245 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
245 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
245 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Der Umgang mit den Mitarbeitern ist schlecht und es gibt keine organisierten Schichten oder geregelten Arbeitszeiten.
Es gibt keine Entwicklungsmöglichkeiten und erfahrene Mitarbeiter werden nicht geschätzt.
Sehr schlect
Die Führungskultur durch den Mutterkonzern, die stark von Druck, Misstrauen und fehlender Transparenz geprägt ist. Die hohe Fluktuation an der Unternehmensspitze führte zu ständig wechselnden Kursen, wodurch getroffene Vereinbarungen regelmäßig wieder gekippt wurden.
Dazu kommt eine dauerhafte Überlastung durch kurzfristige Überstunden an Wochenenden und Feiertagen, um strukturelle Brandherde zu löschen, während HR eher als distanzierte Kontrollinstanz statt als Unterstützung agiert.
Angesichts des Stellenabbaus am deutschen Standort und der strategischen Ausrichtung des Mutterkonzerns erscheint der Raum für nachhaltige Verbesserungsvorschläge sehr begrenzt.
Wünschenswert für die verbleibende Belegschaft wären dennoch mehr personelle Beständigkeit an der Spitze, verlässliche Perspektiven und eine wertschätzende Kommunikation auf Augenhöhe.
Meines Erachtens, geprägt von zwei Seiten: Im direkten Team ist die Stimmung gut, wird jedoch spürbar durch den hohen Druck, Misstrauen und teils chaotische Kommunikation seitens des Mutterkonzerns stark belastet. Man arbeitet oft im dauerhaften ‚Feuerwehr-Modus‘, um akute Probleme abzufangen.
Es besteht meiner Meinung nach eine spürbare Diskrepanz zwischen dem modernen, nachhaltigen Außenauftritt und den tatsächlichen operativen Realitäten sowie der internen Führungskultur.
Sehr ausbaufähig. Durch ständige Brandherde und personelle bzw. strukturelle Engpässe fallen regelmäßig Überstunden sowie teils Wochenendarbeit an. Dies wird nach persönlichem Eindruck stillschweigend vorausgesetzt, anstatt die Ursachen nachhaltig zu beheben.
Strukturierte Weiterbildungs- oder Entwicklungsmöglichkeiten treten hinter dem ständigen Lösen akuter operativer Probleme in den Hintergrund.
Das Gehalt und die Rahmenbedingungen bewegen sich im durchschnittlichen Bereich. Angesichts der hohen Arbeitsbelastung, der ständigen Rufbereitschaft bei Problemen und der geforderten Flexibilität an Wochenenden ist die Gesamtvergütung verbesserungswürdig.
Nach außen hin wird stark mit Themen wie Regionalität und E-Mobilität für ein nachhaltiges Image geworben. Meinem persönlichen Eindruck nach stand dabei jedoch primär die werbewirksame Außendarstellung im Vordergrund und weniger eine verankerte, gelebte Nachhaltigkeitskultur im Arbeitsalltag.
Gut bis sehr gut. Der Zusammenhalt innerhalb der eigenen Abteilung und zu den meisten direkten operativen Schnittstellen ist stark, kollegial und verlässlich. Ohne dieses gegenseitige Auffangen wäre der Arbeitsalltag kaum zu bewältigen gewesen.
Den direkten Führungskräften vor Ort sind häufig die Hände gebunden. Selbst gut gemeinte Vereinbarungen und Abstimmungen mit den Mitarbeitern werden durch übergeordnete Vorgaben des Mutterkonzerns regelmäßig überstimmt oder wieder eingerissen. Es fehlt an echter Handhabe und Entscheidungsfreiheit.
Sehr fordernd. Regelmäßige und teils sehr kurzfristig anfallende Überstunden – auch an Wochenenden und Feiertagen – belasten den Alltag stark. Positiv war die Homeoffice-Möglichkeit, da sie zumindest den Fahrtweg ersparte; leider wurde diese Regelung durch Vorgaben des Mutterkonzerns zunehmend eingeschränkt.
Es fehlt an einer klar erkennbaren und nachhaltig vermittelten Strategie. Absprachen, die vor Ort mit Teams oder einzelnen Mitarbeitern getroffen werden, verlieren durch Entscheidungen der Konzernspitze kurz- bis mittelfristig oft wieder ihre Gültigkeit. Verlässliche Planungen werden dadurch mehr als erschwert.
Die fachlichen Themen und Aufgaben an sich sind abwechslungsreich und herausfordernd. Leider wird das Potenzial oft durch starre Vorgaben und ständiges Reagieren auf kurzfristige Krisen ausgebremst.
