Gute Kununu-Bewertungen, aber meine Erfahrung war enttäuschend – angespannte Atmosphäre und wenig Wertschätzung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Flexibilität in Verbindung mit dem Studium, gut angepasste Arbeitsbedingungen wie höhenverstellbare Tische und Stühle sowie die Snacks in der Küche.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die angespannte Arbeitsatmosphäre sowie die unwertschätzende Kommunikation und Umgangsweise.
Arbeitsatmosphäre
Aus meiner Wahrnehmung war die Stimmung häufig angespannt. Schon Verspätungen von wenigen Minuten wurden kommentiert, und Gespräche mit Kolleg:innen (z.B nach dem Urlaub) wurden unterbunden und wirkten unerwünscht. Der Umgangston empfand ich oft als forsch, und es gab Witze auf Kosten von Mitarbeitenden, die ich als unangemessen empfand. Der Stress des Vorgesetzten schien sich stark auf das Team auszuwirken. Manchmal habe ich mich zurückgehalten, einen Kaffee zu holen, um keine negativen Reaktionen zu provozieren.
Work-Life-Balance
Das Studium hatte Vorrang, was gut berücksichtigt wurde. Die flexiblen Arbeitszeiten für den jeweiligen Monat haben das gut ermöglicht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird viel unnötig ausgedruckt, nur um die Unterlagen danach zu schreddern. Mülltrennung fand nicht statt.
Kollegenzusammenhalt
Meistens habe ich die Mittagspause allein verbracht, da gemeinsame Pausen unter Werkstudentinnen eher unterbunden wurden – was ich schade fand. Mitarbeiterevents oder andere Aktivitäten zur Förderung des Kollegenzusammenhalts (z.B. Teamlunch) habe ich nicht erlebt.
Umgang mit älteren Kollegen
Habe ich als positiv erlebt
Vorgesetztenverhalten
Der direkte Vorgesetzte wirkte oft von oben herab. Witze auf Kosten von Mitarbeitenden fand ich unangebracht. Insgesamt habe ich den Umgang als wenig respektvoll und nicht positiv erlebt.
Arbeitsbedingungen
Großraumbüro mit modernen höhenverstellbaren Tischen und verschiedenen Stühlen. Snacks und Brötchen standen bereit. Homeoffice war leider nicht möglich.
Kommunikation
Die Kommunikation mit Kolleg:innen und der Geschäftsführung war während meiner Zeit freundlich. Vom direkten Vorgesetzten empfand ich den Ton jedoch häufig als forsch und wenig wertschätzend – selbst ein einfaches „Guten Morgen“ blieb gelegentlich unbeantwortet. Besonders die Kommunikation im Zusammenhang mit meiner Kündigung habe ich als extrem unpersönlich und enttäuschend wahrgenommen.
Gleichberechtigung
Ich kann das Thema nur begrenzt beurteilen. Auffällig war allerdings, dass alle Festangestellten männlich und alle Werkstudentinnen und Praktikantinnen während meiner Zeit weiblich waren.
Interessante Aufgaben
Die Einblicke in verschiedene Unternehmen waren teilweise spannend. Insgesamt waren die Aufgaben jedoch oft wiederholend und auf Dauer etwas eintönig.