Sicherer, gut bezahlter Arbeitsplatz - Innovative & Macher werden vielseitig eingebremst
Gut am Arbeitgeber finde ich
Arbeitsplatzsicherheit und hohes Gehalt, 35h-Woche
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Veraltete Prozesse
"Haben wir schon immer so gemacht."/"Haben wir noch nie so gemacht."-Mentalität
IT(-Support)
Verbesserungsvorschläge
Prozesse und zugehörige Toollandschaft endlich in die Gegenwart überführen
Konsequenzen bei wiederholter Neuerungsverweigerung
IT(-Support) massiv verbessern (mehr schulen oder mehr Mitarbeiter oder was auch immer)
Zeitnah die immer krasser werdende Parkplatzproblematik infolge des massiven Personalaufbaus angehen
Arbeitsatmosphäre
"Haben wir schon immer so gemacht." + "Haben wir noch nie so gemacht." + ein nicht vernachlässigbarer Anteil an Kollegen, die hauptsächlich nebeneinander, manchmal gegeneinander, aber vor allem selten miteinander arbeiten - wobei hier jüngere und/oder neue Kollegen frischen Wind bringen und etwas Hoffnung aufkeimen lassen. Und dann ist da noch die IT... (siehe Arbeitsbedingungen).
Work-Life-Balance
Gleitzeit ohne Kernarbeitszeit, tarifvertragliche 35h-Woche - nur hin&wieder mehrtägige, teils entfernte Dienstreisen. Mobiles Arbeiten ist per BV zu mindestens 60% gestattet (wo es die Arbeitsinhalte zulassen), muss aber immer beantragt und genehmigt werden - und wird in manchen Abteilungen nicht gern gesehen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Sozialbewusstsein ist sowohl AG-seitig (u.a. CEO) als auch durch den Betriebsrat meines Erachtens für ein Rüstungsunternehmen passabel ausgeprägt. Umweltbewusstsein über gesetzliche Anforderungen hinaus jedoch gar nicht.
Kollegenzusammenhalt
Für meinen Standpunkt recht gering ausgeprägt, egal ob es um arbeitliche Aspekte (Zusammenarbeit im Projekt) oder soziale Aspekte (z.B. gemeinsamer Gang in die Kantine) geht.
Umgang mit älteren Kollegen
Meines Erachtens gut. Eher zu gut, d.h. die "Haben wir schon immer so gemacht."-Sturköpfe, welche sich jeder Neuerung verweigern, haben keine Konsequenzen zu erwarten.
Vorgesetztenverhalten
Stark personen- und themenabhängig - volle Bandbreite vorhanden.
Arbeitsbedingungen
Gut: Neue Arbeitsplätze werden meines Wissens mit höhenverstellbaren Schreibtischen und 2x 27"-WQHD-Monitoren ausgerüstet.
Die Gebäudesubstand ist teilweise mehrere Jahrzehnte alt und schlecht isoliert (vor allem thermisch, aber auch akustisch) und nur punktuell klimatisiert. Immerhin gibt es keine Großraumbüros.
Schlecht: Die PC-Hardware ist zwar gut, wird aber durch veraltete Software, veraltete Prozesse und unterirdische Reaktionszeiten (gut und gerne 2 Monate, bis eine Reaktion auf ein Bugticket erfolgt - wenn überhaupt) seitens des IT-Supports zunichte gemacht.
Kommunikation
Im Intranet gibt es Neuigkeiten aus den oberen Unternehmenshierachien. Für vieles andere gibt es meist wenig gut gepflegte Mailverteiler - wenn man nicht drin ist, erfährt man auch häufig nur zufällig, dass es sie gibt, weil man eine wichtige Information verpasst hat. Projektbezogene Informationen muss man Kollegen oder Projektleitern teilweise aus der Nase ziehen.
Gehalt/Benefits
Tarifentgelt nach IG Metall mit Zulagen, Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld - besser ging es eigentlich nur in der Vergangenheit bei den Hausverträgen der Automobilindustrie.
Gleichberechtigung
Bisher konnte ich hier nichts negatives feststellen.
Interessante Aufgaben
Prinzipiell vielschichtig und vorhanden, aber der Zeitanteil dafür ist aufgrund veralteter und/oder personell unterbesetzter Prozesse und Tools zu gering.