Vor allem in der direkten Zusammenarbeit mit der Commercial Director und höheren Führungsebenen war die Arbeitsatmosphäre seit September 2025 unerträglich. Es wurde dauerhaft ein unverhältnismäßig hoher Leistungs- und Zeitdruck ausgeübt, der weit über das aus meiner Sicht übliche Maß hinausging. Die Kommunikation war häufig von Druck, kurzfristigen Anforderungen und einer angespannten Arbeitsatmosphäre geprägt, was die tägliche Zusammenarbeit erheblich belastete.
Knuspr genießt als innovatives E-Commerce-Unternehmen mit Fokus auf Qualität, Regionalität und Digitalisierung ein sehr modernes Image. Dieses Image hat mich ursprünglich überzeugt, dort zu arbeiten.
Für Life wird man in dieser Firma nicht bezahlt.
Überstunden resultieren laut HR und der Vorgesetzten aus falscher Priorisierung der Aufgaben und werden entsprechend nicht entlohnt oder freigegeben.
Die Position bietet hervorragende Möglichkeiten, sich fachlich weiterzuentwickeln. Durch die Vielzahl an Themen wie Einkauf, Category Management, Pricing, Logistik, Supply Chain, Marketing, Datenanalyse und Schnittstellenmanagement und operative Umsetzbarkeit konnte ich innerhalb kurzer Zeit ein sehr breites Wissen aufbauen und viel Verantwortung übernehmen. Diese Erfahrungen helfen nach der Zeit bei Knuspr eine höhere Anstellung zu erhalten. Intern ist eine Karriere-Weiterentwicklung kaum möglich.
Das Gehalt lag im marktüblichen Bereich, entsprach für mich jedoch nicht der Verantwortung und dem Arbeitsumfang der Position. Trotz hoher Leistung und zusätzlicher Verantwortung empfand ich die Entwicklung meiner Vergütung als nicht angemessen. Hinzu kam, dass neue Mitarbeitende teilweise mit einem höheren Einstiegsgehalt eingestellt wurden als langjährige Beschäftigte in derselben Position.
Knuspr legt großen Wert auf Nachhaltigkeit, Regionalität und die Zusammenarbeit mit lokalen Produzenten. Diese Ausrichtung wird nach außen sichtbar gelebt und war auch Teil vieler Projekte. Gleichzeitig hatte ich den Eindruck, dass der Umgang mit den eigenen Mitarbeitenden nicht immer den gleichen hohen Ansprüchen entsprach, die das Unternehmen nach außen kommuniziert.
Unter den Kolleginnen und Kollegen ist das Miteinander grundsätzlich gut. Die meisten werden gleich behandelt und unterstützen sich gegenseitig, wenn Hilfe gebraucht wird. Gerade im Team habe ich die Zusammenarbeit als kollegial erlebt und konnte mich in der Regel auf die Unterstützung meiner Kolleginnen und Kollegen verlassen.
Ich gehörte zu den älteren Mitarbeitenden im Team und war im Durchschnitt etwa zehn Jahre älter als viele meiner Kolleginnen und Kollegen. Im Umgang mit meinen jüngeren Kolleginnen und Kollegen habe ich jedoch keine Benachteiligung aufgrund des Alters wahrgenommen. Die Zusammenarbeit war aus meiner Sicht von gegenseitigem Respekt und einem guten Miteinander geprägt.
Das Verhalten meiner direkten Vorgesetzten habe ich insgesamt als sehr negativ empfunden. Über weite Strecken entstand bei mir der Eindruck, dass persönliche Unstimmigkeiten die Zusammenarbeit beeinflussten. Ich hatte wiederholt das Gefühl, in einzelnen Bereichen benachteiligt und gegenüber anderen Mitarbeitenden schlechter behandelt zu werden. Darüber hinaus fielen aus meiner Sicht auch sexistische Äußerungen, die ich als unangebracht und belastend empfand.
Die Aufgaben als Category Manager sind sehr abwechslungsreich und bieten einen tiefen Einblick in den E-Commerce sowie in viele angrenzende Unternehmensbereiche. Gleichzeitig habe ich die Arbeitsbelastung über einen langen Zeitraum als sehr hoch empfunden. Kurzfristige Prioritätswechsel, hoher Zeitdruck und häufige Eskalationen gehörten zum Arbeitsalltag. Informationen zu neuen Prozessen oder Anforderungen wurden teilweise erst sehr spät kommuniziert, gleichzeitig wurde erwartet, dass diese bereits umgesetzt sind. Dadurch entstand regelmäßig unnötiger Druck.
