2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Besonders gut gefallen haben mir die angenehmen Arbeitszeiten, die für den Einzelhandel überdurchschnittlich attraktiv sind. Auch der Verkauf selbst hat mir viel Freude bereitet – die Kundenberatung war abwechslungsreich und man konnte sich fachlich stetig weiterentwickeln. Die Verkaufsräume sind modern und ansprechend gestaltet, und freie Tage konnten häufig unkompliziert untereinander getauscht werden. Außerdem gab es einige Kollegen und Vorgesetzte, auf die man sich jederzeit verlassen konnte und mit denen die Zusammenarbeit wirklich Spaß gemacht hat. Trotz meiner Kritikpunkte habe ich während meiner Zeit im Unternehmen fachlich viel gelernt und wertvolle Erfahrungen gesammelt.
Weniger gut gefallen haben mir vor allem die teilweise mangelnde Kommunikation, die aus meiner Sicht fehlende Transparenz bei Entscheidungen sowie der häufig wenig wertschätzende Umgangston in stressigen Situationen. Zudem hatte ich den Eindruck, dass nicht alle Mitarbeiter gleichermaßen behandelt wurden, wodurch gelegentlich ein Gefühl von Ungleichbehandlung entstand. Auch die Einarbeitung neuer Mitarbeiter, die technische Ausstattung und die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Bereichen boten aus meiner Sicht Verbesserungspotenzial. Insgesamt hätten mehr Offenheit, Vertrauen und eine klarere Kommunikation das Arbeitsklima deutlich verbessert.
Aus meiner Sicht liegt das größte Verbesserungspotenzial in der internen Kommunikation und der Mitarbeiterführung. Klare Zuständigkeiten, transparente Entscheidungen sowie eine strukturierte Einarbeitung neuer Mitarbeiter würden viele Missverständnisse vermeiden. Zudem würde ein respektvoller und wertschätzender Umgang – insbesondere in stressigen Situationen – das Arbeitsklima deutlich verbessern. Auch mehr Transparenz bei Karriere- und Gehaltsentscheidungen könnte dazu beitragen, den Eindruck einer unterschiedlichen Behandlung einzelner Mitarbeiter zu vermeiden. Darüber hinaus wären moderne technische Arbeitsmittel, mehr fachbezogene Weiterbildungen sowie eine bessere Klimatisierung der Verkaufsräume sinnvolle Investitionen. Insgesamt denke ich, dass das Unternehmen mit mehr Vertrauen in seine Mitarbeiter und einer offeneren Kommunikationskultur sowohl die Zufriedenheit der Beschäftigten als auch seine Attraktivität als Arbeitgeber nachhaltig steigern könnte.
Lob erhält man durchaus, allerdings eher selten. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass man bei Gesprächen mit Kollegen vorsichtig sein sollte, da Informationen häufig weitergetragen wurden. Zudem entstand bei mir persönlich der Eindruck, dass seitens der Geschäftsleitung den Mitarbeitern und auch den Filialleitern nicht immer das volle Vertrauen entgegengebracht wurde. Das wirkte sich teilweise auf die Arbeitsatmosphäre aus.
Das Image des Unternehmens habe ich im Laufe meiner Beschäftigung unterschiedlich wahrgenommen. Während meiner Zeit dort habe ich viele Mitarbeiter kommen und gehen sehen – unabhängig davon, ob sie in Vollzeit, Teilzeit oder als Aushilfe beschäftigt waren. Einige äußerten zwar Wechselabsichten, blieben letztlich aber im Unternehmen. Nach meinem Eindruck fiel die Bewertung des Arbeitgebers bei vielen ehemaligen Mitarbeitern kritischer aus als während ihrer Beschäftigung. Insgesamt denke ich, dass das Unternehmen insbesondere durch Verbesserungen in der Kommunikation und Mitarbeiterführung sein Image als Arbeitgeber deutlich stärken könnte.
