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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die praktische Erfahrung, die gesammelt wird
Die Kollegen
Alles, was das Gehalt/Geschäftsführung angeht
Gehalt pünktlich zahlen
Mitarbeiter so bezahlen, dass sie davon leben können
Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern zeigen
Unter Kollegen versteht man sich gut. Technik und Redaktion arbeiten gut miteinander und es gibt eigentlich keine Anfeindungen. Das Problem beginnt dann, wenn sich die Chefs, die von der Arbeit in ihrem eigenen Betrieb keine Ahnung haben (wie denn auch; dafür müsste man ja anwesend sein) sich einmischen mit entweder unrealistischen Vorstellungen oder einem generellen misstrauen gegenüber der Mitarbeiter. Auf ein Lob oder ein Danke kann man hier lange warten. Das kommt nur, wenn ein Kunde sich bedankt und dies weitergeleitet wird.
Fragt man die Geschäftsleitung ist der Sender eine Revolution des Regionalfernsehens mit abertausenden Zuschauern. Meines wissens nach ist die letzte Zuschauerzahlenerhebung über 10 Jahre alt. Bei der älteren Bevölkerung hat der Sender einen recht guten Ruf. Fragt man allerdings Jüngere, haben die noch nie etwas von dem Sender gehört oder schauen ihn nicht. In der eigenen Branche steht man oft, glaube ich, als Lachfigur da.
Nicht vorhanden. Neben der regelmäßigen Arbeit an Wochenenden und Feiertagen (sprich wenn andere frei haben und man etwas gemeinsam unternehmen könnte) sind auch Termine außerhalb der Kernarbeitszeit üblich. Das ist zwar nichts ungewöhnliches in der Medienbranche und etwas, worauf man beim Bewerbungsgespräch deutlich hingewiesen wird, doch es wird oft als eine Art Selbstverständlichkeit angesehen jeden Termin zu jeder Uhrzeit unter jeder Bedingung einfach zu machen. Zitat der Geschäftsleitung: "Bei uns gibt es keinen richtigen Feierabend. Wenn um 3 Uhr Nachts das Rathaus brennt, dann muss da jemand hin zum filmen". Work-Life Balance ist nicht vorhanden.
Karriereoptionen gibt es hier nicht. Man ist entweder Azubi oder unterbezahlter Festangestellter. Die Aufgaben unterscheiden sich dabei nicht. Weiterbildungen wird man hier auch keine finden. Selbst die Volontäre in der Redaktion, die eigentlich regelmäßige Seminare und Weiterbildungen haben sollten, bekommen diese nicht.
Das Gehalt entspricht dem Mindestlohn. Als Praktikant kann man froh sein, wenn es überhaupt ein Gehalt gibt. Dieses Gehalt kommt dazu auch noch grundsätzlich zu spät. Man hat hier auch schon Geschichten gehört, wo das Gehalt über Monate nicht gezahlt wurde. Man muss sich jeden Monat aufs neue dahinterklemmen um das Geld, das einem zusteht, zu bekommen. Und dann kann es gut sein, dass man nur eine Teilzahlung erhält. Als Grund werden dann oft noch fällige Beträge von Werbekunden vorgeschoben, falls man überhaupt einen Grund genannt bekommt.
Es wird noch sehr viel mit Papier gearbeitet. Mit sehr viel Papier.
Die Kollegen sind das, was diesen Laden zusammen hält. Man arbeitet gut miteinander, kann mit jedem reden und trifft überall auf Verständnis. Klar kommt man auch mal aneinander, aber das kommt eher selten vor.
Auch hier keinen Unterschied im Alter, wobei das Team größtenteils recht jung ist.
Selten positiv, meist negativ. In der Regel gibt es höchstens einen Kontrollanruf, ob irgendetwas korrekt ist. Darüber hinaus wird man in der Regel ignoriert. Anwesend ist die Geschäftsleitung eigentlich nie. Das schließt die technische Leitung aus. Da diese aber noch recht neu ist, finde ich es schwer hier ein finales Fazit zu ziehen. Bisher schlägt sie sich aber sehr gut.