Informationen über Neuerungen wurden häufig erst verspätet kommuniziert. Gleichzeitig wurden bereits unmittelbar nach der Bekanntgabe Vorwürfe erhoben, weshalb die Änderungen nicht schon gestern umgesetzt wurden. Dadurch entstand regelmäßig die Erwartung, Anforderungen rückwirkend erfüllen zu müssen, obwohl die dafür notwendigen Informationen zuvor nicht vorlagen.
Persönlich habe ich mich nicht gleichberechtigt gefühlt. Das lag wahrscheinlich hauptsächlich an meiner Person.
Das Aufgabengebiet als Category Manager bei Knuspr ist sehr vielseitig und abwechslungsreich. Dadurch bietet sich die Möglichkeit, sich innerhalb kurzer Zeit ein breites und umfassendes Wissen im E-Commerce sowie in den verschiedenen angrenzenden Bereichen anzueignen.
Die Kollegen, die (fast)von Anfang an dabei sind. Haltet durch, ihr seid die Seele von Knuspr.
Am Anfang war Knuspr der perfekte Arbeitgeber, dann fingen vor 2 Jahren die Umplanungen an. Wichtige Kollegen, Wissensträger, wurden entlassen, man müsse sparen und durch lohngünstigere Mitarbeiter ersetzt oder ganz gestrichen. Das fing im Lager an, setzte sich mit den Botenagenturen fort und jetzt wird auch noch der Kundenservice ausgetauscht.
Spart gern weiter, aber ohne mich. Ich habe bereits eine neue Arbeit und verabschiede mich.
7
-Spannendes und wachsendes Geschäftsmodell.
- Hohe Eigenverantwortung.
- Sehr abwechslungsreiche Aufgaben.
- Viele engagierte und hilfsbereite Kollegen.
- Möglichkeit, Prozesse aktiv mitzugestalten.
- Dauerhaft hohe Arbeitsbelastung.
- Fehlende Ressourcen in einigen Bereichen.
- Teilweise mangelnde Transparenz bei Entscheidungen.
- Hohe Erwartungshaltung bei gleichzeitig begrenzter Unterstützung.
- Wertschätzung und Anerkennung entsprechen nicht immer dem tatsächlichen Einsatz.
- Arbeitsbelastung realistischer planen und ausreichend Ressourcen bereitstellen.
- Prioritäten klarer definieren und häufiger hinterfragen.
- Leistung objektiver bewerten und stärker anerkennen.
- Zusätzliche Verantwortungen mit entsprechender Vergütung oder Entlastung verbinden.
- Führungskräfte stärker für Mitarbeiterentwicklung und Workload-Management sensibilisieren.
Das Arbeitsumfeld ist dynamisch und von hoher Geschwindigkeit geprägt. Wer gerne gestaltet und Verantwortung übernimmt, findet viele Möglichkeiten. Die dauerhaft hohe Arbeitsbelastung führt jedoch häufig zu Stress und erschwert eine langfristig positive Arbeitsatmosphäre.
Innovatives Unternehmen mit einer spannenden Positionierung am Markt. Das externe Image ist deutlich positiver als einige der internen Herausforderungen.
Für mich der größte Kritikpunkt. Regelmäßige Arbeitswochen deutlich über 50 Stunden waren keine Ausnahme. Das Arbeitspensum steht häufig nicht im Verhältnis zu den vorhandenen Ressourcen. Eine nachhaltige Balance zwischen Beruf und Privatleben war für mich kaum möglich.
Karriere und Weiterbildung ist nur mit Vitamin B möglich.
Es gibt keine echten Chancen sich in diesem Unternehmen weiterzuentwickeln.
Das Gehalt ist am unteren Rand des marktüblichen Gehaltsspiegel einzuordnen und spiegelt aus meiner Sicht nicht immer die tatsächliche Verantwortung und den Arbeitsaufwand wider. Zusätzliche Aufgaben führen nicht zwangsläufig zu einer entsprechenden finanziellen Anerkennung.
Nachhaltigkeit und regionale Produkte spielen eine untergeordnete Rolle im Geschäftsmodell um die Wirtschaftlichkeit voranzutreiben
Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist sehr gut. Leider gibt es nicht mehr viele. Innerhalb eines Jahres wurden über 50% gekündigt und sollen durch KI Anwendungen ersetzt werden. Das klappt leider nur ungenügend
Der Umgang miteinander ist unabhängig vom Alter respektvoll. Die Zusammenarbeit erfolgt überwiegend auf Augenhöhe.
