nicht der tatsächlichen Situation vor Ort entspricht.

Work-Life-Balance

Sehr schwierig. Dienstpläne sind unberechenbar, Änderungen erfolgen kurzfristig, und private Planung wird dadurch stark beeinträchtigt.

Karriere/Weiterbildung

Weiterentwicklungsmöglichkeiten sind begrenzt oder nicht klar geregelt. Man wird immer klein gehalten. Letztes Jahr gab es z.B. neue Verträge für ALLE Mitarbeitenden und jeder kam in Stufe 1, egal wie lange man schon in diesem Träger oder wie viele Jahre Arbeitserfahrung man schon mit sich bringt.

Gehalt/Benefits

Die Vergütung empfinde ich im Verhältnis zur Belastung als nicht angemessen. Zusätzlich habe ich die Lohnabrechnungen wiederholt als fehleranfällig erlebt. Das habe ich so bei anderen Trägern noch nie erlebt. Es ist notwendig, die Lohnabrechnungen regelmäßig genau zu überprüfen, da es mehrfach zu Unstimmigkeiten kam, die geklärt werden mussten. Das sorgt für zusätzlichen Aufwand und Unsicherheit und man bekommt schnell das Gefühl dass diese Fehler mit Absicht passieren, da es sich immer um "zu wenig Geld handelt" als um zu viel.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen wird ein gewisses soziales Verantwortungsbewusstsein vermittelt, was auch zum Tätigkeitsfeld passt. In meinem Arbeitsalltag hatte ich jedoch nicht den Eindruck, dass diese Werte konsequent gelebt werden. Zwischen dem Anspruch und der tatsächlichen Umsetzung besteht aus meiner Sicht eine deutliche Lücke.

Insbesondere im Umgang mit Mitarbeitenden und in organisatorischen Entscheidungen hätte ich mir mehr Verantwortungsbewusstsein und Konsequenz gewünscht. Dadurch entsteht für mich der Eindruck, dass soziale Werte eher kommuniziert als tatsächlich im Alltag verankert sind.

Kollegenzusammenhalt

Grundsätzlich habe ich das Team auf fachlicher und menschlicher Ebene als sehr engagiert und unterstützend erlebt. Viele Kolleg:innen arbeiten motiviert zusammen und könnten ein wirklich gutes Arbeitsumfeld schaffen. Gleichzeitig hatte ich jedoch den Eindruck, dass dieser Zusammenhalt von der Führungsebene nicht gefördert, sondern geschwächt wird. Es entstehen aus meiner Sicht Situationen, in denen Spannungen verstärkt oder Konflikte nicht deeskaliert werden. Dadurch kommt es immer wieder zu unnötigen Streitigkeiten, die die Zusammenarbeit belasten und den eigentlich guten Teamgeist untergraben.

Umgang mit älteren Kollegen

Diskriminierung pur!

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Führungskräfte habe ich als äußerst enttäuschend und belastend erlebt. Für mich war kaum echte Unterstützung spürbar, stattdessen entstand häufig der Eindruck von Distanz, Desinteresse und mangelnder Verantwortungsübernahme. Im Alltag fehlte aus meiner Sicht oft die notwendige Präsenz vor Ort, sodass Entscheidungen getroffen wurden, ohne die tatsächlichen Gegebenheiten ausreichend zu kennen.

Ich hatte wiederholt das Gefühl, dass die Leitungsebene wenig Verständnis für die Anforderungen der pädagogischen Arbeit mitbringt. Zentrale Aspekte wie Empathie, Rückhalt und fachliche Begleitung kamen für mich deutlich zu kurz. Stattdessen wirkten Prioritäten teilweise anders gesetzt, was bei mir den Eindruck hinterlassen hat, dass die Bedürfnisse von Mitarbeitenden und Klient:innen nicht konsequent im Mittelpunkt stehen.

Insgesamt habe ich die Führung als wenig greifbar, kaum unterstützend und für mich nicht angemessen für ein soziales Arbeitsfeld erlebt, das gilt vor allem für den die Führungspositionen des KJHV Wannsee.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen empfinde ich als schwierig. Die Rahmenbedingungen lassen es oft nicht zu, die Arbeit so auszuführen, wie man es fachlich eigentlich für richtig halten würde.

