5 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Nichts
Alles, zum Glück ist ein Betriebsleiter nicht mehr dort.
Alles
Fürchterlich
Nach innen extrem schlecht, Chef fährt mehrere teure Autos, Mitarbeiter erhalten Mindestlohn und kaum Urlaub
Nicht vorhanden, 40h meist Samstags und viele Überstunden
Unmöglich
Mindestlohn trotz Schreinerausbildung
Alles Dieselfahrzeuge
Geht
Werden ausgenutzt
Unmenschlich, man wird angebrüllt wenn man Meinungen äußert die nicht geteilt werden und erniedrigt
Man hat Werkzeug, Maschinen etc. Alles was man braucht
Vorgesetzte brüllen statt zu kommunizieren
Nicht vorhanden
Schreinerei halt
Während meiner Zeit im Unternehmen habe ich eine der bislang besten Phasen meines Arbeitslebens erlebt. Einerseits konnte ich fachlich sehr viel lernen, andererseits hat es mir große Freude bereitet, jeden Morgen zur Arbeit zu gehen. Trotz der frühen Arbeitszeiten wurde der Arbeitsalltag durch ein äußerst angenehmes und kollegiales Umfeld bereichert.
Besonders hervorheben möchte ich die Hilfsbereitschaft und Offenheit der Kolleginnen und Kollegen. In allen Bereichen begegnete man mir mit Freundlichkeit und Unterstützung. Der Umgang im Team war nicht nur respektvoll, sondern auch von viel Humor geprägt, was die Zusammenarbeit zusätzlich angenehm gemacht hat. Auch kleine Gesten, wie beispielsweise ein Eis für alle Mitarbeitenden an heißen Sommertagen, haben zur positiven Atmosphäre beigetragen.
Da ich ursprünglich nicht aus einem handwerklichen Berufsfeld komme und als Quereinsteigerin in das Unternehmen eingestiegen bin, war ich zu Beginn unsicher. Diese Unsicherheit wurde mir jedoch schnell genommen, da mir alle Tätigkeiten mit großer Sorgfalt erklärt wurden und ich jederzeit Unterstützung erhalten habe.
Auch während meiner Studienzeit wurde ich stets unterstützt, sowohl bei fachlichen Fragen als auch durch flexible Arbeitszeiten, die ich gut mit meinem Studium vereinbaren konnte.
Die Führungskräfte haben sich zudem durch ein hohes Maß an Verständnis und Lösungsorientierung ausgezeichnet. Auf meine Anliegen und Bedürfnisse wurde stets eingegangen, und gemeinsam wurden passende Lösungen gefunden. Die offene und transparente Kommunikation im Unternehmen hat maßgeblich dazu beigetragen, potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden.
Zu Beginn hatte ich Bedenken, als Frau in einem überwiegend männlich geprägten Berufsfeld und Unternehmen zu arbeiten. Diese haben sich jedoch als völlig unbegründet herausgestellt. Ich wurde jederzeit respektvoll, freundlich und wertschätzend behandelt und habe keinerlei negative Erfahrungen gemacht.
Arbeitgeber wie dieser sind keineswegs selbstverständlich und werden von vielen geschätzt.
Es wäre eine unfassbare Offenbarung für euch (falls es einer von euch liest) sich nicht darüber zu empören, sondern mal den Spiegel zu finden und sich zu fragen, ob man so die Zeit in seinem Leben wirklich verbringen will und so einen Eindruck auf seine Mitmenschen hinterlassen mag.
Moin. Ich bin 30 Jahre alt und habe mehr als 15 Jahre Arbeitserfahrung in mehreren Ländern, begleitet von wunderbaren Rückmeldungen sowie vielen tollen Geschichten und Freundschaften.
Hier meine Erfahrung nach insgesamt 5 Monaten Beschäftigung, verteilt auf die folgenden Felder unter den Sterne-Bewertungen.
Viel Spaß.
Einen Firmenwagen auszuleihen oder z. B. nach der Arbeit selbst etwas in der Werkstatt fertig machen oder den Hof zu benutzen war nie ein Problem.
Urlaubstage können schnell genommen werden und auch Überstunden werden ordentlich verwertet.
Das hat einem das Leben in der Freizeitplanung einfacher gemacht.
Es werden riesige Jobs bearbeitet und viele davon.
