Ihr Unternehmen?

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Konsolenkost
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Das einzig Gute waren die Mitarbeiter*innen, aber die gehen grad alle mehr oder weniger freiwillig.

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Konsolenkost GmbH in Berlin gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Wenig Lob und selbst wenn war die Vertrauensbasis bereits so kaputt, dass es nicht ehrlich rüber kam.

Image

Die Firma gibt sich jung, modern und liberal (Games - wir sind voll cool; E-Commerce - wir sind voll modern) - vor Ort lebt man dann eher traditionell konservativ (wie können wir unser Wachstum steigern) und so redet die Belegschaft je nach Position auch drüber.

Work-Life-Balance

Feste, unflexible Arbeitszeiten: wenig Urlaub (fast das Minimum) und in letzter Zeit wird dann doch vereinzelt gefragt/verlangt, dass man noch etwas länger macht.

Karriere/Weiterbildung

Eher Endstation, ein Aufstieg schien nur dann möglich zu sein, wenn die Position über einem selbst frei wurde.

Gehalt/Benefits

Die nächste Gehaltserhöhung kommt, wenn der Mindestlohn angehoben wird, damit man nicht unterm Mindestlohn landet.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Zwei Sterne weil alte Elektronik zum Großteil recycelt wird. Und dann einzeln in Einwegplastiktüten gepackt wird. Nachdem die Ware von der anderen Seite des Planeten und sonstwo hergeschifft wurde.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen*innen einer Gehaltsklasse haben einem täglich die Stimmung gerettet - aber wenn man allein dafür noch zur Arbeit geht, läuft da was echt schief.

Umgang mit älteren Kollegen

Wenn deine Knochen nicht mehr jung genug sind um ordentlich zu heben, dann siehst du recht schnell die Tür.

Vorgesetztenverhalten

Ist mit der Zeit immer intransparenter geworden. Die Art und Weise und in welchem Ton mit den Angestellten geredet wurde ging mehr und mehr in den Befehlston über. Sobald man (egal ob unter vier Augen mit der entsprechenden Führungskraft oder offen zur "gewünschten" Transparenzförderung) Kritik geäußert hat, hat sich der Umgangston deutlich verschärft.

Arbeitsbedingungen

Keine Schutzkleidung vom Arbeitgeber, TÜV war auch schon länger nicht mehr da. Aber man konnte eigene Musik hören.

Kommunikation

In morgendlichen Meetings musste jeder vortragen, was die eigene Tätigkeit heute ist und was gestern erreicht wurde. Sinnvolles Wissen das leider nicht weiter für die Mitarbeiter verarbeitet wurde um eine Sinnhaftigkeit der Tätigkeiten zu geben - es wirkte sehr gezwungen.

Gleichberechtigung

Deutlich männlicher und in letzter Zeit mit unangenehm patriarchischem Touch.

Interessante Aufgaben

Anfangs alle Stationen kennenzulernen war wirklich interessant und auch gerade ältere und seltenere Produkte zu bearbeiten hat Spaß gemacht. Aber später wurde man in eine Abteilung gesteckt aus der man nur rauskam, wenn woanders niemand da war. Auf Dauer monoton.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.