Die Qualität der Führung hängt stark von der jeweiligen Führungskraft ab. Ich hätte mir mehr Unterstützung bei der Priorisierung von Aufgaben sowie eine objektivere Bewertung von Leistung gewünscht. Zusätzliche Verantwortungen wurden übernommen, ohne dass dies angemessen berücksichtigt wurde.
Moderne Arbeitsmittel und flexible Arbeitsweisen sind vorhanden. Die hohe Arbeitslast und häufig wechselnde Prioritäten beeinträchtigen jedoch die tatsächlichen Arbeitsbedingungen.
Informationen werden grundsätzlich geteilt, allerdings ändern sich Prioritäten und Prozesse häufig. Entscheidungen sind nicht immer transparent nachvollziehbar und die Kommunikation zwischen Teams ist unstrukturiert.
Leistung und Engagement stehen grundsätzlich im Vordergrund.
Sehr abwechslungsreiche Aufgaben mit viel Eigenverantwortung. Wer etwas bewegen möchte, erhält viele Möglichkeiten, Prozesse mitzugestalten und Verantwortung zu übernehmen.
Ich hab gekündigt und bin sehr fröh darüber, dass ich in paar Wochen hier raus bin. Finger weg !!!
Meine Erfahrung mit Knuspr war leider sehr enttäuschend. Nach meinem Eindruck entspricht das Bild, das durch viele positive Bewertungen vermittelt wird, nicht der Realität, die ich persönlich erlebt habe.
Ich hätte mir mehr Transparenz, mehr Fairness und einen respektvolleren Umgang mit Mitarbeitenden gewünscht. Für mich war die Erfahrung insgesamt negativ, und ich würde das Unternehmen daher nicht weiterempfehlen.
Besonders kritisch sehe ich den Umgang mit Mitarbeitenden, die interne Kommunikation und die Unternehmenskultur. Aus meiner Sicht werden Probleme eher nach außen schön dargestellt, statt offen und nachhaltig gelöst zu werden. Auch wirkt es auf mich so, als ob Bewertungen und öffentliche Wahrnehmung stark durch interne Interessen beeinflusst werden, wodurch ein Eindruck entstehen kann, der nicht unbedingt die tatsächlichen Arbeitsbedingungen widerspiegelt.
Diese Bewertung betrifft die Unternehmen Knuspr und Luto (eine Vermittlungsfirma, über die ich eingestellt wurde).
Meine Erfahrung dort war äußerst negativ. Die Arbeitsbedingungen wirken ausbeuterisch: Mitarbeitende wurden regelmäßig ihrer freien Tage beraubt. Es kam vor, dass man bis zu 10 Tage am Stück ohne Pause arbeiten musste.
Überstunden waren nahezu die Regel — von 7 Arbeitstagen waren mindestens 5 mit Mehrarbeit verbunden. Donnerstags und freitags dauerten die Schichten bis zu 10 Stunden, bei lediglich 45 Minuten Pause am Tag. Bei 8–9 Stunden Arbeitszeit gab es nur 30 Minuten Pause.
Ein konkreter Fall: Mir ging es morgens gesundheitlich schlecht, trotzdem wurde ich unter Androhung einer Abmahnung zur Arbeit gezwungen. Während der Arbeit verschlechterte sich mein Zustand deutlich, und erst nach Druck durfte ich gehen. Danach wurde mitgeteilt, dass Mitarbeitende, die krank kommen und früher gehen, gekündigt werden könnten. Das zeigt, dass die Gesundheit der Mitarbeiter kaum berücksichtigt wird.
Auch das Verhalten der sogenannten Schichtleiter ist problematisch. Aufgaben werden auf Mitarbeitende abgewälzt, kurze Pausen sind nicht erwünscht und können zu Abmahnungen führen. Teilweise werden Mitarbeitende für alltägliche Situationen bestraft, ohne dass jemand versucht, die Situation zu verstehen.
Zum Thema Boni: Es gibt ein Bonussystem, aber in der Praxis werden diese Prämien nicht ausgezahlt. Selbst bei konstant guter Leistung wird nach der Gehaltszahlung gesagt, dass die Prämie „nicht verdient“ wurde. Eine Klärung ist praktisch unmöglich.
Zusätzlich gibt es regelmäßig Probleme mit der Lohnabrechnung. Monatlich fehlen oft 50 bis 300 Euro. In meinem Fall lag die Differenz bei bis zu 300 Euro. Klärungen ziehen sich ohne Ergebnis.
Auch das Performance-System wurde mehrfach verschärft — etwa viermal in fünf Monaten — und ist inzwischen kaum noch realistisch erreichbar.
