Schlechtes Image und noch schlechtere Arbeitsbedingungen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gibt zum aktuellen Zeitpunkt noch Urlaubs- und Weihnachtsgeld.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es wird schon geplant das genannte Urlaubs- und Weihnachtsgeld abzuschaffen.
Arbeitsatmosphäre
Ständiger Leistungsdruck und immer mehr Aufgaben, ohne dass dafür deutlich mehr Zeit eingeplant wird. Dazu kommt die ständige Arbeit mit ungelernten Kräften, wodurch die vorgegebenen Zeiten oft nicht eingehalten werden können.
Image
Ich wüsste nicht, wie man das Image derzeit noch weiter verschlechtern könnte. Aber die Führungsriege würde es vermutlich trotzdem schaffen.
Work-Life-Balance
Während des Corona-Hochs wurde fleißig 42 Stunden pro Woche gearbeitet. Schließlich kehrte man zur vertraglich festgelegten 35-Stunden-Woche zurück. Diese wurde jedoch zwischenzeitlich unterbrochen, um die von der Leitung gesetzten Ziele noch zu erreichen.
Karriere/Weiterbildung
Kaum bis gar nicht vorhanden, höchstens für ausgewählte Arbeiter.
Gehalt/Benefits
Ist in Ordnung für die Branche.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt zwar Mülltrennung, diese beschränkt sich jedoch nur auf Restmüll, Plastik und Papier.
Kollegenzusammenhalt
Ständiges Lästern und Beleidigen von Kollegen ist an der Tagesordnung. Sexistische und fremdenfeindliche Bemerkungen sind Teil des normalen Umgangstons.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen, die schon länger dabei sind, werden gut behandelt. Bei kürzer Zugehörigen scheint das nicht der Fall zu sein.
Vorgesetztenverhalten
Manchen Vorgesetzten muss man alles fünfmal mitteilen, weil es sie scheinbar nicht interessiert. Manche verwenden fast ausschließlich einen aggressiven Umgangston. Zwischendurch wird auch gerne irgendwo in der Firma herumspaziert, nur um nicht in der eigenen Abteilung mithelfen zu müssen.
Arbeitsbedingungen
Altes Werkzeug, das ständig Probleme verursacht, unsaubere Toiletten und an manchen Stellen in der Halle wetterbedingt erschwerte Arbeitsbedingungen.
Kommunikation
Bevor man etwas offiziell vom Vorgesetzten hört, hat es sich längst über den Flurfunk in der ganzen Firma herumgesprochen. Wenn die Informationen dann endlich mitgeteilt werden ist es meistens kurz zuvor.
Gleichberechtigung
Aus meiner männlichen Sicht konnte ich keine geschlechtsspezifische Benachteiligung feststellen. Beim Verwandtschaftsgrad sieht es jedoch ganz anders aus, was nicht überrascht, wenn in den hohen Positionen fast nur zwei Nachnamen vertreten sind.
Interessante Aufgaben
Es ist im Prinzip immer die gleiche Arbeit, man sollte keine interessanten Aufgaben erwarten.