Mit über 60 Mitarbeitern ist das keine Überraschung und selbstverständlich eine bemerkenswerte Leistung.
Ich habe in meiner Zeit einige interessante Projekte gesehen und anfangs bei manchen mithelfen können.
Dazu muss ich sagen, dass ich seitdem (Nov’24) höre, wie sehr die Aufträge zurückgegangen sind.
Warum kannst du vielleicht sogar hier herauslesen.
Wenn man ausgebildet dort anfängt, ist man mehr oder weniger Teil dieser angesprochenen Prozesse, jedoch besteht eine mentale Einstellung, in der es eine Schublade mit Vorurteilen für jeden gibt.
Man ist in „niederen“ Positionen nur eine Nummer auf dem Papier und als Mensch nicht viel wert.
Als Frau oder Ausländer ist das nochmal eine andere Sache.
Ich bekam das Ausmass der internen kleingeistlichen Hierarchie zu spüren und konnte feststellen, dass persönliche Zeit und Hingabe ganz nach „Tradition“ verlangt werden.
Jedoch findet man, selbst wenn man diese Erwartungen erfüllt, keine Erwiderung auf persönlicher Ebene.
Wenn alles läuft, hört man mal ein Danke, aber falls man mal nicht zusagt, wenn etwas außerhalb der Pflichten liegt, als lebe man für die Arbeit, wird gleich eklig reagiert.
Da spreche ich nicht nur von mir, sondern auch von dem, was ich regelmäßig beobachten konnte, und von endlosen Stories, die mir erzählt wurden, auch von (vielen) Personen, die nicht mehr im Unternehmen sind.
Es scheint erstmal, als hätte man mit Männern zu tun, die ein Rückgrat haben, aber man findet schon recht schnell heraus, dass Offenheit und Werte, die das Leben ausmachen, hier nicht geschätzt sind und man meist mit Jungs in erwachsenen Körpern zu tun hat, die sich durch ihre Fähigkeiten oder Geld/Macht-Status in dieser eigenartigen lokalen Gesellschaft profilieren.
Rumgeschreie oder ein Spruch von der Seite geschmückt mit einem dreckigen Kommentar sind hier jeden Tag vor der Mittagspause schon abgearbeitet.
Ich bin anfangs oft auf Montage gewesen und hatte erst zwei Monate Vollzeit gearbeitet, bevor ich meine Ausbildung angefangen hatte.
Zu dieser Zeit war ich meist auf Baustellen und habe meinem/n Kollegen, die natürlich jobspezifisch erfahrener waren und das Projekt geleitet haben, mit Mühe bei der Arbeit geholfen.
Ich bekam oft Komplimente, dass ich, obwohl ich ja kein Schreiner bin, hier und da gute Ideen hatte, sehr hart arbeiten kann und mit den meisten super klar gekommen bin.
Die Monteure sind größtenteils korrekt, und das wahrscheinlich auch, weil die wissen, was da abgeht, und niemals in der Werkstatt arbeiten würden.
Zum Ende meiner Vollzeit vor dem Beginn meiner Ausbildung, als ich öfter ein paar Tage am Stück in der Werkstatt war, wurde ich hier und da mal gefragt, wer ich bin und was ich für eine Rolle habe.
Da ich viel älter als der Standard Azubi bin und aber nicht die Fähigkeiten eines Ausgebildeten habe, war Verwunderung und einfach Neugier an sich auch alles, was ich mit diesen Fragen verbunden hatte.
Ich fing ziemlich zeitgleich mit dem Beginn meiner Ausbildung an, zum größten Teil nur noch „niedere Arbeit“ zu machen.
Ich hatte anfangs kein Problem damit und bin mir auch bewusst, dass man als Azubi ganz klar andere Aufgaben hat und man als Arbeitskraft, die so günstig ist, manchmal auch nur benutzt wird - da muss man sich ja nichts vormachen und Probleme hab ich damit auch, anfangs, keine gehabt.
Dass ich jedoch nach 7, 8 Wochen anfangen musste zu fragen, ob mir denn jemand mal was beibringt, ist ne andere Geschichte.
Hier muss für alles gekämpft und gepusht werden, was zum einen dazu beiträgt, dass man sich nichts gefallen lässt, aber auch sehr mühselig wird, wenn man hauptsächlich eine Ausbildung anfängt um etwas zu lernen (??!!)
