Ungleichgewicht, Stillstand – keine Perspektive für die Zukunft
Gut am Arbeitgeber finde ich
Wenn man kurzfristig frei braucht, kann man mit den Vorgesetzten sprechen – in vielen Fällen lässt sich eine Lösung finden.
Verbesserungsvorschläge
Grundreinigung und dauerhaft saubere Arbeitsbedingungen schaffen
• Technische Ausstattung modernisieren und funktional halten
• Faire Aufgabenverteilung – Reinigung sollte nicht automatisch an die Geringverdienenden gehen
• Klare Regelungen für Pausen und Raucherzeiten, auch für Vorgesetzte
• Gehalt an Verantwortung und Leistung anpassen
• Junge Menschen mit echten Perspektiven und Anreizen gewinnen
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist angespannt und geprägt von Ungleichgewicht. In manchen Abteilungen wird tagelang herumgestanden, gequatscht und Kaffee getrunken, während andere – oft schlechter bezahlte – Mitarbeitende unterbesetzt und dauerhaft belastet sind. Respekt gegenüber älteren Kolleg*innen (ü60), die seit Jahren loyal zum Unternehmen stehen, ist kaum vorhanden. Sie gelten schnell als „zu langsam“.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt kaum Möglichkeiten zur Weiterentwicklung. Junge Mitarbeitende sind praktisch nicht vorhanden – was kein Wunder ist, wenn das Gehalt dem Mindestlohn entspricht und keinerlei Perspektiven geboten werden. Weiterbildung? Fehlanzeige.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt liegt bei Mindestlohn, unabhängig von Leistung oder Verantwortung. Das Urlaubssystem wirkt auf den ersten Blick fair, ist aber sehr langwierig.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb der eigenen Teams besteht meistens ein gutes Miteinander. Doch der Frust über die offensichtliche Ungleichverteilung der Arbeit, das Verhalten mancher Vorgesetzten und die fehlende Anerkennung führt zwangsläufig zu Spannungen
Vorgesetztenverhalten
Einrichtende, Instandhalter oder Schichtleitende verbringen auffallend viel Zeit draußen beim Rauchen – manche liegen auf der Bank, während andere Kolleg*innen drinnen ihre Arbeit mitmachen müssen. Führung sieht anders aus.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsumgebung ist stark verschmutzt – ganz gleich, was man anfasst, danach sind die Hände schmutzig. Die Technik ist größtenteils veraltet, teilweise selbst zusammengebaut, was zu dauerhaften Störungen und unnötigem Mehraufwand führt. Gleichzeitig wird ein belastendes 3-Schicht-Modell gefahren – und das bei Mindestlohn. Besonders bitter: Die unterbezahlten Mitarbeitenden dürfen häufig auch noch das Putzen übernehmen, während andere scheinbar nichts tun.