Knuspr wirkt wie ein Unternehmen mit starkem Leistungsdruck, wenig Rücksicht auf Mitarbeitende und überhöhten Anforderungen ohne entsprechende Gegenleistung.
Luto erscheint als unzuverlässiger Vermittler, bei dem Probleme nicht gelöst werden und Kommunikation kaum funktioniert.
Insgesamt: sehr belastende Arbeitsbedingungen, wenig Transparenz und fehlender Respekt.
Katastrophe. Es wird nie gelobt. Fairness und Vertrauen sind Fremdwörter.
Niemand hat mehr Lust darin zu
arbeiten. Mir fällt keine/r ein, der gerade nicht auf Job Suche ist. Traurig, weil das Thema bekannt ist und niemand was ändern möchte.
Es herrscht so eine Art Gruppenzwang, jeder der seine 8 Stunden als Forcierung wahrnimmt wird entweder komisch angesprochen oder als Low Performer betitelt.
Schade eigentlich.
Auch der "Benefit" mit "unendlich Urlaub" ist eine Lüge bzw nur Schein. Man wird schlecht angekuckt wenn der Urlaub dem gesetzlichen Ziel übersteigt bzw trauen sich die Mitarbeiter aufgrund der sehr knappen Besetzung nicht, Ihre Arbeit mal niederzulassen.
kununu.com
Vertretungen können nicht korrekt definiert werden, weil jeder schwimmt.
Lieblingszitat -> Künftig macht dass ja eh ein Agent
Weiterbildungen sind zwar gern
gesehen, jedoch privat bezahlt oder über den Lieferanten verhandelt. Es gab mal Initiativen, dass die Firma etwas übernimmt ,jedoch nur einmalig und nicht wiederholend. Schade für alle Kollegen, die nicht in dem ersten Schwung dabei waren. Obwohl es versprochen war.
Wird pünkltich bezahlt, Gehalt ist so im Medium Bereich.
Verhandlung lauft nahezu kaum.
Hier mal ein Zitat von unserem
Gründer, was das Thema gut abdeckt: Wenn wir jetzt noch auf diesen Faktor schauen, dann werden wir nie wachsen und die Konkurrenz einholen!
Das einzig gute in dieser Firma, ohne
die Kollegen wäre die Firma nicht erträglich. Man kümmert sich umeinander, wenn geweint wird, wenn jemand ein negatives Feedback von seinem / seiner Vorgesetzten bekommen hat und man es einfach nicht versteht, oder oder oder ...
Relativ junger Altersschnitt. Ältere Kollegen (Führung) hat meist Probleme selber den Computer zu benutzen bzw Prozesse zu verstehen.
Kann ich also schlecht beurteilen, weil die älteren Kollegen (= Führung) meist das Problem sind.
Führungspositionen sind genau so unerfahren hinsichtlich Führung, wie Junior Positionen. Ziele werden vorgeworfen, jedoch nicht besprochen ... um mal die SMART Formel zu verwenden, ist das einzige was zu trifft "terminiert".
Großraum Büros eben. Muss man mögen. Es gibt zwar gute technische Ausstattung und auch genug Meetingräume oder Telefonzellen, diese sind jedoch meistens dunkel / stickig oder benutzt und nicht davor gebucht.
Viele halten es auch nicht für nötig, sich darin zu begeben und telefonieren am Platz. Angenehm für die Person, jedoch nicht für das Umfeld.
Es gibt zwar monatliche All Hands,
jedoch sind das die einzigen Termine die gut organisiert sind. Jegliche weitere Kommunikation bezüglich Projekten / Umstellungen oder sonstigen Änderungen muss man entweder Glück haben, diese selber im Messaging-Tool zu finden oder dass die Commercial Direktorin die Nachricht versteht und als "wichtig" empfindet, dem Team diese vorzuwerfen.
Stichwort vorwerfen, weil diese 0 aufbereitet und O gefiltert werden, nach dem Motto "Hier Friss".
Aufstiegschancen werden nicht via Können definiert, sondern via Vitamin B.
Die Aufgabe den E-Retailer Knuspr.de
groß zu machen ist ja sehr verlockend. Schade jedoch nur die Entwicklung, das alles hinsichtlich Al forciert wird. Das hat viel mit dem toxischen Leadership aus CZ zu tuen. Man kümmert sich nicht um bestehende Probleme, lieber ein OnTop "Agent" oder so drauf hauen.
Das hat nichts mit "Change Management" und Ablehnung zu tuen. Das ist einfach nur krankhafte Besessenheit und kein Interesse, wirklich was positives zu verändern.
So verdient kununu Geld.