Gut am Arbeitgeber finde ich
Die kaufmännische Leitung, die zum Ende meiner Ausbildung kam
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Man wird gezwungen sein Berichtsheft neu zu schreiben, weil man seine tatsächlichen Tätigkeiten, welche auch im weitesten Sinne nichts mit der Ausbildung zu tun hatten aufgeschrieben hat, damit die IHK bei einer potenziellen Berichtsheftkontrolle keine, für das Unternehmen unangenehmen Fragen stellt. . Andernfalls würde der "Ausbilder" diese Seite nicht unterschreiben
- Lohnerhöhungen nur an alle ausgezahlt werden, die nicht den Titel "Auszubildender" tragen
- Weihnachtsgeld wurde bei der Weihnachtsfeier unter der Hand, bewusst nicht an mich ausgezahlt, zu dem hieß es, dass man mich nicht darüber informieren solle, dass es so etwas wie Weihnachtsgeld gab.
- Bei einem Betriebsurlaub wurde hinter meinem Rücken eine öffentliche Abstimmung vollzogen, ob man mich doch nicht versuchen solle während der Ausbildung zu kündigen.
-Private, hochsensible & unter Anderem gesundheitliche Informationen werden in großer Runde breit getragen und sich darüber lustig gemacht
- Mitarbeiter zu privaten Zwecken für die Geschäftsführung arbeiten sollen
- Einem trotz offiziellem Überstundenverbotes, während der Ausbildung, keine andere Wahl gelassen wird, als trotzdem welche zu machen
-Ausbilder in den ersten 2 Jahre ohne jegliche Qualifikationen und Wissen diesen Job auszubilden, da es hieß, ich wäre der erste und es wäre nicht weiter tragisch, da es dem Beruf Ausbildung zum Bürokaufmann/frau ähneln würde
-Einem keine andere Wahl gelassen wird, als regelmäßig seinen privaten PKW während der Arbeitszeit zu nutzen
-Man bei ''Fehlern'' außerordentlicher und nicht ausbildungsrelevanter Tätigkeiten zur "Nacharbeit" gezwungen wird
-Manche im Ausbildungsplan stehende Tätigkeiten werden einem bewusst nicht beigebracht werden, mit der Begründung es wäre nicht wichtig
-Man sein Berichtsheft in seiner Freizeit schreiben solle
-Für jede Tätigkeit, ob ausbildungsrelevant oder nicht gab es unrealistische und vorher nicht einschätzbare Zeitvorgaben
Verbesserungsvorschläge
Nicht zu retten
Arbeitsatmosphäre
Jeder lästerte über jeden, über chronisch-ärztlich-bescheinigte Krankheiten wird sich beim Feierabendbier in großer Runde lustig gemacht. Alles Weitere dazu weiter unten.
Arbeitszeiten
Unflexible, Kontrolle bis auf das Maximum der Vorstellungskraft, keine Hoffnung auf Besserung
Ausbildungsvergütung
Vorkenntnisse durch Abitur in dem Aufgabengebiet wurden nicht berücksichtigt. Gehalt lag mindestens 20-30% unter dem, was andere Auszubildende verdient haben und das sogar teils mit deutlich weniger Vorkenntnissen und Bildungsgrad.
Die Ausbilder
Die ersten knapp 2 Jahre nicht vorhanden, danach top
Spaßfaktor
Ich glaube da gibt es nichts weiter zu sagen als, dass ich jeden Tag mit Bauchschmerzen und einem von Grund auf unwohlem Gefühl zur Arbeit gefahren bin. Gleichermaßen aufgrund der, wie unten beschriebenen Aufgaben und Tätigkeiten, aber auch aufgrund der Mitarbeiter, Das waren wortwörtlich die schlimmsten 2 1/2 Jahre meines Lebens, anders kann ich es selbst mit bestem Willen nicht beschreiben.
Aufgaben/Tätigkeiten
Um sich an den Ausbildungsplan zu halten, hatte das Unternehmen leider nur selten Zeit, weil Auszubildene zum Bierholen, Autos der Geschäftsführung waschen, sauber machen, putzen, staubsaugen, Unkraut wegmachen, Blumen gießen,..... benutzt werden
Variation
Wenn man Bier holen, 8 Stunden lang bei 30 Grad draußen Unkrautzupfen und Autos von Vorgesetzen waschen und aussaugen als Variation bzw. Abwechslung sieht top. Mit einer Ausbildung als Industriekaufmann hat es nichts zu tun.
Respekt
Was soll man sagen außer, dass man beleidigt, angeschrien und einem gedroht wird