Die Technik ist recht veraltet. PCs laufen größtenteils mit Windows XP, Kameras bestehen teilweise aus 3D-gedruckten Teilen und die Technik hat regelmäßig irgendwelche Macken. Immerhin wird seit einigen Jahren nicht mehr auf Tape aufgezeichnet. Man muss sich allerdings darauf einstellen mit OpenOffice, Photoshop CS2 und Avid Media Composer 5 zu arbeiten. Für neuere oder bessere Technik fehlt das Geld.
Auch hier stimmt die Kommunikation (meist) unter den Mitarbeitern. Mit der Geschäftsführung gibt es eigentlich keine Kommunikation, es sie denn es muss etwas kontrolliert werden. Anfragen der Kollegen was z.B. die Urlaubsplanung oder Gehaltsfragen angeht, werden schlicht und einfach ignoriert. Telefonisch ist da auch nichts zu machen, wenn sie erstmal Wind davon bekommen haben, dass es um ein für sie heikles Thema geht.
Kein Unterschied zwischen den einzelnen Personen.
Hier und da gibt es mal einen spannenden und interessanten Dreh. Doch in der Regel sind es Demos, Politikertreffen und Pressekonferenzen. Die Termine kann man sich nicht selbst aussuchen, sondern wird dort eingeteilt wo man gebraucht wird. Zeit für eigene Termin-Ideen ist leider nicht wirklich vorhanden. Für "große Produktionen" muss man sich erst das Vertrauen der Leitung erarbeiten und darf keinerlei Fehler machen. Wer einmal einen Fehler macht, wird künftig nicht wieder für solche Drehs eingeteilt.
Zu meiner Zeit ein nettes, humorvolles Team. Fordernd, aber mit einem großen Herz für motivierte Mitstreiter.
Meinem Eindruck nach hatte die Firma stets einen sehr ordentlichen Ruf. Und wer nicht dazu beigetragen hat, ihn zu pflegen, bekam großen Ärger. Traurig, wenn man Kameraleute ermahnen muss, auf Termin keine Muskelshirts zu tragen oder die Boxershorts nicht aufblitzen zu lassen. Eher haben solche Eskapaden unreifer Neuzugänge mal hier und da für Stirnrunzeln gesorgt. Nicht das Programm an sich. Es war z.B. beim Regionalfernsehen kein Problem, Interviews mit Akteuren des öffentlichen oder politischen Geschehens zu bekommen. Meines Wissens schätzen sie den Sender, zumal er ja auch durchaus populär in der Bevölkerung ist, also geschaut wird.
In der Branche generell eher schwierig. Wer einen 9-to-5-Job will, darf einfach nicht in die Medienbranche gehen. Wer macht denn die Sportschau-Berichte, die ihr am Samstag und Sonntag so gerne seht? Wer schreibt denn die Montags-Zeitung voll? Natürlich die Journalisten und Techniker, die am Wochenende arbeiten. Da trifft es jeden mal, auch mit Abendterminen.
Der Betrieb hat sich für nahezu alle, die mit mir vor einigen Jahren zusammen gearbeitet haben, als karrierefördernd erwiesen. Fast alle arbeiten heute für öffentlich-rechtliche Anstalten. Auch ich bin zufrieden. Aus der Technik sind einige selbständig, bei großen Privatsendern oder Produktionsfirmen. Und die, die noch da sind, sind keineswegs schlecht und kämen nirgends unter. Sie sind offenbar zufrieden mit der Situation, ihrem Umfeld oder haben sich eingerichtet, arrangiert oder ähnliches.
Praktikanten können bei guter Eignung Volos oder Ausbildung zum Mediengestalter bekommen, anschließend ist Übernahme durchaus möglich.
Der Kern war zu meiner Zeit ein motiviertes, überwiegend junges Team, das sich darum bemüht hat, die Neuzugänge in ähnlicher Weise zu motivieren. Und für nachlassende Bemühungen in diese Richtung waren eigentlich immer die jeweils betroffenen Neuzugänge selbst verantwortlich. In welchem Betrieb wird denn kein Einsatz erwartet? Arrogante Möchtegerns brauchten nichts zu erwarten.
