3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Lage der Klinik im Wald.
Die für mich spürbare Fixierung auf ein historisches Therapiekonzept, gefühlt intransparene Entscheidungswege sowie die aus meiner Sicht unglückliche Strukturierung von Fortbildungserwartungen.
Demokratisierung und Transparenz bei allen Entscheidungsprozessen einführen.Den Mut aufbringen, die historisch verkrusteten Lehren zu hinterfragen und sich zeitgemäßen, evidenzbasierten Therapiekonzepten zu öffnen.Die Fürsorgepflicht für die Angestellten aktiver wahrnehmen und das Personal stärken.Fortbildungen voll finanzieren, wenn deren Absolvierung intern vorausgesetzt oder erwartet wird.Externe, vollkommen neutrale Supervisionen etablieren.
Die interne Atmosphäre wird nach meinem Empfinden stark durch ein System beeinflusst, in dem Patientenbeschwerden ein sehr hohes Gewicht erhalten. Ich habe erlebt, dass Kritik seitens der Patientenschaft oft ungeprüft zu Lasten des therapeutischen und pflegerischen Personals ausgelegt wird, was die professionelle Handlungsfähigkeit im Alltag erschwert. Die Stimmung im Haus nimmt man daher phasenweise als stark belastet wahr. Zudem empfand ich die therapeutische Ausrichtung im Vergleich zu modernen, evidenzbasierten Standards persönlich als gewöhnungsbedürftig.
Die Einrichtung trägt eine lange, in der Fachwelt und in öffentlich zugänglichen Netz-Recherchen nachweislich sehr kontrovers diskutierte Historie mit sich herum. Das Erbe des Gründers und die damit verbundenen traditionellen Strukturen sind im Klinikalltag nach wie vor allgegenwärtig. Nach meinem Eindruck fällt es dem Haus schwer, eine klare Grenze zwischen der Vergangenheit und einer modernen, zukunftsorientierten Ausrichtung zu ziehen. Die fortwährende Präsenz und der spürbare Einfluss ehemaliger Akteure aus den Gründungsjahrzehnten verstärken intern wie extern das Bild einer stark verkrusteten Institution, die sich Neuerungen verschließt.
Die stark in die Länge gezogenen und unstrukturierten Meetings erschweren eine verlässliche Trennung von Arbeits- und Freizeit.
Bezüglich der beruflichen Weiterentwicklung empfiehlt es sich, im Vorfeld genaue Absprachen zu treffen. Wichtig zu klären ist hierbei insbesondere, inwieweit anfallende Fortbildungskosten vom Unternehmen getragen werden. Zudem sollte transparent erfragt werden, ob es sich vorrangig um interne Schulungen handelt oder ob auch extern anerkannte Zertifikate erworben werden können, um den eigenen Marktwert nachhaltig zu steigern.
In Zeiten von Personalmangel sind Arbeitgeberleistungen wie gratis Essen oder ein Jobticket eigentlich längst Standard – in dieser Klinik sucht man solche modernen Benefits allerdings vergeblich. Wertschätzung drückt sich hier definitiv nicht finanziell aus.
Ein echtes Bewusstsein für die akute Belastungssituation des eigenen Personals und spürbare Entlastungsmaßnahmen fehlen in der gelebten Praxis leider.
Die bestehenden internen Strukturen führen nach meiner Beobachtung dazu, dass Arbeitslasten ungleich verteilt sind. Engagement und Arbeitsleistung wirken im Team teils asymmetrisch organisiert, sodass engagierte Mitarbeiter die Ausfälle oder das Zurückziehen anderer auffangen müssen. Dies führt verständlicherweise zu Frustrationen innerhalb des Teams.
Ältere Kollegen sind im Team gut vertreten und integriert. Nach meiner Wahrnehmung spielen Altersunterschiede bei den täglichen Herausforderungen kaum eine Rolle. Die spürbaren Reibungsverluste im Alltag, die aus den historisch gewachsenen Strukturen und den unterschiedlichen Qualifikationsniveaus resultieren, ziehen sich vielmehr unabhängig vom Lebensalter durch alle Hierarchieebenen des Hauses.
Die internen Entscheidungsprozesse und informellen Strukturen wirkten auf mich persönlich wenig transparent. Ich hatte den subjektiven Eindruck, dass wesentliche Weichenstellungen nicht für alle gleichermaßen nachvollziehbar vorgegeben werden, während die reguläre Führungsebene in Konfliktsituationen auf mich oft glücklos wirkte. Ein konsequenter Rückhalt für das eigene Personal bei schwierigen Patientenkonflikten war für mich nicht immer spürbar. Ich fühlte mich mit Problemen zeitweise allein gelassen.
