2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die fachlich interessanten Aufgaben und der starke Teamzusammenhalt waren lange Zeit die größten Stärken des Unternehmens. Viele Kolleginnen und Kollegen haben mit großem Engagement dazu beigetragen, ein gutes Arbeitsumfeld zu schaffen.
Negativ in Erinnerung geblieben sind insbesondere die mangelnde Verlässlichkeit bei Absprachen sowie eine teilweise intransparente Kommunikation – auch über das eigentliche Beschäftigungsverhältnis hinaus.
Eine nachhaltige Verbesserung ist aus meiner Sicht nur durch eine stärkere Selbstreflexion und Weiterentwicklung der Führungsebene möglich. Insbesondere im Umgang mit Kritik, Konflikten und Mitarbeitenden besteht erheblicher Verbesserungsbedarf.
Die Stimmung im Team hing stark vom Verhalten der Führungsebene ab. Viele Mitarbeitende wirkten zurückhaltend, Konflikte wurden selten konstruktiv gelöst und belasteten das Arbeitsklima nachhaltig.
Das Arbeitgeberimage hat aus meiner Sicht in den letzten Jahren deutlich gelitten. Die hohe Fluktuation und der Verlust zahlreicher erfahrener Mitarbeitender haben sich spürbar auf die Außenwahrnehmung ausgewirkt. Gleichzeitig entstand der Eindruck, dass die Gewinnung neuer Nachwuchskräfte zunehmend schwieriger wurde.
Die Trennung zwischen Arbeits- und Privatleben wurde nicht immer respektiert. Arbeitsbezogene Konflikte und Belastungen wirkten häufig über den Arbeitstag hinaus und erschwerten das Abschalten nach Feierabend.
Für Umwelt- und Sozialthemen war grundsätzlich ein Bewusstsein vorhanden. Besondere Schwerpunkte oder herausragende Initiativen habe ich jedoch nicht wahrgenommen.
Von Mitarbeitenden wurde erwartet, neue Aufgaben und zusätzliche Verantwortung zu übernehmen. Die dafür erforderliche Weiterbildung und persönliche Entwicklung wurde jedoch kaum im gleichen Maße gefördert oder ermöglicht.
Die Zusammenarbeit unter den Kolleginnen und Kollegen war von gegenseitiger Unterstützung und Hilfsbereitschaft geprägt. Gerade in herausfordernden Phasen war auf das Team Verlass.
Das Führungsverhalten war sehr uneinheitlich. Während Konflikte von einer Führungsperson häufig verschärft statt gelöst wurden, blieb die notwendige Unterstützung und Korrektur durch die zweite Führungsebene oft aus. Dies führte zu einem Vertrauensverlust und einer erheblichen Belastung des Arbeitsklimas.
In Technik und Ausstattung wurde grundsätzlich investiert. Dennoch erschwerten zeitweise beengte Arbeitsplatzsituationen, fehlende Rückzugsmöglichkeiten und nicht immer bedarfsgerecht verfügbare Arbeitsmittel die tägliche Arbeit.
Kommunikation erfolgte oft uneinheitlich und nicht nachvollziehbar. Wichtige Themen wurden verzögert behandelt, Absprachen waren nicht immer konsistent und die Lösung interner Probleme hatte häufig keine ausreichende Priorität.
Das Gehalt war im Branchen- und Regionalvergleich durchaus attraktiv. Positiv hervorzuheben ist zudem die höhere Transparenz durch das eingeführte Gehaltsmodell. Bei Sozialleistungen, Zusatzleistungen und der Verlässlichkeit einzelner Leistungen sehe ich jedoch Verbesserungsbedarf.
Grundsätzlich wurden tolerante und offene Werte vertreten. Kritisch sehe ich jedoch, dass fachliche Beiträge und Kritik nicht immer nach ihrem Inhalt bewertet wurden. Teilweise entstand der Eindruck, dass Position, persönliche Nähe oder andere Faktoren stärker gewichtet wurden als die Qualität der eingebrachten Argumente.
In meinem Arbeitsbereich gab es viele interessante und verantwortungsvolle Aufgaben. Gleichzeitig war die Situation hinsichtlich Auslastung und Projektverteilung innerhalb des Unternehmens nicht überall gleich.