Ich habe ein paar Jahre als Journalist für Klarner Medien gearbeitet, vor allem im Regionalfernsehen, und fühlte mich gut behandelt, ja sogar wertgeschätzt. Nun hatte ich aufgrund der längeren Betriebszugehörigkeit sicher einen anderen Draht zur nächsthöheren Ebene bzw. Geschäftsleitung, aber nach meinem Eindruck wurde registriert, wenn jemand Engagement zeigt und seinen Job zuverlässig macht. Ich halte es für keine große Überraschung, dass es natürlich auch nur diese Kollegen waren, die "weiter oben" etwas für sich erreichen konnten - Übernahme nach Praktikum/Volo/Ausbildung oder später mal ein kleines Gehaltsplus. Andere brauchen sich nicht wundern, wenn sich die nächsthöhere Hierarchie nicht so offen für sie zeigt - wenngleich es ohnehin wenig Hierarchieebenen gibt.
Räumlichkeiten in Ordnung, hauptsächlich Gruppen-Büros, Gebäude am Ortsrand von Eningen bei Reutlingen, mit grünem Hinterland und Terasse - zu meiner Zeit gern mal genutzt für Grillabende. Zur Technikausstattung: Es ist halt immer mal - wie woanders wohl auch - etwas kaputt und in Reparatur, und je nachdem musste man damals zeitweise darauf verzichten. Die Möglichkeit, einen großen Gerätepark mit Puffer-Bestand vorzuhalten, war finanziell wahrscheinlich nicht darstellbar. Was vorhanden war, wurde meist benutzt. Oder besser gesagt: Wir haben eben alles benutzt, weil wir so viel gedreht haben! Hier einen Technik-Vergleich mit den öffentlich-rechtlichen Kollegen anzustellen oder gar spezialisierten Produktionsfirmen, ist aus meiner Sicht ein bisschen unredlich. Die haben eigentlich immer das Bessere und Neuere. Auch für die Technik hat zu meiner Zeit gegolten: Kapazitäten (Geräte wie auch Mitarbeiter, z.B. Mit After-Effects-Kenntnissen) für spezielle Produktionen außer der Reihe musste man schon mal aus dem Alltag herausschälen. Was aber auch zeigt: qualifiziertes Personal hat immer eine Chance. Ich hatte den Eindruck, dass man sich immer bemüht hat, entsprechenden Kollegen Perspektiven zu bieten und sie nicht gehen zu lassen. Da war das Gehalt dann auch schonmal Verhandlungssache.
Aufgrund der Gesellschafterstruktur nicht ungewöhnlich, dass die Geschäftsleitung nicht so präsent ist. Braucht's aber für die meisten Mitarbeiter auch nicht. Zu meiner Zeit konnte man seinen Termin kriegen, so man ihn denn gebraucht hat. Ich habe es im Gegenteil geschätzt, dass wenig redaktionelle Wünsche - oder "Einmischungen" - von oben kamen. Und sonst: Ein großer Fan ständiger Meetings bin ich nicht.
Meins war okay und kam auch pünktlich. Weiß aber, dass es nicht jeder Kollege so sah. Wahrscheinlich haben einige nicht das verdient, was sie verdient gehabt hätten. Leider ist die Privatfunkbranche nicht dafür bekannt, dass man reich wird. Ist aber auch eine individuelle Frage: Etwas Courage und Verhandlungsgeschick kann helfen, sich zu verbessern. Davor aber muss man sich empfehlen, das ist Grundbedingung.
Habe keinen Unterschied im Standing von Männern und Frauen festgestellt.