Die Work-Life-Balance war insgesamt einer der positiven Aspekte. Die Arbeitszeiten sind für den Einzelhandel angenehm und freie Tage konnten häufig auch kurzfristig untereinander getauscht werden. Urlaubsanträge wurden in der Regel genehmigt. Allerdings kam es rund um die Urlaubsplanung immer wieder zu Missverständnissen und Unzufriedenheit im Team, da manche Mitarbeiter den Eindruck hatten, dass nicht alle gleich behandelt wurden. Erwähnenswert ist außerdem die Urlaubssperre von März bis September. Mich persönlich hat diese zwar nicht gestört, sie sollte Bewerbern aber im Vorfeld bekannt sein.
Weiterbildungsmöglichkeiten waren grundsätzlich vorhanden, allerdings aus meiner Sicht eher begrenzt und häufig nicht direkt auf den Verkaufsalltag oder die persönliche Weiterentwicklung im Verkauf ausgerichtet. Wer sich fachlich im Verkauf weiterentwickeln wollte, fand dafür nur wenige passende Angebote. Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb des Unternehmens gab es zwar, diese empfand ich jedoch – wie bereits bei den Karrierechancen erwähnt – als eher schwer erreichbar. Mehr Transparenz bei Entwicklungspfaden und ein breiteres Weiterbildungsangebot würden das Unternehmen aus meiner Sicht deutlich attraktiver machen.
Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten sind grundsätzlich vorhanden, meiner Erfahrung nach jedoch nur schwer zu erreichen. Ähnlich empfand ich es bei Gehaltserhöhungen, die aus meiner Sicht eher zurückhaltend vergeben wurden. Zudem hatte ich persönlich den Eindruck, dass einzelne Mitarbeiter bei Entwicklungsmöglichkeiten oder Entscheidungen häufiger berücksichtigt wurden als andere. Woran dies letztlich lag, kann ich nicht beurteilen. Mehr Transparenz bei Karriere- und Gehaltsentscheidungen würde aus meiner Sicht zu einem stärkeren Gerechtigkeitsempfinden beitragen.
Das Umweltbewusstsein wurde im Arbeitsalltag durchaus berücksichtigt. So mussten beispielsweise nach Feierabend sämtliche Stromkabel ausgesteckt werden und auch Ventilatoren wurden selbst während der Mittagspause ausgeschaltet, um Energie zu sparen. Gleichzeitig empfand ich es als widersprüchlich, dass regelmäßig günstige Dekorationsartikel angeschafft wurden, die teilweise nur sehr kurz im Verkaufsraum genutzt und anschließend entsorgt wurden. Aus meiner Sicht wäre es nachhaltiger gewesen, stattdessen auf langlebige und hochwertigere Dekoration zu setzen.
Der Kollegenzusammenhalt hing aus meiner Sicht stark davon ab, mit wem man zusammenarbeitete. Wie in jedem Unternehmen versteht man sich mit manchen Kollegen besser als mit anderen – das ist völlig normal. Allerdings hatte ich häufig den Eindruck, dass man gut überlegen musste, wem man persönliche oder vertrauliche Dinge anvertraut, da Informationen teilweise schnell bei der Geschäftsleitung landeten. Zudem wurde meiner Erfahrung nach öfter über Kollegen gesprochen, sobald diese nicht anwesend waren. Positiv hervorheben möchte ich aber, dass es auch Kollegen gab, auf die man sich jederzeit verlassen konnte und die einen unterstützt haben – auch wenn diese eher in der Minderheit waren.
Während meiner Zeit im Unternehmen gab es nur wenige ältere Kollegen. Soweit ich es erlebt habe, wurden sie jedoch grundsätzlich nicht anders behandelt als jüngere Mitarbeiter. Der teilweise raue Umgangston, den ich bereits an anderer Stelle erwähnt habe, betraf aus meiner Wahrnehmung auch ältere Kollegen. Persönlich hätte ich mir hier einen durchweg respektvolleren und wertschätzenderen Umgang gewünscht – unabhängig vom Alter.