Kommunikation

Die Kommunikation ist intransparent, teilweise widersprüchlich und oft unzuverlässig. Informationen werden nicht klar weitergegeben, Entscheidungen sind schwer nachvollziehbar.

Gleichberechtigung

Ich hatte nicht den Eindruck, dass alle Mitarbeitenden gleich behandelt werden. Einige werden klar bevorzugt, während andere benachteiligt werden. Bestimmte Verhaltensweisen werden toleriert, die ich persönlich als unangemessen empfinde.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben an sich können durchaus abwechslungsreich und inhaltlich interessant sein. Die Arbeit mit den Jugendlichen bietet grundsätzlich viele Möglichkeiten, sich fachlich einzubringen und etwas Sinnvolles zu tun. Allerdings werden diese positiven Aspekte aus meiner Sicht stark durch die Rahmenbedingungen eingeschränkt. Durch organisatorische Probleme, mangelnde Unterstützung und interne Spannungen geht viel von dem verloren, was die Tätigkeit eigentlich attraktiv machen könnte.

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Arbeitgeber-Kommentar

Laura Wiedersich, Feedbackmanagement
Laura WiedersichFeedbackmanagement

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für Ihre ausführliche Rückmeldung. Die Vielzahl der kritischen Punkte nehmen wir ernst und nutzen sie zur weiteren Reflexion. Gleichzeitig ist es uns wichtig, diese differenziert einzuordnen.

Die Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe ist strukturell anspruchsvoll und von komplexen Rahmenbedingungen geprägt. Spannungen im Arbeitsalltag entstehen daher nicht ausschließlich durch einzelne Ebenen, sondern auch aus diesen Anforderungen heraus.

Ihre Hinweise zu Kommunikation und Arbeitsatmosphäre nehmen wir wahr. In einer Organisation unserer Größe arbeiten wir fortlaufend daran, Informationswege klarer zu gestalten und Entscheidungsprozesse nachvollziehbar zu machen.

Auch die Kritik am Führungsverhalten ordnen wir vor diesem Hintergrund ein: Leitung bedeutet, fachliche, organisatorische und wirtschaftliche Anforderungen zusammenzuführen und Entscheidungen zu treffen, die nicht immer für alle unmittelbar nachvollziehbar sind. Gleichzeitig stehen Fachlichkeit, Verantwortung und die Weiterentwicklung der Angebote im Mittelpunkt.

Der beschriebene Teamzusammenhalt zeigt, wie engagiert unsere Kolleg:innen arbeiten. Diesen stärken wir weiter und begleiten Konflikte aktiv. Dienstplanung und Arbeitsbedingungen bleiben ein kontinuierlicher Entwicklungsprozess, bei dem wir versuchen, Bedarfe der Adressat:innen und der Kolleg:innen bestmöglich in Einklang zu bringen.

Vorwürfe zu Ungleichbehandlung oder Diskriminierung nehmen wir grundsätzlich sehr ernst und gehen ihnen nach.

Als gemeinnütziger Träger ist wirtschaftliches Handeln Voraussetzung dafür, langfristig stabile Hilfen anbieten zu können. Ebenso werden Themen wie Vergütung, Abrechnung und Personalentwicklung fortlaufend geprüft und weiterentwickelt.

Wenn Sie Ihre Erfahrungen konkreter einordnen möchten, freuen wir uns über den direkten Austausch:
📧 feedback@kjsh.de
💻 https://beschwerde-kjsh.not-a-problem.de/

Herzliche Grüße
Laura Wiedersich (Feedbackmanagement)

Flache Hierarchien und positive Fehlerkultur

4,7
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Flache Hierarchien, positive Fehlerkultur, starke Haltung und Einsatz der Führungskräfte für die Belange der Kinder- und Jugendlichen.

Verbesserungsvorschläge

Onboarding: bessere / mehr Infos über Zuständigkeiten und Möglichkeiten für Fortbildungen, Benefits und Karrieremöglichkeiten.

Arbeitsatmosphäre

Kollegial und auf Augenhöhe

Work-Life-Balance

Auf Grund des herausfordernden Arbeitsfeldes manchmal schwierig.

