Kann man machen - muss man aber nicht.
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Homeoffice
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das kein klarer Fahrplan für Mitarbeiter erkenntlich ist, alle paar Wochen wird wieder alles über den Haufen geschmissen.
Oft werden Entscheidungen kurzfristig getroffen und gefühlt nicht durchdacht.
Lernen, dass man ,,Start-Up,, nicht als Ausrede für fehlende Erfolge nehmen kann.
Verbesserungsvorschläge
- Wertschätzung lernen
- durch dauernde Richtungswechsel undurchsichtig
- die fortschrittliche Software ist in den Zeiten von KI maximal noch durchschnittlich
- 28 Urlaubstage sind eher mager
- Profis aus der Branche einstellen
Arbeitsatmosphäre
Da man 100% Remote arbeitet kann man sich die Arbeitsatmosphäre ,,angenehm,, machen. Ansonsten häufig angespannt aufgrund finanzieller Schwierigkeiten.
Kommunikation
Es wird vorgegeben eine offene Kommunikation zu bieten. Dies wird aber nur soweit gelebt wie die Infos die man weitergibt positiv sind.
Bei negativen Entwicklungen oder Informationen wird geschwiegen.
Auch das Feedback von Mitarbeitern sollte zum Eigenschutz lieber positiv sein, ansonsten wird dies schnell als fehlende Motivation gewertet.
Zu erwähnen ist, dass die gesamte Kommunikation über öffentliche Channels läuft somit hat man oft das Gefühl das man an den ,,Pranger,, gestellt wird.
Kollegenzusammenhalt
Die meisten Kollegen sind mehr als okay. Allerdings bleiben die meisten auch nicht sehr lange.
Auch zu erwähnen ist, dass Kritik an Vorgehen der Firma oder Führungskräfte auch nicht Kollegen anvertraut werden sollte - landet am Ende falsch aufgenommen bei der jeweiligen Führungskraft.
Es ist ein guter Arbeitgeber um viele Menschen kennenzulernen.
Work-Life-Balance
Team wird stetig verkleinert. Aufgaben für die übrigen Mitarbeiter steigen.
Tendenziell muss man aber zugute halten, dass durch die Remote Arbeit und flexiblen Arbeitszeiten dies erträglich gemacht wird.
Das zurückkehren aus dem Urlaub ist oft ein unangenehmes Erlebnis, man hat das Gefühl das penibel nach Fehlern in deiner Arbeit gesucht wird, diese werden den Mitarbeitern oft nach dem Urlaub vorgehalten.
Vorgesetztenverhalten
An meiner direkten Führungsperson kann ich wenig kritisieren, allerdings werden auch hier die Verantwortungsbereiche größer. Dadurch bleibt die Führung oft auf der Strecke und somit ist auch die Wahrnehmung wie sich die Mitarbeiter fühlen etwas verkehrt.
Zusätzlich hat die mittlere Führungsebene wenig Entscheidungsfreiheit und können somit den Mitarbeitern nicht das bieten, was für die Menge an Aufgabenbereichen branchenüblich angemessen wäre.
Sobald die Zahlen aber nicht stimmen, schlägt die nette Stimmung oft in Mikromanagement um. In diesen Phasen ist es mehr als ungemütlich bei Klarx zu arbeiten.
Interessante Aufgaben
Naja. Tendenziell ist die Stelle super um den Baumaschienmarkt kennenzulernen.
Allerdings wird durch IT-Hürden und nicht passender Kommunikation seitens einiger Abteilungen und Vorgesetzten dies zur Nichte gemacht
Gleichberechtigung
Ist ok. Alle Mitarbeiter werden gleich behandelt. Ob diese Behandlung nun wertschätzend ist, sei dahingestellt.
Umgang mit älteren Kollegen
Gibt es nicht.
Die meisten Mitarbeiter sind Ende 20 - Mitte 30.
Arbeitsbedingungen
Homeoffice super. Der Rest ist verbesserungsfähig.
Man schreibt sich selbst auf die Fahne ein IT unternehmen zu sein. Ob dies mit in die Jahre gekommene Apple Hardware authentisch ist, ist fraglich.
Das größte Problem ist, das es an allen Ecken an den finanziellen Mitteln fehlt um gute Mitarbeiter in der Firma zu halten.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach außen wird auf hippes start up gemacht (ob dies nach 11 Jahren noch der richtige Ausdruck ist, kann ich nur schwer beurteilen) aber im Endeffekt wird hier viel akzeptiert um den Cashflow aufrechtzuerhalten.
Gehalt/Benefits
Im Branchenvergleich eher unterdurchschnittlich.
Durch die vielen Themenbereiche die von den verbleibenden Mitarbeitern abgedeckt werden müssen - sehr unterdurchschnittlich.
Image
In der Branche katastrophal.
Karriere/Weiterbildung
Nicht existent. Es existieren Karrierepläne, habe in meiner Zeit kaum Kollegen gesehen die intern größere Schritte gehen konnten.
