Als Assistenzarzt im Fachbereich Psychiatrie nicht zu empfehlen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Kolleginnen & Kollegen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Keine Einarbeitung: Man wird auf eine Station gepackt mit dem Gefühl “Sieh zu wie du klar kommst!“ Um alles muss man sich selbst kümmern (Namensschild, Schlüssel, Parkkarte, E-Mail Adresse).
In den Diensten in der Notaufnahme ist man für alles selbst zuständig - Man bekommt jedes Telefonat ungefiltert zugestellt (z.B. auch Beschwerden von Patienten/Angehörigen, Fragen nach Telefonnummern, Infos zu Behandlungsmöglichkeiten etc.) und wenn man sich entscheidet einen Patienten aufzunehmen, darf man diesen dann selbst auf die jeweilige Station bringen, auch wenn die Notaufnahme voll ist.
Keiner informiert einen über die Dienstplanung - irgendwann ließt man seinen Namen auf dem Plan der Bereitschaftsdienste.
Die Kommunikation zwischen den Fachbereichen ist nicht besonders gut/kollegial/freundlich, weil wahrscheinlich auch einfach alle überlastet und genervt sind.
Auf manchen Stationen vergreifen sich Mitarbeiter hin und wieder im Ton im Umgang mit Patienten, teilweise wirklich laut und respektlos. Konsequenzen gibt es hier nicht.
Arbeit wird bestraft: Mir hat eine Sekretärin empfohlen mich einen ganzen Tag wegen Zahnschmerzen krank zu melden, weil ich sonst Minusstunden bekomme, wenn ich nach der Behandlung noch zur Arbeit komme.
Das Essen in der Kantine…
Verbesserungsvorschläge
Da sich so viele Probleme in dieser Klinik verselbstständigt haben, wäre ein “Reboot“ empfehlenswert.