Früher nicht schlecht, es geht aber steil bergab...
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Zusammenhalt auf unteren Ebenen war eigentlich gut, wird aber schlechter.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Prozesse sind nicht ausgegoren und jedem, insbesondere auch Führungskräften, schlicht egal
- Gehalt ist nicht konkurrenzfähig, ein Kollege hat gekündigt und hat in ländlicherer Umgebung einen Job mit gleichen Aufgaben gefunden und 5-stelligem Gehaltsunterschied
-Mitarbeiter werden als absolut ersetzbar gesehen, Gespräche mit HR oder Management werden einfach abgelehnt, weil man keinen Bedarf sieht sich mit dem Mitarbeiter trotz Mitarbeiterwunsch zu unterhalten
Verbesserungsvorschläge
Kümmert euch um Prozesse und Mitarbeiter. So wird's nicht mehr lange weitergehen. Ich sehe die IG Metall als letzten Ausweg, weil von der Firma nichts kommt. Leider. Dass man richtige Prozesse macht sehe ich leider gar nicht, da ist das Management seit Jahren nicht dazu fähig. Wenn sich nix tut, werde ich und weitere Kolleg*innen sicher auch nicht mehr lange bleiben.
Arbeitsatmosphäre
Wird leider zunehmend schlechter. Auftragslage sehr gut, Mitarbeiter werden aber am Unternehmenserfolg nicht beteiligt sondern eigentlich vor allem ausgenutzt.
Work-Life-Balance
Wird schlechter, weil Arbeitsbelastung durch immer mehr Qualitätsprobleme und schlechte Prozessen mehr wird.
Karriere/Weiterbildung
Mehr Schall als Rauch. Auch wenn man sich weiterbilden würde, würde das in der Regel nichts an der Arbeit geschweige denn Bezahlung ändern. Ich finds auch etwas seltsam, die halbe Firma wird zu Green Belts und Black Belts ausgebildet, die Qualität und Prozesse werden trotzdem immer schlechter.
Kollegenzusammenhalt
Unter den Kolleg*innen eigentlich gut, wird aber auch immer schlechter. Früher wars mehr Zusammenhalt, mittlerweile kämpft jeder zunehmend noch für sich alleine, weil Frustration und keine Verbundenheit mit dem Unternehmen herrscht.
Vorgesetztenverhalten
Wird immer schlechter, weil man die wirren Themen des Managements und aus Hamburg nur noch schwerlich rechtfertigen kann. Mitarbeiter werden zunehmend ausgenommen, man soll viel für die Firma tun, zurück kommt im Vergleich zu anderen Firmen aber doch sehr wenig.
Arbeitsbedingungen
Werden immer schlechter und frustrierender. Es ist mega schade, wie man eine Firma mit so tollen Produkten so schlecht führen kann. Leidtragende sind die Mitarbeiter. Es gibt immer mehr Fluktuation, Beschwerden, Frustration und nur noch Dienst nach Vorschrift.
Kommunikation
Kommunikation von Vorgesetzten zu Mitarbeitern meist sehr schlecht. Management geht es nur noch um Zahlen und darum die äußerst schlechten Prozesse irgendwie in der Belegschaft durchzudrücken.
Gehalt/Benefits
Wenn man sich mit Kolleg*innen unterhält, die gehen, merkt man schnell, dass es hier deutlich Nachbesserungsbedarf gibt. Leider verheizt man Mitarbeiter. Das geht meist so lange, bis die Mitarbeiter merken dass es wo anders doch besser und besser bezahlt ist. Dann sind sie weg, weil auch keinerlei Versuche zur Mitarbeiterhaltung unternommen werden. Bei Fragen nach einer begründeten, außerordentlichen Gehaltserhöhung macht sich HR oder das Management in der Regel nicht mal die Mühe sich mit dem Mitarbeiter zu unterhalten, es wird einfach über die Führungskraft abgelehnt und mitgeteilt, dass das Management an einem Gespräch kein Interesse hat. Leider absolut nicht wertschätzend.
Gleichberechtigung
Wenn man so mit den Kolleg*innen über Gehalt spricht, scheint hier Gleichberechtigung in weiter Ferne.
Interessante Aufgaben
Wird in vielen Bereichen leider auch schlechter. Prozesse werden geplant und auf die Mitarbeiter übergestülpt als ob man noch nie Prozesse mitgedacht hätte. Was raus kommt sind 37 Systeme, die täglich mit den selben Daten gefüttert werden müssen. Oder ein Gateprozess 2.0, das keiner mehr durchblicken und leben kann. Oder die Abschaffung von Regelmeetings, nur um sie dann unter anderem Namen wieder eingeführt werden.