2 von 8 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die praktische Erfahrung, die gesammelt wird
Die Kollegen
Alles, was das Gehalt/Geschäftsführung angeht
Gehalt pünktlich zahlen
Mitarbeiter so bezahlen, dass sie davon leben können
Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern zeigen
Unter Kollegen versteht man sich gut. Technik und Redaktion arbeiten gut miteinander und es gibt eigentlich keine Anfeindungen. Das Problem beginnt dann, wenn sich die Chefs, die von der Arbeit in ihrem eigenen Betrieb keine Ahnung haben (wie denn auch; dafür müsste man ja anwesend sein) sich einmischen mit entweder unrealistischen Vorstellungen oder einem generellen misstrauen gegenüber der Mitarbeiter. Auf ein Lob oder ein Danke kann man hier lange warten. Das kommt nur, wenn ein Kunde sich bedankt und dies weitergeleitet wird.
Fragt man die Geschäftsleitung ist der Sender eine Revolution des Regionalfernsehens mit abertausenden Zuschauern. Meines wissens nach ist die letzte Zuschauerzahlenerhebung über 10 Jahre alt. Bei der älteren Bevölkerung hat der Sender einen recht guten Ruf. Fragt man allerdings Jüngere, haben die noch nie etwas von dem Sender gehört oder schauen ihn nicht. In der eigenen Branche steht man oft, glaube ich, als Lachfigur da.
Nicht vorhanden. Neben der regelmäßigen Arbeit an Wochenenden und Feiertagen (sprich wenn andere frei haben und man etwas gemeinsam unternehmen könnte) sind auch Termine außerhalb der Kernarbeitszeit üblich. Das ist zwar nichts ungewöhnliches in der Medienbranche und etwas, worauf man beim Bewerbungsgespräch deutlich hingewiesen wird, doch es wird oft als eine Art Selbstverständlichkeit angesehen jeden Termin zu jeder Uhrzeit unter jeder Bedingung einfach zu machen. Zitat der Geschäftsleitung: "Bei uns gibt es keinen richtigen Feierabend. Wenn um 3 Uhr Nachts das Rathaus brennt, dann muss da jemand hin zum filmen". Work-Life Balance ist nicht vorhanden.
Karriereoptionen gibt es hier nicht. Man ist entweder Azubi oder unterbezahlter Festangestellter. Die Aufgaben unterscheiden sich dabei nicht. Weiterbildungen wird man hier auch keine finden. Selbst die Volontäre in der Redaktion, die eigentlich regelmäßige Seminare und Weiterbildungen haben sollten, bekommen diese nicht.
Das Gehalt entspricht dem Mindestlohn. Als Praktikant kann man froh sein, wenn es überhaupt ein Gehalt gibt. Dieses Gehalt kommt dazu auch noch grundsätzlich zu spät. Man hat hier auch schon Geschichten gehört, wo das Gehalt über Monate nicht gezahlt wurde. Man muss sich jeden Monat aufs neue dahinterklemmen um das Geld, das einem zusteht, zu bekommen. Und dann kann es gut sein, dass man nur eine Teilzahlung erhält. Als Grund werden dann oft noch fällige Beträge von Werbekunden vorgeschoben, falls man überhaupt einen Grund genannt bekommt.
Es wird noch sehr viel mit Papier gearbeitet. Mit sehr viel Papier.
Die Kollegen sind das, was diesen Laden zusammen hält. Man arbeitet gut miteinander, kann mit jedem reden und trifft überall auf Verständnis. Klar kommt man auch mal aneinander, aber das kommt eher selten vor.
Auch hier keinen Unterschied im Alter, wobei das Team größtenteils recht jung ist.
Selten positiv, meist negativ. In der Regel gibt es höchstens einen Kontrollanruf, ob irgendetwas korrekt ist. Darüber hinaus wird man in der Regel ignoriert. Anwesend ist die Geschäftsleitung eigentlich nie. Das schließt die technische Leitung aus. Da diese aber noch recht neu ist, finde ich es schwer hier ein finales Fazit zu ziehen. Bisher schlägt sie sich aber sehr gut.
Die Technik ist recht veraltet. PCs laufen größtenteils mit Windows XP, Kameras bestehen teilweise aus 3D-gedruckten Teilen und die Technik hat regelmäßig irgendwelche Macken. Immerhin wird seit einigen Jahren nicht mehr auf Tape aufgezeichnet. Man muss sich allerdings darauf einstellen mit OpenOffice, Photoshop CS2 und Avid Media Composer 5 zu arbeiten. Für neuere oder bessere Technik fehlt das Geld.