Gehalt/Benefits

Stufenaufstieg und Jahressonderzahlung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Teilweise im Bereich Buchhaltung noch viel Papier /ausgedrucktes notwendig.

Vorgesetztenverhalten

Flache Hierarchien und ansprechbare Leitungskräfte mit positiver Fehlerkultur.

Kommunikation

Sehr gutes Beschwerdemanagement und Kommunikation auf Augenhöhe, es könnte allerdings daran gearbeitet werden von Anfang an mehr Informationen zur Verfügung zu stellen wer für was zuständig ist.


Image

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Laura Wiedersich, Feedbackmanagement
Laura WiedersichFeedbackmanagement

Liebe:r Kolleg:in,
vielen Dank für Ihr positives und zugleich differenziertes Feedback! Es freut uns sehr, dass Sie die flachen Hierarchien, die Fehlerkultur und die Haltung unserer Leitungskräfte so wahrnehmen konnten – und können.
Ihre Hinweise zum Onboarding und zur Transparenz bei Zuständigkeiten nehmen wir ernst. Gerade ein guter Einstieg ist wichtig, um sich sicher im Arbeitsalltag zu bewegen. Auch den Punkt zur Digitalisierung nehmen wir gerne mit – hier sind wir bereits in Entwicklung, wissen aber, dass noch nicht alles optimal läuft.
Schön ist auch Ihre Rückmeldung zur Kommunikation auf Augenhöhe. Gleichzeitig bestärkt uns Ihr Hinweis, weiterhin daran zu arbeiten, Informationen frühzeitig und klar zugänglich zu machen.
Wenn Sie Ihre Anregungen noch konkreter mit uns teilen möchten, freuen wir uns über den direkten Austausch:
📧 feedback@kjsh.de
💻 https://beschwerde-kjsh.not-a-problem.de/
Herzliche Grüße
Laura Wiedersich (Feedbackmanagement)

Zufriedenheit mit dieser Träger

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist super

Kollegenzusammenhalt

Wir ergänzen uns sehr gut

Kommunikation

Wir können immer über alles sprechen


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Laura Wiedersich, Feedbackmanagement
Laura WiedersichFeedbackmanagement

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für Ihre tolle Rückmeldung! Es freut uns sehr, dass Sie die Arbeitsatmosphäre, den offenen Austausch und den Teamzusammenhalt so positiv erleben konnten – und können.

Solche Rückmeldungen bestärken uns darin, weiterhin auf ein wertschätzendes Miteinander und gute Zusammenarbeit zu setzen.

Herzliche Grüße
Laura Wiedersich (Feedbackmanagement)

Insgesamt ist die Arbeit in diesem Unternehmen zufriedenstellend.

4,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Arbeitgeber ist verständnisvoll und hilfsbereit.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Laura Wiedersich, Feedbackmanagement
Laura WiedersichFeedbackmanagement

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für Ihre positive Rückmeldung! Es freut uns sehr, dass Sie die Zusammenarbeit als verständnisvoll und unterstützend erleben konnten – und können.

Schön, dass Sie sich bei uns insgesamt wohlfühlen.

Herzliche Grüße
Laura Wiedersich (Feedbackmanagement)

Super Arbeitgeber

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich habe immer einen Ansprechpartner für diverse Herausforderungen.

Arbeitsatmosphäre

Ganz tolles Team und Vorgesetzte.

Work-Life-Balance

So wie es sein muss. Natürlich muss man Kompromisse machen, um den Ansprüchen der Kinder- und Jugendhilfe gerecht zu werden. Das weiß man aber bevor man in diesem Bereich arbeiten will.

Kollegenzusammenhalt

Absprachen funktionieren super, Kolleg*innen flexibel und auf das Wohl der zu Betreuenden ausgerichtet.

Vorgesetztenverhalten

Hat immer ein offenes Ohr. Herausforderungen werden professionell angenommen. Auch wenn mal Fehler gemacht werden, was bei der Arbeit in diesem Bereich fast unvermeidbar sind, finden sich Lösungen.

Kommunikation

Ich bekomme jederzeit die Informationen, die ich für meine Arbeit brauche.

Interessante Aufgaben

Alles super.


