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Körber-Stiftung
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Glänzende Außenwirkung, problematische interne Kultur

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung bei Körber-Stiftung in Berlin gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Ich habe die Stiftung als eine Organisation wahrgenommen, in der elitäres Denken, überholte Führungsstrukturen und hierarchisch geprägte Verhaltensmuster nach wie vor einen großen Stellenwert einnehmen. Dies steht aus meiner Sicht in einem deutlichen Widerspruch zu dem gesellschaftlichen Anspruch, für den die Körber-Stiftung nach außen steht.
Besonders schwer wiegt für mich die wahrnehmbare Zwei-Klassen-Behandlung von Mitarbeitenden. Es entsteht der Eindruck, dass Beschäftigte nicht gleichermaßen respektiert, wertgeschätzt und unterstützt werden. Vielmehr scheinen Position, Status und persönliche Nähe zu Entscheidungsträgern mitunter darüber zu bestimmen, welchen Stellenwert Mitarbeitende innerhalb der Organisation genießen und wie ihnen begegnet wird.

Image

Die Außenwirkung hat einen besonders hohen Stellenwert. Entsprechend groß ist der Aufwand, das öffentliche Image zu pflegen und sich als gesellschaftlich verantwortungsbewusste, fortschrittliche und werteorientierte Organisation zu präsentieren. Der Aufwand für die Außendarstellung scheint mitunter größer zu sein als die Bereitschaft, die eigenen Werte auch im Umgang mit den Mitarbeitenden konsequent umzusetzen.

Work-Life-Balance

Gut verhandelbar

Karriere/Weiterbildung

Für einzelne Mitarbeitende möglich.

Gehalt/Benefits

Durchschnittlich

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Durchschnittlich

Kollegenzusammenhalt

Großes Misstrauen zwischen den Kolleginnen und Kollegen, das von den Vorgesetzten angefacht wird.

Umgang mit älteren Kollegen

Teilweise Ausgrenzung

Vorgesetztenverhalten

Ebenso kritisch bewerte ich ein Führungsverständnis, das den Anforderungen an eine moderne, wertschätzende und mitarbeiterorientierte Organisationskultur nicht gerecht wird.

Arbeitsbedingungen

Standard

Kommunikation

Zeitgemäße Führung bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen transparent zu gestalten, Kritik ernst zu nehmen und allen Mitarbeitenden unabhängig von ihrer hierarchischen Stellung auf Augenhöhe zu begegnen. Wo diese Grundsätze nicht gelebt werden, entstehen Ungleichbehandlung, Frustration und ein erhebliches Maß an Vertrauensverlust.

Gleichberechtigung

Durchschnittlich

Interessante Aufgaben

Ob Aufgaben interessant sind, hängt von der Position der Mitarbeitenden ab.

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