Auch hier stimmt die Kommunikation (meist) unter den Mitarbeitern. Mit der Geschäftsführung gibt es eigentlich keine Kommunikation, es sie denn es muss etwas kontrolliert werden. Anfragen der Kollegen was z.B. die Urlaubsplanung oder Gehaltsfragen angeht, werden schlicht und einfach ignoriert. Telefonisch ist da auch nichts zu machen, wenn sie erstmal Wind davon bekommen haben, dass es um ein für sie heikles Thema geht.
Kein Unterschied zwischen den einzelnen Personen.
Hier und da gibt es mal einen spannenden und interessanten Dreh. Doch in der Regel sind es Demos, Politikertreffen und Pressekonferenzen. Die Termine kann man sich nicht selbst aussuchen, sondern wird dort eingeteilt wo man gebraucht wird. Zeit für eigene Termin-Ideen ist leider nicht wirklich vorhanden. Für "große Produktionen" muss man sich erst das Vertrauen der Leitung erarbeiten und darf keinerlei Fehler machen. Wer einmal einen Fehler macht, wird künftig nicht wieder für solche Drehs eingeteilt.
Man geht entweder stark oder völlig gebrochen aus der Firma.
Viel zu viel
Hilfe von Extern bitter nötig!
Unter gleichgestellten Kollegen sehr gut, durch Zeitdruck und mangelnden Mitteln wird die Atmosphäre allerdings etwas gedrückt. Auch durch Mobbing leidet die Atmosphäre etwas. Die Fluktuation ist rekordverdächtig!!!
Vor allem die Region weiß von diesen Problemen, weshalb es mich wundert, dass es noch keine Eintragungen zu diesem Unternehmen gibt. Alle Ehemaligen sind froh dort wegzukommen, das Programm wird durch die hohe Fluktuation negativ beeinflusst. Der Sender befindet sich schon seit Jahren auf dem sterbenden Ast und das wissen die Leute. Deswegen wird das Unternehmen oft belächelt.
Der Job bei einem Sender ist sehr stressig.
Man muss sich durchkämpfen und wenn man das überlebt hat ist man stark aber nicht unbedingt klüger. Da hilft nur Galgenhumor. Es gibt lediglich drei Mitarbeiter die nach Klarner Medien eine echte Karriere hingelegt haben. Dies ist allerdings schon viele Jahre her. Das Unternehmen bezahlt nicht einmal die Pflichtveranstaltungen für die Volontäre, weswegen diese die teuren Kurse aus der eigenen Tasche bezahlen müssen. Da die Gehälter aber schlecht sind, besucht kaum einer einen ordentlichen Kurs wie zum Beispiel zum Thema Presserecht.
Das weltmieseste Gehalt, wenn ich ganz ehrlich sein soll! Sogar ein 1-Euro Jobber ist besser dran! Die Gehälter werden sehr willkürlich vergeben.
Ist mir weder im Negativen noch im Positiven sonderlich aufgefallen.
Durch familiäre Einmischungen von allen Seiten werden die Kollegen, deren Zusammenhalt eigentlich tadellos ist, gegeneinander aufgehetzt und ausgespielt. Auch Mobbing steht auf der Tagesordnung, allerdings mehr aus der mittleren Führungsebene, die ebenfalls aus zu vielen Familienmitgliedern besteht.
Kaum ältere Mitarbeiter, vor allem weil die Fluktuation so hoch ist. Dort wird keiner alt.
Herrisch, ziehen sich zurück sobald Kritik auf dem Tagesplan steht. Keine Kompromisse, lassen keine andere Meinung zu, kreative Ideen werden abgeschmettert. Vorhandene Strukturen werden verbissen verfolgt, auch wenn es dem Unternehmen schadet.
Für einen Regionalsender ganz in Ordnung auch wenn direkte Arbeitsmaterialien wie Computer und deren Zubehör doch arg veraltet sind. Man wartet manchmal auch schon ein paar Wochen auf neue Druckerpatronen.
Unter gleichgestellten Kollegen sehr gut, von der Führungsebene teilweise sogar schlimmer als mangelhaft. Ab und zu sollte sich die höhere Führungsebene blicken lassen und die teilweise gravierenden Probleme offen kommunizieren.
Keine Probleme!
Klasse Aufgaben, interessante Themen, auch wenn Mittel teilweise für eine hochwertige Umsetzung fehlen. Lediglich die Kreativität wird allerdings relativ häufig ausgebremst vor allem aus der bereits erwähnten mitteren Führungsebene.