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Laura Wiedersich, Feedbackmanagement
Laura WiedersichFeedbackmanagement

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für Ihr Feedback! Es ist gut zu lesen, dass Sie die Zusammenarbeit im Team, die Erreichbarkeit von Ansprechpersonen und die Informationsweitergabe als unterstützend erleben konnten – und können.

Die beschriebenen Aspekte sind wichtige Bestandteile unseres Arbeitsalltags, an denen wir kontinuierlich weiterarbeiten.

Herzliche Grüße
Laura Wiedersich (Feedbackmanagement)

Bitte überall aber nicht hier !!

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kids und Jugendlichen mit welchen man arbeitet. Leider wird oft bei genau diesen gespart.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Diskriminierendes Verhalten- z.B. Büroräume nur über lange Treppe zugänglich. Barrierefreiheit aus diesen und anderen Gründen leider überhaupt nicht gegeben. Toxische Männlichkeit mit Frauenfeindlichen Ansichten in Führungspositionen! Man wird vor aller Mannschaft dafür fertig gemacht dass man z.B. oft krank ist (OP). Kein Homeoffice, auch nicht im Notfall. Vetternwirtschaft und damit Ungleichbehandlung.

Verbesserungsvorschläge

Weniger Familienmitglieder und Freunde von den Führungspositionen einzustellen wäre schonmal ein Anfang, damit sich auch wirklich jeder wohlfühlt und eine Gleichberechtigung erfolgen kann. Auch weniger toxische Männlichkeit in Führungspositionen (da gibt es so jemand der gerne betont, wie wichtig starke große Männer doch in der Jugendhilfe sind um in den hiesigen Fall Menschen im Rollstuhl und Frauen abzuwerten). Zudem wäre es schön bei Arbeitskräften welche nicht so gute Deutschkenntnisse haben, die Arbeitsverträge in leichter Sprache zu formulieren und/ oder eine Zweitausfertigung auf der jeweiligen Muttersprache auszustellen.
Mehr in die Teams reinhören wäre auch ideal, damit "die da oben" auch mitbekommen wie die einzelnden Arbeitsbereiche und Abläufe eigentlich aussehen. Und zu guter Letzt: an anderen Ecken zu sparen, statt bei den Betroffen, sowie ein Sprachrohr für die Mitarbeiter*innen -> denn wer mal etwas sagt und seine Meinung äußert der wird so schnell es geht auch schon wieder zum Schweigen gebracht ...

Arbeitsatmosphäre

Das kommt ganz darauf an wie dein Team ist. Die Führungspositionen sind jedoch alles andere als professionell, wertschätzend und fair. Da Kollegen und Kolleginnen willkürlich gekündigt werden, man versetzt wird und anderen Dinge einfach so und unbegründet jederzeit passieren können, ist die Arbeitsatmosphäre trotz teilweise guten Teams angespannt und hat keinen wirklichen wohlfühlcharakter.

Image

Stimmt leider nicht überein. Es wird damit gepriesen dass vor allem Mitarbeiter mit Migrationshintergrund, Quereinsteiger und nicht Fachkräfte hier in bestimmten Projekten arbeiten können. Ja das stimmt ! Leider werden diese teils massiv ausgenutzt und es wird mit dem Aufenthaltssituationen etc. gespielt. Beispiel: Kollege wird kurz bevor er einen Aufenthaltstitel bekommen hätte gekündigt (Frau und Kinder hätten nach Deutschland nachziehen können) leider genau so unter anderem passiert))
Es wird zudem mit Benefits geworben die in der Umsetzung nicht so existieren. Zu guter Letzt: Es wird sich NICHT an die Arbeitsverträge gehalten. Teils muss man Jurist sein um herauszufinden, wie viel Spielraum sie sich dort nehmen und Dinge drehen und wenden.

Work-Life-Balance

Die Schichten ändern sich nach Belieben der höheren Positionen und werden nicht an dein Familienleben angepasst. Ob du Ü60 bist und keine Rücksichz darauf genommen wird dass du evtl weniger oft Spätdienst machen kannst, oder man Kinder Zuhause hat, und man runter mit den Stunden gehen möchte.... Ob mal Mal etwas spontaner einen Tag frei machen will weil sich viele Überstunden angesammelt haben- Es wird willkürlich über den eigenen Kopf hinweg entschieden was wie wann sein muss.

