Auf Werte zurückbesinnen und Wandel an Aufnahmefähig der Organisation anpassen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Pünktliche Lohnzahlungen und Tarifbindung. Ausbildungsstark und regionale Produkte.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wasserkopf voller Change Management Maßnahmen, die Effizienzen verbrennen statt schaffen.
Verbesserungsvorschläge
- arbeitgeberfinanzierte Betriebliche Altersvorsorge und Altersteilzeit einführen
- Produktion und Innovation stärken und Verwaltung hinterfragen. Wie viele Zentralabteilungen braucht man wirklich?
Arbeitsatmosphäre
Die Change Management Maßnahmen werden in einem Affenzahn umgesetzt, sind aber nicht aufeinander abgestimmt. Einerseits purpose einführen und Wert "Menschlichkeit" auf die Fahne schreiben, und zeitgleich dennoch Standortschließungen und Investitionsstau, ohne Transparenz oder ersichtliche Innovationen, die die Marktlage verbessern könnte.
Image
Regional gut, aber auch alternativlos, da Region schwach.
Gehalt/Benefits
Benefits kaum vorhanden. Keine Gesundheitsförderung und keine arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersvorsorge. Rabattcodes sind nicht die Lösung.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wert Menschlichkeit sollte gelebt werden, zum Beispiel durch betriebliche Altersvorsorge und Altersteilzeit. Wo sind die Rücklagen für soziale Benefits, die die Belegschaft entlasten würden?
Kollegenzusammenhalt
Stabile Teams mit viel Erfahrung und noch mehr Lösungsorientierung. Ohne die Basis könnte die Firma in sechs Monaten zu machen.
Umgang mit älteren Kollegen
Die Arbeitswelt wird ständig komplizierter und der Gesetzgeber erwartet, dass man bis 67 voll eingebunden wird. Das ist unrealistisch und Versagen des Sozialstaates und nicht der Firma Knauf.
Vorgesetztenverhalten
Lob und Anerkennung sind nicht gelebte Kultur. Stattdessen wird lieber noch ein Projekt gestartet und die Arbeit muss zusätzlich zum Tagesgeschäft abwickelt werden, statt dass der Vorgesetzte selbst aktiv Projektarbeit abarbeitet. Lösung: Weniger Termine, mehr Umsetzungsarbeit seitens Vorgesetzten.
Arbeitsbedingungen
Werkzeug usw. ist verfügbar.
Kommunikation
Kommunikationskonzepte sind gefühlt immer ein after thought in Projekten, und die Konzepte an sich sind nicht zu Ende gedacht. Empfängerorientierte Kommunikation wäre die Lösung.
Gleichberechtigung
Diversity hat noch nicht mal einen Ansprechpartner oder Maßnahmenkatalog. Wird einfach ausgesessen. Demografischer Wandel betrifft Knauf wohl nicht.

