4 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Leider kann ich nichts Gutes berichten.
- Fehlende Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden
- Gehalt ist im Vergleich zu Arbeitsbelastung und Verantwortung nicht attraktiv genug
- Es wird leider an den falschen Stellen gespart
- Auszubildende werden häufig als volle Arbeitskraft eingesetzt, statt strukturiert angeleitet zu werden
- Kaum individuelle Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie
- Wenig Interesse an langfristiger Mitarbeiterbindung
- Verbesserungsvorschläge oder Kritik werden selten ernst genommen
Das GPR Klinikum sollte deutlich mehr dafür tun, um langfristig als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. Besonders in Zeiten des Fachkräftemangels wäre es wichtig, Mitarbeitende aktiv zu halten, wertzuschätzen und individuell zu unterstützen. Rückkehrer aus der Elternzeit benötigen flexiblere Einsatzmöglichkeiten, pauschale Lösungen wie der Springerpool werden den persönlichen Lebensumständen oft nicht gerecht.
Zudem fehlt es an gezielter Mitarbeiterbindung, Weiterentwicklungsmöglichkeiten sowie einem offenen und unterstützenden Umgang in belastenden Situationen. Insgesamt besteht in der Personalführung und -entwicklung noch viel Luft nach oben.
Die Arbeitsatmosphäre im Pflegeteam ist stark abhängig vom Arbeitsaufkommen und der jeweiligen Station. In stressigen Situationen kippt der Umgangston schnell, was den Teamzusammenhalt belastet. Leider fehlt es an gegenseitiger Wertschätzung, vor allem gegenüber Auszubildenden, die häufig wie voll ausgebildete Fachkräfte eingesetzt werden ohne Rücksicht auf ihren Ausbildungsstand. Konstruktives Feedback oder Unterstützung im Alltag sind eher die Ausnahme als die Regel. Insgesamt besteht in Sachen Kommunikation, Teamkultur und Ausbildungsqualität deutliches Verbesserungspotenzial.
Zudem werden Stationen ständig geschlossen und die Mitarbeiter werden auf verschiedene Stationen aufgeteilt
Oftmals Dienste bis zu 11 Tagen ohne Pause (was leider in der Pflege erlaubt ist, allerdings handhaben das viele Kliniken auch anders). Wenn man Kinder hat, ist man komplett fehl am Platz. Da wird einem NUR der Springerpool angeboten. Kompromisse gibt es keine. Das ist der Grund, weshalb viele Mütter nach der Elternzeit nicht zurückkehren.
Ist okay, aber auch ausbaufähig im Vergleich zu anderen Kliniken. Es gibt Weiterbildungen zur Praxisanleitung, Pain Nurse, Stationsleitung, Fachweiterbildung Notfallpflege oder Intensivpflege etc.
Zulagen gibt es nur für Spät- und Nachtdienste sowie für Wochenend- und Feiertagsarbeit. Ausgenommen davon sind die Intensivstation und die Infektstation, dort erhalten Mitarbeitende zusätzliche Zulagen. Bereiche wie die Chemoambulanz, ZNA und andere Spezialabteilungen gehen hingegen leer aus. Ansonsten wird nach tvöd bezahlt. Ende November gibt es Weihnachtsgeld. Und Krankenpfleger die in einer Ambulanz arbeiten bekommen MFA-Gehalt (ausgenommen Mitarbeiter die seit Jahren im Haus Arbeiten). Absolute Frechheit, wird in anderen Häusern anders gehandhabt.
Ökonomisch wird nicht gearbeitet, aber wo wird das schon im Krankenhaus?
Die Kluft zwischen älteren und jüngeren Kollegen ist spürbar.
Jüngere Mitarbeiter erleben häufig abwertende Kommentare, und Veränderungen werden mit dem Argument ‘Das haben wir schon immer so gemacht’ abgelehnt. Dadurch bleibt die pflegerische Arbeit teilweise hinter aktuellen Standards zurück.
Das Verhalten der Führungskräfte ist oft wenig mitarbeiterorientiert. Es fehlt an echtem Interesse, Fachkräfte langfristig zu halten oder individuelle Lebenssituationen z.b. nach der Elternzeit, angemessen zu berücksichtigen. Flexible Arbeitszeitmodelle werden eher blockiert als ermöglicht, stattdessen wird man schnell in unattraktive Arbeitsbereiche wie den Springerpool abgeschoben. Insgesamt mangelt es an Empathie, Unterstützung und professionellem Umgang mit schwierigen oder sensiblen Situationen
Die Aufgaben auf den Normalstationen empfand ich persönlich als eher monoton und wenig abwechslungsreich. In Bereichen wie der Intensivstation, ZNA oder Ambulanzen ist die Arbeit hingegen deutlich vielseitiger, fordernder und oft auch fachlich interessanter.
Wer Abwechslung und Entwicklungsmöglichkeiten sucht, wird eher in diesen Bereichen fündig.