Karriere/Weiterbildung

Fortbildungen gibt es kaum. Supervisionen werden gestrichen. Man wächst leider kaum, und in die höheren Positionen kommen nur Friends.

Kollegenzusammenhalt

Leider herrscht viel Vetternwirtschaft...daher wird unter anderem automatisch zwischen den den Kolleg*innen teils unfaire Strukturen gefördert. Freunde & Freundinnen von z.B. Geschäftsführung befinden sich in den nächst höheren Positionen. Teilweise sind drei

Vorgesetztenverhalten

Herablassendes Verhalten ist seitens höher Gestellten an der Tagesordnung. Äußert man Kritik, sollte man vorsichtig sein was genau man sagt, weil alles gegen dich verwendet werden kann. Kollegen die Kritik äußern werden definitiv benachteiligt behandelt und es wird nicht davon abgesehen dass diese auch anderweitig dafür zu bestrafen.

Arbeitsbedingungen

Leider wird an den Büroräumen gespart. Teils zusammengepfercht wie Hühner und man teilt sich einen Laptop zu fünft. Fenster bleiben über Monaten kaputt und sind nicht zu öffnen, Büros im Untergeschoss etc.
Hauptsache die Geschäftsführung und Projektleiter haben jeder sein eigenes Büro, mit Sessel, Designermöbel und Getränkelieferanten der die Lieblingsdrinks liefert, aber am Geld der Kids wird gespart :)

Kommunikation

Leider so ziemlich Intransparent. Es wird jedoch häufig davon geredet was denn alles nicht refinanziert wird und welche Gelder man uns Mitarbeiter*innen kürzen kann, wenn bestimmte Dinge laufen/bzw nicht laufen. Was der Arbeitgeber/ die Führungspositionen sagen ist eben Gesetz ;)

Gehalt/Benefits

Du fängst hier bei Stufe 1 an, egal ob du seit 5 Jahren oder seit 10 Jahren in dem Bereich arbeitest. Sonderzahlung im Dezember gibt es (noch), diese wird jedoch gerne als Druckmittel genutzt, dass sie wegfällt wenn bestimmt Dinge anders laufen.

Gleichberechtigung

Leider nur ein Stern. Ich möchte ehrlich sein und hier spielt sich alles andere als Gleichberechtigung ab. Quereinsteiger und nicht Fachkräfte werden ausgenutzt und es wird absichtlich mit den Verträgen gespielt.

Interessante Aufgaben

Die Arbeitsbelastung ist mal so mal so. Leider sind die Teams oft durchgängig unterbesetzt, was in Ordnung ist, würde man dafür richtig bezahlt werden und fair behandelt. Es wird komischerweise scheinbar ungerne aufgestockt.. obwohl sich Personal bewirbt und Geld für Personal bezahlt wird. Schade!


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

Laura Wiedersich, Feedbackmanagement
Laura WiedersichFeedbackmanagement

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für Ihre ausführliche Rückmeldung. Die Vielzahl der angesprochenen Punkte nehmen wir ernst und möchten sie gern einordnen. Gleichzeitig ist uns wichtig zu betonen, dass unsere Kolleg:innen und Leitungskräfte täglich verantwortungsvolle Arbeit leisten und sich mit hoher fachlicher und persönlicher Einsatzbereitschaft für die ihnen anvertrauten Kinder, Jugendlichen und Familien einsetzen.

Einige der angesprochenen Punkte können wir so nicht bestätigen oder möchten sie ergänzen. So verfügt das (vermutlich) betreffende Büro über einen Fahrstuhl, der genutzt werden kann. Wir bemühen uns grundsätzlich um Barrierefreiheit, können diese jedoch nicht an allen Orten vollständig gewährleisten. Wenn sich jemand in der Zugänglichkeit eingeschränkt fühlt, wünschen wir uns eine direkte Rückmeldung, damit wir gemeinsam nach Lösungen suchen können.

Bei der Auswahl neuer Kolleg:innen achten wir ausschließlich darauf, ob eine Person fachlich und persönlich für die Aufgabe geeignet ist. Geschlecht, Familienstatus oder verwandtschaftliche Beziehungen spielen dabei keine Rolle. Gleichzeitig bemühen wir uns bewusst um vielfältige und diverse Teams, weil wir davon überzeugt sind, dass unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen eine wichtige Stärke in der Arbeit mit jungen Menschen darstellen.