Das Verhalten der Vorgesetzten habe ich als unterschiedlich erlebt und hing stark davon ab, mit wem man gerade zu tun hatte. Einige waren verständnisvoll, lösungsorientiert und in vielen Situationen kulant. Andere wiederum wirkten deutlich weniger zugänglich. Besonders in stressigen Phasen oder an schlechten Tagen empfand ich den Umgangston teilweise als unangemessen und wenig wertschätzend. Ich hätte mir insgesamt einen respektvolleren und konstant professionellen Umgang mit den Mitarbeitern gewünscht.
Die Verkaufsräume sind modern und ansprechend gestaltet, sodass sich Kunden grundsätzlich wohlfühlen können. Verbesserungsbedarf sehe ich jedoch bei den klimatischen Bedingungen im Sommer. Trotz vorhandener Klimaanlage wurde es in Teilen der Verkaufsfläche häufig sehr warm. Meiner Wahrnehmung nach führte das auch dazu, dass sich Kunden über die Temperaturen beschwerten. Auch die technische Ausstattung könnte an einigen Stellen modernisiert werden. Einige Systeme arbeiteten spürbar langsam oder entsprachen nicht mehr dem aktuellen Stand, was den Arbeitsalltag teilweise unnötig erschwerte.
Die interne Kommunikation war aus meiner Sicht einer der größten Schwachpunkte. Aufgaben oder Absprachen wurden teilweise vergessen oder unterschiedlich kommuniziert, was zu Missverständnissen führte. Als neuer Mitarbeiter hätte ich mir eine strukturiertere Einarbeitung und mehr Zeit für Rückfragen gewünscht. Zudem entstand häufig der Eindruck, dass viel hinter dem Rücken von Mitarbeitern gesprochen wurde und Informationen über mehrere Ecken weitergegeben wurden. Auch zwischen Kollegen und bis hin zur Geschäftsleitung fehlte teilweise eine klare Abstimmung, sodass nicht immer transparent war, wer welche Aufgaben übernimmt.
In Bezug auf die Gleichbehandlung hatte ich nicht immer den Eindruck, dass alle Mitarbeiter nach denselben Maßstäben behandelt wurden. Teilweise entstand für mich – und auch nach Gesprächen mit Kollegen – der Eindruck, dass einzelne Mitarbeiter bevorzugt wurden. Woran das letztlich lag, kann ich nicht beurteilen. Ich hätte mir insgesamt mehr Transparenz und nachvollziehbare Entscheidungen gewünscht, damit solche Eindrücke gar nicht erst entstehen.
Die Aufgaben im Verkauf haben mir insgesamt sehr gut gefallen und gehörten für mich zu den größten Pluspunkten des Unternehmens. Die Beratung der Kunden war abwechslungsreich und hat mir viel Freude bereitet. Mit der Zeit sammelt man viel Erfahrung und entwickelt sich fachlich weiter. Zu den täglichen Aufgaben gehörten selbstverständlich auch das Auffüllen der Ware, das Aufräumen des Verkaufsraums sowie allgemeine organisatorische Tätigkeiten. Im Winter wurde die Arbeit aufgrund des saisonalen Geschäfts etwas ruhiger, was stellenweise etwas eintöniger war, insgesamt aber zum Geschäftsmodell dazugehört.
Die Arbeitszeiten und ein Junges Team
Mitarbeiter Kommunikation.
Keinerlei Führung.
Keine Geduld mit neuen Mitarbeitern.
Zu hohe Ansprüche.
Keine Absprache unter Geschäftsleitung was die Aufgaben der Mitarbeiter angeht.
Die GF macht keine Fehler wenns was war dann muss es immer so in Mitarbeiter gewesen sein.
Man kann sich selber nicht an Aufgaben erinnern die man den Mitarbeitern gegeben hat.
Zu beschäftigt oder nicht interessiert einen neuen Mitarbeiter zu führen und ein zu lernen.
Bessere Kommunikation mit Mitarbeitern, mehr Fördernde wie Fordernde Gespräche mit Mitarbeitern.
Sehr humane Arbeitszeiten für den Einzelhandel