Sowas wie 5 Monate (!!!) Schleifen war nur einer der Erfahrungsberichte, die ich mir anhören konnte.
Also wie gesagt, nach ein paar Tagen wusste jeder - ich bin der neue Azubi.
Und dann ging der Spaß richtig los.
Nicht nur, dass ich von teils sogar denselben(!) Kollegen, die mir vorher eher gleichgültig gegenüber standen, negativ behandelt wurde.
Ich konnte zudem beobachten, wie erniedrigend gerade die Azubis, Hilfsarbeiter, Frauen und „Ausländer“ behandelt werden.
Eine Ausbildung im Ausweichen kann man hier auf jeden Fall abschließen.
Die anständigen Leute, die hier gelandet sind (und noch dort sind), kann man an zwei Händen abzählen und das bei ca. 60 Mitarbeitern ist schon bodenlos.
Der harte Kern steuert gegen jeden Einfluss von Lebensfreude und Individualität an, der nicht auf 3 Gehirnzellen und nem Kasten Bier basiert.
Daher kreiert diese Kultur, die da herrscht, bei den Gutmenschen eher Distanz und Schweigen.
Muss man sich mal vorstellen, du verbingst 40h deines Lebens JEDE WOCHE an einem Ort wo du dafür sorgst dass sich die jungen Leute wegen dir wie das Letzte fühlen anstatt dein Leben mit Nächstenliebe und Teamgeist zu führen.
Da hast du die Chance, ein Vorbild zu sein und vor allem Neulinge an deine Arbeit heranzuführen, versagst kläglich und steuerst sogar dagegen.
Karma daran ist natürlich, dass die einfach alle nicht verstehen, was man aus diesem Unternehmen machen könnte, wenn sich dort jeder wohl fühlen würde.
Wie die Qualität stiege, dass Menschen das Wichtigste sind und was das für eine Auswirkung auf die Finanzen und den Ruf hätte.
Auch in der Berufsschule, in der ich innerhalb der Zeit war, kennt man den Betrieb.
„Und wo bist du ?“ - „Hundhammer“ - „Oh“.
Selbst wenn Fehler oder Ereignisse nur einer Person der Führungsebene bekannt sind, weiß sie nach 2 h jeder.
Ausländerfeindlichkeit und Rechtsextremismus, wie ich es noch nie erlebt habe, frauenverachtende Gespräche und Sprüche, auch während die Person, über die hergezogen wird, in Reichweite ist.
Alkoholfahnen um 7 Uhr morgens und aggressives Gebrüll -> Tagesordnung.
Was dieser Umgang und ein solches Arbeitsumfeld mit einer jungen Person machen, welche Erwartungen und Ansichten das entwickeln kann und in welche Richtung sich dann ein Charakter beeinflussen lässt, der noch keine Erfahrungen in der Welt gesammelt hat, ist eindeutig und katastrophal.
Solche Unternehmen tragen eine Mitschuld, dass sich eine Gesellschaft entwickelt, aus der viele Menschen ausbrechen wollen.
Zu der generellen Arbeitsweise und dem Lerneffekt, der dort mitgegeben wird, kann ich bezeugen, dass „passt schon“ und „das sieht keiner“ an der Tagesordnung sind, obwohl es einige Leute dort gibt, die wirklich sehr fähig sind.
Eines Tages meiner Nachfrage nach warum denn die 3 Jungs (unter 20, Azubis im 2./3. Lehrjahr) keine Atemmasken beim (Tag 3!) lackieren und abschleifen von Chemikalien tragen „wir stellen die ja zur Verfügung, das wissen die, aber wollen das einfach nicht haha“
HAHA lustig.
Und jetzt kommen wir zu meinem persönlichen Highlight, als mir alles, was ich beobachtet und auch vermutet hatte, bestätigt wurde.
Manchmal denkt man sich ja auch, es kann nicht wahr sein, und man ist selbst das Problem, man zweifelt, vor allem wenn jeder sonst um einen herum bei dem Zirkus mitmacht.
Ich wurde am letzten Tag meiner Probezeit im November innerhalb der Ausbildung „gekündigt“, aha, warum Anführungszeichen ?
Ich wurde von einer der beiden Führungskräfte in einen Raum begleitet und mit dem Werkstattleiter wurde mir mitgeteilt, dass „es wohl das Beste aus unserem Interesse sei, wenn die Kündigung heute unterschrieben wird (welche daher ein Auflösungsvertrag ist und die somit von einigen Pflichten befreit!)
