Glänzende Außenwirkung, problematische interne Kultur
Arbeitsatmosphäre
Ich habe die Stiftung als eine Organisation wahrgenommen, in der elitäres Denken, überholte Führungsstrukturen und hierarchisch geprägte Verhaltensmuster nach wie vor einen großen Stellenwert einnehmen. Dies steht aus meiner Sicht in einem deutlichen Widerspruch zu dem gesellschaftlichen Anspruch, für den die Körber-Stiftung nach außen steht.
Besonders schwer wiegt für mich die wahrnehmbare Zwei-Klassen-Behandlung von Mitarbeitenden. Es entsteht der Eindruck, dass Beschäftigte nicht gleichermaßen respektiert, wertgeschätzt und unterstützt werden. Vielmehr scheinen Position, Status und persönliche Nähe zu Entscheidungsträgern mitunter darüber zu bestimmen, welchen Stellenwert Mitarbeitende innerhalb der Organisation genießen und wie ihnen begegnet wird.
Image
Die Außenwirkung hat einen besonders hohen Stellenwert. Entsprechend groß ist der Aufwand, das öffentliche Image zu pflegen und sich als gesellschaftlich verantwortungsbewusste, fortschrittliche und werteorientierte Organisation zu präsentieren. Der Aufwand für die Außendarstellung scheint mitunter größer zu sein als die Bereitschaft, die eigenen Werte auch im Umgang mit den Mitarbeitenden konsequent umzusetzen.
Work-Life-Balance
Gut verhandelbar
Karriere/Weiterbildung
Für einzelne Mitarbeitende möglich.
Gehalt/Benefits
Durchschnittlich
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Durchschnittlich
Kollegenzusammenhalt
Großes Misstrauen zwischen den Kolleginnen und Kollegen, das von den Vorgesetzten angefacht wird.
Umgang mit älteren Kollegen
Teilweise Ausgrenzung
Vorgesetztenverhalten
Ebenso kritisch bewerte ich ein Führungsverständnis, das den Anforderungen an eine moderne, wertschätzende und mitarbeiterorientierte Organisationskultur nicht gerecht wird.
Arbeitsbedingungen
Standard
Kommunikation
Zeitgemäße Führung bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen transparent zu gestalten, Kritik ernst zu nehmen und allen Mitarbeitenden unabhängig von ihrer hierarchischen Stellung auf Augenhöhe zu begegnen. Wo diese Grundsätze nicht gelebt werden, entstehen Ungleichbehandlung, Frustration und ein erhebliches Maß an Vertrauensverlust.
Gleichberechtigung
Durchschnittlich
Interessante Aufgaben
Ob Aufgaben interessant sind, hängt von der Position der Mitarbeitenden ab.