Die Klinik stützt sich im Kern auf die traditionelle Lehre ihrer Gründungszeit (Berliner Schule der Dynamischen Psychiatrie nach Ammon). Diese sehr spezielle psychodynamische Ausrichtung hat mich in der täglichen interdisziplinären Zusammenarbeit vor persönliche Herausforderungen gestellt, da ich mir einen stärker leitlinienorientierten klinischen Alltag gewünscht hätte.
Die internen Abstimmungen und Teambesprechungen am Mittag empfand ich als sehr zeitintensiv und ineffizient. Die Gruppensitzungen, insbesondere das Format der sogenannten Großgruppe, wiesen aus meiner Sicht häufig eine für mich unproduktive Gesprächskultur auf. Ich habe die Atmosphäre in diesen Runden zeitweise als psychisch fordernd wahrgenommen, da der Fokus für mein Empfinden zu wenig auf konstruktiver Problemlösung lag.
Die Belegschaft zeichnet sich durch eine erfreuliche Vielfalt aus, was theoretisch eine große Chance für den klinischen Alltag bietet. Nach meinem Eindruck leidet die gelebte Praxis im Arbeitsalltag jedoch unter sehr uneinheitlichen Herangehensweisen und dem Fehlen von transparenten, modernen Gemeinschaftsstandards. Das führt im Team leider zu spürbaren Disbalancen bei der täglichen Umsetzung der Aufgaben.
Die therapeutische Arbeit mit den Patienten bietet an sich sehr viel Potenzial und interessante Facetten. Meinem Empfinden nach wird diese positive Komponente jedoch durch die sehr starren, historisch gewachsenen Vorgaben und die unflexiblen internen Abläufe stark eingeschränkt. Man erhält im Alltag zu wenig Raum, um zeitgemäße therapeutische Ansätze flexibel und patientenorientiert umzusetzen.
Deutlich ideologisches und überkommenes Weltbild, geschlossenes Theoriegebilde aus dem letzten Jahrhundert mit ein paar aufgesetzten Neuerungen im Arbeitskonzept
Mehr Schein als Sein
Zusätzlicher Einsatz über die Arbeitszeit hinaus wird grundsätzlich vorausgesetzt und für selbstverständlich gehalten
Muss alles aus eigener Tasche gezahlt werden, sehr unüblich in der Branche!
Am unteren Rand des Möglichen
Vordergründig ja, aber zu wenig ökologische Haltung
Teils gut, teils sehr ausgrenzend
Die Älteren werden wenig unterstützt und sollen gehen
Abwertende Haltung, Mißtrauenskultur gegenüber Untergebenen
Überlastung im Arbeitsalltag, da Personalmangel häufig
Extrem leitungsfixierter, pseudodemokratischer Umgang mit Angestellten und Patienten
Relativ wenig thematisiert, zumal überwiegend Frauen in der Leitung sind
Möglichkeit, sich eigene Aufgabenfelder zu erschließen, jedoch immer unter der strengen Kontrolle der Leitung
Die Klinik bietet Menschen mit schwieriger beruflicher Vergangenheit eine Chance und verfügt über ein Fortbildungsangebot. Zudem gibt es Nischen für Mitarbeitende, die in anderen Einrichtungen vermutlich keine Anstellung finden würden.
Die Bezahlung ist deutlich schlechter als im öffentlichen Dienst und die angewandte Psychoanalyse wirkt veraltet. Es gibt Mitarbeitende mit fragwürdigen Qualifikationen, und Fortbildungen müssen privat gezahlt werden. Einige Mitarbeiter haben eine "Vorgeschichte" und das Arbeitsklima ist wenig motivierend.
Die Klinik sollte ihre Gehaltsstruktur an die des öffentlichen Dienstes anpassen, um attraktive Bedingungen zu schaffen. Das therapeutische Konzept braucht eine klare Modernisierung. Fortbildungen müssen kostenfrei für Mitarbeitende sein und auch extern anerkannt werden und bei Neueinstellungen sollte die fachliche Qualität streng geprüft werden. Führungspositionen sollten nach Kompetenz, nicht nach Verfügbarkeit besetzt werden.
Wie in einer Großfamilie. Mit allen Vor- und Nachteilen.
Teils fragwürdig bei Experten
Von Mitarbeitern wird verlangt für die Klinik zu leben
Fortbildungen müssen selbst gezahlt werden und werden extern nicht anerkannt.
Privatklinik. Daher arbeitgeberfreundliche Tarife.
Man bemüht sich umweltbewusst zu sein.
teils symbiotisch
fair
Sind auf Eigenschutz bedacht
Patienten haben teils ad absurdum die Kontrolle über die Abläufe.
oft aneinander vorbeireden
eine kleine selbsternannte Elite entscheidet letztlich
festgefahrenes System, jedoch Chance auf Veränderung