Hohe Fluktuation und mangelnde Wertschätzung hinter moderner Fassade Empfehlung: NEIN
Gut am Arbeitgeber finde ich
Homeoffice und Firmenfeier
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
• Die brutale Fluktuation und der ständige Wechsel der Ansprechpartner.
• Der Umgang mit Mitarbeitern (Druck statt Motivation).
• Die intransparente Kommunikation der Führungsebene.
• Die Praxis, neue Mitarbeiter im Onboarding zu positiven Bewertungen zu drängen, um das Kununu-Image künstlich aufzubessern.
Verbesserungsvorschläge
• Führungskräfte im Bereich Kommunikation und Empathie schulen.
• Die Büroräume menschenwürdig gestalten.
• Den Fokus auf Mitarbeiterbindung statt auf schnellen Austausch legen.
• Ehrliche Transparenz leben, statt sie nur zu vermarkten.
Arbeitsatmosphäre
Geprägt von hohem Leistungsdruck und einer spürbaren „Hire and Fire“-Mentalität. Das Klima ist oft von Misstrauen belastet; Mitarbeiter werden teilweise gegeneinander ausgespielt, anstatt den Zusammenhalt zu fördern.
Kommunikation
Unzureichend und intransparent. Nach außen wird Offenheit verkauft, intern fehlen jedoch klare Informationen. Der Tonfall höherer Führungskräfte ist teilweise unangemessen und wenig wertschätzend.
Kollegenzusammenhalt
Durch die enorme Fluktuation in allen Abteilungen ist es schwer, Bindungen aufzubauen. Man lernt ständig neue Leute kennen, die nach kürzester Zeit wieder weg sind.
Work-Life-Balance
Das einzig wirklich Positive ist die Home-Office-Regelung. Sonst nur Druck und Stress.
Vorgesetztenverhalten
Führung findet primär über Druck statt. Lob ist ein Fremdwort; man bekommt meist nur „eins auf den Deckel“. Wirkliche Einsicht oder Zugeständnisse gibt es oft erst, wenn man bereits gekündigt hat.
Interessante Aufgaben
Das Geschäftsmodell ist an sich interessant, wird aber durch die Rahmenbedingungen überschattet.
Gleichberechtigung
Hier konnten keine negativen Differenzierungen festgestellt werden.
Umgang mit älteren Kollegen
Hier zeigt sich eine deutliche Benachteiligung durch mangelnde Unterstützung. Die Einarbeitung ist faktisch nicht vorhanden; man wird ins kalte Wasser geworfen und muss sich alles mühsam selbst aneignen. Besonders für ältere Kollegen, die vielleicht nicht „Digital Natives“ sind oder mehr Zeit für technische Feinheiten benötigen, ist das fatal. Es gibt kaum Hilfestellung, was führt, dass erfahrene Mitarbeiter oft frustriert nach kürzester Zeit wieder gehen. Das Unternehmen scheint kein Interesse daran zu haben, wertvolle Erfahrung durch eine vernünftige Einarbeitung zu halten.
Arbeitsbedingungen
Die Büroräumlichkeiten sind in einem schlechten Zustand. Es fehlt an einer Atmosphäre, in der man sich wohlfühlen kann – moderne Arbeitsweise sieht anders aus.
Gehalt/Benefits
Über „Hire and Fire“ hinaus ist wenig soziales Bewusstsein vorhanden.
Image
Das Gehalt ist okay, aber der Druck steht in keinem Verhältnis dazu. Die Firmenfeiern sind nett, können das restliche Klima aber nicht retten.
Karriere/Weiterbildung
Aufgrund der kurzen Verweildauer (viele verlassen das Unternehmen noch in der Probezeit oder nach einem Jahr) kaum vorhanden.