Ich hatte kein Problem damit, bin sowieso die Ruhe selbst und habe mich natürlich nach der Zeit, die ich dort verbracht hatte, nicht mehr länger als bis zum neuen Jahr in dem Loch gesehen.
Also höre ich mir an, was das an Bürokratie bedeutet, und frage dann nach dem Grund. Dann ging der Spaß erst richtig los.
Über mich seien wohl über die letzten Monate(!!!) Beschwerden eingegangen und die meisten meiner Kollegen sagen, dass ich nicht vernünftig mitarbeite.
Ich frug dann 3x nach, was die speziellen Ansagen waren, denn ich müsse ja schließlich wissen, wo ich eine falsche Selbsteinschätzung habe und was genau ich ändern kann
Keine Antwort darauf und dann habe ich natürlich gefragt, warum mir sowas gesagt wird, wenn gleichzeitig die Kündigung reinkommt.
Wie soll man etwas ändern oder verbessern ?
Was soll ich mit so einer Information 2 Monate später ?
Zu meiner Nachfrage, ob Leute einfach gefeuert werden, nachdem Situationen ohne Kommunikation (Fremdwort) aufgehäuft werden, gab's dann eine Portion Stille.
Einen Schritt weiter hat da wohl keiner gedacht.
Es ist wohl eine Strapaze, ein Gespräch mit jemandem zu führen, der Charakter hat, wenn Toast normalerweise nur mit Toast reden muss.
Da durch diese Stille natürlich die Wahrheit im Raum lag (wir haben einfach keinen Bock auf dich, weil du hier nicht reinpasst und den anderen beibringst, dass die was als Menschen wert sind), das aber keiner aussprechen konnte, ging dann die aggressive Phase los.
Der Werkstattleiter steht also neben mir und ich merk schon, wie es anfangt zu kochen „Ja, dann hat der das über dich gesagt, dass du da nichts gemacht hast, und dann sehe ich, wie du ja gesagt hast, du kannst alles, aber kannst nicht wuawuawuauwua“ ein Monolog auf einer Basis von nichts und dann kam der Kicker.
Aus dem Nichts, der einzige Grund, warum wahrscheinlich jemand nicht dort reinpasst, ganz offensichtlich und selbstverständlich, es hatte auf jeden Fall nichts mit meiner oder dieser Situation zu tun;„das Handwerk ist halt ein bisschen tougher, früher wurde ich an den Ohren gepackt (macht einen Schritt auf mich zu, fasst vor mein Gesicht in Richtung Ohr und macht diese Ziehbewegung) und dann war gut“.
Ich hatte mich keinen Millimeter bewegt, ihm einen halben Meter tiefer in die Augen geschaut, und dann materialisierte sich auch direkt im Gesicht, dass er merkte, dass das ganz und gar nicht ok und fast sogar einen Schritt zu weit gegangen war: „Na…wenn das heute passieren würde, dann würdest du wahrscheinlich morgen mit deinem Vater und nem Anwalt hier vor der Tür stehen.”
Ich hatte dann kurz überlegt ihm zu erklären, welche Zutaten man für einen Apfelkuchen braucht, weil ich auch etwas total Sinnloses beisteuern wollte, aber es ließ es bleiben und verabschiedete mich.
Ich hoffe, ihr seid durchgekommen, das war meine Zeit an einem Ort, wo mir in 5 Monaten(!) öfter die Worte gefehlt hatten als in den 29 Jahren davor.
Teilweise Ungleichbehandlungen, auf Bedürfnisse wird wenig eingegangen, Absprachen werden nicht gehalten, Geschäftsführung zu sorglos, GF teilweise impulsiv und ausfallend.
Zu viele Themen, die auch in der Freizeit noch im Kopf sind.
Absolut keine Schulungen, Forbildungen, etc. Eigentlich 0 Sterne.
Wenig vorhanden.
Gerede "hintenrum" nervt.
Gutes Verhältnis unter Kollegen, Wertschätzung von Erfahrung.
Vorgesetzte gehen wenig auf die Bedürfnisse der AN ein.
Schlechte oder zu späte Weitergabe von Absprachen.
Ungleichbehandlung von gleichgestellten Kollegen durch Geschäftsführung.
Tolle Projekte.