Der Zuschnitt meiner Stelle war ein sehr interessanter mit vielen Möglichkeiten, natürlich aber auch vielen Aufgaben. Wer zu irgend einem Kreis gehört, z.B. dem der Moderatoren, (so wars zu meiner Zeit) muss unter Umständen mehrmals täglich für unterschiedliche Produktionen ran. Oder darf. Das ist Ansichtssache. Beispiel Beitragsgestaltung: ob mit Aufsager oder ohne, mit Musik oder ohne, Glosse oder klassisch, das war jedem überlassen, nur vernünftig gemacht musste es eben sein. Zu meiner Zeit - und wohl immer noch - konnte jeder auch mal 10-Minüter für "Vor Ort" machen, sofern er/sie eine Idee hatte. Allein: die Zeit und Produktionskapazitäten musste man sich halt aus dem Alltag herausschälen. Für Neuzugänge gilt: Man kann sehr schnell vieles machen. Typische niedere Praktikantenaufgaben gibt es eigentlich kaum, man wird rasch am alltäglichen Geschäft beteiligt.
Man geht entweder stark oder völlig gebrochen aus der Firma.
Viel zu viel
Hilfe von Extern bitter nötig!
Unter gleichgestellten Kollegen sehr gut, durch Zeitdruck und mangelnden Mitteln wird die Atmosphäre allerdings etwas gedrückt. Auch durch Mobbing leidet die Atmosphäre etwas. Die Fluktuation ist rekordverdächtig!!!
Vor allem die Region weiß von diesen Problemen, weshalb es mich wundert, dass es noch keine Eintragungen zu diesem Unternehmen gibt. Alle Ehemaligen sind froh dort wegzukommen, das Programm wird durch die hohe Fluktuation negativ beeinflusst. Der Sender befindet sich schon seit Jahren auf dem sterbenden Ast und das wissen die Leute. Deswegen wird das Unternehmen oft belächelt.
Der Job bei einem Sender ist sehr stressig.
Man muss sich durchkämpfen und wenn man das überlebt hat ist man stark aber nicht unbedingt klüger. Da hilft nur Galgenhumor. Es gibt lediglich drei Mitarbeiter die nach Klarner Medien eine echte Karriere hingelegt haben. Dies ist allerdings schon viele Jahre her. Das Unternehmen bezahlt nicht einmal die Pflichtveranstaltungen für die Volontäre, weswegen diese die teuren Kurse aus der eigenen Tasche bezahlen müssen. Da die Gehälter aber schlecht sind, besucht kaum einer einen ordentlichen Kurs wie zum Beispiel zum Thema Presserecht.
Das weltmieseste Gehalt, wenn ich ganz ehrlich sein soll! Sogar ein 1-Euro Jobber ist besser dran! Die Gehälter werden sehr willkürlich vergeben.
Ist mir weder im Negativen noch im Positiven sonderlich aufgefallen.
Durch familiäre Einmischungen von allen Seiten werden die Kollegen, deren Zusammenhalt eigentlich tadellos ist, gegeneinander aufgehetzt und ausgespielt. Auch Mobbing steht auf der Tagesordnung, allerdings mehr aus der mittleren Führungsebene, die ebenfalls aus zu vielen Familienmitgliedern besteht.
Kaum ältere Mitarbeiter, vor allem weil die Fluktuation so hoch ist. Dort wird keiner alt.
Herrisch, ziehen sich zurück sobald Kritik auf dem Tagesplan steht. Keine Kompromisse, lassen keine andere Meinung zu, kreative Ideen werden abgeschmettert. Vorhandene Strukturen werden verbissen verfolgt, auch wenn es dem Unternehmen schadet.
Für einen Regionalsender ganz in Ordnung auch wenn direkte Arbeitsmaterialien wie Computer und deren Zubehör doch arg veraltet sind. Man wartet manchmal auch schon ein paar Wochen auf neue Druckerpatronen.
Unter gleichgestellten Kollegen sehr gut, von der Führungsebene teilweise sogar schlimmer als mangelhaft. Ab und zu sollte sich die höhere Führungsebene blicken lassen und die teilweise gravierenden Probleme offen kommunizieren.
Keine Probleme!
Klasse Aufgaben, interessante Themen, auch wenn Mittel teilweise für eine hochwertige Umsetzung fehlen. Lediglich die Kreativität wird allerdings relativ häufig ausgebremst vor allem aus der bereits erwähnten mitteren Führungsebene.