Arbeitsverträge und andere rechtliche Dokumente sind aufgrund gesetzlicher Vorgaben häufig komplex formuliert. Deshalb bieten wir jederzeit an, diese gemeinsam durchzugehen und Fragen zu klären, wenn etwas unverständlich ist. Ebenso legen wir großen Wert auf Beteiligung: Leitungskräfte sind regelmäßig in Teamsitzungen präsent und zuletzt wurde im Dezember 2025 ein anonymer Fragebogen zur Mitarbeitendenbeteiligung durchgeführt, um Rückmeldungen aus den Teams strukturiert aufzunehmen.

Die Personaleinsätze in den Wohngruppen orientieren sich in erster Linie am Bedarf der von uns begleiteten jungen Menschen. In Einzelfällen kann es daher notwendig sein, Personal anders einzusetzen, um diesen Bedarf verantwortungsvoll abzudecken.

Schichtpläne folgen ebenfalls zunächst dem Auftrag, eine verlässliche Betreuung rund um die Uhr sicherzustellen. Gleichzeitig gibt es Möglichkeiten wie Wunschfrei oder individuelle Absprachen, um persönliche Bedürfnisse der Kolleg:innen zu berücksichtigen.

Fort- und Weiterbildungen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Neben internen Angeboten, beispielsweise der verpflichtenden Fortbildungen zum Schutz vor Gewalt an Kindern und Jugendlichen, unterstützen wir auch externe Fortbildungen. Supervisionen sind regelmäßig vorgesehen; sollten Termine häufiger ausgefallen sein, prüfen wir das gern, da deren Durchführung für die Leitung eine hohe Bedeutung hat.

Die Ausstattung unserer Arbeitsplätze ist uns wichtig. An allen Standorten achten wir darauf, dass Kolleg:innen gute Arbeitsbedingungen vorfinden. Gleichzeitig handeln wir verantwortungsvoll mit öffentlichen Mitteln und sind verpflichtet, wirtschaftlich und sparsam zu arbeiten. Das bedeutet jedoch nicht, dass an der Ausstattung der jungen Menschen gespart wird – im Gegenteil, deren Versorgung und Unterstützung haben für uns oberste Priorität.

Dass in Teamsitzungen auch über Wirtschaftlichkeit gesprochen wird, ist Teil unserer Verantwortung als gemeinnützige Organisation. Nur wirtschaftlich stabile Projekte ermöglichen langfristig verlässliche Hilfen. Als gemeinnützige Stiftung erwirtschaften wir keinen Gewinn im klassischen Sinne; mögliche Überschüsse müssen entsprechend unserer Satzung wieder für unsere gemeinnützigen Zwecke eingesetzt werden und kommen damit den von uns begleiteten Menschen zugute.

Bei einzelnen Punkten – etwa im Zusammenhang mit Kündigungen oder aufenthaltsrechtlichen Fragen – können wir keinen Zusammenhang erkennen. Sollte hier ein konkreter Fall gemeint sein, schauen wir uns diesen im persönlichen Austausch gern noch einmal genauer an.

Viele der angesprochenen Themen lassen sich am besten im direkten Gespräch klären. Wenn Sie Ihre Erfahrungen näher erläutern möchten, freuen wir uns über eine Kontaktaufnahme. Sie erreichen uns jederzeit vertraulich unter
📧 feedback@kjsh.de
💻 https://beschwerde-kjsh.not-a-problem.de/

Herzliche Grüße
Laura Wiedersich (Feedbackmanagement)

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 115 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird KJHV Berlin Brandenburg durchschnittlich mit 3,6 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt im Durchschnitt der Branche Gesundheit/Soziales/Pflege (3,6 Punkte). 70% der Bewertenden würden KJHV Berlin Brandenburg als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 115 Bewertungen gefallen die Faktoren Interessante Aufgaben, Umgang mit älteren Kollegen und Gleichberechtigung den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 115 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich KJHV Berlin Brandenburg als Arbeitgeber vor allem im Bereich Work-Life-Balance noch verbessern kann.